Smaragdprachtbarsch „Koukoue“, Pelvicachromis kribensis
39,99 €*
12 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,20 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Smaragdprachtbarsch „Koukoue“, Pelvicachromis kribensis
| Deutscher Name: | Smaragdprachtbarsch „Koukoue“ |
| Wissenschaftlich: | Pelvicachromis kribensis |
| Synonyme: | Kribensis, Krib, Streifenprachtbarsch, Smaragd-Prachtbarsch, Kribensis Koukoue |
| Herkunft: | Küstennahes Tiefland in Kamerun, Westafrika; „Koukoue“ ist eine Fundortbezeichnung |
| Gesellschafts-Aquarium: | Paarweise pflegen; friedlich, zur Brutzeit aber revierbewusst; nur mit ruhigen Beifischen |
| Wasserwerte: | Weich bis mittelhart, pH ca. 6,0–7,0 (toleriert bis ca. 7,5), GH ca. 2–8 °dGH |
| Temperatur: | ca. 22–26 °C |
| Beckengröße: | Paar ab ca. 80 cm Kantenlänge (ca. 80–100 l); mehr Platz für Vergesellschaftung |
| Bepflanzung: | Dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung, Sandzone, mehrere Höhlen |
| Futter: | Allesfresser mit Hang zu tierischer Kost: Frost-, Lebend- und gutes Trockenfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen größer mit spitz ausgezogenen Flossen; Weibchen rundlicher mit rötlich-violettem Bauch |
| Zucht möglich: | Höhlenbrüter mit Brutpflege; Nachzucht im Artbecken gut möglich |
| Maximale Größe: | ca. 7–9 cm ausgewachsen (Lieferware 4–5 cm, noch nicht ausgefärbt) |
| Liefergröße: | ca. 4,0-5,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Adulte Garnelen und Garnelennachwuchs nicht sicher; Vergesellschaftung nicht empfohlen |
Herkunft von Smaragdprachtbarsch „Koukoue“ (Pelvicachromis kribensis)
Pelvicachromis kribensis stammt aus Kamerun und lebt dort in den flachen, vom Ufer beschatteten Bächen und Flüssen des küstennahen Tieflands. Der Lebensraum reicht ungefähr 50 Kilometer ins Landesinnere. Der Boden besteht meist aus Sand und feinem Kies, oft mit Falllaub bedeckt, und stellenweise wachsen Wasserpflanzen. Die Art galt lange als Lokalform von Pelvicachromis taeniatus. Eine wissenschaftliche Revision von 2014 hat sie als eigenständige Art bestätigt, die Kamerun-Populationen gehören also zu P. kribensis und nicht zum nigerianischen P. taeniatus. Wegen dieser Geschichte begegnen dir im Handel viele wechselnde Namen wie Kribensis, Krib oder Streifenprachtbarsch. Der Name Purpurprachtbarsch gehört eigentlich zu der nah verwandten Art Pelvicachromis pulcher und wird bei P. kribensis nur im Handel gelegentlich mitverwendet. Wie bei vielen Pelvicachromis gibt es auch hier Populationen, die nach ihrem Fundort benannt und in leicht abweichenden Farben gepflegt werden. „Koukoue“ ist eine solche Fundortbezeichnung für eine Kamerun-Population dieser Art. Genaue Angaben zum ursprünglichen Fundgewässer sind uns nicht sicher belegt, deshalb sehen wir sie als Handelsbezeichnung für die Lokalform und nicht als eigene Art oder Unterart. Ob dein Tier direkt aus dem Wildfang stammt oder aus mehreren Generationen Nachzucht, solltest du im Zweifel bei uns erfragen.
Vergesellschaftung
Am wohlsten fühlt sich der Smaragdprachtbarsch als Paar. Im Alltag ist er für einen Buntbarsch angenehm friedlich und bleibt als bodennaher Fisch meist im unteren Beckendrittel. Während der Brutpflege verteidigen die Eltern aber ihre Höhle energisch, daher braucht das Aquarium genug Platz und Sichtbarrieren, damit sich andere Fische zurückziehen können. Als Beifische passen ruhige, nicht zu hektische Arten, etwa kleine Salmler, Panzerwelse oder friedliche Barben, die vor allem das mittlere und obere Wasser nutzen. Weniger geeignet sind weitere höhlenbewohnende Fische, die um Verstecke konkurrieren, sowie langsame, langflossige Arten, die von den Revierbesitzern bedrängt werden könnten. Mehrere Männchen im selben Becken führen leicht zu Streit und sollten nur in sehr großen, gut strukturierten Aquarien versucht werden. Wer ein harmonisches Miteinander möchte, plant lieber ein Paar pro Becken oder eine bewusst gestaltete Vergesellschaftung mit ausreichend Revierstruktur. Jungtiere dieser Größe lassen sich gut beobachten, bis sie ein Paar bilden.
Passende Wasserparameter
Die Art stammt aus eher weichem, leicht saurem bis neutralem Wasser und fühlt sich bei pH 6,0 bis 7,0 und einer Gesamthärte von etwa 2 bis 8 °dGH besonders wohl. Handelsübliche Tiere gelten als anpassungsfähig und kommen oft auch mit einem pH-Wert bis etwa 7,5 und mittelhartem Wasser zurecht. Die Angaben seriöser Quellen schwanken etwas, deshalb gilt: Wichtiger als exakte Zahlen sind stabile Werte ohne starke Sprünge, gut gefiltertes Wasser mit niedrigen Nitrit- und Nitratwerten und regelmäßige Teilwasserwechsel. Plane bei Neuzugängen eine behutsame Eingewöhnung ein, besonders wenn dein Leitungswasser deutlich härter ist als das Wasser in unserem Becken. Eine Strömung darf mäßig sein, denn die Fische stammen aus ruhigen Flachwasserzonen.
Haltungstemperatur
Ein Temperaturbereich von etwa 22 bis 26 °C passt gut zu dieser Art. Einzelne Quellen nennen bis 27 °C, Brutpaare zeigen sich bei konstant moderater Wärme oft besonders aktiv. Im Hochsommer solltest du darauf achten, dass das Wasser nicht dauerhaft deutlich wärmer wird, und bei Bedarf kühlen.
Beckengröße
Für ein Paar empfehlen wir ein Aquarium mit mindestens 80 cm Kantenlänge, also etwa 80 bis 100 Litern. Kleinere Becken mit rund 60 cm gelten in der Literatur zwar als Minimum für Zuchtpaare, bieten aber wenig Spielraum, wenn sich die Fische zur Brut gegenseitig oder Beifische verteidigen. Wichtig sind eine großzügige Grundfläche und viele Sichtgrenzen, denn der Smaragdprachtbarsch lebt am Boden und teilt dort sein Revier. Für eine Vergesellschaftung planst du entsprechend mehr Volumen und eine Länge von mindestens 100 cm ein. Eine gut schließende Abdeckung ist sinnvoll, da Buntbarsche bei Streit gelegentlich springen.
Bepflanzung
Eine dichte Randbepflanzung und ein bewachsener Hintergrund geben den Tieren Sicherheit und teilen das Becken in Reviere. Robuste Pflanzen wie Anubias, Javafarn, Cryptocorynen oder Wurzelbewuchs eignen sich gut, weil sie nicht im Boden verwurzelt sein müssen oder kräftig genug sind. Als Bodengrund hat sich Sand oder sehr feiner Kies bewährt, denn die Fische graben gerne und können Pflanzen dabei freilegen. Wichtig sind mehrere Höhlen aus Ton, Kokosschalen, Wurzeln oder Steinen, möglichst mit nur einer Öffnung und glatten Kanten; planbar ist etwa eine Höhle pro Tier. Etwas Falllaub, zum Beispiel Seemandelbaumblätter, passt zum natürlichen Lebensraum. Freie Sandflächen sind für das Graben und die Brutpflege sinnvoll.
Futter
Der Smaragdprachtbarsch ist ein Allesfresser mit deutlicher Neigung zu tierischer Nahrung; in der Natur frisst er viele kleine Wirbellose und Insektenlarven. Im Aquarium hat sich eine abwechslungsreiche Kost bewährt: gutes Granulat oder Flocken als Basis, dazu regelmäßig Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia oder Daphnien. Eine bunte Fütterung unterstützt Gesundheit, Farbe und Zuchtbereitschaft. Füttere lieber mehrmals täglich kleine Portionen als eine große. Jungtiere nehmen feines Futter bereitwillig an.
Geschlechtsunterschiede
Bei erwachsenen Tieren lassen sich die Geschlechter gut unterscheiden. Männchen werden größer und haben länger ausgezogene, spitz auslaufende Rücken-, After- und Schwanzflossen. Weibchen sind kleiner, rundlicher und zeigen vor allem zur Laichzeit einen auffälligen rötlich-violetten Bauch. Die vorliegenden Tiere sind mit 4 bis 5 cm noch jung, daher ist das Geschlecht oft noch nicht sicher erkennbar und die endgültige Färbung entwickelt sich erst nach und nach. Wenn du sicher ein Paar möchtest, ist eine kleine Gruppe Jungtiere der sicherste Weg, aus der sich Paare finden.
Zucht
Wie alle Pelvicachromis ist die Art ein Höhlenbrüter. Das Weibchen klebt zwischen etwa 50 und 300 Eier an die Decke einer Höhle, fächelt sie mit den Brustflossen und betreut sie, während das Männchen die Umgebung bewacht. Nach etwa zwei bis drei Tagen schlüpfen die Larven, nach weiteren vier bis fünf Tagen schwimmen die Jungen frei und werden von den Eltern in einer Gruppe durchs Becken geführt. Für die Nachzucht reicht oft ein ruhiges Artbecken mit Höhlen und stabilen Wasserwerten. Etwas Frost- und Lebendfutter fördert die Laichbereitschaft. Die Jungfische sind winzig und nehmen anfangs Artemia-Nauplien oder feines Staubfutter, später zerriebenes Futter. In einem Gesellschaftsbecken überleben meist nur wenige Jungtiere. Plane für größeren Nachwuchs rechtzeitig ein Aufzuchtbecken ein.
Endgröße
Ausgewachsen werden Männchen meist etwa 8 bis 9 cm lang, einzelne Quellen nennen bis 10 cm; Weibchen bleiben deutlich kleiner. Einige Fachquellen geben für die Art eher 7 cm an, daher ist die Spanne vorsichtig als Richtwert zu verstehen. Die Lieferware misst 4 bis 5 cm und ist noch im Wachstum. Bei guter Pflege kann die Art mehrere Jahre alt werden; genannt werden bis zu etwa fünf Jahre und mehr.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Adulte Garnelen: Der Smaragdprachtbarsch frisst von Natur aus viele kleine Wirbellose und hat eine carnivore Tendenz, deshalb ist die Haltung mit Zwerggarnelen nicht empfehlenswert. Vor allem zur Brutzeit sind die Tiere revierbewusst und können Garnelen jagen oder verletzen. Größere, wehrhafte Garnelen sind nicht sicher geschützt. Garnelennachwuchs: Junge Garnelen werden als lebendes Futter angesehen und würden mit hoher Wahrscheinlichkeit gefressen, selbst bei dichter Bepflanzung. Wenn du Garnelen pflegen möchtest, rate ich zu einem separaten Becken.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.