Smyrna-Zwergkärpfling, Aphanius similis
15,99 €*
5 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,50 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Smyrna-Zwergkärpfling, Aphanius similis
| Deutscher Name: | Smyrna-Zwergkärpfling |
| Wissenschaftlich: | Aphanius similis |
| Synonyme: | Zengen-Kärpfling |
| Herkunft: | Westtürkei, insbesondere Brack- und Süßwasserbiotope in Küstennähe |
| Gesellschafts-Aquarium: | geeignet |
| Wasserwerte: | leicht hart bis hart, pH ca. 7,5 - 8,5 |
| Temperatur: | ca. 18-28° C |
| Beckengröße: | ab 80 cm |
| Bepflanzung: | empfohlen (offene Schwimmflächen und Randbepflanzung) |
| Futter: | Lebendfutter, Frostfutter, hochwertiges Trockenfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen sind farbenprächtiger, Weibchen größer und fülliger |
| Zucht möglich: | möglich, aber anspruchsvoll |
| Maximale Größe: | bis zu 5 cm |
| Liefergröße: | ca. 3-4 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt |
Herkunft des Smyrna-Zwergkärpflings (Aphanius similis)
Der Smyrna-Zwergkärpfling, wissenschaftlich Aphanius similis, stammt aus den Brack- und Süßwasserbiotopen der Westtürkei. Zu seinen natürlichen Habitaten gehören ruhige, teils leicht salzhaltige Gewässer wie Küstenlagunen, Mündungsbereiche und langsam fließende Bäche. Dort lebt er bevorzugt in klaren, sonnendurchfluteten Bereichen mit spärlicher Vegetation.
Die Männchen zeichnen sich durch eine schillernde, blau bis grünlich schimmernde Grundfarbe aus, die je nach Lichtverhältnissen stark reflektiert. Auffällig sind die kontrastreichen Querstreifen entlang des Körpers sowie die intensiven Muster auf den Flossen. Weibchen sind unscheinbarer gefärbt und meist in einem gedeckten Grau-Braun-Ton gehalten, was ihnen eine bessere Tarnung ermöglicht.
Diese Art zeigt ein lebhaftes Schwimmverhalten und kann territorial sein, besonders während der Fortpflanzungszeit.
Vergesellschaftung des Smyrna-Zwergkärpflings
Der Smyrna-Zwergkärpfling ist ein geselliger Fisch, der in Gruppen von mindestens 8-10 Individuen gehalten werden sollte. Innerhalb der Gruppe kann es zu Rangordnungsstreitigkeiten kommen, weshalb das Aquarium ausreichend Platz bieten sollte. Eine Vergesellschaftung mit anderen robusten, nicht aggressiven Fischarten ist möglich.
Passende Wasserparameter für den Smyrna-Zwergkärpfling
Die Art bevorzugt leicht hartes bis hartes Wasser mit einem pH-Wert von 7,5 bis 8,5. Sie ist an Temperaturschwankungen gut angepasst und gedeiht in einem Bereich von 18 bis 28°C.
Haltung des Smyrna-Zwergkärpflings
Ein Aquarium mit einer Mindestlänge von 80 cm ist erforderlich. Ein sandiger oder feiner kiesiger Bodengrund, kombiniert mit Steinen und Wurzeln, bietet den idealen Lebensraum für diese Art. Schwimmraum ist essenziell, aber einige Versteckmöglichkeiten sind ebenfalls vorteilhaft.
Bepflanzung im Aquarium des Smyrna-Zwergkärpflings
Der Smyrna-Zwergkärpfling bevorzugt Aquarien mit nur mäßiger Bepflanzung, da er sich eher in offenen Bereichen aufhält. Schwimmpflanzen können das Licht dämpfen und eine angenehmere Umgebung schaffen.
Das Futter des Smyrna-Zwergkärpflings
Die Art ernährt sich in der Natur von kleinen Wirbellosen, Plankton und Insektenlarven. Im Aquarium nimmt sie gern Lebend- und Frostfutter an, aber auch hochwertiges Trockenfutter wird akzeptiert.
Geschlechtsunterschiede des Smyrna-Zwergkärpflings
Männchen sind kleiner und intensiver gefärbt, während Weibchen größer und fülliger sind. Besonders in der Fortpflanzungszeit zeigen die Männchen verstärkte Farbenpracht.
Zucht des Smyrna-Zwergkärpflings
Die Zucht ist möglich, jedoch anspruchsvoll. Weibchen legen ihre Eier in feinfiedrigen Pflanzen oder Moos ab. Nach dem Schlüpfen benötigen die Jungfische sehr feines Lebendfutter wie Artemia-Nauplien.
Die Endgröße des Smyrna-Zwergkärpflings
Smyrna-Zwergkärpflinge erreichen eine Größe von bis zu 5 cm.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Smyrna-Zwergkärpflinge sind bedingt mit Zwerggarnelen verträglich. Während adulte Garnelen meist ignoriert werden, können sehr kleine Junggarnelen als Nahrung angesehen werden. Eine dichte Bepflanzung mit vielen Versteckmöglichkeiten kann die Überlebenschancen des Nachwuchses erhöhen.
| Temperaturbereiche: | Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.