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Sterlet, Acipenser ruthenus (Kaltwasser), 20-25 cm

Auffälliges Aussehen

Der Sterlet, Acipenser ruthenus besticht durch seine zackigen Knochenplatten

Friedlicher Teichfisch

Der eher scheue und ruhige Sterlet ist ein guter Beifisch zu Koi und Goldfischen

Leichte Fütterung

Wie allen Störe bietet man Sterlets am besten spezielles sinkendes Stör-Futter an

Bis 100 cm

Acipenser ruthenus werden bis zu 1 Meter lang und bis zu 20 Jahre alt

Sterlet, Acipenser ruthenus (Kaltwasser), 20-25 cm


Auf einen Blick: Sterlet, Acipenser ruthenus
Deutscher Name: Sterlet
Wissenschaftlich: Acipenser ruthenus
Synonyme: Europäischer Sterlet, Kleiner Stör
Herkunft: Verbreitet in Eurasien, insbesondere in Flüssen wie der Donau, Wolga, Ural und Dnister
Teichgröße: Mindestens 5000 Liter, besser 10.000 Liter und mehr
Wasserwerte: Weiches bis mittelhartes Wasser, pH-Wert von 6,5 - 8,0
Temperatur: 4 - 22 °C (sehr kältetolerant)
Futter: Sinkendes Störfutter, Insektenlarven, kleine Krebstiere
Geschlechtsunterschiede: Weibchen sind größer und kräftiger als Männchen, besonders während der Laichzeit
Zucht möglich: Sehr schwierig, meist nur in Aquakulturen erfolgreich
Maximale Größe: Bis zu 100 cm
Liefergröße: Verschiedene Größen auswählbar
Im Detail: Herkunft und Beschreibung des Sterlets (Acipenser ruthenus)

Herkunft und Beschreibung des Sterlets (Acipenser ruthenus)

Der Sterlet (Acipenser ruthenus) gehört zur Familie der Störe und ist eine der kleineren Arten dieser urtümlichen Fische. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die großen Flusssysteme Eurasiens, darunter die Donau, Wolga, Ural und Dnister. Diese Fische bewohnen sauerstoffreiche Flüsse mit sandigem oder kiesigem Boden, die ihnen ideale Bedingungen für die Nahrungssuche bieten.
Das auffällige Merkmal des Sterlets sind die fünf Reihen von Knochenplatten, den sogenannten Schildern, die entlang seines Körpers verlaufen und ihm ein urzeitliches Aussehen verleihen. Der langgestreckte, stromlinienförmige Körper ist perfekt an ein Leben in strömenden Gewässern angepasst. Sterlets erreichen eine maximale Länge von etwa 100 cm und können bei optimaler Haltung ein Alter von über 20 Jahren erreichen.

Natürlicher Lebensraum

Sterlets bevorzugen kühle, klare Flüsse mit mäßiger bis starker Strömung. Der kiesige oder sandige Boden dieser Gewässer dient nicht nur der Nahrungssuche, sondern auch als Rückzugsort. In der Natur ernähren sie sich von Kleinstlebewesen wie Würmern, Insektenlarven und kleinen Krebstieren, die sie mit ihren empfindlichen Barteln aufspüren.

Anforderungen an den Teich

Für die artgerechte Haltung des Sterlets wird ein großer Teich mit einem Mindestvolumen von 5000 Litern empfohlen. Idealerweise sollte der Teich mindestens 10.000 Liter fassen und eine Tiefe von 1,5 bis 2 Metern haben, um sowohl im Sommer kühle als auch im Winter frostfreie Zonen zu bieten. Freie Schwimmflächen, eine sanfte Strömung und eine leistungsfähige Filteranlage sind essenziell für das Wohlbefinden des Sterlets.

Passende Wasserparameter

Der Sterlet toleriert weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von 6,5 bis 8,0. Klare, gut durchströmte Gewässer mit hohem Sauerstoffgehalt sind für seine Gesundheit unverzichtbar. Trübes oder sauerstoffarmes Wasser kann zu Stress und Krankheiten führen.

Ernährung

Als Bodenfresser benötigt der Sterlet sinkendes Futter, das speziell auf die Bedürfnisse von Stören abgestimmt ist. Neben speziellem Störfutter nimmt er auch Insektenlarven, kleine Wirbellose und Krebstiere zu sich. Eine regelmäßige Fütterung in kleinen Portionen ist notwendig, da der Sterlet keine Nahrung speichern kann und kontinuierlich Nahrung aufnimmt.

Vergesellschaftung des Sterlets

Sterlets sind friedliche Fische, die gut mit anderen kälterobusten Teichfischen wie Koi, Goldfischen oder Schleien harmonieren. Aggressive oder sehr aktive Fische wie Barsche, Welse oder Raubfische sollten vermieden werden, da diese den Sterlet stressen oder ihn bei der Futteraufnahme stören könnten. Auch Tiere, die stark den Boden aufwühlen, wie Schildkröten, sind keine idealen Teichpartner.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter des Sterlets sind schwer zu unterscheiden. Weibchen sind in der Regel größer und wirken während der Laichzeit kräftiger. In der freien Natur erfolgt das Laichen in stark strömenden Bereichen mit kiesigem Untergrund.

Die Zucht von Sterlets

Die Zucht von Sterlets im heimischen Teich ist äußerst schwierig, da sie spezielle Bedingungen wie starke Strömung, geeignete Kiesböden und präzise Wassertemperaturen erfordert. In der Regel werden Sterlets in spezialisierten Zuchtanlagen künstlich vermehrt, um diese Bedingungen nachzubilden.

Maximale Größe des Sterlets

Der Sterlet kann unter optimalen Bedingungen bis zu 100 cm lang werden. Für ein gesundes Wachstum benötigt er ausreichend Platz und eine artgerechte Umgebung mit stabilen Wasserwerten.

Temperaturbereiche: Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

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1 Bewertung

3. Oktober 2026 06:51

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Sterlet (Stör)

Sehr schnelle Lieferung reibungslos gelaufen. Sehr gut und sicher verpackt. Sehr gute Qualität.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie füttere ich meine Teichbewohner richtig?

Die Fütterung richtet sich nach der Art der Teichbewohner. Fische benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung, die aus speziellem Teichfutter, Insektenlarven und pflanzlichen Bestandteilen bestehen sollte. Kois und Goldfische profitieren von hochwertigem schwimmendem Futter, während bodenlebende Arten wie Störe sinkendes Futter benötigen.

Wie oft sollte gefüttert werden? Im Sommer, wenn die Wassertemperatur über 15 °C liegt, können Fische 1-2 Mal täglich gefüttert werden. In der kalten Jahreszeit verlangsamt sich der Stoffwechsel – unter 10 °C sollte nur noch wenig, unter 5 °C gar nicht mehr gefüttert werden.

Was fressen Teichschnecken und Muscheln? Teichschnecken ernähren sich von Algen und abgestorbenem Pflanzenmaterial, können aber bei Bedarf mit Spirulina-Tabletten oder weichem Gemüse zugefüttert werden. Teichmuscheln filtern Mikroorganismen aus dem Wasser und benötigen keine zusätzliche Fütterung, solange der Teich biologisch ausgewogen ist.

Darf ich Brot oder Küchenabfälle füttern? Nein, Brot und andere Küchenreste sind ungeeignet, da sie das Wasser belasten und die Gesundheit der Tiere gefährden können. Es sollte ausschließlich hochwertiges Teichfutter oder natürliche, für die jeweilige Art geeignete Nahrung verwendet werden.

Wie verhindere ich eine Überfütterung? Füttern Sie nur so viel, wie die Tiere innerhalb weniger Minuten aufnehmen können. Reste sollten nicht im Wasser verbleiben, um eine Belastung des Wassers zu vermeiden. Eine gute Wasserqualität ist essenziell für gesunde Teichbewohner.

Wie werden Teichfische versendet?

Wie alle Fische sind auch Teichfische Wirbeltiere und werden von uns, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand der Teichtiere erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt bzw. bei Frost mit Heatpacks unterstützt.

Wie werden Wirbellose Teichtiere versendet?

Schnecken, Muscheln und Krebse sind wirbellose Tiere und können per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Wirbellosen auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen.

Der Versand der Wirbellosen erfolgt unabhängig von der gewählten Versandart grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Tiere mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Bei Frost versenden wir sie mit zusätzlichen Heatpacks.

Wie neu gekaufte Teichbewohner eingewöhnen?

Um neue Teichbewohner wie Fische, Krebse, Muscheln oder Schnecken sicher in den Gartenteich einzugewöhnen, sollte eine behutsame Anpassung an die neuen Wasserbedingungen erfolgen. Falls bereits andere Tiere im Teich vorhanden sind, empfiehlt sich eine Quarantäne, um das Risiko von Krankheiten zu minimieren.

Die Eingewöhnung erfolgt nach einem schrittweisen Verfahren, unabhängig davon, ob Fische oder Wirbellose in den Teich eingesetzt werden.

Einsetzen von neuen Teichtieren:

  1. Setzen Sie die neuen Tiere mit dem Transportwasser in einen Eimer, eine Wanne oder einen separaten Behälter.
  2. Fügen Sie nach und nach Wasser aus dem Gartenteich hinzu, bis sich die Wassermenge innerhalb von 30-60 Minuten mindestens verdoppelt hat.
  3. Bei Fischen: Entnehmen Sie diese vorsichtig mit einem Kescher und setzen Sie sie in den Teich ein. Bei Muscheln und Schnecken: Platzieren Sie sie direkt auf den Teichgrund, damit sie sich selbstständig eingraben oder anhaften können. Bei Krebsen: Lassen Sie sie behutsam am Teichrand ins Wasser gleiten.
  4. Beobachten Sie die neuen Tiere in den nächsten Tagen regelmäßig auf Anzeichen von Stress oder Krankheiten. Eine neue Umgebung kann das Immunsystem schwächen und zu Anpassungsproblemen führen.
  5. Falls es sich um einen neu eingerichteten Teich handelt, sollten Sie die Wasserwerte, insbesondere den Nitritgehalt, in den ersten zwei Wochen nach dem Einsetzen der Tiere mindestens alle zwei Tage kontrollieren.
Woher stammen die bei Ihnen gekauften Teichtiere?

Unsere Wirbellosen stammen ausschließlich von einem deutschen Züchter, der die Tiere bereits in Teichen aufzieht. Auch fast alle unserer Fische stammen aus deutscher Nachzucht und werden direkt in Freilandteichen gezüchtet. Nur vereinzelt beziehen wir Tiere aus europäischer Nachzucht (z. B. aus Tschechien). In jedem Fall stammen unsere Teichtiere nicht aus Aquarien, sondern aus artgerechter Haltung unter Freilandbedingungen (Ausnahmen bilden hier nur die Rotflossenorfen, Zaccos, Makropoden und die Regenbogenelritzen, da diese auch in Aquarien gehalten werden können).

Brauche ich einen Filter oder eine Pumpe für meinen Teich?

Ob ein Filter oder eine Pumpe für den Teich notwendig ist, hängt von der Größe, dem Fischbesatz und der biologischen Selbstreinigungskraft des Teiches ab.

Wann ist ein Filter notwendig? Ein Teichfilter ist besonders dann erforderlich, wenn Fische gehalten werden, da diese durch ihre Ausscheidungen das Wasser belasten. Ohne eine Filteranlage kann sich schnell Ammoniak und Nitrit im Wasser ansammeln, was für Fische schädlich ist. In einem gut bepflanzten, naturnahen Teich mit wenigen oder keinen Fischen kann das Ökosystem die Wasserqualität oft selbst regulieren. Je mehr Fische im Teich leben, desto wichtiger wird ein leistungsfähiges Filtersystem.

Wann wird eine Pumpe benötigt? Eine Pumpe sorgt für eine gleichmäßige Wasserzirkulation und verbessert die Sauerstoffversorgung, was besonders an warmen Tagen wichtig ist. Stehende Gewässer neigen dazu, an Sauerstoffmangel zu leiden, was für Fische und andere Teichbewohner gefährlich werden kann. Falls der Teich einen Wasserfall, einen Bachlauf oder eine Fontäne besitzt, ist eine Pumpe unerlässlich, um die Wasserbewegung aufrechtzuerhalten.

Kann ein Teich ohne Filter oder Pumpe funktionieren? Ja, unter bestimmten Bedingungen kann ein Teich auch ohne technische Hilfsmittel auskommen. In einem gut geplanten Naturteich mit dichter Bepflanzung, wenig Fischbesatz und einem ausgeglichenen Nährstoffhaushalt übernehmen Pflanzen, Mikroorganismen und natürliche Prozesse die Reinigung und Sauerstoffversorgung. Eine ausreichende Tiefe (mindestens 80 cm) hilft, Temperaturschwankungen auszugleichen und die Wasserqualität zu stabilisieren.

Welche Filterarten gibt es?

  • Druckfilter: Geeignet für größere Teiche mit Fischbesatz, da sie hohe Wassermengen filtern und oft mit einer UV-Lampe zur Algenbekämpfung ausgestattet sind.
  • Durchlauffilter: Ideal für mittelgroße bis große Teiche mit vielen Fischen, da sie effizient mechanische und biologische Reinigung kombinieren.
  • Schwamm- oder Biofilter: Für kleinere Teiche oder Naturteiche ohne hohen Fischbesatz, da sie das Wasser schonend klären und nützliche Bakterien ansiedeln.

Fazit: Ob ein Filter oder eine Pumpe notwendig ist, hängt vom individuellen Teich ab. In einem Fischteich sind beide Komponenten meist unerlässlich, während ein gut durchdachter Naturteich oft ohne auskommt. Eine regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte hilft dabei, den Bedarf an Technik besser einzuschätzen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Teichbewohnern

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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