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Surinam-Aga-Kröte, Bufo marinus

Viel Bodenfläche

Braucht ein breites, gut belüftetes Bodenterrarium.

Flache Badeschale

Sauberes, aufbereitetes Wasser muss stets erreichbar sein.

Moderates Tropenklima

Tagsüber 24–28 °C, nachts kühler und ohne Hitzespot.

Mineralien im Blick

Futtertiere abwechslungsreich anbieten und gezielt ergänzen.

Surinam-Aga-Kröte, Bufo marinus


Auf einen Blick: Surinam-Aga-Kröte, Bufo marinus
Deutscher Name:Surinam-Aga-Kröte
Wissenschaftlich:Bufo marinus
Synonyme:Riesenkröte, Zuckerrohrkröte
Herkunft:Surinam; natürliches Verbreitungsgebiet im tropischen Südamerika
Lebensweise:nachtaktiv, bodenbewohnend und kräftig gebaut
Haltungsform:geräumiges, gut belüftetes Bodenterrarium mit Verstecken und Badeschale
Mindestgröße des Terrariums:ab etwa 90 × 45 × 45 cm für ein adultes Tier; großzügiger für große Weibchen
Temperatur und Luftfeuchtigkeit:tagsüber etwa 24–28 °C, nachts 20–24 °C; ungefähr 50–80 % Luftfeuchte
Beleuchtung:geregelter Tag-Nacht-Rhythmus und schwaches UVB-Angebot mit Schattenzonen
Bodengrund:grabfähige, feuchtigkeitsspeichernde Erde oder Kokoshumus, nicht vernässt
Futter:abwechslungsreiche lebende Wirbellose mit abgestimmter Calcium- und Vitaminergänzung
Maximale Größe:meist etwa 15–18 cm Körperlänge, große Weibchen teils über 20 cm
Im Detail: Surinam-Aga-Kröte, Bufo marinus

Lebensraum und Verhalten von Surinam-Aga-Kröte (Bufo marinus)

Die Aga-Kröte stammt ursprünglich aus den warmen Regionen Südamerikas östlich der Anden. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst das Amazonasbecken und die Guayanas, darunter ausdrücklich Surinam. Dort begegnet man ihr nicht nur in feuchten Wäldern, sondern ebenso an Waldrändern, in Savannen, auf offenen Flächen und in vom Menschen veränderten Landschaften. Entscheidend sind geeignete Tagesverstecke und erreichbare stehende oder langsam fließende Gewässer, die während der Fortpflanzung benötigt werden. Erwachsene Tiere leben überwiegend an Land und werden vor allem in der Dämmerung sowie nachts aktiv. Die Art ist ausgesprochen anpassungsfähig und nutzt auch Gärten, Plantagen und Siedlungsbereiche. Außerhalb ihres natürlichen Areals wurde sie in zahlreiche tropische Regionen eingebracht und kann dort erhebliche ökologische Schäden verursachen. Der Zusatz „Surinam“ liegt somit innerhalb des natürlichen Verbreitungsgebietes. Er kennzeichnet diesen Handelsartikel geografisch, beschreibt jedoch weder eine eigene Unterart noch eine anerkannte Zuchtform. Eine konkrete Herkunftslinie sollte nur dann als gesichert gelten, wenn sie durch entsprechende Angaben des Lieferanten dokumentiert ist.

Die richtige Haltung

Für diese schwere, überwiegend laufende Kröte zählt Bodenfläche deutlich mehr als Höhe. Für ein adultes Tier sollte das Terrarium ungefähr 90 × 45 × 45 cm nicht unterschreiten; bei besonders großen Weibchen ist eine Grundfläche von etwa 100 × 50 cm oder mehr sinnvoll. Mehrere stabile Verstecke aus Kork, Wurzeln oder standfesten Höhlen geben dem nachtaktiven Tier Rückzugsmöglichkeiten. Eine flache, kippsichere Badeschale muss groß genug sein, damit die Kröte vollständig darin sitzen und selbstständig wieder heraussteigen kann. Das Wasser wird täglich erneuert und muss frei von Chlor sowie anderen für Amphibien problematischen Stoffen sein. Gute Belüftung verhindert stehende, dauerhaft nasse Luft. Wärmequellen gehören außerhalb des Terrariums angebracht und werden grundsätzlich über ein Thermostat geregelt. Auf heiße Bodenflächen und einen intensiven Sonnenplatz ist zu verzichten. Futterreste und Kot sollten zeitnah entfernt werden, da die Kombination aus Wärme und Feuchtigkeit Keime rasch begünstigt.

Die richtige Bepflanzung

Eine Bepflanzung ist möglich, muss der Masse und Grabtätigkeit der Aga-Kröte jedoch standhalten. Robuste, schadstofffrei kultivierte Pflanzen werden am besten in geschützten Töpfen oder hinter festen Wurzeln eingesetzt. Dichte Blattbereiche schaffen schattige Plätze und erhöhen das Sicherheitsgefühl. Empfindliche Bodendecker werden häufig niedergetreten oder ausgegraben. Auch ohne aufwendige Bepflanzung sollte das Terrarium durch Laub, Korkstücke und dunkle Rückzugsbereiche strukturiert sein. Alle eingebrachten Pflanzen und Naturmaterialien müssen frei von Pestiziden, Düngerrückständen und scharfkantigen Stellen sein.

Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte

Tagsüber eignet sich ein moderates Temperaturgefälle von etwa 24–28 °C, nachts darf die Temperatur auf ungefähr 20–24 °C sinken. Dauerhafte Hitze und schlecht belüftete Staunässe belasten die Kröte stärker als eine leichte nächtliche Abkühlung. Die relative Luftfeuchte kann sich ungefähr zwischen 50 und 80 % bewegen. Wichtiger als ein ständig hoher Messwert sind ein leicht feuchter Bodengrund, ein feuchtes Versteck und gleichzeitig trockenere Ausweichbereiche. Der Bodengrund darf weder austrocknen noch sumpfig werden. Eine tägliche Kontrolle mit Thermometer und Hygrometer ist empfehlenswert. Ein klarer Tag-Nacht-Rhythmus von etwa zwölf Stunden unterstützt den natürlichen Aktivitätswechsel. Schwaches UVB-Licht kann in einem begrenzten Terrarienbereich angeboten werden; angestrebt wird ein niedriger UV-Index von etwa 1–2 bei jederzeit zugänglichen Schattenplätzen. Lampenstärke und Abstand richten sich nach Terrarienhöhe, Gazeabdeckung und Herstellerangaben.

Fütterung

Aga-Kröten sind wenig wählerische Beutegreifer, neigen bei reichlicher Fütterung aber zu Übergewicht. Geeignet sind abwechslungsreich angebotene Regenwürmer, Grillen, Heuschrecken, Schaben und andere passende Futterinsekten aus kontrollierter Zucht. Sehr fettreiche Larven sollten nur sparsam verfüttert werden; Wirbeltiere sind für eine ausgewogene Dauerfütterung weder notwendig noch als regelmäßige Nahrung empfehlenswert. Futtertiere werden vorab hochwertig ernährt und passend zur Größe der Kröte gewählt. Jungtiere erhalten häufiger kleine Portionen, ausgewachsene Tiere gewöhnlich zwei- bis dreimal wöchentlich in an die Körperkondition angepasster Menge. Calcium und ein für Amphibien geeignetes Multivitaminpräparat werden nach einem abgestimmten Plan eingesetzt. Die Versorgung mit Vitamin D3 muss zum tatsächlich vorhandenen UVB-Angebot passen, damit weder Mangel noch Überdosierung entstehen. Wild gefangene Insekten sind wegen möglicher Pestizide, Parasiten und natürlicher Abwehrstoffe ungeeignet.

Geschlechtsunterschiede

Weibliche Aga-Kröten werden im Durchschnitt größer und massiger als männliche Tiere. Geschlechtsreife Männchen können während der Fortpflanzungszeit dunkle Brunftschwielen an den Fingern entwickeln und durch Paarungs- oder Befreiungsrufe auffallen. Auch eine kräftigere, voller wirkende Körperform kann für Weibchen sprechen. Farbe und Zeichnung sind dagegen variabel und erlauben allein keine zuverlässige Geschlechtsbestimmung. Bei jungen Tieren bleibt das Geschlecht häufig noch längere Zeit unsicher.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Zur Fortpflanzung wechseln Aga-Kröten an geeignete Gewässer. Das Männchen umfasst das Weibchen im Achselamplexus; die Eier werden anschließend in langen gallertigen Schnüren im Wasser abgelegt. Ein Gelege kann mehrere Tausend Eier umfassen. Für eine kontrollierte Nachzucht sind daher ein großzügiger, flach auslaufender Wasserbereich, passende saisonale Klima- und Regenreize sowie eine sorgfältige Planung für die große Zahl aquatischer Larven nötig. Wasserqualität, Sauerstoffversorgung und Hygiene müssen engmaschig überwacht werden. Eier und Kaulquappen dürfen keinesfalls über natürliche Gewässer, Abflüsse oder Gartenanlagen entsorgt werden. Eine Vermehrung sollte nur erfolgen, wenn Unterbringung und verantwortungsvolle Weitergabe aller Jungtiere vorab geklärt sind.

Endgröße und Lebenserwartung

Ausgewachsene Aga-Kröten erreichen häufig etwa 15–18 cm Kopf-Rumpf-Länge. Weibchen werden meist größer als Männchen und können mehr als 20 cm erreichen; einzelne außergewöhnlich große Tiere werden mit rund 25 cm angegeben. Die Endgröße schwankt je nach Geschlecht, Herkunft, Alter und individueller Entwicklung deutlich. Wegen voneinander abweichender Literatur- und Populationsangaben sollte die obere Größenangabe als möglicher Ausnahmebereich verstanden werden.

Nice-to-Know

Trotz älterer Bezeichnungen wie „Meereskröte“ ist die Aga-Kröte kein Meerestier. Erwachsene Tiere leben terrestrisch und benötigen lediglich eine gut zugängliche Badeschale; ein Aquaterrarium mit großem Dauerwasserteil ist nicht erforderlich. Bei guter Pflege kann die Art deutlich über zehn Jahre alt werden. Sie ist meist in der Dämmerung und nachts zu beobachten, während sie den Tag bevorzugt unter Kork, Laub oder in einer Höhle verbringt. Aufgrund ihrer empfindlichen Haut und ihrer Abwehrsekrete sollte sie nur angefasst werden, wenn dies für Pflege oder Untersuchung unvermeidbar ist.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Die großen Ohrdrüsen hinter den Augen können bei Bedrohung ein stark reizendes, giftiges Hautsekret abgeben. Die Kröte darf deshalb nicht mit bloßen Händen unnötig fixiert oder bedrängt werden. Muss sie umgesetzt werden, eignen sich puderfreie, angefeuchtete Einmalhandschuhe. Sekret darf nicht in Augen, Mund oder offene Wunden gelangen; nach Arbeiten am Terrarium sind Hände und Geräte gründlich zu reinigen. Kinder sowie Hunde, Katzen und andere Haustiere müssen sicher vom Tier und von benutztem Badewasser ferngehalten werden. Besonders das Belecken oder Beißen der Kröte kann für Haustiere gefährlich sein. Bei einem Kontakt mit Schleimhäuten ist sofort gründlich mit Wasser zu spülen und fachlicher medizinischer beziehungsweise tiermedizinischer Rat einzuholen.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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