Surinam-Hornfrosch „Surinam Brown“, Ceratophrys cornuta
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Surinam-Hornfrosch „Surinam Brown“, Ceratophrys cornuta
| Deutscher Name: | Surinam-Hornfrosch „Surinam Brown“ |
| Wissenschaftlich: | Ceratophrys cornuta |
| Synonyme: | Gemalter Hornfrosch, Amazonas-Hornfrosch, Surinam-Schmuckhornfrosch, Pacman-Frosch |
| Herkunft: | Amazonasbecken im nördlichen Südamerika |
| Lebensweise: | Terrestrischer, überwiegend nachtaktiver Lauerjäger; einzeln halten |
| Haltungsform: | Feuchtwarmes Regenwaldterrarium mit großer Bodenfläche |
| Mindestgröße des Terrariums: | Ab etwa 80 × 50 × 50 cm für ein adultes Tier; größer ist vorteilhaft |
| Temperatur und Luftfeuchtigkeit: | Tagsüber 24–27 °C, nachts 21–24 °C; etwa 75–90 % Luftfeuchte |
| Beleuchtung: | Gedämpfter Tag-Nacht-Rhythmus mit schwacher UVB-Versorgung und Schattenplätzen |
| Bodengrund: | Mindestens 10–15 cm tief, grabfähig, feucht und niemals vernässt |
| Futter: | Abwechslungsreiche Futtertiere wie Regenwürmer, Schaben, Grillen und Heuschrecken |
| Maximale Größe: | Meist etwa 7–15 cm Kopf-Rumpf-Länge; Weibchen werden größer |
Lebensraum und Verhalten von Surinam-Hornfrosch „Surinam Brown“ (Ceratophrys cornuta)
Der Surinam-Hornfrosch stammt aus dem tropischen Amazonasbecken Südamerikas. Sein Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile des amazonischen Tieflands und reicht unter anderem durch Brasilien, Peru, Ecuador, Kolumbien, Bolivien, Venezuela sowie die Guayana-Region. Trotz seines deutschen Namens ist die Art somit keineswegs auf Suriname beschränkt. Bewohnt werden vor allem feuchte Tieflandwälder mit dichtem Laubfall, weichen Böden, Wurzelwerk und jahreszeitlich entstehenden Gewässern. Dort sitzt der kräftige Frosch meist teilweise eingegraben in der Laubschicht. Seine braunen, grünen oder gemischten Zeichnungselemente lösen die Körperkontur optisch auf und machen ihn zwischen welken Blättern erstaunlich unauffällig. Erwachsene Tiere sind überwiegend nachts aktiv, während Jungtiere teilweise auch am Tag beobachtet werden. Besonders nach kräftigen Regenfällen steigt die Aktivität deutlich an. Zur Fortpflanzungszeit suchen die Tiere flache, temporäre oder länger bestehende Waldgewässer auf. Außerhalb dieser Phase lebt der Surinam-Hornfrosch klar bodenbezogen und wird nur selten unmittelbar am Wasser angetroffen. Diese Herkunft erklärt seinen Bedarf an einem warmen, sehr feuchten, aber zugleich gut belüfteten Terrarium.
Die richtige Haltung
Die Art wird am sichersten einzeln in einem horizontal ausgerichteten Regenwaldterrarium gepflegt. Für ein adultes Tier ist eine Grundfläche von etwa 80 × 50 cm eine praxisgerechte Untergrenze; besonders große Weibchen profitieren deutlich von mehr Platz. Entscheidend ist nicht die Höhe, sondern eine strukturierte Bodenfläche mit mehreren unterschiedlich feuchten Aufenthaltsorten. Eine mindestens 10–15 cm starke, grabfähige Substratschicht erlaubt das typische rückwärtige Eingraben. Korkstücke, Wurzeln und eine lockere Laubauflage schaffen Deckung, dürfen aber keine scharfen Kanten besitzen. Eine flache, kippsichere Wasserschale muss leicht zugänglich sein und ein bequemes Verlassen ermöglichen. Tiefes Wasser ist ungeeignet. Wasserreste, Kot und verschmutztes Substrat werden zeitnah entfernt. Wegen des breiten Mauls, des ausgeprägten Beutefangverhaltens und möglicher Kannibalismusversuche ist von einer dauerhaften Vergesellschaftung abzusehen.
Die richtige Bepflanzung
Eine Bepflanzung ist möglich und hilft dabei, Sichtschutz sowie ein ausgeglichenes Mikroklima zu schaffen. Geeignet sind robuste, ungiftige Regenwaldpflanzen, deren Wurzeln durch versenkte Töpfe oder Korkelemente vor dem grabenden Frosch geschützt werden. Niedrige Farne, rankende Pflanzen und widerstandsfähige Aronstabgewächse können verwendet werden, sofern sie nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden. Empfindliche Bodendecker werden von dem schweren Tier leicht ausgehoben. Eine dicke Schicht sauberen Laubs bildet die natürliche Waldstreu besonders gut nach und bietet zusätzliche Deckung. Zwischen Pflanzen und Einrichtung müssen ausreichend offene Bereiche für die Jagd und den Zugang zur Wasserschale bleiben.
Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte
Als Bewohner feuchter Amazonaswälder benötigt diese Art gleichmäßige Wärme ohne extreme Hitzespitzen. Tagsüber sind etwa 24–27 °C passend, örtlich kann ein sanft temperierter Bereich bis ungefähr 28 °C angeboten werden. Nachts darf die Temperatur auf etwa 21–24 °C sinken. Das Substrat bleibt durchgehend feucht, darf jedoch weder schlammig sein noch Staunässe entwickeln. Eine relative Luftfeuchte von ungefähr 75–90 % bildet einen sinnvollen Orientierungsbereich. Kurze Anstiege nach dem Sprühen sind unproblematisch, sofern anschließend ein Luftaustausch stattfindet. Temperatur und Feuchtigkeit sollten in Bodennähe digital kontrolliert werden. Für einen natürlichen Rhythmus genügen etwa zehn bis zwölf Stunden gedämpftes Tageslicht. Eine schwache, für schattenlebende Amphibien geeignete UVB-Beleuchtung kann angeboten werden; das Tier muss sich jederzeit vollständig in Laub, Substrat oder Schatten zurückziehen können. Starke Strahlung und heiße Spotlampen sind zu vermeiden.
Fütterung
Der Surinam-Hornfrosch ist ein kräftiger Ansitzjäger. In der Natur umfasst sein Nahrungsspektrum zahlreiche Wirbellose sowie gelegentlich kleinere Wirbeltiere. Im Terrarium bilden abwechslungsreich angebotene Regenwürmer, Schaben, Grillen und passend große Heuschrecken eine geeignete Grundlage. Die Futtergröße muss so gewählt werden, dass die Beute sicher abgeschluckt werden kann. Sehr fettreiche Futtertiere sowie Mäuse oder andere Wirbeltiere gehören nicht in die regelmäßige Ernährung, da sie Übergewicht und Verdauungsprobleme begünstigen können. Futterinsekten sollten hochwertig ernährt und regelmäßig mit einem geeigneten Calciumpräparat bestäubt werden. Ein Amphibien-Multivitamin wird in größeren Abständen nach Herstellerangabe eingesetzt. Häufigkeit und Menge richten sich nach Alter, Körperzustand, Temperatur und Aktivität. Adulte Tiere benötigen meist deutlich seltener Futter als heranwachsende Frösche.
Geschlechtsunterschiede
Ausgewachsene Weibchen werden im Allgemeinen größer und massiger als Männchen. Geschlechtsreife Männchen können zur Fortpflanzungszeit dunkle Brunftschwielen an den Vordergliedmaßen zeigen und sind an ihren lauten, tief wirkenden Rufen zu erkennen. Bei jungen Tieren ist eine sichere Geschlechtsbestimmung anhand der Körperform oder Färbung meist nicht möglich. Auch die braune Handelsvariante erlaubt keinen Rückschluss auf das Geschlecht.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Die Fortpflanzung ist an starke Regenfälle und die Bildung flacher Gewässer gekoppelt. Männchen rufen am Rand temporärer oder semipermanenter Tümpel, während Eier und Larven eine eigene Wasserphase benötigen. Die Kaulquappen sind räuberisch und können kleinere Artgenossen oder andere Larven fressen. Eine Zucht verlangt daher ein gezielt vorbereitetes, hygienisch kontrolliertes Regenzeit-Szenario sowie ausreichend Raum zur getrennten Aufzucht. Die erwachsenen Tiere dürfen wegen des Verletzungs- und Kannibalismusrisikos nicht unkontrolliert zusammengesetzt werden. Fortpflanzungsversuche gehören in erfahrene Hände und sollten nicht durch abrupte, gesundheitlich belastende Temperatur- oder Feuchtigkeitsextreme erzwungen werden.
Endgröße und Lebenserwartung
Die gesicherte Kopf-Rumpf-Länge liegt überwiegend bei etwa 7–15 cm. Weibchen erreichen gewöhnlich die größeren Maße, während adulte Männchen kleiner und schlanker bleiben. Vereinzelt werden für die Art höhere Maximalwerte genannt, die jedoch nicht durchgehend einheitlich belegt sind. Für die Terrarienplanung sollte deshalb vorsorglich von einem kräftigen Weibchen am oberen Ende der gesicherten Spanne ausgegangen werden.
Nice-to-Know
Die namensgebenden „Hörner“ sind bewegliche Hautfortsätze über den Augen und bei dieser Art besonders markant. Zusammen mit der breiten Kopfform und der Laubfärbung verstärken sie die Tarnung am Waldboden. Der Frosch gräbt sich rückwärts in lockeres Material ein und wartet oft lange nahezu bewegungslos auf Beute. Der Zusatz „Surinam Brown“ bezeichnet eine braun betonte Handelsvariante, ist aber keine taxonomisch anerkannte Unterart oder verbindlich definierte Zuchtform. Farbton und Zeichnung können daher von Tier zu Tier deutlich variieren.
Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen
Der Surinam-Hornfrosch gilt nicht als gefährlicher Giftfrosch, besitzt jedoch wie andere Amphibien schützende Hautsekrete, die Augen und Schleimhäute reizen können. Unnötiges Anfassen belastet zudem seine empfindliche, durchlässige Haut. Falls ein Umsetzen erforderlich ist, eignen sich angefeuchtete, puderfreie Einmalhandschuhe oder ein geeignetes Fanggefäß. Anschließend werden die Hände gründlich gewaschen. Das Tier verfügt über einen kräftigen Kiefer und kann schmerzhaft zubeißen; Hände dürfen deshalb nicht als Futterersatz vor das Maul gehalten werden.
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Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.