Vietnam-Moosfrosch, Theloderma corticale
264,99 €*
79 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 7,90 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Vietnam-Moosfrosch, Theloderma corticale
| Deutscher Name: | Vietnam-Moosfrosch |
| Wissenschaftlich: | Theloderma corticale |
| Synonyme: | Moosfrosch, Vietnam Mossy Frog |
| Herkunft: | Nordvietnam – feuchte Bergwälder, Felsbereiche und mit Moos bewachsene Baumhöhlen |
| Lebensweise: | Halbaquatisch, nachtaktiv, versteckt in Spalten, Höhlen und Moospolstern |
| Haltungsform: | Feuchtes Regenwald-Terrarium mit Wasserteil, Kletterstruktur und Moospolstern |
| Mindestgröße des Terrariums: | 60x45x60 cm (LxBxH) für ein Paar, mehr Höhe bei Gruppenhaltung empfohlen |
| Temperatur & Luftfeuchtigkeit: | 22–26 °C tagsüber, leichte Nachtabsenkung, 80–100 % Luftfeuchtigkeit |
| Beleuchtung: | LED-Tageslicht mit UV-A-Anteil, UVB gering dosiert bei Zuchtabsicht empfohlen |
| Bodengrund: | Feuchtes Moos, lockerer Humus, Rindenstücke und Aufbauten aus Korkrinde |
| Futter: | Insekten wie Grillen, Heimchen, Wachsmottenlarven, vitaminisiert und bestäubt |
| Maximale Größe: | bis zu 8 cm |
Lebensraum und Verhalten des Vietnam-Moosfroschs (Theloderma corticale)
Der Vietnam-Moosfrosch bewohnt feuchte Bergwälder Nordvietnams in Höhenlagen über 800 m. Dort lebt er halbaquatisch in Baumhöhlen, Felsspalten oder unter Moospolstern, oft in unmittelbarer Nähe kleiner Wasseransammlungen. Dank seiner moosartigen Hautstruktur und grün-braunen Färbung ist er hervorragend getarnt – bei Gefahr presst er sich bewegungslos an feuchte Oberflächen und verschmilzt optisch mit seiner Umgebung. Er ist überwiegend nachtaktiv und bewegt sich gemächlich. Tagsüber verbringt er die Zeit in Verstecken. Besonders auffällig ist sein einzigartiges Tarnmuster, das ihm in der Natur nahezu Unsichtbarkeit verleiht.
Die richtige Haltung im Terrarium
Für die Haltung empfiehlt sich ein gut strukturiertes Regenwaldterrarium mit Wasserteil. Für ein Paar reicht ein Becken mit 60x45x60 cm, bei Gruppen ist mehr Platz in der Höhe sinnvoll. Moosige Rückwände, Korkröhren, Lianen und Rindenstücke ermöglichen artgerechte Rückzugsorte. Der Wasserteil sollte flach, aber zugänglich sein – gern mit Landteil oder Korkinseln. Eine feuchte Umgebung mit hoher Luftfeuchte ist entscheidend für das Wohlbefinden. Direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden. Dank seiner Haftzehen kann der Moosfrosch auch an glatten Flächen wie Glas klettern – daher sollte das Terrarium gut abgedeckt und strukturiert sein.
Die richtige Bepflanzung
Robuste, feuchteliebende Pflanzen wie Moose, Bromelien, Farngewächse oder kleinbleibende Philodendren eignen sich ideal. Besonders wichtig ist die Bepflanzung vertikaler Strukturen – sie bietet Sichtschutz und Rückzug. Auch lebendes Moos auf Rückwand oder Boden verstärkt die natürliche Optik und erhöht die Luftfeuchtigkeit. Totholz, Rinde und Laubstreu schaffen zusätzliche Struktur und natürliche Rückzugsbereiche.
Beleuchtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Der Vietnam-Moosfrosch benötigt keine starke Beleuchtung, aber einen Tag-Nacht-Rhythmus. LED-Leuchten mit UV-A fördern Aktivität und Orientierung. Eine geringe UVB-Zufuhr (2.0 UVB-Röhre) ist bei Nachzucht sinnvoll. Die Temperaturen sollten tagsüber zwischen 22 und 26 °C liegen, nachts sind Absenkungen auf etwa 18 °C ideal. Eine hohe Luftfeuchtigkeit von 80–100 % ist essenziell und lässt sich durch tägliches Sprühen oder Nebler aufrechterhalten. Dauerhaft feuchte Bereiche, aber keine Staunässe!
Fütterung: Was frisst der Vietnam-Moosfrosch?
Der Moosfrosch frisst vorzugsweise lebende Insekten wie Grillen, Heimchen, Schaben, Wachsmottenlarven und gelegentlich kleine Regenwürmer. Die Futtertiere sollten abwechslungsreich angeboten und mit Vitamin- und Kalziumpräparaten bestäubt werden. Gefüttert wird am besten abends, wenn die Tiere aktiv werden. Jungtiere benötigen kleinere Futtertiere und häufigere Gaben.
Geschlechtsunterschiede bei Theloderma corticale
Die Geschlechter lassen sich bei adulten Tieren nur schwer unterscheiden. Weibchen sind meist etwas kräftiger gebaut und haben eine leicht größere Körperlänge. Männchen besitzen gelegentlich sichtbare Schallblasenansätze, Rufe sind jedoch selten zu hören. In Gruppenhaltung sind eindeutige Unterschiede oft erst in der Fortpflanzungszeit zu erkennen.
Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung
Theloderma corticale legt seine Eier meist über dem Wasser in feuchten Verstecken ab, etwa in Korkröhren oder an Rückwänden. Nach dem Schlüpfen fallen die Kaulquappen ins Wasser, wo sie sich über mehrere Wochen entwickeln. Für eine erfolgreiche Nachzucht sind stabile Klimabedingungen, hohe Luftfeuchtigkeit und ein strukturierter Wasserteil entscheidend. Die Aufzucht gelingt in weichem Wasser mit guter Filterung.
Die Endgröße und Lebenserwartung von Theloderma corticale
Der Moosfrosch erreicht eine Körperlänge von bis zu 8 cm und kann unter optimalen Bedingungen 10 bis 12 Jahre alt werden. Die Art wächst relativ langsam heran und benötigt in der Jugend besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich Feuchte, Ernährung und Rückzugsorten.
Nice-to-Know: Tarnung als Überlebensstrategie
Die moosähnliche Hautstruktur von Theloderma corticale ist einzigartig: Mit ihren Höckern, Warzen und Farbmustern verschmilzt die Art perfekt mit feuchten Baumrinden oder Moospolstern. Selbst bei Bewegung ist sie für viele Beutegreifer kaum auszumachen. In der Natur gilt sie daher als Paradebeispiel für perfekte Tarnung – und im Terrarium als echtes Highlight für Liebhaber außergewöhnlicher Amphibien.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.