Wiener-Smaragd-Guppy Unterschwert, Poecilia reticulata
14,99 €*
4 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,40 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Wiener-Smaragd-Guppy Unterschwert, Poecilia reticulata
| Deutscher Name: | Wiener-Smaragd-Guppy Unterschwert |
| Wissenschaftlich: | Poecilia reticulata |
| Synonyme: | Wiener Smaragd Untenschwert, Wiener-Smaragd-Guppy, Hochzuchtguppy Wiener Smaragd, Guppy Wiener Smaragd Unterschwert, Vienna Emerald Guppy, Millionenfisch |
| Herkunft: | Wildform: nördliches Südamerika und südliche Kleine Antillen; Wiener Smaragd ist eine reine Zuchtform |
| Gesellschafts-Aquarium: | Friedlicher Schwarmfisch; Gruppe mit mehr Weibchen als Männchen, nicht mit Flossenzupfern |
| Wasserwerte: | pH etwa 7,0–8,0; mittelhart bis hart (GH ca. 10–25 °dGH) |
| Temperatur: | 22–28 °C, bewährt 24–26 °C |
| Beckengröße: | Ab ca. 54 Litern (60 cm Kantenlänge); für Zuchtgruppen eher 60 Liter und mehr |
| Bepflanzung: | Dichte Rand- und Schwimmpflanzen, dazu freier Schwimmraum |
| Futter: | Allesfresser: feines Flocken- und Granulatfutter, Lebend- und Frostfutter, pflanzliche Anteile |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen kleiner und bunter mit Gonopodium und Schwert; Weibchen größer und blasser |
| Zucht möglich: | Lebendgebärend; Tragzeit etwa vier Wochen; Zuchtlinie nur sortenrein und mit Auslese halten |
| Maximale Größe: | Männchen meist ca. 3–4 cm, Weibchen bis etwa 5–6 cm; Lieferware 2–3 cm ist noch jung |
| Liefergröße: | ca. 2,0-3,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Erwachsene Zwerggarnelen meist unproblematisch; Garnelennachwuchs gefährdet |
Herkunft von Wiener-Smaragd-Guppy Unterschwert (Poecilia reticulata)
Der Guppy (Poecilia reticulata) stammt ursprünglich aus dem Norden Südamerikas und von den südlichen Kleinen Antillen. Sein natürliches Verbreitungsgebiet reicht vom Westen Venezuelas bis nach Guyana, hinzu kommen Inseln wie Trinidad und Barbados. Dort lebt er in kleinen Bächen, Gräben, Tümpeln und Abflüssen, teils auch in leicht salzhaltigen Küstengewässern. Wegen seiner enormen Anpassungsfähigkeit wurde er weltweit verschleppt und gilt in vielen Ländern als problematische Fremdart, weshalb Tiere niemals in freie Gewässer gelangen dürfen. Der Wiener Smaragd ist keine Naturform, sondern eine seit Jahrzehnten gepflegte Hochzuchtlinie unter Guppyzüchtern. Typisch ist eine graue Grundfärbung mit klar abgesetzten, überwiegend smaragdgrünen Farbtupfen, oft ergänzt durch ziegelrote Akzente, dazu eine Zeichnung, die möglichst parallel zur Seitenlinie verläuft. Beim Unterschwert ist der untere Rand der Schwanzflosse beim Männchen schwertartig verlängert. Die Linie gilt als anspruchsvoll in der Zucht, weil Farbe, Muster und Flossenform zugleich stabil gehalten werden müssen. Die wissenschaftliche Bezeichnung Poecilia reticulata ist die aktuell gültige; frühere Namen wie Lebistes reticulatus findest du noch in älterer Literatur.
Vergesellschaftung
Guppys sind ausgesprochen friedlich und leben am besten in der Gruppe. Männchen balzen unermüdlich, deshalb solltest du immer mehr Weibchen als Männchen pfleglich halten, bewährt haben sich zwei bis drei Weibchen je Männchen. So verteilt sich der Balzdruck und niemand wird gestresst. Als Mitbewohner eignen sich ruhige Fische ähnlicher Größe und Wasseransprüche, etwa Panzerwelse, kleine Salmler oder friedliche Bärblinge. Flossenzupfer wie Sumatrabarben oder sehr lebhafte, größere Arten sind ungeeignet, weil sie die langen Flossen der Männchen schädigen können. Auch Räuber, die Guppys als Futter betrachten, kommen nicht in Frage. Soll die Wiener-Smaragd-Linie rein erhalten bleiben, hältst du sie getrennt von anderen Guppystämmen und Endlern, da sich die Merkmale sonst schnell vermischen.
Passende Wasserparameter
Guppys bevorzugen neutrales bis leicht alkalisches, mittelhartes bis hartes Wasser mit einem pH-Wert von etwa 7,0 bis 8,0 und einer Gesamthärte von grob 10 bis 25 °dGH. Sehr weiches, saures Wasser verträgt die Zuchtform auf Dauer schlecht. Wichtig sind stabile Werte und sauberes Wasser: Ein wöchentlicher Teilwasserwechsel von etwa einem Viertel bis einem Drittel hat sich bewährt, neues Wasser sollte in Temperatur und Härte dem Beckenwasser ähneln. Nitrit und Ammonium dürfen nicht nachweisbar sein. Da Hochzuchtlinien empfindlicher reagieren können als Wildfänge, ist ein gut eingefahrenes Becken die beste Grundlage. Je nach Wasserwerten vor Ort sind die Angaben nur als Richtwerte zu verstehen.
Haltungstemperatur
Der Guppy toleriert 22 bis 28 °C. Für Hochzuchtformen wie den Wiener Smaragd haben sich 24 bis 26 °C bewährt. Dauerhaft sehr warme Haltung beschleunigt Stoffwechsel und Alterung, zu kühle Temperaturen machen die Tiere anfälliger für Krankheiten. Ein zuverlässiger Heizstab mit Thermostat und ein Thermometer sorgen für gleichmäßige Bedingungen.
Beckengröße
Für eine kleine Gruppe empfiehlt sich ein Becken ab etwa 54 Litern, also ein Standardmaß von 60 cm Kantenlänge. Wer Zuchtgruppen pflegt oder zusätzlich Nachwuchs aufziehen möchte, plant besser 60 Liter oder mehr und ein zweites Aufzuchtbecken ein. Ein Deckel ist sinnvoll, denn Guppys können bei Erschrecken springen. Weil sich die Tiere vermehren, lohnt es sich, den Platzbedarf von Anfang an großzügig zu kalkulieren.
Bepflanzung
Eine dichte Bepflanzung an den Rändern und der Rückwand gibt Weibchen und Jungtieren Rückzugsraum, in der Mitte bleibt Platz zum Schwimmen. Gut geeignet sind Hornkraut, Wasserpest, Vallisneria, Javamoos und Schwimmpflanzen wie Froschbiss oder Wasserlinsen, die zusätzlich das Licht dämpfen und Jungfischen Deckung bieten. Wurzeln und feiner Kies oder Sand runden die Einrichtung ab. Pflanzen, die hartes Wasser mögen, passen besonders gut zum Guppy.
Futter
Guppys sind Allesfresser. Als Grundfutter eignen sich feine Flocken oder Mikrogranulat, ergänzt durch Artemia, Daphnien, Mückenlarven oder Cyclops aus Frost- oder Lebendfutter. Pflanzliche Bestandteile wie Spirulina oder Algenaufwuchs gehören ebenfalls zur Ernährung. Mehrere kleine Portionen am Tag, die in ein bis zwei Minuten gefressen werden, sind besser als eine große Mahlzeit. Vielseitige Fütterung unterstützt Farbentwicklung und Flossenwachstum, ohne dass sich Erfolge garantieren lassen.
Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter sind deutlich zu unterscheiden. Männchen bleiben kleiner, zeigen die smaragdgrüne und rote Zeichnung und besitzen ein stabförmiges Begattungsorgan (Gonopodium), das aus der Afterflosse entsteht. Zudem tragen sie das namensgebende Unterschwert an der Schwanzflosse. Weibchen werden größer, haben einen runderen Körper, sind deutlich dezenter gefärbt und zeigen bei Trächtigkeit einen dunklen Fleck am Bauch. Bei Tieren von 2 bis 3 cm Länge sind Farbe und Schwert häufig noch nicht fertig ausgebildet, das Geschlecht lässt sich dann nicht immer sicher erkennen.
Zucht
Guppys sind lebendgebärend. Die Tragzeit beträgt meist etwa vier Wochen, je nach Temperatur und Alter des Weibchens kommen einige Dutzend Jungfische zur Welt. Weibchen können Samen speichern und mehrfach hintereinander Nachwuchs bekommen. In Gesellschaftsbecken fressen Elterntiere die Jungen oft, daher helfen dichte Pflanzenbüschel, Ablaichgitter oder ein separates Aufzuchtbecken. Die Kleinen nehmen fein zerriebenes Flockenfutter und frisch geschlüpfte Artemia. Für die Zucht der Wiener-Smaragd-Linie ist konsequente Auslese wichtig: Tiere mit schwacher Zeichnung oder fehlerhafter Flosse werden aussortiert, und nur sortenrein verpaart. Ein gelegentlicher Wechsel der Zuchtlinie hilft, Inzuchtschäden vorzubeugen.
Endgröße
Männchen erreichen bei Zuchtformen meist rund 3 bis 4 cm Körperlänge, Weibchen werden mit etwa 5 bis 6 cm deutlich größer; je nach Linie und Haltung kann dies abweichen. Die angegebene Lieferlänge von 2 bis 3 cm entspricht daher noch jungen, nicht ausgewachsenen Tieren, die in den folgenden Monaten weiter wachsen und ausfärben.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Erwachsene Zwerggarnelen wie Neocaridina-Arten werden von Guppys in der Regel nicht aktiv gejagt und lassen sich oft problemlos mit ihnen halten. Garnelennachwuchs ist dagegen gefährdet, da Guppys winzige Jungtiere als Beute mitnehmen. Dichte Moospolster, Wurzeln und Laub erhöhen die Überlebenschance, verhindern Verluste aber nicht sicher. Anspruchsvolle Caridina-Garnelen brauchen weicheres, saureres Wasser und passen daher nicht zu den Ansprüchen des Guppys. Eine Garantie für das Verhalten einzelner Tiere gibt es nicht.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.