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Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus

Imposante Erscheinung

Männchen erreichen bis zu 25 cm Größe und über ein Kilogramm Gewicht

Semi-aquatische Haltung

Großer Landteil mit flacher Badeschale für artgerechte Haltung erforderlich

Robuster Einzelgänger

Wird bei guter Pflege über 15 Jahre alt und beeindruckt durch sein Verhalten

Gefräßiger Jäger

Frisst Insekten, Würmer, kleine Wirbeltiere und gelegentlich sogar Mäuse

Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus


Auf einen Blick: Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus
Deutscher Name: Afrikanischer Ochsenfrosch
Wissenschaftlich: Pyxicephalus adspersus
Synonyme: Riesiger Ochsenfrosch, Giant African Bullfrog
Herkunft: Afrika südlich der Sahara, bevorzugt offene Savannen- und Steppengebiete
Lebensweise: Bodenbewohnend, dämmerungs- bis nachtaktiv, grabfreudig
Haltungsform: Geräumiges Terrarium mit großem Landteil, flacher Badeschale und grabfähigem Bodengrund
Mindestgröße des Terrariums: 100x50x50 cm (LxBxH) für ein Einzeltier, deutlich größer bei Paarhaltung
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 26-30°C tagsüber, Nachtabsenkung möglich, Luftfeuchtigkeit 60-80%
Beleuchtung: Tageslichtspektrum mit UV-A, UV-B optional zur Kalziumversorgung
Bodengrund: Grabfähiges Substrat aus Kokoshumus, Erde und Laub, mindestens 10 cm hoch
Futter: Insekten, Würmer, kleine Wirbeltiere, gelegentlich Küken oder Mäuse, Kalzium- & Vitaminzugabe nötig
Maximale Größe: Männchen bis 25 cm, Weibchen meist kleiner
Im Detail: Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus

Lebensraum und Verhalten des Afrikanischen Ochsenfroschs (Pyxicephalus adspersus)

Der Afrikanische Ochsenfrosch ist einer der größten Froschlurche überhaupt und stammt aus den warmen Regionen Afrikas südlich der Sahara. In freier Natur lebt er vor allem in offenen Savannen und Steppen, wo er während der Regenzeit aktiv wird. Außerhalb dieser Zeit zieht er sich in selbstgegrabene Erdhöhlen zurück und überdauert dort monatelang in einer schützenden Hautschicht die Trockenzeit. Seine massige Statur, das auffällig gelblich-grüne Erscheinungsbild und sein riesiger, breiter Kopf machen ihn zu einem echten Blickfang. Trotz seiner Größe ist der Ochsenfrosch überraschend agil und kann blitzschnell zupacken, wenn sich ein Beutetier nähert. Seine Lebenserwartung liegt bei guter Pflege bei über 15 Jahren.

Die richtige Haltung im Terrarium

Als semi-aquatische Art benötigt der Ochsenfrosch ein geräumiges Terrarium mit großzügigem Landteil und einer flachen Badeschale, in der er sich komplett einweichen kann. Ein vollständiges Paludarium ist nicht notwendig, eine Wasserstelle von etwa 30x30 cm reicht aus. Der Bodengrund sollte mindestens 10 cm hoch und gut grabfähig sein – am besten eignet sich eine Mischung aus Erde, Kokoshumus und Laub. Da Pyxicephalus adspersus gerne gräbt, sind stabile Rück- und Seitenwände wichtig, um Unterhöhlungen zu vermeiden. Das Terrarium muss absolut ausbruchsicher sein, denn kräftige Exemplare können erstaunliche Kräfte entwickeln.

Die richtige Bepflanzung

Die Bepflanzung sollte robust sein oder ganz bewusst auf lebende Pflanzen verzichten, da der Ochsenfrosch wenig zimperlich mit seiner Umgebung umgeht. Empfehlenswert sind widerstandsfähige Arten wie Sansevieria, Zamioculcas oder großblättrige Philodendren, die in Töpfen geschützt aufgestellt werden. Korkstücke, stabile Äste und Höhlen sorgen für Rückzugsorte, ohne dass dabei etwas umgestoßen werden kann. Moose oder kleinere Bodendecker werden meist zerstört, können aber zur optischen Gestaltung zeitweise eingesetzt werden.

Beleuchtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Der Afrikanische Ochsenfrosch benötigt eine helle, tagaktive Beleuchtung mit LED-Leuchten im Tageslichtspektrum. Zusätzlich kann eine schwache UV-B-Lampe (z. B. 2.0 bis 5.0) zur Unterstützung des Kalziumstoffwechsels eingesetzt werden. Die Temperatur im Terrarium sollte tagsüber zwischen 26 und 30°C liegen. Nachts darf sie auf etwa 22°C absinken. Als Wärmequelle eignet sich eine Wärmelampe, die über dem Landbereich installiert wird, oder alternativ eine Heizmatte an der Seitenwand, niemals am Boden. Ein Thermostat sorgt für stabile Werte. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 60 und 80 % liegen und kann durch regelmäßiges Sprühen oder einen Luftbefeuchter konstant gehalten werden. Ein Hygrometer ist empfehlenswert.

Fütterung: Was frisst der Afrikanische Ochsenfrosch?

Pyxicephalus adspersus ist ein gefräßiger Jäger mit einem enormen Appetit. Er frisst alles, was er überwältigen kann – Heimchen, Grillen, Schaben, Heuschrecken, Regenwürmer, kleine Mäuse und Küken gehören zum Speiseplan. In der Terrarienhaltung sollte ein abwechslungsreicher Mix aus Insekten und gelegentlichen Wirbeltieren angeboten werden. Da diese Art zu Verfettung neigt, ist Maßhalten wichtig. Eine regelmäßige Gabe von Kalzium und Vitaminen ist unverzichtbar für die Knochengesundheit.

Geschlechtsunterschiede bei Pyxicephalus adspersus

Männliche Tiere sind deutlich größer und kräftiger gebaut als Weibchen. Sie erreichen bis zu 25 cm Körperlänge, während Weibchen meist unter 15 cm bleiben. Während der Fortpflanzungszeit rufen nur die Männchen und zeigen ein intensiveres Verhalten.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

In der Regenzeit bilden sich in der Natur große Wasseransammlungen, in denen sich die Ochsenfrösche paaren. Die Weibchen legen mehrere Tausend Eier in flachem Wasser ab. Die Kaulquappen sind ungewöhnlich groß und entwickeln sich innerhalb weniger Wochen. In menschlicher Obhut ist eine Nachzucht nur mit starker Simulation der Regenzeit möglich, etwa durch Senkung des Luftdrucks, Sprühintervalle und Temperaturveränderungen.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Pyxicephalus adspersus

Männliche Tiere erreichen eine beeindruckende Größe von bis zu 25 cm und können über 1 kg wiegen. Weibchen bleiben mit etwa 12–15 cm deutlich kleiner. Bei artgerechter Haltung werden Ochsenfrösche oft über 15 Jahre alt.

Nice-to-Know: Verhalten & Besonderheiten

Afrikanische Ochsenfrösche sind nicht nur groß, sondern auch äußerst robust. Sie entwickeln bei Bedrohung ein beeindruckendes Drohverhalten, bei dem sie den Körper aufblasen und laut fauchen können. Trotz ihrer Masse sind sie überraschend schnell. Ihre Fähigkeit, sich in die Erde einzugraben und in eine Trockenstarre zu verfallen, macht sie zu faszinierenden Überlebenskünstlern. Aufgrund ihrer Größe und Kraft sollte der Umgang vorsichtig erfolgen – nicht wegen Aggressivität, sondern wegen Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Bewegungen.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

4 von 4 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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4 Bewertungen

1. Januar 2026 10:16

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Afrikanischer Ochsenfrosch Jungtier

Von der Bestellung bis zur Ankunft sind gerade mal 2-3 Tage vergangen, das war unerwartet. Frosch kam in toller gesunder lebhafter Verfassung an und war wirklich winzig. Lebt sich mittlerweile bei mir ein und frisst auch wie ein Scheunendrescher. VIelen Dank für das tolle Tier!

28. August 2025 14:51

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

African Bullfrog

Tolles Tier, sehr gute Versandart und unversehrte Zustellung. Der Ochsenfrisch übertrifft alle unsere Erwartungen!

19. März 2025 19:50

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

kleiner großer Frosch 🐸

Da nichts über die Liefergröße stand war ich skeptisch, wie groß er denn nun ist, aber er ist süße ca. 3cm groß angekommen, superschön gefärbt und neugierig und fit. Finde die Größe/ so jung toll, dann haben wir noch viele Terrarien Größen und Zeit zusammen vor uns 🙂 er/ sie frisst auch schon am gleichen Tag mit Begeisterung.Versand und Verpackung auch widermal reibungslos.

22. September 2024 18:16

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Großer Frosch

Ein echt schöner Frosch und die große ist einfach genial, was ganz anderes wie "normale" Frösche und richtig schön anzuschauen

Fragen zum Artikel

Darf man die frösche einfach so halten, oder muss man irgendeine art nachweis haben um einen ochsenfrosch als haustier zu haben?

Hallo! Der Afrikanische Ochsenfrosch ist nicht gelistet im Anhang A oder B der EG‑Verordnung (auch laut Katalogen wie CITES/FFH) und auch nicht in Anlage 1 der BArtSchV erwähnt. Damit fällt er nicht unter die Meldepflicht nach aktueller Rechtslage in Deutschland.

Kann man sich das Geschlecht des Tieres aussuchen? Mir persönlich wäre ein Weibchen lieber da Männchen ziemlich laut sind während der Paarungszeit.

Hallo! Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei diesen Tieren geht das leider nicht.

Guten Tag, Ist eine Bestimmung des Geschlechts bei der aktuellen Größe möglich? Mit freundlichen Grüßen Adriano Stazzone

Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Mit Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir bei diesen Tieren keine Geschlechterauswahl anbieten.

hallo ich wollte fragen ob diese Frösche Winterschlaf machen

Guten Tag und vielen Dank für Ihre Anfrage. Einen Winterschlaf im klassischen Sinne machen die Frösche nicht, aber bei Trockenheit machen sie Ruhephasen durch.

Wie groß bzw. alt ist der Frosch denn bei Kauf?

Guten Tag, aktuell haben wir kleine Frösche, etwa 3,5-4 cm.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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