Guppy albino vollrot, Poecilia reticulata, paarweise
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Guppy albino vollrot, Poecilia reticulata, paarweise
| Deutscher Name: | Guppy Albino Vollrot |
| Wissenschaftlich: | Poecilia reticulata |
| Synonyme: | Albino Full Red Guppy, Vollrot Albino, Hochzuchtguppy |
| Herkunft: | Zuchtform (ursprünglich Südamerika) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,5 - 7,8 |
| Temperatur: | ca. 23–27 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm |
| Bepflanzung: | mit Rückzugszonen, Moos und Schattenpflanzen |
| Futter: | Flocken, Frost- und Lebendfutter, pflanzlich ergänzt |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen kleiner, farbintensiv, mit Gonopodium |
| Zucht möglich: | Ja, bei selektiver Haltung |
| Maximale Größe: | bis 5 cm |
| Liefergröße: | ca. 2,5–3,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | ja, bei bepflanztem Becken |
Herkunft des Guppy Albino Vollrot (Poecilia reticulata)
Der Guppy Albino Vollrot ist eine der intensivsten Farbformen unter den Albino-Guppys. Diese Linie verbindet die genetische Besonderheit der Albinoveranlagung mit einer gleichmäßig durchgefärbten, leuchtend roten Körper- und Flossenzeichnung. Der hell pigmentierte Körpergrund sorgt für eine außergewöhnlich brillante Lichtwirkung, die bei dunklem Bodengrund und gezielter Beleuchtung besonders zur Geltung kommt. Die Männchen wirken fast wie glühende Silhouetten im Wasser, mit tiefroten Augen und flammender Flosse. Die Linie wird paarweise abgegeben. Für eine stabile Farblinie sollte nicht mit anderen Farbvarianten gekreuzt werden.
Guppy Albino Vollrot vergesellschaften
Trotz seiner dominanten Erscheinung ist dieser Guppy ein sehr ruhiger und verträglicher Beckenbewohner. Er lässt sich gut mit friedlichen Arten wie Endlern, kleinen Salmlern, Welsen oder Zwerggarnelen kombinieren. Wichtig ist eine strukturierte Bepflanzung mit Moos oder feinfiedrigen Arten sowie ein abgedunkelter Bereich durch Schwimmpflanzen, da Albino-Guppys etwas lichtempfindlicher sind. Hektische Fische oder Flossenbeißer sollten konsequent vermieden werden.
Passende Wasserparameter
Albino Vollrot Guppys bevorzugen weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von etwa 6,5 bis 7,8. Sie benötigen eine konstante Umgebung mit guter Filterung, stabiler Temperatur und regelmäßigen Teilwasserwechseln. In zu hellem, ungeschütztem Wasser können sich die Tiere farblich zurücknehmen – eine zurückhaltende Lichtführung bringt das Beste aus dieser Linie hervor.
Haltungstemperatur
Eine Temperatur von 24 bis 26 °C ist optimal. Auch Bereiche zwischen 23 und 27 °C werden gut toleriert. Temperaturstabilität wirkt sich direkt auf das Verhalten, die Färbung und die Fortpflanzung aus. Ein Thermoheizer mit präziser Regelung wird empfohlen, besonders in kühleren Räumen.
Die Beckengröße für Guppy Albino Vollrot
Für ein Paar genügt ein Aquarium ab 60 cm. Gruppenhaltung ist möglich und optisch sehr eindrucksvoll. Ein dunkler Bodengrund bildet einen perfekten Kontrast zur leuchtenden Körperfarbe. Schwimmraum und dichter Pflanzengürtel mit Schattenzonen machen das Becken sicher und reizarm – ideal für empfindlichere Linien wie diese.
Bepflanzung
Rotala, Ludwigia, Hornkraut, Moosarten und Schwimmpflanzen wie Phyllanthus oder Salvinia sind hervorragend geeignet. Die Wurzelbereiche der Schwimmpflanzen bieten nicht nur Schutz von oben, sondern auch Rückzugsorte für Jungtiere und Garnelen sowie natürliche Futteransammlungen.
Das Futter für Guppy Albino Vollrot
Die Tiere nehmen alle gängigen Futtersorten an: Flocken, Frostfutter, Artemia, Cyclops und Granulat. Ergänzt werden sollte mit pflanzlicher Beikost wie Spirulina, blanchierter Gurke oder Spinat. Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag sind optimal. Jungfische wachsen am besten bei mehrfacher Fütterung mit feinem Pulverfutter oder frisch geschlüpften Artemia.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind deutlich kleiner, aber farblich intensiver – mit durchgefärbtem Körper, auffälligem Gonopodium und rotem Auge. Weibchen bleiben größer, heller und tragen meist einen transparenten Flossenrand. In Gruppenhaltung ergibt sich ein kontraststarkes, aber ausgewogenes Bild.
Die Zucht von Guppy Albino Vollrot
Die Zucht gelingt problemlos. Weibchen werfen alle drei bis vier Wochen bis zu 40 Jungtiere. Für eine stabile Vollrotlinie sollte mit hoher Selektion gearbeitet werden – nicht alle Jungtiere färben sich gleichmäßig durch. Die Linie ist reinvererbend, wenn ausschließlich farbtypische Tiere verpaart werden. Für gezielte Aufzucht empfiehlt sich ein separates Zuchtbecken mit gutem Futtermanagement.
Die Endgröße von Guppy Albino Vollrot
Männchen erreichen etwa 4 cm, Weibchen bis zu 5 cm. Die Lebenserwartung liegt bei zwei bis drei Jahren. Gutes Futter, stabile Wasserwerte, ruhige Vergesellschaftung und regelmäßige Pflege fördern Farbe, Form und Vitalität langfristig.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Mit Garnelen ist eine Vergesellschaftung problemlos möglich, sofern Struktur im Becken vorhanden ist. Besonders junge Garnelen profitieren von Moos, Laub und Rückzugsmöglichkeiten in Pflanzenwurzeln. Feine Futterreste werden von beiden Arten genutzt – eine friedliche Kombination.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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2 Bewertungen
16. Juni 2025 09:10
Top Zustand
Ich bin äußerst zufrieden mit meiner Bestellung der Albino Guppys. Die Tiere sind gesund, aktiv und wunderschön anzusehen. Der Versand verlief reibungslos und die Guppys kamen gut verpackt und in bestem Zustand bei mir an. Der Kundenservice war freundlich und hilfsbereit, was den Einkauf noch angenehmer gemacht hat. Ich kann diesen Anbieter definitiv weiterempfehlen und freue mich auf weitere Bestellungen.
9. Juni 2025 08:36
Schönster Guppy im Aquarium
Ich habe ein Männchen hiervon und er ist der mit Abstand schönste Guppy im Aquarium. Er ist kerngesund und ich habe mich direkt verliebt. Kann ich wirklich empfehlen. Dieser sollte in der Gruppe nicht fehlen
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.