Albino-Goldmarmor-Skalar, Pterophyllum scalare, 3-4 cm
15,99 €*
5 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,50 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Derzeit nicht verfügbar
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Albino-Goldmarmor-Skalar, Pterophyllum scalare, 3-4 cm
| Deutscher Name: | Albino-Goldmarmor-Skalar |
| Wissenschaftlich: | Pterophyllum scalare |
| Synonyme: | Albino-Marmor-Skalar, Albino-Marbled Angelfish, Goldmarmor-Albino |
| Herkunft: | Zuchtform, Ursprung Südamerika (Amazonasbecken) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet bei ruhigen Beifischen |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 6,0 – 7,5 |
| Temperatur: | 24 – 30 °C |
| Beckengröße: | ab 180 Liter, Höhe mind. 50 cm |
| Bepflanzung: | dicht, mit Schwimmpflanzen und freien Schwimmbereichen |
| Futter: | Flocken, Granulat, Frostfutter, Lebendfutter, pflanzliche Ergänzung |
| Geschlechts-Unterschiede: | spitzere Stirn bei Männchen, Fortpflanzungsorgane sichtbar |
| Zucht möglich: | ja, mit ruhigem Umfeld und harmonierendem Paar |
| Maximale Größe: | bis 15 cm Körperlänge, Flossenspannweite deutlich größer |
| Liefergröße: | ca. 3–4 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | eingeschränkt, nur mit großen Arten wie Amanogarnelen |
Herkunft des Albino-Goldmarmor-Skalars (Pterophyllum scalare)
Der Albino-Goldmarmor-Skalar ist eine außergewöhnliche Zuchtform des klassischen Pterophyllum scalare, die mit ihrer auffälligen Färbung und den roten Augen sofort ins Auge fällt. Diese Variante vereint das Albino-Gen mit einer goldmarmorierten Zeichnung, wodurch ein besonders kontrastreicher, fast schimmernder Gesamteindruck entsteht. In freier Natur kommt diese Farbkombination natürlich nicht vor – sie wurde durch gezielte Selektion aus der Wildform des südamerikanischen Amazonasgebiets entwickelt. Dort bewohnt der Skalare langsame Flussarme, Altarme und Überschwemmungswälder mit weichem Wasser, vielen Wurzeln und dichter Bepflanzung. Diese Bedingungen sollten auch im Aquarium möglichst gut nachgebildet werden. Besonders auffällig ist neben der Färbung auch die Körperform: Wie alle Skalare zeigt auch der Albino-Goldmarmor eine ausgeprägte, hohe Flossenstruktur, die ihm ein nahezu dreieckiges Erscheinungsbild verleiht.
Albino-Goldmarmor-Skalar vergesellschaften
Diese Skalarvariante ist trotz ihrer intensiven Optik ein eher friedlicher Aquarienbewohner. In einer kleinen Gruppe von vier bis sechs Tieren fühlen sich Albino-Goldmarmor-Skalare besonders wohl. Sie lassen sich gut mit ruhigen Salmlern, Panzerwelsen, Ancistrus oder friedlichen Bärblingen vergesellschaften. Bei ausreichendem Platz und gut strukturierter Umgebung treten innerartliche Reibereien kaum auf. Sehr kleine Fische oder Garnelen können jedoch als Futter betrachtet werden, insbesondere wenn sie in das Maul der Skalare passen. Während der Balzphase kann es zu Revierverhalten kommen, das jedoch bei ausreichendem Platz nicht problematisch ist.
Passende Wasserparameter
Albino-Goldmarmor-Skalare bevorzugen weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Die Wasserqualität sollte stabil und nitratarm sein. Regelmäßige Teilwasserwechsel fördern das Wohlbefinden. Ein leicht saures Milieu hilft, die Farben besonders schön zur Geltung zu bringen.
Haltungstemperatur
Die ideale Temperatur liegt zwischen 24 und 30 °C. Für Jungtiere und zur Förderung der Vitalität sind 26 bis 28 °C empfehlenswert. Diese Temperaturen fördern das Wachstum und die Farbentwicklung, wobei zu starke Temperaturschwankungen vermieden werden sollten.
Die Beckengröße für Pterophyllum scalare
Skalare benötigen aufgrund ihrer hohen Körperform ein Aquarium mit einer Mindesthöhe von 50 cm. Das Beckenvolumen sollte mindestens 180 Liter betragen – je größer, desto besser. Besonders in hohen Becken mit vielen senkrechten Strukturen können die Tiere ihre natürliche Körpersprache entfalten und fühlen sich sicher. Ideal sind verwurzelte Bereiche, hochwachsende Pflanzen und viel Schwimmraum.
Bepflanzung
Eine abwechslungsreiche Bepflanzung mit Arten wie Vallisneria, Echinodorus oder Limnophila bietet sowohl Sichtschutz als auch Struktur. Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Muschelblumen helfen, das Licht zu dämpfen – wichtig, da Albino-Varianten meist lichtempfindlicher sind. Dabei sollte auf ausreichend freie Schwimmfläche geachtet werden.
Das Futter für Albino-Goldmarmor-Skalare
Die Ernährung dieser Farbvariante unterscheidet sich nicht von der der Wildform: Neben hochwertigen Flocken- und Granulatfuttersorten nehmen die Tiere gerne Frostfutter wie Artemia, weiße und schwarze Mückenlarven oder Cyclops an. Auch feines Lebendfutter wie Wasserflöhe oder Enchyträen ist ideal zur Abwechslung. Eine kleine pflanzliche Beigabe – etwa Spirulina-Flakes oder überbrühter Spinat – ergänzt das Menü optimal.
Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter lassen sich bei Jungfischen nur schwer erkennen. Männchen zeigen mit zunehmendem Alter eine etwas spitzere Stirnpartie und sind gelegentlich kräftiger gebaut. Während der Fortpflanzung kann man das weibliche, rundere Legerohr vom spitzen Begattungsorgan des Männchens unterscheiden.
Die Zucht von Pterophyllum scalare
Die Zucht gelingt am besten in einem separaten Zuchtbecken mit ruhiger Umgebung. Die Eiablage erfolgt meist auf glatten Blättern oder Filterrohren. Beide Eltern beteiligen sich an der Brutpflege. Unerfahrene Paare fressen gelegentlich ihr Gelege, was sich mit der Zeit legt. Erfolgreiche Nachzucht ist bei stabilen Wasserwerten und ruhiger Haltung gut möglich.
Die Endgröße von Albino-Goldmarmor-Skalaren
Der Körper wird bis zu 15 cm lang, mit einer beeindruckenden Flossenhöhe von bis zu 25 cm. Damit zählt auch der Albino-Goldmarmor zu den größeren Skalaren. Bei guter Pflege und artgerechter Haltung erreichen sie ein Alter von 8 bis 10 Jahren.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Aufgrund ihrer Maulgröße sehen Skalare Zwerggarnelen – vor allem Jungtiere – als potenzielle Beute an. In einem stark bepflanzten Aquarium mit vielen Verstecken können sich adulte Amanogarnelen jedoch behaupten. Für kleinere Arten wie Neocaridina ist eine Vergesellschaftung nicht empfehlenswert.
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Anmelden
1 Bewertung
17. März 2025 09:09
Mega Fische
Diese Fische sind sehr schön. Lange konnte ich es nirgendwo finden. Und dann kamen sie. Ich bin unglaublich glücklich.
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.