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Argentinischer Schmuckhornfrosch (grün), Ceratophrys ornata

Grüne Naturform

Tarnfarbene Zeichnung mit leuchtendem grün und klarer Musterung

Kräftiger Lauerjäger

Vergräbt sich tagsüber und schnappt blitzschnell bei Futterkontakt

Naturnaher Klassiker

Die Wildform der Pacman-Frösche – robust, ruhig und eindrucksvoll

Futterfest und einfach zu halten

Frisst Heimchen, Würmer, Schaben – pinky Mäuse nur gelegentlich

Argentinischer Schmuckhornfrosch (grün), Ceratophrys ornata


Auf einen Blick: Argentinischer Schmuckhornfrosch (grün), Ceratophrys ornata
Deutscher Name: Argentinischer Schmuckhornfrosch (grün)
Wissenschaftlich: Ceratophrys ornata
Synonyme: Grüner Ornate Horned Frog, Ornata Pacman-Frosch
Herkunft: Südamerika – Argentinien, Uruguay, Brasilien – subtropisches Tiefland
Lebensweise: Nachtaktiv, bodenlebend, grabfreudiger Lauerjäger
Haltungsform: Feuchtes Bodenterrarium mit grabfähigem Substrat und Wasserschale
Mindestgröße des Terrariums: 40x30x30 cm für Einzeltier
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 24–28 °C tags, 22–24 °C nachts, 70–85 % Luftfeuchtigkeit
Beleuchtung: LED-Tageslicht, UV-A/UV-B 2.0 empfohlen zur Stoffwechselunterstützung
Bodengrund: Kokoshumus mit Laub und Moos – locker, feucht, grabfähig
Futter: Insekten, Würmer, Schaben, selten pinky Mäuse, mit Kalzium- & Vitaminzugabe
Maximale Größe: bis zu 16 cm
Im Detail: Argentinischer Schmuckhornfrosch (grün), Ceratophrys ornata

Lebensraum und Verhalten von Ceratophrys ornata

Der Argentinische Schmuckhornfrosch ist einer der bekanntesten Vertreter der Gattung Ceratophrys und verdankt seinen Namen der auffälligen, „geschmückten“ Hautzeichnung. Die grüne Farbvariante kombiniert leuchtende Grüntöne mit gelben Akzenten und dunklen, fast schwarzen Flecken – ein Muster, das an tropische Blätter oder Tarnkleidung erinnert. Diese Art lebt im subtropischen Tiefland Südamerikas, wo sie sich tagsüber eingegraben im feuchten Boden aufhält und nachts aktiv wird. Als klassischer Lauerjäger wartet er regungslos, bis sich Beute nähert. Trotz seines gedrungenen Körperbaus ist der Ornata-Frosch erstaunlich schnell beim Zupacken und gilt als besonders fressfreudig. In der Terraristik zählt er zu den beliebtesten Arten für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Die richtige Haltung im Terrarium

Ein einzelner Ceratophrys ornata benötigt ein Terrarium mit mindestens 40x30x30 cm. Gruppenhaltung ist nicht möglich. Der Bodengrund sollte tief genug zum Eingraben sein und dauerhaft leicht feucht gehalten werden – ideal ist eine Mischung aus Kokoshumus, Laub und Moos. Eine flache Wasserschale zur Hautbefeuchtung ist Pflicht. Rückzugsorte aus Rinde oder Halbhöhlen erhöhen das Sicherheitsgefühl. Das Becken sollte gut abgedeckt sein, um die hohe Luftfeuchtigkeit konstant zu halten.

Die richtige Bepflanzung

Zur Strukturierung eignen sich bodennahe, robuste Pflanzen wie Fittonia, Peperomia oder kleine Farne. Moose unterstützen die Feuchtigkeit. Da sich der Frosch gerne eingräbt, sollten Pflanzen gut verankert oder geschützt platziert werden. Die Bepflanzung sorgt für ein stabiles Mikroklima und eine naturnahe Optik, wird aber vom Frosch nicht aktiv genutzt.

Beleuchtung, Temperatur & Luftfeuchtigkeit

Eine LED-Tageslichtlampe sorgt für Grundbeleuchtung. Eine UV-A/UV-B-Lampe (2.0) wird empfohlen – besonders bei Jungtieren oder Zuchtformen. Tagsüber liegt die Temperatur bei 24–28 °C, nachts bei 22–24 °C. Eine Heizmatte (Seiten- oder Rückwand) oder eine Wärmelampe kann zusätzlich eingesetzt werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte konstant zwischen 70–85 % liegen und wird durch tägliches Sprühen, Bodensubstrat und Abdeckung reguliert. Ein Hygrometer ist unverzichtbar.

Fütterung: Was frisst Ceratophrys ornata?

Gefüttert wird mit Heimchen, Grillen, Schaben, Regenwürmern und gelegentlich pinky Mäusen. Die Beutetiere sollten nicht größer als die halbe Kopfbreite sein. Die regelmäßige Gabe von Kalzium- und Vitaminpräparaten ist notwendig. Jungtiere werden täglich, adulte Tiere zwei- bis dreimal pro Woche gefüttert.

Geschlechtsunterschiede bei Ceratophrys ornata

Weibchen sind deutlich größer und massiger als Männchen, welche zur Fortpflanzungszeit rufen und eine dunklere Kehlfärbung zeigen. Eine sichere Unterscheidung ist meist erst im adulten Alter möglich.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

Die Nachzucht dieser Art gelingt bei entsprechender Vorbereitung: Nach einer Trockenruhe folgt eine simulierte Regenzeit. Die Eiablage erfolgt in flachen Wasserstellen, die Larven entwickeln sich schnell. Eine getrennte Aufzucht ist notwendig, da Kannibalismus früh einsetzt. Artemia-Nauplien und spezielles Staubfutter sind geeignete Anfangsnahrung.

Die Endgröße und Lebenserwartung

Der Argentinische Schmuckhornfrosch wird bis zu 16 cm groß. Weibchen erreichen deutlich größere Maße als Männchen. Die Lebenserwartung liegt bei 8–12 Jahren, bei konsequenter Pflege auch mehr.

Nice-to-Know: Der Klassiker unter den Hornfröschen

Der grüne Ceratophrys ornata ist die wohl bekannteste Wildform – nicht zu verwechseln mit den vielen Zuchtformen. Seine natürliche Zeichnung, gepaart mit seiner Robustheit, macht ihn zu einem idealen Pflegling für Liebhaber klassischer, naturnaher Terrarienhaltung.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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