sind bei der bestellung von 2 stück ein pärchen ? gruß
Assam-Blaubarsch, Badis assamensis
23,99 €*
7 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,70 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Assam-Blaubarsch, Badis assamensis
| Deutscher Name: | Assam-Blaubarsch |
| Wissenschaftlich: | Badis assamensis |
| Synonyme: | Badis aus Assam, Indischer Blaubarsch |
| Herkunft: | Indien (Bundesstaat Assam, Brahmaputra-Becken) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 6,0–7,5 |
| Temperatur: | ca. 22–27 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm |
| Bepflanzung: | dicht, mit vielen Verstecken |
| Futter: | Carnivore; Lebendfutter, Frostfutter, feines Granulat |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen kräftiger gefärbt, mit verlängerten Flossen |
| Zucht möglich: | Ja, Revierlaicher mit Brutpflege |
| Maximale Größe: | bis zu 5 cm |
| Liefergröße: | ca. 3–5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nur mit größeren Arten wie Amanogarnelen |
Herkunft des Assam-Blaubarschs (Badis assamensis)
Der Assam-Blaubarsch (Badis assamensis) stammt aus dem nordöstlichen Indien, genauer gesagt aus dem Bundesstaat Assam. Dort bewohnt er vor allem kleinere, klare Flüsse und Bäche des Brahmaputra-Beckens, die durch ein reich strukturiertes Ufer mit Laub, Wurzeln und flachen Steinzonen gekennzeichnet sind. Diese kleinbleibende Art gehört zur Familie der Badidae und begeistert durch ein markantes Fleckenmuster und seine kontrastreiche Färbung, die je nach Stimmung variieren kann. Besonders zur Balzzeit zeigen Männchen ein beeindruckendes Farbspiel mit intensivem Blau, Rot und Schwarz. Badis assamensis lebt eher versteckt und ist ein ruhiger, aber durchaus revierbildender Einzelgänger, der sich in gut strukturierten Aquarien besonders wohlfühlt. Sein Verhalten erinnert an kleine Cichliden, mit denen er auch entfernte Verwandtschaft aufweist.
Assam-Blaubarsch vergesellschaften
Obwohl der Assam-Blaubarsch ein eher friedlicher Fisch ist, sollte er vorzugsweise mit ruhigen Arten vergesellschaftet werden. Hektische oder sehr durchsetzungsstarke Mitbewohner stressen ihn unnötig. Ideal sind kleinbleibende Barben, friedliche Rasboras oder kleinere Labyrinther, wobei auch eine reine Arten- oder Pärchenhaltung sehr gut möglich ist. Männchen dulden sich untereinander oft nur schlecht, daher empfiehlt sich die Haltung als Paar oder mit mehreren Weibchen in gut strukturierten Becken.
Passende Wasserparameter
Badis assamensis bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Wichtig sind sauberes, gut gefiltertes Wasser und regelmäßige, eher kleine Wasserwechsel, um empfindliche Schleimhäute und das empfindliche Immunsystem zu schützen.
Haltungstemperatur
Die ideale Haltungstemperatur liegt zwischen 22 und 27 °C. Kurzfristige Temperaturschwankungen werden toleriert, auf Dauer sollten jedoch stabile Bedingungen herrschen, um Stress und Krankheiten zu vermeiden.
Die Beckengröße für Badis assamensis
Für ein Pärchen reicht bereits ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge. Wichtig ist ein feiner Bodengrund aus Sand oder feinem Kies sowie viele Rückzugs- und Sichtschutzmöglichkeiten. Wurzeln, Steine und Höhlenstrukturen helfen bei der Revierbildung und schaffen Sicherheit. Eine dichte Randbepflanzung erhöht das Wohlbefinden zusätzlich.
Bepflanzung
Eine dichte Bepflanzung mit feinfiedrigen Pflanzen wie Wasserpest, Hornkraut oder Limnophila-Arten wird empfohlen. Auch Moose und Schwimmpflanzen kommen dem natürlichen Habitat entgegen und schaffen Rückzugszonen, in denen sich die Tiere sicher fühlen.
Das Futter für Assam-Blaubarsche
Assam-Blaubarsche sind ausgesprochene Fleischfresser (Carnivoren). Besonders gern nehmen sie Lebendfutter wie Artemia-Nauplien, Cyclops oder Enchyträen auf. Auch Frostfutter wie rote Mückenlarven, Daphnien oder feines Krill wird gerne gefressen. An Trockenfutter gewöhnen sie sich nur zögerlich, daher sind feine Granulate oder Softpellets mit hohem Proteinanteil besser geeignet. Eine abwechslungsreiche Fütterung sorgt für Farbintensität und Vitalität.
Geschlechtsunterschiede
Männliche Assam-Blaubarsche sind deutlich farbenprächtiger, vor allem zur Balzzeit, und entwickeln auffällig verlängerte Flossenstrahlen. Weibchen bleiben blasser und kleiner, ihr Körper wirkt kompakter. Auch im Verhalten zeigen sich Unterschiede: Männchen sind aktiver und deutlich territorialer.
Die Zucht von Badis assamensis
Die Zucht gelingt am besten im Artenbecken mit feiner Laichhöhle. Nach der Paarung betreibt meist das Männchen Brutpflege und bewacht die Eier bis zum Schlupf. Die Jungfische sind winzig und benötigen sehr feines Futter wie Infusorien oder Artemia-Nauplien. Wichtig ist dabei eine gute Wasserhygiene und die Vermeidung starker Strömung.
Die Endgröße von Assam-Blaubarschen
Assam-Blaubarsche bleiben klein und erreichen maximal 5 cm Länge. Durch ihre geringe Größe eignen sie sich hervorragend für kleinere, gut strukturierte Aquarien. Bei guter Pflege liegt ihre Lebenserwartung bei etwa 5 bis 6 Jahren.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Zwerggarnelen passen nur bedingt zu Badis assamensis. Junggarnelen könnten als Lebendfutter angesehen werden, während größere Arten wie Amanogarnelen meist unbehelligt bleiben. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verzichtet auf eine Vergesellschaftung mit kleinen Garnelenarten.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.