Axolotl albino XL, Ambystoma mexicanum 18 cm
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EAN: 0633643669350
Axolotl albino XL, Ambystoma mexicanum 18 cm
| Deutscher Name: | Axolotl Albino |
| Wissenschaftlich: | Ambystoma mexicanum |
| Synonyme: | Albino-Axolotl, Ambystoma mexicanum "Albino", Mexikanischer Schwanzlurch |
| Herkunft: | Mexiko – aus dem Hochland um Mexiko-Stadt, heute nur noch in Xochimilco vorkommend |
| Lebensweise: | Rein aquatisch, bodenbewohnend, dämmerungs- und nachtaktiv |
| Haltungsform: | Kaltwasseraquarium ohne Landteil mit ruhigem Wasser und Versteckmöglichkeiten |
| Mindestgröße des Aquariums: | 100x40x40 cm (LxBxH) für ein Einzeltier, größer bei Gruppenhaltung |
| Temperatur & Luftfeuchtigkeit: | 16–20 °C Wassertemperatur, keine Luftfeuchtigkeit nötig (voll aquatisch) |
| Beleuchtung: | Gedämpftes Licht ohne UV, schwache LED oder Tageslichtsimulation möglich |
| Bodengrund: | Weicher Aquariensand oder glatter, feiner Kies ohne Verletzungsgefahr |
| Futter: | Würmer, Stinte, Artemia, Mysis, Bachflohkrebse, Pellets, Frostfutter |
| Maximale Größe: | bis zu 30 cm |
Lebensraum und Verhalten des Albino-Axolotls (Ambystoma mexicanum)
Der Albino-Axolotl ist eine beeindruckende Zuchtform des mexikanischen Schwanzlurchs. Sein natürlicher Ursprung liegt in den Hochlandgewässern von Mexiko, heute ist die Art jedoch in freier Wildbahn fast verschwunden. Charakteristisch für die Albino-Variante ist der helle, fast durchscheinende Körper mit zartrosa Kiemenästen und roten Augen. Wie alle Axolotl bleibt auch der Albino ein Leben lang im Larvenstadium – mit Außenkiemen und aquatischer Lebensweise. Er liebt ruhige Becken mit weichem Licht und wenig Trubel. Am aktivsten ist er zur Dämmerung, wenn er langsam durchs Becken gleitet und nach Futter sucht. Durch seine friedliche Art eignet er sich hervorragend zur Einzel- oder Gruppenhaltung.
Die richtige Haltung im Aquarium
Axolotl Albinos fühlen sich in einem kühlen, strömungsarmen Aquarium besonders wohl. Für ein Einzeltier reicht ein Becken von 100 cm Länge, bei mehreren Tieren wird mehr Platz benötigt. Landteile sind überflüssig – Axolotl leben ausschließlich im Wasser. Als Bodengrund eignet sich Sand, da grober Kies verschluckt werden kann. Wichtig sind dunkle Rückzugsorte in Form von Tonröhren, Wurzeln oder Höhlen. Das Aquarium sollte abgedeckt sein, da Axolotl gelegentlich versuchen, herauszuklettern. Die Filterung muss leistungsfähig, aber strömungsschonend sein. UV-Licht wird nicht benötigt – eine schlichte LED mit Tageslichtcharakter reicht aus.
Die richtige Bepflanzung
Für Axolotl geeignete Pflanzen müssen robust und kälteresistent sein. Ideal sind Anubias, Wasserpest, Hornkraut oder Javamoos. Diese Pflanzen können entweder direkt eingepflanzt oder auf Wurzeln und Steinen befestigt werden. Schwimmpflanzen wie Muschelblume oder Froschbiss helfen, das Licht zu dämpfen und Schatten zu schaffen – besonders wichtig für lichtempfindliche Albinos. Eine dichte Bepflanzung ist nicht nötig, einzelne Akzente reichen aus, um Struktur ins Becken zu bringen.
Beleuchtung, Temperatur & Wasserwerte
Die ideale Wassertemperatur liegt konstant zwischen 16 und 20 °C – darüber hinaus wird es für Axolotl schnell zu warm. Eine Heizung ist nicht notwendig, aber eine Kühlung im Sommer kann erforderlich sein. Die Beleuchtung sollte dezent sein, besonders bei Albinos. Eine LED mit schwacher Lichtintensität genügt. UV-Bestrahlung ist unnötig. Der pH-Wert sollte zwischen 6,5 und 8 liegen, und die Wasserbelastung durch Ammoniak oder Nitrit muss stets niedrig sein. Ein biologisch arbeitender Filter ist sinnvoll, solange er keine starke Strömung verursacht.
Fütterung: Was frisst der Axolotl?
Albino-Axolotl sind reine Fleischfresser. Sie bevorzugen proteinreiches Futter wie Würmer, Stinte, Bachflohkrebse, Artemia, Mysis oder auch hochwertige Frostfutter. Zusätzlich eignen sich spezielle Axolotl-Pellets, die mit Vitaminen und Kalzium angereichert sind. Die Fütterung erfolgt idealerweise mit einer Pinzette – so bleibt das Becken sauber und das Tier frisst gezielt. Jungtiere benötigen täglich Futter, adulte Tiere reichen 2–3 Fütterungen pro Woche.
Geschlechtsunterschiede bei Ambystoma mexicanum
Die Unterscheidung zwischen Männchen und Weibchen ist bei geschlechtsreifen Tieren gut möglich. Männchen haben eine deutlich ausgeprägte, rundliche Kloakenöffnung, während Weibchen meist etwas kräftiger gebaut sind. Zur Fortpflanzungszeit werden die Unterschiede besonders sichtbar.
Zucht und Fortpflanzung
Die Zucht von Axolotl gelingt bei passenden Bedingungen problemlos. Nach der Balz setzt das Männchen Spermatophoren ab, die vom Weibchen aufgenommen werden. Kurz darauf legt es die befruchteten Eier an Pflanzen, Glas oder Dekoration ab. Nach wenigen Tagen schlüpfen die Larven. Wichtig ist, die Jungtiere frühzeitig nach Größe zu sortieren, um Kannibalismus zu vermeiden. Die Aufzucht erfordert klares Wasser und geeignetes Lebendfutter wie Artemia-Nauplien.
Die Endgröße und Lebenserwartung von Ambystoma mexicanum
Albino-Axolotl erreichen in der Regel eine Größe von 20 bis 25 cm, können in Ausnahmefällen bis zu 30 cm lang werden. Bei guter Pflege und kühler Haltung beträgt die Lebenserwartung 10–15 Jahre, manchmal sogar darüber hinaus.
Nice-to-Know: Der Blickfang im Becken
Durch ihre auffällige Färbung und die roten Kiemenäste sind Albino-Axolotl echte Hingucker. Sie wirken fast wie geisterhafte Wesen und ziehen im Aquarium alle Blicke auf sich. Trotz ihres exotischen Aussehens sind sie sehr pflegeleicht – ideal für Einsteiger und erfahrene Halter.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
-
Frösche
- Meist eine glatte, feuchte Haut
- Lange Hinterbeine für weite Sprünge
- Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
- Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
-
Kröten
- Trockene, warzige Haut
- Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
- Können in trockeneren Gebieten überleben
- Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
-
Unken
- Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
- Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
- Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
- Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
- Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
- In der Regel keine Hautatmung haben.
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
- Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
- Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
- Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)
Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
- Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
- Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Halten Amphibien eine Winterruhe?
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
- Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
- Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
- Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.
Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
- Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
- Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
- Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?
- Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
- Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
- Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
- Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
- Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.
Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
- Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
- Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
- Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.
Alternative Proteinquellen für große Amphibien:
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Fazit:
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Wie werden Amphiben versendet?
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
- Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
- Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
- Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.