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Dantum-Skalar, Pterophyllum altum x scalare, 3-4 cm DNZ

Elegante Erscheinung

Langgestreckte Flossen und silbriger Glanz machen ihn zum Blickfang

Hybrid aus zwei Arten

Kombiniert Eleganz des Altum mit Robustheit des klassischen Scalare

Friedlich in Gruppen

Ideal für Gruppenhaltung mit ruhigen Beifischen bei genug Platz

Hohe Aquarien erforderlich

Mindestens 50 cm Beckenhöhe unbedingt nötig für artgerechte Haltung

Dantum-Skalar, Pterophyllum altum x scalare, 3-4 cm DNZ


Auf einen Blick: Dantum-Skalar, Pterophyllum altum x scalare
Deutscher Name: Dantum-Skalar
Wissenschaftlich: Pterophyllum altum x scalare
Synonyme: Dantum-Angelfish, Hybridskalar
Herkunft: Zuchtform, Ursprung El Amazonasgebiet (Altum) und Rio Negro (Scalare)
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet bei passenden Bedingungen
Wasserwerte: weich bis leicht sauer, pH 6,0 – 7,0
Temperatur: 26 – 30 °C
Beckengröße: ab 200 Liter, Höhe mind. 50 cm
Bepflanzung: üppig, mit Schwimmpflanzen und vertikaler Struktur
Futter: Omnivore; Granulat, Flocken, Artemia, Mückenlarven, pflanzliche Beikost
Geschlechts-Unterschiede: schwer erkennbar, Männchen oft größer mit spitzer Stirn
Zucht möglich: Ja, mit Geduld und ruhigem Umfeld
Maximale Größe: bis 15 cm Körperlänge, deutlich höhere Spannweite
Liefergröße: ca. 3–4 cm
Mit Garnelen verträglich: bedingt, nur mit großen Alttieren
Im Detail: Dantum-Skalar, Pterophyllum altum x scalare

Herkunft des Dantum-Skalars (Pterophyllum altum x scalare)

Der Dantum-Skalar ist eine faszinierende Hybridzucht, die aus der Kreuzung zweier beliebter Skalartypen hervorgeht: Pterophyllum altum, bekannt für seine majestätische Körperhöhe, und Pterophyllum scalare, dem klassischen Aquarienskalar mit seiner Anpassungsfähigkeit. Diese Zuchtform vereint die Eleganz und Körperspannung des Altum mit der Robustheit und Pflegeleichtigkeit des Scalare. Der Dantum-Skalar stammt nicht aus einem natürlichen Habitat, sondern wurde gezielt für das Aquarium gezüchtet. Dennoch orientiert sich seine ideale Haltung stark an den Bedingungen der südamerikanischen Heimatgewässer seiner Ahnen – langsam fließende Flussarme mit weichem, warmem Wasser, dichter Uferbepflanzung und vielen senkrechten Strukturen wie Wurzeln und Stängelpflanzen. Sein silbrig glänzender Körper mit dezenten Zeichnungen und transparenten Flossen macht ihn zu einem echten Blickfang im Aquarium.

Dantum-Skalar vergesellschaften

Der Dantum-Skalar zeigt sich im Allgemeinen friedlich, wenn er in einer passenden Umgebung gehalten wird. Ideal ist eine Gruppe von fünf bis sechs Artgenossen, da sich so eine natürliche Rangordnung bildet und Aggressionen verteilt werden. Bei artgerechter Haltung können sie auch gut mit ruhigen, größeren Salmlern, Panzerwelsen oder L-Welsen vergesellschaftet werden. Zu hektische oder stark territoriale Arten sowie sehr kleine Fische wie Zwerggarnelen sind hingegen ungeeignet. Während der Paarungszeit können einzelne Tiere territoriales Verhalten zeigen.

Passende Wasserparameter

Der Dantum-Skalar bevorzugt weiches, leicht saures Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0. Eine Karbonathärte bis etwa 5 °dKH ist ideal. Die Wasserqualität sollte konstant gehalten werden, denn wie alle Skalare reagieren auch Dantum-Tiere empfindlich auf plötzliche Schwankungen und zu hohe Nitratwerte.

Haltungstemperatur

Die optimale Haltungstemperatur liegt zwischen 26 und 30 °C. Gerade für Jungtiere sind Temperaturen um 28 °C vorteilhaft, da sie das Wachstum und die Aktivität fördern. Auch die Farben wirken bei höheren Temperaturen intensiver.

Die Beckengröße für Pterophyllum altum x scalare

Ein Aquarium mit einem Fassungsvermögen ab 200 Litern ist Mindestvoraussetzung. Besonders wichtig ist jedoch die Beckenhöhe: Mindestens 50 cm sollten es sein, um den majestätischen Körperbau zur Geltung kommen zu lassen. Eine vertikale Struktur mit Wurzeln, hochwachsenden Pflanzen und Rückzugsmöglichkeiten ist essenziell, damit sich die Tiere wohl und sicher fühlen.

Bepflanzung

Eine dichte, natürliche Bepflanzung mit Echinodorus, Vallisnerien, Limnophila oder auch Anubias auf Wurzeln schafft eine authentische Umgebung. Zusätzlich sind Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Muschelblumen sinnvoll, um das Licht sanft zu dämpfen. Die Pflanzen sollten so arrangiert sein, dass genug freie Schwimmfläche in der Beckenmitte bleibt.

Das Futter für Dantum-Skalare

Dantum-Skalare sind wie ihre Vorfahren omnivor und nehmen verschiedenste Futtersorten gerne an. Neben hochwertigem Flocken- oder Granulatfutter sollte regelmäßig Frostfutter wie Artemia, Mückenlarven oder Cyclops gereicht werden. Auch feines Lebendfutter wie Wasserflöhe oder Enchyträen wird gerne genommen. Eine kleine pflanzliche Beigabe, etwa in Form von Spirulina-Flocken oder überbrühtem Blattgemüse, rundet die Ernährung ab.

Geschlechtsunterschiede

Die Geschlechter lassen sich bei Jungfischen kaum unterscheiden. Mit zunehmendem Alter sind Männchen oft etwas größer und zeigen eine leicht ausgeprägtere Stirnpartie. In der Balzzeit kann man bei genauem Hinsehen die Fortpflanzungsorgane erkennen: Das Eiablegeorgan der Weibchen ist breiter und stumpfer als das spitz zulaufende Begattungsorgan der Männchen.

Die Zucht von Pterophyllum altum x scalare

Die Zucht des Dantum-Skalars ist grundsätzlich möglich, jedoch nicht ganz einfach. Die Tiere benötigen ein ruhiges Umfeld, stabile Wasserwerte und ein eingespieltes Paar. Die Eiablage erfolgt meist auf senkrechten Flächen wie Pflanzenblättern oder Filterrohren. Beide Eltern übernehmen die Brutpflege, allerdings kann es bei unerfahrenen Paaren vorkommen, dass das Gelege gefressen wird. Eine gezielte Paarhaltung in einem Artbecken erhöht die Erfolgschancen.

Die Endgröße von Dantum-Skalaren

Der Körper selbst erreicht eine Länge von etwa 15 cm, doch mit den langen, elegant ausgezogenen Flossen ergibt sich eine Spannweite von bis zu 25 cm oder mehr. Damit zählt der Dantum-Skalar zu den größten und beeindruckendsten Zuchtformen unter den Skalaren. Bei guter Pflege erreichen die Tiere ein Alter von 8 bis 10 Jahren.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen sind nur bedingt mit Dantum-Skalaren vergesellschaftbar. In größeren Becken mit vielen Verstecken können sich adulte Neocaridina oder Amanogarnelen unter Umständen behaupten. Junggarnelen gelten jedoch als potenzielle Beute und werden meist gefressen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte Garnelen und Skalare lieber getrennt halten.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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