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Eichenkröte, Bufo quercicus

Winzige Körpergröße

Nur rund 3 cm groß und damit eine der kleinsten Kröten der Welt

Trockenterrarium geeignet

Benötigt nur eine flache Badeschale, kein Wasserteil notwendig

Verträglich in Gruppen

Mehrere Tiere lassen sich in strukturierten Becken gut vergesellschaften

Milde Hautgifte

Setzt bei Stress Bufotoxine frei, die Schleimhäute reizen können

Eichenkröte, Bufo quercicus


Auf einen Blick: Eichenkröte, Bufo quercicus
Deutscher Name: Eichenkröte
Wissenschaftlich: Bufo quercicus
Synonyme: Oak Toad, Anaxyrus quercicus
Herkunft: Südöstliche USA – Florida, Georgia, South Carolina – Kiefernwälder und sandige Lichtungen
Lebensweise: Bodenbewohnend, tag- und dämmerungsaktiv, bei Gefahr eingegraben
Haltungsform: Flach eingerichtetes Terrarium mit trockenen und feuchten Bereichen, Wasserschale ausreichend
Mindestgröße des Terrariums: 60x30x30 cm (LxBxH) für eine kleine Gruppe von 3–4 Tieren
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 22–26 °C am Tag, 18–20 °C nachts, 50–70 % Luftfeuchtigkeit, eher trocken mit feuchtem Rückzugsbereich
Beleuchtung: LED-Taglicht, optional UV-A/B bei natürlicher Nachbildung sinnvoll (UVB 2.0–5.0)
Bodengrund: Grabfähige Mischung aus Sand, Lehm und lockerer Erde, mit Laubschicht
Futter: Kleine Insekten, Springschwänze, Mikrogrillen, Vitamin- und Kalziumzugabe wichtig
Maximale Größe: bis zu 3 cm
Im Detail: Eichenkröte, Bufo quercicus

Lebensraum und Verhalten der Eichenkröte (Bufo quercicus)

Die Eichenkröte ist eine der kleinsten Kröten Nordamerikas und lebt in den warmen, sandigen Kiefernwäldern der südöstlichen USA. Besonders in Florida, Georgia und South Carolina findet man sie in offenen Lichtungen, wo sie sich gern in lockerem Boden eingräbt. Ihr Körper ist perfekt an das Leben am Boden angepasst: gedrungen, flach und mit einer unscheinbaren, aber gut getarnten Färbung. Sie ist dämmerungs- und tagaktiv, bei großer Hitze oder Gefahr gräbt sie sich blitzschnell ein. Regenzeiten regen sie zur Fortpflanzung an, dann wird sie besonders aktiv. Trotz ihrer geringen Größe besitzt sie ein erstaunliches Repertoire an Lautäußerungen. Die Eichenkröte ist ein faszinierender Bewohner trockener, aber strukturreicher Lebensräume.

Die richtige Haltung im Terrarium

Die Haltung der Eichenkröte gelingt am besten in einem flachen, gut strukturierten Terrarium. Für eine kleine Gruppe von drei bis vier Tieren reicht ein Becken mit den Maßen 60x30x30 cm. Wichtig ist ein grabfähiger Bodengrund, damit sich die Tiere bei Bedarf zurückziehen können. Eine Kombination aus Sand, Lehm und Erde hat sich bewährt. Ein feuchter Rückzugsbereich auf einer Seite sowie eine flache Wasserschale sind ausreichend – ein Wasserteil im klassischen Sinne ist nicht notwendig. Als Verstecke eignen sich Rindenstücke, Laubhaufen und halb eingegrabene Korkröhren. Die Luftfeuchtigkeit sollte moderat gehalten werden, mit lokalen feuchteren Zonen. Eine dichte Abdeckung schützt vor Austrocknung.

Die richtige Bepflanzung

Die Bepflanzung im Terrarium sollte robust und an trockene Bedingungen angepasst sein. Gut eignen sich beispielsweise Sansevieria, Spathiphyllum, kleine Bromelien oder Tradescantia. Auch Moose in feuchteren Zonen können integriert werden. Wichtig ist eine klare Strukturierung in offene, sandige Bereiche und dichter bepflanzte Ecken. So fühlen sich die Eichenkröten sicher und können ihren natürlichen Verhaltensweisen nachgehen.

Beleuchtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Die Eichenkröte benötigt keine intensive UVB-Versorgung, doch ein schwacher UVB-Anteil (2.0–5.0) kann sich positiv auf den Kalziumhaushalt auswirken. Ideal ist eine helle LED-Taglichtbeleuchtung mit UV-A-Anteil. Die Temperatur im Terrarium sollte tagsüber bei 22–26 °C liegen, nachts darf sie auf 18–20 °C absinken. Eine Wärmelampe kann punktuell warme Plätze schaffen, sollte aber so installiert werden, dass sich die Tiere nicht daran verbrennen können. Alternativ kann eine Heizmatte an der Seitenwand angebracht werden. Die Luftfeuchtigkeit liegt idealerweise bei 50–70 %, wobei ein feuchter Rückzugsort essenziell ist. Regelmäßiges, gezieltes Sprühen oder ein Nebelgerät kann helfen, das Mikroklima stabil zu halten.

Fütterung: Was frisst die Eichenkröte?

Aufgrund ihrer winzigen Größe ernährt sich Bufo quercicus von entsprechend kleinem Lebendfutter. Besonders geeignet sind Springschwänze, Mikroheimchen, Drosophila und kleine Würmer. Die Fütterung sollte abwechslungsreich sein und regelmäßig mit Kalzium sowie Vitaminpräparaten ergänzt werden, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Ideal ist eine Fütterung in den frühen Morgen- oder Abendstunden, wenn die Tiere am aktivsten sind.

Geschlechtsunterschiede bei Bufo quercicus

Die Geschlechtsunterschiede sind bei dieser Art subtil: Männchen bleiben meist etwas kleiner und rufen während der Fortpflanzungszeit mit deutlich hörbarem Trillern. Weibchen wirken insgesamt kräftiger gebaut. Eine eindeutige Bestimmung gelingt oft nur in der Paarungszeit.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

In der Natur laichen Eichenkröten während der Regenzeit in temporären Tümpeln. Die Eiablage erfolgt in seichten Gewässern, aus denen sich die Kaulquappen innerhalb weniger Wochen zu fertigen Kröten entwickeln. Im Terrarium ist die Nachzucht schwierig, da hierzu geeignete Wasserbecken mit spezifischem Regen-Trigger notwendig sind. Mit viel Erfahrung ist sie jedoch möglich.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Bufo quercicus

Die Eichenkröte gehört mit einer maximalen Körpergröße von rund 3 cm zu den kleinsten Kröten überhaupt. Bei guter Pflege und artgerechter Haltung kann sie bis zu 8 Jahre alt werden.

Nice-to-Know: Die Eichenkröte ist winzig – und sehr besonders

Trotz ihrer geringen Größe hat die Eichenkröte viel zu bieten: Sie besitzt eine feine Tarnung, ist äußerst agil und gibt erstaunlich laute Laute von sich. Besonders spannend ist: Sie kann sich bei Gefahr blitzschnell eingraben und bleibt dabei fast unsichtbar. Ihre Mini-Größe macht sie zu einem echten Geheimtipp für Fans ungewöhnlicher Amphibien!

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Wie viele Vertreter der Gattung Bufo besitzt auch die Eichenkröte Hautdrüsen, die bei Stress schwache Bufotoxine absondern können. Diese sind für Menschen in der Regel ungefährlich, können jedoch bei Kontakt mit offenen Wunden oder Schleimhäuten zu leichten Reizungen führen. Nach jedem Hautkontakt sollten die Hände gründlich gewaschen werden. Direkten Kontakt von Kindern oder Haustieren mit dem Tier sollte man vermeiden. Ein verantwortungsvoller Umgang gewährleistet eine sichere und problemlose Haltung.

Telefon: Terraristik: Telefonberatung (8.30-15.00 Uhr) und Anforderung aktueller Tier-Fotos per WhatsApp: 016099593364
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

2 von 2 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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2 Bewertungen

22. Mai 2026 16:11

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Spannende Mitbewohner

Ich freu mich total über meine kleine 4-er Gruppe. Ich habe lange darauf gewartet, dass sie wieder verfügbar waren. Wirklich interessant zu beobachten, diese kleinen Kröten. Absolut empfehlenswert für jeden Amphibien-Fan

31. Juli 2025 09:09

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Top Tiere

Die Lieferung war schnell und top verpackt. Die Tiere sind augenscheinlich topfit und sehr schön. Also alles perfekt, danke dafür. Beste Grüße David

Fragen zum Artikel

Machen eichenkröten Winterschlaf?

Guten Tag,
ja, Eichenkröten können eine Ruhephase halten, allerdings keinen klassischen tiefen Winterschlaf wie heimische Arten aus kühleren Regionen. Bufo quercicus stammt aus wärmeren Gebieten Nordamerikas und zieht sich bei kühleren oder trockeneren Phasen eher in eine Winter- bzw. Trockenruhe zurück. In der Terrarienhaltung sollte die Art daher nicht stark heruntergekühlt werden. Sinnvoll ist eher eine etwas ruhigere Phase mit leicht reduzierter Temperatur und angepasster Feuchtigkeit, ohne die Tiere dauerhaft kalt zu setzen.
Viele Grüße
Ihr Interaquaristik-Team

Hallo , ich hätte gerne noch ein paar Bufo quercicus ist schon absehbar, wann diese wieder verfügbar sind? Beste Grüße David

Guten Tag
derzeit haben wir kein neues Lieferdatum.

Wann wird diese Kröte wieder erhältlich sein? :)

Guten Tag und vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir erhalten diese Kröte leider nur 2-3 x im Jahr. Derzeit ist leider noch kein Liefertermin absehbar.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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