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Eichhörnchenfrosch, Hyla squirella

Anpassungsfähige Farbwechsel

Kann seine Farbe von Grün bis Braun ändern, um sich perfekt zu tarnen

Kletterkünstler

Haftscheiben an den Zehen ermöglichen sicheres Klettern auf Oberflächen

Einfache Terrarienhaltung

Braucht nur eine Wasserschale und ein bepflanztes Hochterrarium mit Ästen

Insektenfresser mit Vitamingabe

Frisst Heimchen, Grillen, Fruchtfliegen und braucht Kalzium- sowie Vitamine

Eichhörnchenfrosch, Hyla squirella


Auf einen Blick: Eichhörnchenfrosch, Hyla squirella
Deutscher Name: Eichhörnchenfrosch
Wissenschaftlich: Hyla squirella
Synonyme: Amerikanischer Eichhörnchenfrosch, Squirrel Tree Frog
Herkunft: Südöstliche USA – Feuchtgebiete, Wälder, Gärten und Sümpfe
Lebensweise: Baumbewohnend, nachtaktiv
Haltungsform: Hochformatiges Terrarium mit Wasserschale und Kletterstrukturen
Mindestgröße des Terrariums: 45x45x60 cm (LxBxH) für ein Paar, größer für Gruppen
Temperatur & Luftfeuchtigkeit: 22-28°C am Tag, leichte Nachtabsenkung, 60-80 % Luftfeuchtigkeit
Beleuchtung: LED-Tageslicht, geringe UVB-Bestrahlung (2.0-5.0) optional
Bodengrund: Feuchter Humusboden mit Moosen und Laubstreu
Futter: Insekten, Würmer, Vitamin- und Kalziumzugabe empfohlen
Maximale Größe: bis zu 4 cm
Im Detail: Eichhörnchenfrosch, Hyla squirella

Lebensraum und Verhalten des Eichhörnchenfroschs (Hyla squirella)

Der Eichhörnchenfrosch stammt aus den südöstlichen USA, wo er in einer Vielzahl von Lebensräumen vorkommt. Ob in Feuchtgebieten, lichten Wäldern, Gärten oder Sümpfen – dieser anpassungsfähige Frosch ist überall dort zu finden, wo es ausreichend Versteckmöglichkeiten gibt. Tagsüber ruht er meist gut getarnt zwischen Blättern oder Baumrinde, während er nachts aktiv wird und auf Nahrungssuche geht. Er ist ein geschickter Kletterer und kann sich dank seiner Haftscheiben problemlos an glatten Oberflächen festhalten. Auch seine Färbung kann er anpassen, was ihn hervorragend vor Fressfeinden schützt.

Die richtige Haltung im Terrarium

Der Eichhörnchenfrosch benötigt ein hochformatiges Terrarium, um seinem natürlichen Kletterverhalten gerecht zu werden. Eine Größe von 45x45x60 cm ist für ein Paar ausreichend, doch größere Becken ermöglichen eine artgerechtere Haltung. Da er kein stehendes Wasser zum Überleben braucht, reicht eine flache Wasserschale als Trink- und Bademöglichkeit vollkommen aus. Die Einrichtung sollte zahlreiche vertikale Klettermöglichkeiten beinhalten, etwa durch Äste, Korkröhren und stabile Pflanzen.

Die richtige Bepflanzung

Ein naturnah gestaltetes Terrarium mit dichten Pflanzen sorgt für Wohlbefinden und Versteckmöglichkeiten. Bromelien, Farne, Efeutute und Philodendron sind ideal, da sie Feuchtigkeit speichern und den Frosch beim Klettern unterstützen. Moose und Laubstreu helfen, die Luftfeuchtigkeit stabil zu halten.

Beleuchtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Eine Grundbeleuchtung mit LED-Tageslicht sorgt für einen natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Eine geringe UVB-Bestrahlung (2.0-5.0) kann optional genutzt werden. Die Temperatur sollte tagsüber zwischen 22-28°C liegen, mit einer leichten Nachtabsenkung. Eine Heizmatte an der Seitenwand oder eine Wärmelampe kann helfen, optimale Temperaturen zu erreichen. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 60-80 % gehalten werden, regelmäßiges Sprühen ist ausreichend.

Fütterung: Was frisst der Eichhörnchenfrosch?

Eichhörnchenfrösche ernähren sich hauptsächlich von kleinen Insekten wie Fruchtfliegen, Heimchen und kleinen Grillen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Kalzium- und Vitaminzugaben sorgt für eine gesunde Entwicklung und stärkt die Knochen.

Geschlechtsunterschiede bei Hyla squirella

Männchen sind kleiner als Weibchen und besitzen eine dunklere Kehlfärbung. Während der Paarungszeit sind sie durch laute Rufe erkennbar.

Zucht und Fortpflanzung

In der Natur legen Weibchen ihre Eier in temporären Wasseransammlungen ab. Die Kaulquappen entwickeln sich innerhalb weniger Wochen zu Jungfröschen. In Gefangenschaft ist die Nachzucht schwierig, da eine Regenzeit simuliert werden muss.

Die Endgröße und Lebenserwartung von Hyla squirella

Mit einer Körpergröße von bis zu 4 cm gehört der Eichhörnchenfrosch zu den kleineren Laubfröschen. Bei guter Haltung kann er bis zu 6 Jahre alt werden.

Nice-to-Know: Tarnung und Anpassungsfähigkeit

Der Eichhörnchenfrosch kann seine Hautfarbe verändern, um sich an die Umgebung anzupassen – von leuchtendem Grün bis zu Braun. Diese Fähigkeit hilft ihm, Fressfeinden zu entgehen und sich perfekt in die Natur einzufügen.

Telefon: Terraristik: Telefonberatung (8.30-15.00 Uhr) und Anforderung aktueller Tier-Fotos per WhatsApp: 016099593364
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

1 von 1 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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1 Bewertung

22. September 2024 18:18

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Tolle Tiere

Schöne Frosch und im Terrarium schon anzusehen, im Sommer kann man Abend die männchen rufen hören

Fragen zum Artikel

Hallo, wie groß sind die Tiere aktuell? MfG

Guten Tag
diese Exemplare sind ca. 2,5-3 cm groß.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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