Endler Guppy lime green, Poecilia wingei, DNZ, paarweise
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Endler Guppy lime green, Poecilia wingei, DNZ, paarweise
| Deutscher Name: | Endler Guppy Lime Green |
| Wissenschaftlich: | Poecilia wingei |
| Synonyme: | Endlers Livebearer, Lime Green Endler, Wingei Guppy |
| Herkunft: | Südamerika (Venezuela, Flusssysteme um Cumana) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis hart, pH ca. 6,8–8,0 |
| Temperatur: | ca. 22–28 °C |
| Beckengröße: | ab 54 l |
| Bepflanzung: | feinblättrig, dicht, mit Schwimmpflanzen |
| Futter: | Omnivore; Staubfutter, Artemia, pflanzliche Kost |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen kleiner und farbiger mit schlanker Körperform |
| Zucht möglich: | Ja, lebendgebärend und sehr fortpflanzungsfreudig |
| Maximale Größe: | bis 3 cm |
| Liefergröße: | ca. 1,5–2,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | gut verträglich |
Herkunft des Endler Guppy Lime Green (Poecilia wingei)
Der Endler Guppy Lime Green (Poecilia wingei) gehört zu den auffälligsten Farbvarianten der beliebten Endler-Guppys. Die Wildform stammt aus der Umgebung von Cumana im Nordosten Venezuelas, wo sie in klaren, pflanzenreichen Gewässern lebt. Die Zuchtform „Lime Green“ zeichnet sich durch ein leuchtend grün-gelbliches Flankenmuster aus, das je nach Lichteinfall stark metallisch schimmert. Trotz ihrer auffälligen Farbe bleiben die Männchen sehr klein und zeigen ein schlankes, wendiges Schwimmverhalten. Die Tiere werden paarweise abgegeben – jeweils ein Männchen und ein Weibchen. Auch mehrere Paare lassen sich gut gemeinsam pflegen. Wer eine farbstabile Linie erhalten möchte, sollte sie möglichst ohne andere Endler- oder Guppyvarianten halten.
Endler Guppy Lime Green vergesellschaften
Diese Guppys sind ausgesprochen friedlich und lassen sich problemlos mit anderen kleinen, friedlichen Fischen vergesellschaften. Besonders gut passen Zwergpanzerwelse, kleine Salmler oder andere Lebendgebärende. Die Tiere zeigen kaum Revierverhalten und sind auch gegenüber Garnelen tolerant, sofern ausreichend Pflanzenstruktur vorhanden ist.
Passende Wasserparameter
Der Endler Guppy Lime Green ist anpassungsfähig und verträgt ein breites Spektrum an Wasserwerten. Ein pH-Wert zwischen 6,8 und 8,0 sowie eine Gesamthärte von weich bis hart sind gut geeignet. Wichtig sind stabile Bedingungen und ein regelmäßiger Wasserwechsel, um Stress zu vermeiden.
Haltungstemperatur
Die Tiere fühlen sich bei Temperaturen von 22 bis 28 °C wohl. In dauerhaft wärmerem Wasser zeigen sie sich besonders aktiv, eine gelegentliche leichte Abkühlung kann sich aber positiv auf das Immunsystem auswirken.
Die Beckengröße für Poecilia wingei
Ein Aquarium ab 54 Litern reicht bereits für eine kleine Gruppe dieser Minifische aus. Wichtig ist eine gute Strukturierung mit Pflanzen und Verstecken. Eine Schwimmpflanzenschicht hilft dabei, das Licht etwas zu dämpfen und sorgt für ein natürliches Verhalten.
Bepflanzung
Dichte Bepflanzung mit feinfiedrigen Pflanzen wie Hornkraut, Wasserpest oder Nadelsimse schafft optimale Rückzugsorte. Auch Moose und Schwimmpflanzen werden gerne genutzt. Pflanzen sollten lichtdurchlässig, aber strukturreich sein.
Das Futter für Endler Guppy Lime Green
Als kleine Allesfresser nehmen die Tiere feines Flockenfutter, Staubfutter und Mikrowürmchen ebenso gern wie Artemia-Nauplien oder feines Frostfutter. Pflanzliche Beikost wie Spirulina oder überbrühter Spinat rundet die Ernährung ab.
Geschlechtsunterschiede
Die Männchen sind auffällig gefärbt, meist nur 2–2,5 cm groß und sehr schlank gebaut. Weibchen erreichen etwas größere Körperlängen, bleiben farblich aber dezenter. Das Gonopodium der Männchen ist ein eindeutiges Erkennungsmerkmal. Im Gegensatz zu klassischen Guppys wirken Endler-Männchen noch filigraner.
Die Zucht von Poecilia wingei
Die Fortpflanzung erfolgt lebendgebärend: Nach etwa 3–4 Wochen Tragzeit setzen die Weibchen voll entwickelte Jungtiere ab. Die Zucht ist unkompliziert und setzt meist schon in kleinen Becken ein. Eine dichte Bepflanzung erhöht die Überlebensrate der Jungfische, da keine Brutpflege betrieben wird.
Die Endgröße von Endler Guppy Lime Green
Die Männchen erreichen maximal 2,5 bis 3 cm, die Weibchen etwa 3 bis 4 cm Körperlänge. Damit zählen Endlers zu den kleinsten lebendgebärenden Zierfischen und eignen sich hervorragend für Nano-Aquarien. Trotz ihrer geringen Größe sind sie agil und zeigen ein beeindruckendes Farbspiel.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Der Endler Guppy Lime Green ist sehr gut mit Zwerggarnelen verträglich. Vor allem adulte Garnelen werden ignoriert, Jungtiere haben in bepflanzten Aquarien mit Moospolstern ebenfalls gute Chancen. Eine Vergesellschaftung ist problemlos möglich.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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1 Bewertung
22. Juli 2025 15:26
Wunderschön
Sehr farbenfroh und vital, guter Zustand, Lieferung hat perfekt funktioniert
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.