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Gebänderter Zwergschilderwels, L38, Peckoltia spec., 5-7 cm DNZ

Charakteristische Bänderung

Dunkle Querstreifen auf hellem Grund – einfache, aber auffällige Zeichnung

Ideal für kleine Aquarien

Bleibt unter 10 cm und fühlt sich bereits ab 80 cm Beckenlänge wohl

Allesfresser mit Vorlieben

Nimmt Frostfutter, Pellets, Gemüse und Algenbeläge zuverlässig auf

Zucht möglich bei Struktur

Höhlenbrüter mit Brutpflege – Nachwuchs gelingt bei passenden Bedingungen

Gebänderter Zwergschilderwels, L38, Peckoltia spec., 5-7 cm DNZ


Auf einen Blick: Gebänderter Zwergschilderwels, Peckoltia spec. (L38)
Deutscher Name: Gebänderter Zwergschilderwels
Wissenschaftlich: Peckoltia spec. (L38)
Synonyme: L38, Schilderwels klein, Tiger-Schilderwels
Herkunft: Brasilien, Einzugsgebiet des Rio Tapajós
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,0 - 7,5
Temperatur: ca. 25-30° C
Beckengröße: ab 80 cm
Bepflanzung: bepflanzt, mit Wurzeln, Höhlen und Sandboden
Futter: omnivor; Frostfutter, Gemüse, Algen, Wels-Pellets
Geschlechts-Unterschiede: Männchen mit breiterem Kopf und stärkeren Odontoden
Zucht möglich: ja, bei ruhiger Haltung und Struktur
Maximale Größe: bis zu 10 cm
Liefergröße: ca. 5-7 cm
Mit Garnelen verträglich: ja, sehr gut geeignet
Im Detail: Gebänderter Zwergschilderwels, Peckoltia spec. (L38)

Herkunft des Gebänderten Zwergschilderwelses (Peckoltia spec., L38)

Der Gebänderte Zwergschilderwels (Peckoltia spec., L38) ist ein kleiner, friedlicher L-Wels aus dem brasilianischen Amazonasgebiet. Er stammt aus dem Einzugsgebiet des Rio Tapajós, wo er strukturreiche Uferregionen mit feinem Sandboden, Wurzeln, Laub und schattigen Felsverstecken bewohnt. Sein auffälliges Erscheinungsbild mit dunklen Querbändern auf hellbraunem Grund erinnert an einen klassischen „Tiger“-Wels, wirkt aber in der Kombination sehr harmonisch und dezent. Aufgrund seiner geringen Endgröße und seiner pflegeleichten Art ist L38 ein idealer Bewohner für kleinere bis mittelgroße Aquarien.

Gebänderten Zwergschilderwels vergesellschaften

Peckoltia spec. (L38) ist sehr friedlich und lässt sich problemlos mit Garnelen, kleinen Salmlern, Zwergbuntbarschen oder anderen ruhigen Welsarten vergesellschaften. Revierverhalten ist bei ausreichender Struktur kaum ein Thema. In Gruppen oder als Paar gehalten, zeigen die Tiere ihr natürliches Verhalten besonders gut. Rückzugsorte wie Tonhöhlen oder Welshöhlen sind jedoch unerlässlich.

Passende Wasserparameter

Der L38 bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem stabilen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Eine gute Sauerstoffversorgung und regelmäßige Wasserwechsel sorgen für Vitalität, Farbenpracht und ein stabiles Immunsystem. Eine leichte Strömung ist willkommen, aber nicht zwingend notwendig.

Haltungstemperatur

Die ideale Haltungstemperatur liegt bei 25 bis 30 °C. In diesem Bereich ist der Wels aktiv, zeigt schönes Verhalten und eine intensive Färbung. Kurzzeitige Abweichungen werden vertragen, sollten aber die Ausnahme bleiben.

Die Beckengröße für Peckoltia spec. (L38)

Ein Aquarium ab 80 cm Länge ist ausreichend für die Haltung von einem oder mehreren Exemplaren. Wichtig sind strukturierte Rückzugsbereiche, ein feiner Sandboden, viele Wurzeln, Schattenplätze und natürliche Verstecke. So lässt sich das natürliche Habitat des L38 gut nachbilden und Stress wird vermieden.

Bepflanzung

Der Gebänderte Zwergschilderwels ist vollkommen pflanzenverträglich. Er wühlt nicht stark und beschädigt keine Pflanzen. Robuste Arten wie Javafarn, Anubias oder Bucephalandra können bedenkenlos verwendet werden. Auch Schwimmpflanzen zur Lichtdämpfung sind empfehlenswert.

Das Futter für Gebänderte Zwergschilderwelse

Peckoltia spec. (L38) ist ein Allesfresser. Er nimmt Frostfutter wie Artemia, Mysis oder Krill ebenso gerne an wie Wels-Pellets, Algenaufwuchs, überbrühtes Gemüse (z. B. Zucchini oder Kürbis) und Spirulina. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist essenziell für Gesundheit, Wachstum und intensive Zeichnung.

Geschlechtsunterschiede

Männchen haben einen etwas breiteren Kopf und ausgeprägtere Odontoden an Brustflossen und Körperseiten. Weibchen sind zur Laichzeit deutlich fülliger und wirken rundlicher. Bei adulten Tieren ist die Unterscheidung meist eindeutig.

Die Zucht von Peckoltia spec. (L38)

Die Nachzucht im Aquarium ist möglich. L38 ist ein typischer Höhlenbrüter mit Brutpflege durch das Männchen. Wichtig sind passende Höhlen, gute Wasserqualität, ruhige Bedingungen und eine gezielte Vorbereitung mit proteinreicher Ernährung. Die Jungtiere lassen sich mit Staubfutter und Algenaufwuchs gut aufziehen.

Die Endgröße von Gebänderten Zwergschilderwelsen

Peckoltia spec. (L38) erreicht eine Endgröße von etwa 10 cm. Damit zählt er zu den besonders handlichen und aquarientauglichen L-Welsen. Bei guter Pflege und stabilen Verhältnissen kann der L38 ein Alter von 8 bis 10 Jahren erreichen.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Der L38 ist vollständig garnelenverträglich. Selbst Junggarnelen werden in einem gut strukturierten Aquarium mit ausreichend Verstecken in der Regel nicht behelligt. Eine hervorragende Wahl für friedliche Gesellschaftsbecken mit Wirbellosen.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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