Gracilis-Buntbarsch, Neolamprologus gracilis, 4-5 cm DNZ
17,49 €*
5 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,50 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Gracilis-Buntbarsch, Neolamprologus gracilis, 4-5 cm DNZ
| Deutscher Name: | Gracilis-Buntbarsch |
| Wissenschaftlich: | Neolamprologus gracilis |
| Synonyme: | keine bekannt |
| Herkunft: | Tanganjikasee (Afrika) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | hartes Wasser, pH ca. 7,5 - 8,5 |
| Temperatur: | ca. 24-27° C |
| Beckengröße: | ab 80 cm |
| Bepflanzung: | sparsam, bevorzugt Steinaufbauten |
| Futter: | Carnivore; Frostfutter, Lebendfutter, feines Granulat |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen etwas größer, Weibchen fülliger |
| Zucht möglich: | Ja, höhlenbrütend mit Brutpflege |
| Maximale Größe: | bis zu 7 cm |
| Liefergröße: | ca. 4-5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht empfehlenswert |
Herkunft des Gracilis-Buntbarschs (Neolamprologus gracilis)
Der Gracilis-Buntbarsch (Neolamprologus gracilis) ist ein eleganter, endemisch im Tanganjikasee lebender Vertreter der Gattung Neolamprologus. In freier Wildbahn bewohnt er bevorzugt felsige Uferregionen mit zahlreichen Spalten, Hohlräumen und Überhängen, die ihm nicht nur Schutz, sondern auch ideale Brutplätze bieten. Er fällt durch seine grazile, langgestreckte Körperform auf, die ihm auch seinen Namen verliehen hat. Farblich zeigt er sich meist in einem zarten Beige- bis Silberschimmer mit leicht bläulichen Flossensäumen und dunklerer Zeichnung an den Flanken. In seinem natürlichen Habitat lebt er eher paarweise oder in kleinen Gruppen und zeigt ein ausgeprägtes Revierverhalten. Trotz seiner geringen Größe ist er keineswegs schüchtern, sondern verteidigt sein Territorium – insbesondere in der Brutzeit – äußerst selbstbewusst gegen Eindringlinge.
Gracilis-Buntbarsch vergesellschaften
Aufgrund seines territorialen Wesens sollte der Gracilis-Buntbarsch nur mit passenden Arten gemeinsam gepflegt werden. Empfehlenswert ist die Haltung in einem Tanganjikasee-Artaquarium mit anderen kleineren Lamprologini-Arten oder friedlichen Julidochromis. Größere, aggressive Cichliden sind ungeeignet. Auch wenn er vergleichsweise friedlich wirkt, kann er während der Brutzeit sehr durchsetzungsstark sein. Eine Paarhaltung oder kleine Gruppe mit ausreichend Verstecken und Sichtschutz ist ideal.
Passende Wasserparameter
Als Bewohner des alkalischen Tanganjikasees benötigt Neolamprologus gracilis hartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 7,5 und 8,5. Die Karbonathärte sollte mindestens bei 8 °dKH liegen. Stabile Wasserverhältnisse, wenig organische Belastung und eine gute Filterung sind essenziell für das Wohlbefinden dieser sensiblen Art.
Haltungstemperatur
Die optimale Haltungstemperatur liegt bei 24 bis 27 °C. Temperaturen unter 23 °C sollten dauerhaft vermieden werden, da sie das Immunsystem der Tiere schwächen können. Bei höheren Temperaturen erhöht sich der Stoffwechsel, was durch eine angepasste Fütterung berücksichtigt werden sollte.
Die Beckengröße für Neolamprologus gracilis
Für ein Pärchen oder eine kleine Gruppe genügt ein Aquarium mit mindestens 80 cm Kantenlänge. Als Bodengrund eignet sich feiner Sand oder sehr feiner Kies. Wichtig sind strukturreiche Steinaufbauten mit vielen Höhlen und Spalten, in denen sich die Tiere verstecken und fortpflanzen können. Eine klare Revieraufteilung trägt maßgeblich zum friedlichen Miteinander bei.
Bepflanzung
Der Gracilis-Buntbarsch bevorzugt ein eher spärlich bepflanztes Aquarium. Pflanzen wie Anubias, Javafarn oder Bolbitis auf Steinen oder Wurzeln befestigt sind eine gute Wahl, da sie nicht im Substrat wurzeln müssen und robust genug sind. Wichtig sind freie Bodenflächen und ausreichend Sichtachsen.
Das Futter für Gracilis-Buntbarsche
Neolamprologus gracilis ernährt sich hauptsächlich carnivor. Geeignet sind feines Frostfutter wie Cyclops, Artemia oder Mysis sowie kleine Lebendfuttertiere. Ergänzend kann ein hochwertiges feinkörniges Granulat für carnivore Cichliden angeboten werden. Eine abwechslungsreiche, proteinreiche Kost fördert das Wachstum und die Laichbereitschaft.
Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechter lassen sich anhand von Größe und Körperform unterscheiden. Männchen werden meist etwas größer und schlanker, während Weibchen rundlicher und vor allem zur Laichzeit auffällig füllig erscheinen. In Gruppen zeigt sich oft ein dominantes Männchen mit stärker ausgeprägter Zeichnung.
Die Zucht von Neolamprologus gracilis
Die Zucht gelingt am besten in einer gut strukturierten Umgebung mit vielen Höhlen. Neolamprologus gracilis gehört zu den höhlenbrütenden Arten. Nach der Eiablage übernimmt das Weibchen die Brutpflege, während das Männchen das Revier bewacht. Nach dem Schlupf werden die Jungtiere oft noch eine Zeit lang bewacht. Wichtig für die erfolgreiche Aufzucht sind eine proteinreiche Ernährung und stabile Wasserwerte.
Die Endgröße von Gracilis-Buntbarschen
Gracilis-Buntbarsche erreichen eine Endgröße von etwa 6 bis 7 cm. Trotz ihrer kompakten Größe beeindrucken sie durch ihr interessantes Verhalten und ihre elegante Erscheinung. Bei guter Pflege können sie ein Alter von bis zu 8 Jahren erreichen.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Aufgrund ihres natürlichen Fressverhaltens sind Gracilis-Buntbarsche nicht für die Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen geeignet. Garnelen würden als Nahrung angesehen und früher oder später gefressen. Wer Garnelen pflegen möchte, sollte lieber auf friedliche, klein bleibende Arten ausweichen.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.