Guppy albino Koi, Poecilia reticulata, paarweise
5,99 €*
2 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,20 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Derzeit nicht verfügbar
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Guppy albino Koi, Poecilia reticulata, paarweise
| Deutscher Name: | Guppy Albino Koi |
| Wissenschaftlich: | Poecilia reticulata |
| Synonyme: | Albino Red Guppy, Koi-Guppy albino, Hochzuchtguppy |
| Herkunft: | Zuchtform (ursprünglich Südamerika) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,5 - 7,8 |
| Temperatur: | ca. 24–27 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm |
| Bepflanzung: | strukturiert, mit Moos, Schwimm- und Schattenzonen |
| Futter: | Flocken, Frost- und Lebendfutter, pflanzlich ergänzt |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen farbiger, mit Gonopodium |
| Zucht möglich: | Ja, auch im Gesellschaftsbecken |
| Maximale Größe: | bis 5 cm |
| Liefergröße: | ca. 2,5–3,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | ja, bei Struktur im Becken |
Herkunft des Guppy Albino Koi (Poecilia reticulata)
Der Guppy Albino Koi gehört zu den auffälligsten Zuchtlinien der letzten Jahre. Der Name ist Programm: Mit seinen roten Augen, dem milchig-weißen Grundton und den intensiven orangeroten Flossen erinnert dieser Guppy an klassische Koi-Zuchtformen – allerdings im Maßstab von wenigen Zentimetern. Der Albinoeffekt bringt eine besondere Helligkeit in den Körper und lässt die Farben wie durch Milchglas leuchten. Die Linie basiert auf südamerikanischen Wildformen, wurde jedoch durch gezielte Selektion in Farbe und Augenpigmentierung verändert. Die Tiere werden paarweise abgegeben. Auch mehrere Paare lassen sich gut gemeinsam pflegen. Zur Erhaltung der Albino-Linie sollte eine Kreuzung mit anderen Farbformen vermieden werden.
Guppy Albino Koi vergesellschaften
Trotz seines farbintensiven Erscheinungsbildes ist dieser Guppy sehr friedlich und gut für das Gesellschaftsaquarium geeignet. Er lässt sich problemlos mit kleinen Salmlern, Endlern, Panzerwelsen oder Garnelen vergesellschaften. Da Albino-Tiere empfindlicher auf Licht reagieren, ist ein gut strukturiertes Aquarium mit schattigen Zonen, Moos und Schwimmpflanzen vorteilhaft. Auf hektische oder flossenbeißende Arten wie Barben oder Kampffische sollte verzichtet werden.
Passende Wasserparameter
Der Albino Koi bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,8. Wichtig sind regelmäßige Wasserwechsel, eine nitratarme Umgebung und möglichst konstante Bedingungen. Die Farbe entwickelt sich am besten in Becken mit dunklem Bodengrund und gezielter Lichtführung. Besonders das Orange kommt bei leicht gedämpfter Beleuchtung sehr gut zur Geltung.
Haltungstemperatur
Ideal sind Temperaturen zwischen 24 und 27 °C. Auch Bereiche von 22 bis 28 °C werden gut vertragen. Albinos reagieren etwas empfindlicher auf Schwankungen – ein Regelheizer mit Thermostat sorgt für Stabilität und unterstützt das Wohlbefinden, das Fressverhalten und die Fortpflanzung. Gleichmäßige Temperaturbedingungen fördern zudem das gleichmäßige Ausfärben der Jungtiere.
Die Beckengröße für Guppy Albino Koi
Ein Aquarium ab 60 cm bietet ausreichend Platz für ein Paar oder eine kleine Gruppe. Wichtig ist dabei nicht nur die Fläche, sondern auch die Struktur: Rückzugsräume aus Pflanzen, freier Schwimmraum und ein optisch ruhiges Layout geben dem Guppy Sicherheit. Dunkler Bodengrund bringt die leuchtenden Farben besonders gut zur Geltung.
Bepflanzung
Besonders gut geeignet sind Pflanzen wie Rotala, Ludwigia, Limnophila oder Hornkraut. Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Phyllanthus spenden Lichtschutz und bieten in ihren Wurzeln Futterrückstände und Rückzugsorte – ideal für Jungfische und Garnelen. Mooszonen am Bodengrund stabilisieren das Sozialverhalten und ermöglichen stressfreies Fressen.
Das Futter für Guppy Albino Koi
Diese Linie frisst alle gängigen Futtersorten zuverlässig. Hochwertiges Flockenfutter, Artemia, Cyclops, gefrorene Wasserflöhe oder feines Granulat gehören zur Grundversorgung. Zusätzlich sollten pflanzliche Anteile wie Spirulina, blanchierte Gurke oder Spinat angeboten werden. Jungtiere fressen besonders gut fein zerriebenes Futter oder frisch geschlüpfte Artemia.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind kleiner, deutlich farbintensiver und tragen das Gonopodium. Weibchen erscheinen größer, schlichter und farblich milchiger. In Gruppenhaltung ergibt sich ein lebendiger Kontrast aus orangeroten Männchen und ruhigeren, helleren Weibchen. Bei gezielter Selektion lassen sich stabile Farblinien erhalten, sofern keine andere Guppy-Variante im Becken ist.
Die Zucht von Guppy Albino Koi
Die Zucht gelingt unkompliziert, wenn auf eine stressfreie Umgebung und ausreichend Rückzugsplätze für Jungfische geachtet wird. Weibchen setzen alle vier Wochen bis zu 40 lebende Jungtiere ab. Die Jungfische sind zunächst hell und entwickeln ihre Farbe schrittweise. In bepflanzten Becken mit Moos oder Wurzeln überleben viele auch ohne separates Aufzuchtbecken. Für Linienzucht ist eine gezielte Auswahl der farbintensivsten Tiere sinnvoll.
Die Endgröße von Guppy Albino Koi
Männchen erreichen ca. 4 cm, Weibchen bis 5 cm. Die Lebenserwartung liegt bei guter Pflege zwischen zwei und drei Jahren. Entscheidend für Gesundheit und Farbe sind saubere Wasserwerte, hochwertige Ernährung, stabiles Umfeld und eine ruhige, harmonische Vergesellschaftung.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Garnelen lassen sich mit dem Guppy Albino Koi gut kombinieren, wenn ausreichend Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Besonders junge Garnelen profitieren von feinstrukturierten Pflanzen, Moos, Laub und langsam absinkendem Futter. Eine gleichmäßige Versorgung beugt Stress und Konkurrenzverhalten vor.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.