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Guppy blond-rot, Poecilia reticulata, paarweise

Zarter Farbverlauf mit Glanz

Von Blassgold bis Tiefrot – feiner Übergang mit seidig leuchtender Wirkung

Wird Paarweise abgegeben

Diese Linie wird als Pärchen verkauft – ideal für Gruppenhaltung in Farbreinheit

Unkomplizierte Fütterung

Frisst Frostfutter, Flockenfutter und pflanzliche Beikost ohne Probleme

Nachzucht gelingt zuverlässig

Viele Jungtiere überleben bei Pflanzenstruktur – auch ohne Zuchtbecken

Guppy blond-rot, Poecilia reticulata, paarweise


Auf einen Blick: Guppy blond-rot, Poecilia reticulata
Deutscher Name: Guppy blond-rot
Wissenschaftlich: Poecilia reticulata
Synonyme: Red Blond Guppy, Guppy hellrot, Zuchtguppy blond
Herkunft: Zuchtform (ursprünglich Südamerika)
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis hart, pH ca. 6,5 - 8,0
Temperatur: ca. 22–28 °C
Beckengröße: ab 60 cm
Bepflanzung: dicht, strukturreich, mit Freizonen
Futter: Flocken, Frostfutter, Artemia, Pflanzenanteil empfohlen
Geschlechts-Unterschiede: Männchen farbiger, mit Gonopodium
Zucht möglich: Ja, sehr einfach
Maximale Größe: bis 5 cm
Liefergröße: ca. 2,5–3,5 cm
Mit Garnelen verträglich: ja, bei Rückzugsstruktur
Im Detail: Guppy blond-rot, Poecilia reticulata

Herkunft des Guppy blond-rot (Poecilia reticulata)

Der Guppy blond-rot ist eine besonders harmonische Zuchtform des beliebten Millionenfischs Poecilia reticulata. Die Wildform stammt aus Südamerika, wo Guppys flache, pflanzenreiche Gewässer bewohnen. Als lebendgebärender Zahnkarpfen ist der Guppy weltweit verbreitet – vor allem wegen seiner Farbvielfalt und leichten Zucht. Bei dieser Variante vereint sich ein transparenter, fast glasiger Grundkörper mit einem intensiv rot gefärbten Rücken und Flossensaum. Der Kontrast wirkt wie flüssiges Licht auf zarter Leinwand. Die Tiere werden paarweise abgegeben. Auch mehrere Paare lassen sich gemeinsam halten – bei Haltung mit anderen Guppy- oder Endler-Varianten kann es zu Kreuzungen kommen.

Guppy blond-rot vergesellschaften

Dieser sanft gefärbte Guppy ist ein friedlicher Mitbewohner für fast alle Gesellschaftsbecken. Er passt gut zu kleinen Salmlern, Panzerwelsen, Endlern und Garnelen. Wichtig sind strukturierte Rückzugsbereiche aus Moos, Pflanzen oder Wurzeln. Flossenbeißer wie Sumatrabarben oder Kampffische sind ungeeignet – ihre Neugier wird dem feinen Flossensaum nicht gerecht.

Passende Wasserparameter

Der blond-rote Guppy fühlt sich bei einem pH-Wert zwischen 6,5 und 8,0, mittlerer Gesamthärte und stabilen Bedingungen wohl. Sanfte Filterung, wöchentliche Wasserwechsel und eine leicht gedämpfte Beleuchtung unterstützen Farben und Verhalten optimal. Nitratwerte sollten niedrig gehalten werden.

Haltungstemperatur

Eine Haltungstemperatur zwischen 24 und 26 °C ist ideal. Auch Werte zwischen 22 und 28 °C werden gut vertragen. In unbeheizten Räumen kann die Fortpflanzung im Winter reduziert ablaufen. Ein Regelheizer mit Thermostat sorgt für konstante Bedingungen – besonders wichtig bei empfindlichen Linien.

Die Beckengröße für Guppy blond-rot

Ein Aquarium ab 60 cm Länge reicht für ein Pärchen gut aus. Bei Gruppen oder Nachzucht sollte entsprechend mehr Platz eingeplant werden. Ein dunkler Bodengrund betont die Farbverläufe, während strukturreiche Bepflanzung Ruhe und Schutz bietet. Schwimmraum sollte nicht fehlen – dieser Guppy zeigt sich gern.

Bepflanzung

Gut geeignet sind Pflanzen wie Limnophila, Bacopa, Ludwigia oder Cryptocoryne. Auch Moose, kleine Röhrchen und feinfiedrige Pflanzen wie Najas oder Ceratophyllum bieten Deckung für Jungfische und Garnelen. Schwimmpflanzen wie Phyllanthus runden das Lichtbild ab.

Das Futter für Guppy blond-rot

Dieser Guppy nimmt Flocken-, Frost- und Lebendfutter zuverlässig an. Besonders gern frisst er Artemia, Cyclops und hochwertiges Granulat. Ergänzt durch pflanzliche Komponenten wie Spirulina oder blanchierte Gemüseanteile wird das Immunsystem gestärkt. Jungfische benötigen sehr feines Futter oder frisch geschlüpfte Artemia.

Geschlechtsunterschiede

Die Männchen sind kleiner, schlanker und farbintensiver. Weibchen wirken größer, rundlicher und meist blasser. Das Gonopodium ist als dünne, verlängerte Flosse gut erkennbar. In Gruppen ergibt sich ein schönes Zusammenspiel aus leuchtenden Farben und sanfter Bewegung.

Die Zucht von Guppy blond-rot

Die Nachzucht ist einfach. Weibchen werfen alle drei bis vier Wochen bis zu 40 lebende Jungfische. Je älter das Weibchen, desto mehr Nachkommen pro Wurf. In bepflanzten Becken überleben viele Jungtiere auch ohne separates Aufzuchtbecken. Für Selektion und Linienpflege ist ein Zuchtbecken sinnvoll.

Die Endgröße von Guppy blond-rot

Männchen erreichen etwa 4 cm, Weibchen bis 5 cm. Die Lebenserwartung beträgt bei stabilen Verhältnissen zwei bis drei Jahre. Eine abwechslungsreiche Fütterung, gute Wasserqualität und stressarme Umgebung fördern Langlebigkeit und Farbausprägung deutlich.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

In bepflanzten Aquarien mit Moos, Wurzeln oder feinen Pflanzendickichten lassen sich Guppys gut mit Zwerggarnelen vergesellschaften. Besonders Junggarnelen profitieren von ausreichend Verstecken und regelmäßigem Futterangebot.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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