Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Guppy Japan Blue, Poecilia reticulata, paarweise

Zartes Babyblau mit Glanz

Hellblaue Flanken und silbriger Schuppenglanz, ruhige Wirkung im Licht

Leichter Gabelschwanz

Halbtransparente Schwanzflosse mit sanfter Gabelung und elegantem Schwung

Paarweise Abgabe

Abgabe erfolgt als stabiles Pärchen – auch Gruppenhaltung gut möglich

Zuchtfreundlich bei Struktur

Jungtiere überleben bei Pflanzen, Moos und Schwimmpflanzen ohne Aufwand

Guppy Japan Blue, Poecilia reticulata, paarweise


Auf einen Blick: Guppy Japan Blue, Poecilia reticulata
Deutscher Name: Guppy Japan Blue
Wissenschaftlich: Poecilia reticulata
Synonyme: Japan Blue Guppy, Japanblauer Guppy, Hochzuchtguppy
Herkunft: Zuchtform (ursprünglich Südamerika, Linienselektion Japan)
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,5 - 8,0
Temperatur: ca. 22–27 °C
Beckengröße: ab 60 cm
Bepflanzung: mit Moos, Rückzugsplätzen und Schwimmraum
Futter: Flocken, Frostfutter, Artemia, pflanzlich ergänzt
Geschlechts-Unterschiede: Männchen farbiger, mit Gonopodium
Zucht möglich: Ja, auch im Gesellschaftsaquarium
Maximale Größe: bis 5 cm
Liefergröße: ca. 2,5–3,5 cm
Mit Garnelen verträglich: ja, bei Struktur im Becken
Im Detail: Guppy Japan Blue, Poecilia reticulata

Herkunft des Guppy Japan Blue (Poecilia reticulata)

Der Guppy Japan Blue gilt als eine der elegantesten Linien unter den modernen Farbformen. Die Variante wurde ursprünglich aus südamerikanischen Wildguppys gezüchtet, jedoch in japanischen Selektionstrainings durch kontinuierliche Auslese auf ihren typischen hellblauen Körperschimmer optimiert. Die Männchen zeigen ein silbrig-bläuliches Schuppenkleid mit babyblauer Leuchtzone, besonders entlang der Körperflanke. Die Schwanzflosse ist halbtransparent, oft leicht gegabelt und zart durchzeichnet. Die Linie wirkt unaufgeregt, fast meditativ – ideal für stilvolle Pflanzenaquarien. Die Tiere werden paarweise abgegeben. Auch mehrere Paare lassen sich gemeinsam pflegen. Für eine stabile Nachzucht sollte nicht mit anderen Linien gekreuzt werden.

Guppy Japan Blue vergesellschaften

Diese Linie ist besonders ruhig und verträglich. Sie lässt sich hervorragend mit Zwergpanzerwelsen, Neocaridina-Garnelen, Endlern oder kleinen Salmlern halten. Besonders in hell bepflanzten Becken mit dunklem Bodengrund entfaltet sich die Färbung optimal. Flossenbeißer wie Sumatrabarben oder hektische Gesellschaft sind ungeeignet. Rückzugszonen aus Moos oder feinfiedrigen Pflanzen fördern die Gruppendynamik und verringern Stress.

Passende Wasserparameter

Der Japan Blue bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 8,0. Eine gute Filterung, schwache Strömung und regelmäßige Teilwasserwechsel halten die Tiere vital und stressfrei. Etwas dunklere Einrichtung oder eine leicht gedämpfte Beleuchtung unterstreichen die Farbwirkung, ohne das natürliche Verhalten zu beeinflussen.

Haltungstemperatur

Ideal sind Temperaturen zwischen 24 und 26 °C. Auch 22 bis 27 °C werden gut toleriert. Eine konstante Temperatur mit Regelheizer fördert die Farbausprägung und das Fortpflanzungsverhalten. Schwankungen wirken sich bei dieser Linie besonders auf die Intensität des metallischen Blautons aus.

Die Beckengröße für Guppy Japan Blue

Ein Becken ab 60 cm Kantenlänge ist für ein Paar oder eine kleine Gruppe gut geeignet. Ein schwarzer Bodengrund, eine klare Strukturierung mit Schwimmfläche und Schattenzonen sowie einige Freiräume lassen die Farben besonders edel wirken. In Gemeinschaft mit anderen friedlichen Arten entfaltet die Linie ihre volle Ruhe und Wirkung.

Bepflanzung

Ideal sind strukturgebende Pflanzen wie Limnophila, Ceratophyllum oder Rotala. Moose wie Vesicularia bieten Rückzugsorte und fördern den Erhalt von Jungfischen. Schwimmpflanzen wie Phyllanthus oder Salvinia helfen, das Licht zu filtern und bieten mit ihren Wurzeln Schutz für Garnelen und Jungtiere sowie Nahrungspartikel für den Nachwuchs.

Das Futter für Guppy Japan Blue

Der Japan Blue frisst zuverlässig Flocken-, Frost- und Lebendfutter. Ergänzend sollten pflanzliche Anteile (Spirulina, Spinat, Gurke) angeboten werden. Artemia oder Cyclops sorgen für Vitalität und Ausfärbung. Jungtiere benötigen in der Anfangszeit feines Pulverfutter oder frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien. Kleine Mengen über den Tag verteilt fördern die gleichmäßige Entwicklung.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind deutlich kleiner, farbintensiver und tragen das namensgebende Blau auf der Körperflanke. Weibchen sind größer, silbriger und weniger kontrastreich gefärbt. In Gruppenhaltung ergibt sich ein ruhiges, aber klares Farbspiel zwischen Geschlechtern – zurückhaltend und harmonisch zugleich.

Die Zucht von Guppy Japan Blue

Die Nachzucht ist unkompliziert, solange das Becken gut bepflanzt ist und Rückzugsbereiche vorhanden sind. Weibchen setzen alle drei bis vier Wochen bis zu 30 Jungfische ab. In Moos oder Schwimmpflanzen überleben viele auch ohne separates Aufzuchtbecken. Für Linienpflege sollte jedoch selektiert und die Zucht gezielt auf Körperform und Farbintensität ausgerichtet werden.

Die Endgröße von Guppy Japan Blue

Männchen werden etwa 4 cm, Weibchen bis 5 cm groß. Die Lebenserwartung liegt bei artgerechter Haltung zwischen zwei und drei Jahren. Entscheidend sind ruhige Beckengenossen, konstante Wasserwerte, abwechslungsreiche Fütterung und ein stressarmes Sozialgefüge.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Der Japan Blue lässt sich gut mit Zwerggarnelen halten, sofern das Aquarium über ausreichend Pflanzen, Moos, Wurzelbereiche und Rückzugsorte verfügt. Junggarnelen profitieren von Futterresten im Wurzelbereich schwimmender Pflanzen und sind bei gut strukturierter Einrichtung meist sicher.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Fragen zum Artikel

Noch keine Fragen vorhanden.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.