Guppy neonrot, Poecilia reticulata, paarweise
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Guppy neonrot, Poecilia reticulata, paarweise
| Deutscher Name: | Guppy neonrot |
| Wissenschaftlich: | Poecilia reticulata |
| Synonyme: | Neon Red Guppy, Guppy flammenrot, Hochzuchtguppy |
| Herkunft: | Zuchtform (ursprünglich Südamerika) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis hart, pH ca. 6,5 - 8,0 |
| Temperatur: | ca. 22–28 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm |
| Bepflanzung: | dicht mit freien Schwimmzonen |
| Futter: | Flocken, Frostfutter, Artemia, pflanzliche Ergänzung |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen farbiger, mit Gonopodium |
| Zucht möglich: | Ja, sehr einfach |
| Maximale Größe: | bis 5 cm |
| Liefergröße: | ca. 2,5–3,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | ja, bei ausreichend Rückzugsmöglichkeiten |
Herkunft des Guppy neonrot (Poecilia reticulata)
Der Guppy neonrot ist eine besonders leuchtkräftige Zuchtform des bekannten Millionenfischs Poecilia reticulata. Ursprünglich in Südamerika beheimatet, gehört der Guppy zur Familie der lebendgebärenden Zahnkarpfen und wird seit Jahrzehnten weltweit in vielen Farbformen gezüchtet. Die Variante „neonrot“ besticht durch ihren intensiven, durchgefärbten Flossensaum in kräftigem Orangerot mit schwarzen Tupfen. Die vordere Körperhälfte zeigt einen metallischen Glanz, der die Farben zusätzlich verstärkt – ein echtes Farbstatement im Aquarium. Die Abgabe erfolgt paarweise. Auch mehrere Paare lassen sich problemlos zusammen pflegen. Für eine farbstabile Nachzucht sollten keine anderen Guppy- oder Endler-Varianten im Becken gehalten werden.
Guppy neonrot vergesellschaften
Dieser auffällig gefärbte Guppy ist sehr friedlich und eignet sich ideal für das klassische Gesellschaftsbecken. Verträgliche Partner sind etwa Panzerwelse, Zwergregenbogenfische, Endler-Männchen, kleine Barben oder Garnelen. Flossenbeißende Arten wie Kampffische oder Sumatrabarben sollten vermieden werden, da sie die ausladenden Flossen beschädigen können.
Passende Wasserparameter
Der Neonrot-Guppy kommt gut mit weichem bis mittelhartem Wasser zurecht. Ideal ist ein pH-Wert zwischen 6,5 und 8,0. Gute Filterung, stabile Temperatur und regelmäßiger Wasserwechsel fördern die Farbausprägung und das Aktivitätsverhalten. Auf hohe Nitratwerte sollte konsequent geachtet werden.
Haltungstemperatur
Eine Haltung bei 24 bis 26 °C hat sich bewährt, bei dieser Temperatur zeigen die Tiere ihr volles Verhalten und ihre stärkste Farbe. Auch 22 bis 28 °C werden gut vertragen. Ein Heizer mit Thermostat ist besonders in unbeheizten Räumen sinnvoll, um die Temperatur stabil zu halten.
Die Beckengröße für Guppy neonrot
Ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge ist ideal für ein Paar oder eine kleine Gruppe. Ein dunkler Bodengrund bringt die Farben besonders gut zur Geltung. Strukturierte Bepflanzung mit freien Schwimmbereichen und Rückzugsplätzen ergibt ein ideales Lebensumfeld.
Bepflanzung
Für diese leuchtende Linie eignen sich kontrastbildende Pflanzen wie Ludwigia, Hygrophila, Rotala oder Limnophila. Auch Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Limnobium dämpfen das Licht angenehm. Jungfische profitieren von Moos oder feinfiedriger Randbepflanzung.
Das Futter für Guppy neonrot
Dieser auffällige Hochzuchtguppy ist ein sehr zuverlässiger Fresser. Er nimmt handelsübliches Flockenfutter ebenso gut an wie Artemia, Cyclops oder Wasserflöhe. Pflanzliche Ergänzungen wie Spirulina oder überbrühter Spinat fördern die Verdauung. Jungfische sollten mehrfach täglich mit feinem Futter versorgt werden.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind deutlich kleiner, leuchtender und tragen ein Gonopodium. Weibchen bleiben farblich schlichter, sind kräftiger gebaut und größer. Der Unterschied lässt sich auch für Einsteiger gut erkennen – besonders durch die kräftig gefärbte Schwanzflosse der Männchen.
Die Zucht von Guppy neonrot
Die Zucht ist sehr einfach. Nach rund vier Wochen Tragezeit bringt das Weibchen 20 bis 40 Jungtiere zur Welt. Ältere Weibchen werfen meist größere Würfe. In bepflanzten Becken überleben viele Jungfische auch ohne separates Aufzuchtbecken. Für gezielte Selektion empfiehlt sich dennoch ein separates Zuchtbecken.
Die Endgröße von Guppy neonrot
Männchen erreichen etwa 4 cm, Weibchen bis zu 5 cm. Die Lebenserwartung liegt bei guter Pflege bei zwei bis drei Jahren. Eine abwechslungsreiche Ernährung, stabile Wasserwerte und eine friedliche Umgebung tragen entscheidend zur Vitalität bei.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Die Haltung mit Garnelen – insbesondere Neocaridina – ist bei guter Strukturierung problemlos möglich. Rückzugsorte wie Moos, Wurzeln oder Röhrchen bieten Schutz für Junggarnelen und machen ein friedliches Miteinander gut realisierbar.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.