Guppy platinum Albino, Poecilia reticulata, paarweise
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Guppy platinum Albino, Poecilia reticulata, paarweise
| Deutscher Name: | Guppy platinum Albino |
| Wissenschaftlich: | Poecilia reticulata |
| Synonyme: | Albino Guppy, Platin Guppy, Weißer Guppy, Früher: Lebistes reticulatus |
| Herkunft: | Ursprünglich Südamerika; Zuchtform aus Asien/Europa |
| Gesellschafts-Aquarium: | sehr gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis hart, pH 6,5 – 8,0 |
| Temperatur: | ca. 22–28 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm |
| Bepflanzung: | feinblättrig, strukturreich, gern mit Schwimmpflanzen |
| Futter: | Allesfresser; Flocken, Granulat, Lebend- & Frostfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen kleiner und bunter, Gonopodium gut erkennbar |
| Zucht möglich: | Ja, einfach; lebendgebärend |
| Maximale Größe: | Männchen bis 4 cm, Weibchen bis 6 cm |
| Liefergröße: | ca. 2,5–4 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | größtenteils ja, Junggarnelen eventuell gefährdet |
Herkunft des Guppy platinum Albino (Poecilia reticulata)
Der Guppy platinum Albino ist eine edle und zugleich auffällige Zuchtform des klassischen Guppys, Poecilia reticulata. Die Wildform stammt ursprünglich aus tropischen Süßgewässern Südamerikas, vor allem aus Venezuela, Trinidad, Guyana und Nordbrasilien. Der Albino-Typus mit platinfarbenem Glanz ist das Ergebnis jahrzehntelanger Zuchtarbeit, bei der gezielt auf Farbmutation (Albinismus) und Schuppenreflexion selektiert wurde. Dabei geht der rötlich durchscheinende Augentyp auf den vollständigen Mangel an Pigmentzellen zurück, während der metallische Körperglanz durch lichtbrechende Strukturen in den Hautzellen entsteht. Diese Variante entstand nicht in der Natur, sondern in asiatischen und europäischen Aquarienanlagen.
Guppy platinum Albino vergesellschaften
Die Platinum-Albino-Guppys sind friedfertige und lebhafte Schwarmfische, die sich ideal für Gesellschaftsaquarien mit anderen kleinen bis mittelgroßen Arten eignen. Perfekte Partner sind Neonsalmler, Panzerwelse, Mollys, Platys und Zwerggarnelen. Sie gehen Konfrontationen meist aus dem Weg und sind auch für Anfänger geeignet. Aggressive oder räuberische Arten wie Buntbarsche oder große Barben sollten hingegen vermieden werden.
Passende Wasserparameter
Der Platinum-Albino-Guppy ist sehr anpassungsfähig, bevorzugt jedoch leicht alkalisches Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 8,0. Die Gesamthärte kann weich bis hart ausfallen, da diese Zuchtform in unterschiedlichen Wasserbedingungen erfolgreich gehalten wurde. Regelmäßige Wasserwechsel und eine gute Filterung sichern das Wohlbefinden und die Farbpracht.
Haltungstemperatur
Die Temperatur sollte dauerhaft zwischen 22 und 28 °C liegen. Optimal ist ein Mittelwert um 25 °C. Temperaturen unter 20 °C können das Immunsystem schwächen, zu hohe Temperaturen fördern hingegen eine schnellere Alterung. Eine Heizung ist daher in den meisten Wohnräumen empfehlenswert.
Die Beckengröße für Guppy platinum Albino
Ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge (etwa 54 Liter) bietet ausreichend Schwimmraum für eine kleine Gruppe. Dabei ist auf Struktur in Form von Pflanzen, Wurzeln oder Steinaufbauten zu achten. Besonders feinblättrige Pflanzen wie Hornkraut oder Wasserpest bieten Jungfischen Deckung. Da Guppys gern in Gruppen leben, sollte eine Mindestanzahl von 6 Tieren nicht unterschritten werden.
Bepflanzung
Eine dichte Bepflanzung mit verschiedenen Wuchshöhen fördert das natürliche Verhalten und reduziert Stress. Schwimmpflanzen wie Muschelblume oder Froschbiss können das Licht streuen und ein angenehmes Mikroklima schaffen. Wichtig ist jedoch auch ausreichend freie Schwimmfläche.
Das Futter für Guppys
Als klassische Allesfresser sind Platinum-Albino-Guppys sehr unkompliziert. Hochwertiges Flocken- oder Granulatfutter bildet die Basis. Ergänzend sorgen Lebendfutter wie Artemia oder Wasserflöhe sowie Frostfutter für gesunde Farben und Vitalität. Pflanzliche Bestandteile wie Spirulina oder überbrühter Spinat runden den Speiseplan ab.
Geschlechtsunterschiede
Wie bei allen Guppys sind die Männchen deutlich kleiner und farbenprächtiger als die Weibchen. Auffällig ist das Gonopodium – ein spezielles Begattungsorgan der Männchen. Weibchen wirken rundlicher und besitzen meist eine weniger stark ausgeprägte Färbung, wobei Albino-Weibchen oft durch einen perlmuttartigen Glanz überzeugen.
Die Zucht von Poecilia reticulata
Die Zucht ist äußerst einfach: Weibchen bringen nach rund 28 Tagen lebende Jungtiere zur Welt, die sofort schwimmen und fressen können. Ein separates Aufzuchtbecken ist nicht zwingend notwendig, aber hilfreich. Pflanzendeckung im Hauptbecken schützt die Jungtiere vor dem Gefressenwerden. Für regelmäßige Nachzucht genügt ein ausgeglichenes Verhältnis von 1 Männchen auf 2–3 Weibchen und eine gute Fütterung.
Die Endgröße von Guppy platinum Albino
Männliche Tiere erreichen ca. 4 cm Körperlänge, Weibchen können bis zu 6 cm groß werden. Die Lebensdauer liegt bei artgerechter Haltung zwischen 2 und 3 Jahren. Bei guter Pflege mit ausgewogener Ernährung, stabilen Wasserwerten und etwas Strömung entwickeln sie ihre volle Schönheit.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
In der Regel lassen sich Guppys gut mit Zwerggarnelen wie Neocaridina oder Caridina vergesellschaften. Junggarnelen können allerdings als Lebendfutter betrachtet werden, wenn zu wenig Versteckmöglichkeiten vorhanden sind. Eine dichte Bepflanzung und Moospolster sind daher empfehlenswert, wenn Garnelennachwuchs geschützt werden soll.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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2 Bewertungen
27. Juli 2025 07:46
Die schönsten Guppys im Aquarium
Ich habe mir noch weitere dieser Guppys hier gekauft und ich kann sie wirklich nur ans Herz legen. Die Farbe ist wirklich auffällig und intensiv, die Flosse ist unglaublich schön und auch nach Wochen sind alle 3 gesund und munter. Die Albino Guppys hier, sind die schönsten und auch die Männchen vom Charakter her irgendwie ruhiger
9. Juni 2025 08:58
Atemberaubend schön
Ich habe ein Männchen in dieser Farbe. Einfach nur Wow. Die Farbe ist wirklich einmalig und absolut zu empfehlen. Er ist noch recht klein aber kerngesund. Lief alles super 👍🏻
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.