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Horadandia-Bärbling, Horadandia brittani

Zarte Erscheinung

Feiner, fast transparenter Körper bringt dezente Lebendigkeit ins Aquarium

Sehr friedlich

Zeigt keinerlei Aggressionen und passt gut zu ruhigen Fischen und Garnelen

Ideal für Details

Seine feine Zeichnung entfaltet Wirkung besonders in dicht bepflanzten Becken

Unaufdringlich präsent

Belebt das Aquarium dauerhaft ohne dominante Wirkung auf andere Bewohner

Horadandia-Bärbling, Horadandia brittani


Auf einen Blick: Horadandia-Bärbling, Horadandia brittani
Deutscher Name: Horadandia-Bärbling
Wissenschaftlich: Horadandia brittani
Synonyme: Zwerg-Perlmuttbärbling, Brittans Bärbling, Horadandia atukorali (historisch)
Herkunft: Südasien (Sri Lanka)
Gesellschafts-Aquarium: geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,0–7,0
Temperatur: ca. 23–28 °C
Beckengröße: ab 60 cm Kantenlänge
Bepflanzung: dicht, mit freien Schwimmbereichen
Futter: feines Trockenfutter, Frost- und Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede: äußerlich nur schwach ausgeprägt
Zucht möglich: Ja, Freilaicher
Maximale Größe: bis ca. 2,5 cm
Liefergröße: ca. 1–2 cm
Mit Garnelen verträglich: sehr gut geeignet
Im Detail: Horadandia-Bärbling, Horadandia brittani

Herkunft des Horadandia-Bärblings (Horadandia brittani)

Der Horadandia-Bärbling (Horadandia brittani), im Handel auch als Zwerg-Perlmuttbärbling oder Brittans Bärbling bekannt, zählt zu den kleinsten dauerhaft im Aquarium gepflegten Karpfenfischen. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt auf Sri Lanka, wo er in flachen, warmen Binnengewässern wie langsam fließenden Bächen, Randzonen von Reisfeldern sowie saisonal überschwemmten Niederungen vorkommt. Diese Lebensräume sind meist nur schwach durchströmt und stark von Uferpflanzen beschattet. Der Bodengrund besteht überwiegend aus feinem Sand oder schlammigem Substrat, das von Laub, Pflanzenresten und kleinen Wurzeln bedeckt ist. Das Wasser ist häufig leicht eingetrübt, nährstoffreich und unterliegt jahreszeitlichen Schwankungen. Als Mitglied der Familie Danionidae zeigt Horadandia brittani ein ausgeprägtes Sozialverhalten: Die Tiere leben stets in Gruppen und halten sich überwiegend im freien Schwimmbereich zwischen Boden und Oberfläche auf. Ihre zarte, fast durchscheinende Körperform mit perlmuttartigem Schimmer und feinen dunklen Akzenten verleiht ihnen ein sehr zurückhaltendes, natürliches Erscheinungsbild, das im Aquarium eine ruhige, lebendige Atmosphäre erzeugt.

Horadandia-Bärbling vergesellschaften

Der Horadandia-Bärbling ist ein ausgesprochen friedlicher Gruppenfisch und eignet sich gut für ruhige Gesellschaftsaquarien. Er sollte stets in einer größeren Gruppe gehalten werden, da sich sein natürliches Verhalten erst im Verband vollständig zeigt. Geeignete Mitbewohner sind andere sehr kleine, friedliche Fischarten sowie Zwerggarnelen. Auf größere oder hektische Arten sollte verzichtet werden, da diese die scheuen Tiere dauerhaft unter Stress setzen können. In strukturierten Becken bleibt die Gruppe eng zusammen und bewegt sich harmonisch durch das Aquarium.

Passende Wasserparameter

Weiches bis maximal mittelhartes Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert entspricht den natürlichen Bedingungen dieser Art. Aufgrund seiner geringen Körpergröße reagiert der Horadandia-Bärbling sensibel auf Belastungen, weshalb eine gleichbleibend hohe Wasserqualität wichtig ist. Regelmäßige Teilwasserwechsel und eine sanfte Filterung sorgen für stabile Verhältnisse und gesunde, vitale Tiere.

Haltungstemperatur

Ein Temperaturbereich von etwa 23 bis 28 °C hat sich für die dauerhafte Pflege bewährt. In diesem Bereich zeigen die Tiere ein aktives, aber dennoch ruhiges Schwimmverhalten. Gleichmäßige Temperaturen unterstützen zudem die Futteraufnahme und das soziale Miteinander innerhalb der Gruppe.

Die Beckengröße für Horadandia brittani

Trotz seiner sehr geringen Endgröße benötigt der Horadandia-Bärbling ausreichend Raum für Gruppenbewegungen. Ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge bietet genügend Fläche, damit sich die Tiere geschlossen durch das Becken bewegen können. Der Bodengrund sollte fein gewählt sein und mit dichter Randbepflanzung, Wurzeln sowie freien Schwimmzonen kombiniert werden. Diese Struktur vermittelt Sicherheit und unterstützt das natürliche Verhalten der Art.

Bepflanzung

Dichte Bepflanzung mit feinfiedrigen Stängelpflanzen, Moosen und Schwimmpflanzen schafft ein geschütztes Umfeld. Gleichzeitig sollten freie Bereiche erhalten bleiben, damit sich die Gruppe im Schwarm bewegen kann. Pflanzen übernehmen hier sowohl eine gestalterische als auch eine funktionale Rolle.

Das Futter für Horadandia-Bärblinge

Aufgrund der sehr kleinen Maulgröße ist feines Futter unerlässlich. Staubfutter, fein zerriebenes Granulat sowie Artemia-Nauplien, Cyclops oder anderes feines Frost- und Lebendfutter werden gerne angenommen. Mehrere kleine Fütterungen über den Tag verteilt entsprechen dem natürlichen Fressverhalten.

Geschlechtsunterschiede

Geschlechtsunterschiede sind nur schwach ausgeprägt und meist erst bei ausgewachsenen Tieren erkennbar. Weibchen wirken häufig minimal fülliger, während Männchen etwas schlanker bleiben. Bei Jungtieren ist eine sichere Unterscheidung nicht möglich.

Die Zucht von Horadandia brittani

Horadandia brittani ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. In dicht bepflanzten Aquarien mit feinen Pflanzen oder Moosen kann es gelegentlich zu Nachwuchs kommen, sofern keine Fressfeinde vorhanden sind. Gedämpftes Licht und ruhige Bedingungen begünstigen dieses natürliche Verhalten.

Die Endgröße von Horadandia-Bärblingen

Ausgewachsene Horadandia-Bärblinge erreichen eine Länge von etwa 2,5 cm. Über die genaue Lebenserwartung liegen nur wenige belastbare Daten vor; vergleichbare sehr kleine Bärblinge können bei guter Pflege mehrere Jahre alt werden. Entscheidend sind stabile Wasserwerte, passende Ernährung und stressfreie Haltung.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Der Horadandia-Bärbling gilt als hervorragend mit Zwerggarnelen verträglich. Aufgrund seiner geringen Größe und seines friedlichen Verhaltens stellt er weder für adulte Garnelen noch für Jungtiere eine ernsthafte Gefahr dar und eignet sich sehr gut für naturnahe Gemeinschaftsbecken.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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1 Bewertung

8. Juni 2025 17:50

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Horadandia Bärbling

alle gut angekommen und es sind schwimmfreudige und muntere kleine Fische, gut für eine Nanobecken

Fragen zum Artikel

Kann ich die Horadandia-Bärbling mit Zwerg garnelen zusammen machen

Guten Tag
Horadandia-Bärblinge sind friedlich und können gut mit Zwerggarnelen gehalten werden. Nur Junggarnelen können vereinzelt gefressen werden.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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