Canara-Buntbarsch, Etroplus canarensis, ca. 6,0-8,0 cm
109,99 €*
33 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 3,30 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Canara-Buntbarsch, Etroplus canarensis, ca. 6,0-8,0 cm
| Deutscher Name: | Kanara Buntbarsch |
| Wissenschaftlich: | Etroplus canarensis |
| Synonyme: | Canara Pearlspot |
| Herkunft: | Südindien (Westghats, Karnataka) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,5–7,5 |
| Temperatur: | ca. 23–28 °C |
| Beckengröße: | ab 100 cm Kantenlänge |
| Bepflanzung: | robust, strukturreich, mit freien Schwimmzonen |
| Futter: | omnivor; pflanzliche Kost, Aufwuchs, Frost- und Granulatfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen größer, intensivere Färbung |
| Zucht möglich: | Ja, Offenbrüter mit Brutpflege |
| Maximale Größe: | bis ca. 12 cm |
| Liefergröße: | ca. 6–8 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht empfehlenswert |
Herkunft des Kanara Buntbarschs (Etroplus canarensis)
Der Kanara Buntbarsch (Etroplus canarensis) ist ein endemischer Vertreter der westindischen Westghats und kommt ausschließlich in den Süßgewässern des indischen Bundesstaates Karnataka vor. Dort bewohnt er klare Flüsse, größere Bäche und ruhige Randzonen mit felsigem bis sandigem Untergrund. Die Gewässer sind saisonalen Schwankungen unterworfen, führen während der Monsunzeit deutlich mehr Wasser und bieten außerhalb dieser Phase ruhigere, strukturreiche Abschnitte. Steine, Wurzeln und dichter Uferbewuchs prägen das Habitat und schaffen sowohl Deckung als auch Aufwuchsflächen. Das Wasser ist überwiegend weich bis mittelhart und gut sauerstoffversorgt. Etroplus canarensis hält sich bevorzugt in Bodennähe und im unteren Freiwasser auf, wo er Aufwuchs abweidet und nach pflanzlicher sowie tierischer Nahrung sucht. Optisch fällt die Art durch ihre kompakte Körperform, eine helle Grundfärbung und zahlreiche dunkle, perlenartige Punkte auf, die je nach Lichteinfall schimmern. Als Mitglied der Familie Cichlidae zeigt der Kanara Buntbarsch ein ausgeprägtes Sozialverhalten, gepaart mit Revierbewusstsein und intensiver Brutpflege.
Kanara Buntbarsch vergesellschaften
Eine Vergesellschaftung ist grundsätzlich möglich, sollte jedoch gut geplant werden. Etroplus canarensis zeigt besonders während der Fortpflanzung ein klares Revierverhalten. Ruhige, robuste Arten ähnlicher Größe, die andere Beckenbereiche nutzen, eignen sich am ehesten als Mitbewohner. Zu kleine oder sehr aktive Fische können unter Druck geraten. Eine strukturreiche Einrichtung mit klaren Sichtbarrieren ist entscheidend, um Stress zu vermeiden.
Passende Wasserparameter
Der Kanara Buntbarsch bevorzugt leicht saures bis neutrales Wasser mit stabilen Bedingungen. Weiches bis mittelhartes Wasser entspricht den natürlichen Habitaten. Wichtig sind eine gute Sauerstoffversorgung, regelmäßige Wasserwechsel und eine leistungsfähige Filterung, da die Tiere empfindlich auf dauerhaft erhöhte Schadstoffwerte reagieren können.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 23 und 28 °C sind für die dauerhafte Haltung geeignet. Innerhalb dieses Bereichs zeigen die Tiere ein aktives, ausgeglichenes Verhalten. Starke Temperaturschwankungen sollten vermieden werden, da sie Stress verursachen und sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken können.
Die Beckengröße für Etroplus canarensis
Ein Aquarium ab 100 cm Kantenlänge bietet ausreichend Platz für ein Paar oder eine kleine Gruppe. Entscheidend sind freie Schwimmzonen in Kombination mit strukturreichen Bereichen aus Steinen und Wurzeln. Ein sandiger bis feinkiesiger Bodengrund unterstützt das natürliche Verhalten bei der Nahrungssuche. Die Einrichtung sollte stabile Reviergrenzen ermöglichen, ohne den Schwimmraum zu stark einzuengen.
Bepflanzung
Die Bepflanzung sollte robust und gut verankert sein, da Etroplus canarensis gelegentlich im Bodengrund wühlt. Bewährt haben sich kräftige Pflanzen in Rand- und Hintergrundbereichen, während offene Zonen erhalten bleiben sollten. Pflanzen dienen weniger als Versteck, sondern strukturieren das Becken und schaffen Übergänge zwischen Revier- und Schwimmbereichen.
Das Futter für Kanara Buntbarsche
Der Kanara Buntbarsch ist omnivor mit deutlichem Schwerpunkt auf pflanzlicher Kost. Aufwuchs, Algenbeläge und pflanzliche Bestandteile spielen eine große Rolle. Ergänzend werden hochwertiges Granulat, Frostfutter sowie gelegentlich feines Lebendfutter gern angenommen. Eine ausgewogene Ernährung mit pflanzlichem Anteil unterstützt Gesundheit und Farbenentwicklung.
Geschlechtsunterschiede
Männchen werden meist etwas größer und zeigen eine intensivere Färbung, besonders während der Fortpflanzungszeit. Weibchen bleiben kompakter. Eine sichere Unterscheidung ist häufig erst bei adulten Tieren möglich.
Die Zucht von Etroplus canarensis
Etroplus canarensis ist ein Offenbrüter mit ausgeprägter Brutpflege. Die Eier werden auf flachen Steinen oder festen Untergründen abgelegt. Beide Eltern bewachen Gelege und Jungfische intensiv. Ruhige Beckenbedingungen, strukturierte Reviere und stabile Wasserwerte fördern den Zuchterfolg. Das Brutverhalten lässt sich im Aquarium gut beobachten.
Die Endgröße von Kanara Buntbarschen
Mit einer Endgröße von bis zu etwa 12 cm bleibt der Kanara Buntbarsch vergleichsweise kompakt. Für diese Art liegen keine gesicherten artspezifischen Langzeitdaten zur Lebenserwartung vor, nahe verwandte Etroplus-Arten erreichen bei guter Pflege jedoch häufig ein Alter von etwa 8 bis 12 Jahren. Bei artgerechter Haltung entwickeln sich die Tiere über Jahre hinweg stabil und vital.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Eine Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen ist nicht empfehlenswert. Kleine Wirbellose werden meist als Nahrung betrachtet, insbesondere in Bodennähe. Der Kanara Buntbarsch sollte daher bevorzugt in einem auf Fische ausgerichteten Aquarium gepflegt werden.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.