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Malilikrabbe, Nautilothelphusa zimmeri, Zufällig ausgewählt

Rein aquatische Haltung

Lebt ausschließlich im Wasser und benötigt keinen Landbereich

Ideal für Aquarien

Geeignet für Becken ab 60 cm mit Steinen, Wurzeln und Pflanzen

Friedliche Vergesellschaftung

Kann mit kleinen Fischen, Garnelen und Schnecken gehalten werden

Natürliche Tarnfärbung

Braun-beige Musterung sorgt für perfekte Tarnung auf Sand und Stein

Malilikrabbe, Nautilothelphusa zimmeri, Zufällig ausgewählt


Auf einen Blick: Malilikrabbe, Nautilothelphusa zimmeri
Deutscher Name: Malilikrabbe
Wissenschaftlich: Nautilothelphusa zimmeri
Synonyme: -
Herkunft: Indonesien (Sulawesi) – Seen, Flüsse und strömungsarme Gewässer
Lebensweise: Rein aquatisch, bevorzugt Verstecke zwischen Steinen und Wurzeln
Haltungsform: Aquarium mit strukturreichem Bodengrund, Steinen und Pflanzen
Mindestgröße des Aquariums: 60x30x30 cm (LxBxH), besser größer
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,5 - 7,5
Temperatur: ca. 24-28° C
Bodengrund: Feiner Sand oder Kies mit Versteckmöglichkeiten
Futter: Allesfresser, Krebs-Pellets, Frostfutter, Laub, pflanzliche Nahrung
Maximale Größe: bis zu 7 cm
Im Detail: Malilikrabbe, Nautilothelphusa zimmeri

Lebensraum und Verhalten der Malilikrabbe (Nautilothelphusa zimmeri)

Die Malilikrabbe ist eine rein aquatische Art aus Sulawesi, Indonesien, die in klaren, stehenden oder langsam fließenden Gewässern lebt. Sie bewohnt häufig steinige oder sandige Böden und versteckt sich gerne in kleinen Felsspalten, unter Wurzeln oder zwischen dichter Vegetation. Trotz ihrer ruhigen Lebensweise ist sie ein aufmerksamer Jäger, der gerne auf Nahrungssuche geht. Ihre Färbung variiert zwischen rötlich-braun und beige mit dunkleren Flecken, wodurch sie sich hervorragend an ihren natürlichen Lebensraum anpasst.

Die richtige Haltung im Aquarium

Die Malilikrabbe ist eine rein aquatische Art und benötigt kein Landteil. Ein strukturiertes Aquarium mit einem feinen Sandboden oder Kies und zahlreichen Verstecken ist ideal. Das Becken sollte mindestens 60x30x30 cm groß sein, besser größer. Steine, Wurzeln und Höhlen sind essenziell, damit sich die Tiere sicher fühlen. Pflanzen wie Javafarn und Anubias, die sich gut auf Dekorationselementen befestigen lassen, eignen sich besonders gut. Aufgrund ihrer friedlichen Natur kann sie gut mit kleinen Fischen und Garnelen vergesellschaftet werden.

Bepflanzung: Welche Pflanzen sind geeignet?

Die Malilikrabbe gräbt kaum, sodass Pflanzen sicher im Bodengrund oder auf Dekoration befestigt werden können.

Geeignete Pflanzen: Javafarn, Anubias, Cryptocorynen und Mooskugeln sind ideal, da sie wenig Pflege benötigen und robust sind. Schwimmpflanzen wie Froschbiss können Schatten spenden und sorgen für eine natürliche Umgebung.

Fütterung: Was frisst die Malilikrabbe?

Die Malilikrabbe ist ein Allesfresser und nimmt sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung zu sich. Spezialfutter für Krebse in Pellet- oder Tablettenform, Frostfutter wie Artemia und Mysis sowie pflanzliche Kost wie überbrühter Spinat und Seemandelbaumblätter sollten regelmäßig angeboten werden. Herbstlaub ist eine ideale Ergänzung, da es natürliche Fasern liefert.

Geschlechtsunterschiede

Männchen haben größere Scheren als Weibchen und einen schmaleren Hinterleib. Weibchen besitzen einen breiteren Hinterleib, der zur Eiablage genutzt wird. Während der Fortpflanzung tragen sie die Eier unter ihrem Körper, wo sie bis zum Schlupf verbleiben.

Die Zucht von Nautilothelphusa zimmeri

Die Nachzucht der Malilikrabbe ist im Aquarium möglich. Weibchen tragen eine große Anzahl kleiner Eier, aus denen fertig entwickelte Jungkrabben schlüpfen. Die Jungtiere bleiben zunächst versteckt und ernähren sich von Biofilm und feinem Laub.

Die Endgröße und Lebenserwartung

Die Malilikrabbe erreicht eine maximale Größe von bis zu 7 cm. Bei guter Pflege kann sie mehrere Jahre alt werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung und ein gut strukturiertes Aquarium tragen maßgeblich zu ihrer Gesundheit und Langlebigkeit bei.

Nice-to-Know: Wie zutraulich ist die Malilikrabbe?

Diese Krabbe ist eher scheu, kann sich mit der Zeit aber an ihre Umgebung gewöhnen. Mit etwas Geduld kann sie neugierig werden und sich häufiger im offenen Bereich zeigen. Besonders bei Fütterungszeiten werden viele Exemplare aktiver und lassen sich gut beobachten.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Welche Krabben sind besonders pflegeleicht für Anfänger?

Einige Krabbenarten eignen sich besonders für Einsteiger, da sie weniger anspruchsvoll in der Haltung sind:

  • Vampirkrabben (Geosesarma sp.) – Farbenfroh, kleinbleibend und benötigt nur ein gut strukturiertes Paludarium mit hohem Landanteil.
  • Rote Mangrovenkrabben (Perisesarma bidens) – Anspruchslose Halbwasserkrabben, die sowohl im Aquarium als auch an Land aktiv sind.
  • Pantherkrabbe (Parathelphusa pantherina) – Vollständig im Wasser lebende Krabbe, die ein strukturiertes Aquarium mit Höhlen und Pflanzen benötigt.

Diese Arten sind relativ pflegeleicht, benötigen jedoch eine artgerechte Einrichtung und ausgewogene Ernährung. Vor der Anschaffung sollte genau geprüft werden, welche Lebensbedingungen die jeweilige Krabbenart benötigt, da auch "anfängerfreundliche" Krabben spezielle Ansprüche haben.

Was passiert, wenn eine Krabbe eine Schere oder ein Bein verliert?

Krabben sind in der Lage, verlorene Gliedmaßen nachwachsen zu lassen – dieser Prozess wird Regeneration genannt. Beim nächsten Häutungszyklus beginnt das fehlende Körperteil nachzuwachsen, wobei es anfangs noch kleiner ist und erst mit weiteren Häutungen seine volle Größe erreicht.

Verluste können durch Revierkämpfe, Häutungsprobleme oder falsche Wasserwerte entstehen. Wichtig ist, dass verletzte Krabben stressfrei gehalten und gut gefüttert werden, um die Regeneration zu unterstützen. Kalziumreiche Nahrung (z. B. Sepiaschale oder kalkhaltige Futtertabletten) hilft, den neuen Panzer zu stärken.

Sollte eine Krabbe wiederholt Gliedmaßen verlieren, sollte die Haltung überprüft werden, um Stress oder Mangelernährung auszuschließen.

Wie oft und womit sollte man Krabben füttern?

Die meisten Krabben sind Allesfresser mit einem Schwerpunkt auf pflanzlicher Nahrung. Je nach Art kann der Speiseplan aus Algen, Laub, Gemüse, Früchten, Fischfutter, Frostfutter (wie Artemia oder Mysis) und gelegentlich Proteinfutter bestehen.

  • Jungtiere sollten täglich gefüttert werden, da sie einen höheren Nährstoffbedarf haben.
  • Erwachsene Krabben benötigen in der Regel alle 1–2 Tage Futter, wobei immer Reste entfernt werden sollten, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Wichtig: Einseitige Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen. Besonders Kalzium (z. B. durch Sepiaschale) ist wichtig für die Panzerhärtung.

Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt für gesunde und farbenprächtige Krabben.

Brauchen Krabben Landbereiche oder reicht Wasser?

Das hängt von der Krabbenart ab. Reine Wasserkrabben, wie die Pantherkrabbe (Parathelphusa pantherina), leben dauerhaft unter Wasser. Halbwasserkrabben und Landkrabben benötigen jedoch zwingend einen Landbereich. Ohne ausreichend trockene Rückzugsorte können sie schnell ertrinken oder gesundheitliche Probleme entwickeln.

Ein gut strukturiertes Paludarium mit Flachwasserzonen, Steinen und Wurzeln hilft, Krabben eine natürliche Umgebung zu bieten. Besonders wichtig ist auch eine hohe Luftfeuchtigkeit für Arten, die sich oft außerhalb des Wassers aufhalten. Vor der Anschaffung sollte genau geprüft werden, welche Lebensbedingungen die jeweilige Krabbenart benötigt.

Was ist der Unterschied zwischen Wasser-, Land- und Halbwasserkrabben?

Krabben lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Wasserkrabben, Halbwasserkrabben und Landkrabben.

  • Wasserkrabben verbringen ihr gesamtes Leben im Wasser und benötigen ein vollwertiges Aquarium mit passenden Wasserwerten. Beispiele sind Pantherkrabben (Parathelphusa pantherina), die keinen Landbereich benötigen.
  • Halbwasserkrabben (semi-aquatisch) leben sowohl an Land als auch im Wasser. Sie benötigen ein Paludarium mit Wasser- und Landbereich. Viele Geosesarma-Krabben, auch als Vampirkrabben bekannt, verbringen zwar viel Zeit an Land, benötigen aber eine hohe Luftfeuchtigkeit und immer Zugang zu sauberem Wasser.
  • Landkrabben halten sich überwiegend außerhalb des Wassers auf, benötigen aber feuchte Verstecke und eine Wasserschale. Beispiele sind bestimmte Mangrovenkrabben, die vor allem in sumpfigen Gebieten vorkommen.

Die Haltung muss an die jeweilige Art angepasst werden, um ein artgerechtes Umfeld zu schaffen.

Wie werden die Krabben versendet?

Krabben sind wirbellose Tiere und können auch per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Krabben auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen. Krabben sind recht kälteempfindlich, im Winter empfehlen wir daher, den GO-Versand für Krabben dem DHL-Versand vorzuziehen.

Der Versand der Krabben erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Krabben mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Im Winter versenden wir die Krabben automatisch mit Heatpacks.

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