Roter Endlerguppy, Poecilia wingei, paarweise
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Roter Endlerguppy, Poecilia wingei, paarweise
| Deutscher Name: | Roter Endlerguppy |
| Wissenschaftlich: | Poecilia wingei |
| Synonyme: | Red Endler, Scarlet Endler, Endlers Livebearer Red Multi |
| Herkunft: | Venezuela (Zuchtform mit hoher Farbintensität) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis hart, pH ca. 6,6–8,0 |
| Temperatur: | ca. 22–28 °C |
| Beckengröße: | ab 54 l |
| Bepflanzung: | dicht mit Moosen, Stängelpflanzen, Schwimmpflanzen |
| Futter: | Omnivore; Staubfutter, Artemia, pflanzlich ergänzt |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen farbig und kleiner, Weibchen blass und größer |
| Zucht möglich: | Ja, unkompliziert bei stabiler Haltung |
| Maximale Größe: | bis 3 cm |
| Liefergröße: | ca. 1,5–2,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | gut verträglich |
Herkunft des Roten Endlerguppys (Poecilia wingei)
Der Rote Endlerguppy gehört zu den farbstärksten Zuchtformen von Poecilia wingei. Männchen zeigen eine außergewöhnlich intensive Rotzeichnung auf dem Körper, kombiniert mit schwarzen, blauen und grünlichen Elementen. Diese Variante stammt aus stabiler Aquariennachzucht und überzeugt durch ihre kontrastreiche Flankenmusterung sowie durch eine aufrechte, elegante Haltung. Die Tiere werden ausschließlich in Paaren abgegeben – bei jeder Bestellung von zwei Tieren erhalten Sie ein farbiges Männchen und ein dazugehöriges Weibchen.
Roter Endlerguppy vergesellschaften
Diese Zuchtlinie ist ausgesprochen sozialverträglich. Sie kann gut mit kleinen Salmlern, Garnelen, Zwergwelsen oder anderen friedlichen Arten vergesellschaftet werden. Wer eine reine Nachzuchtlinie erhalten möchte, sollte auf eine Haltung mit anderen Endler- oder Guppyformen verzichten, da Kreuzungen möglich sind.
Passende Wasserparameter
Rote Endler zeigen sich tolerant gegenüber unterschiedlichen Wasserwerten. Optimal ist leicht mineralhaltiges Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,6 und 8,0. Wichtig sind Stabilität, Sauerstoffversorgung und eine geringe Nährstoffbelastung.
Haltungstemperatur
Die Tiere fühlen sich bei Temperaturen von 22 bis 28 °C wohl. Bei etwa 25 °C zeigen sie sich am vitalsten. Extreme Temperaturschwankungen sollten vermieden werden. Eine regelmäßige Kontrolle der Temperatur ist empfehlenswert.
Die Beckengröße für Poecilia wingei
Für die dauerhafte Haltung reicht ein Aquarium ab 54 Litern aus. Empfehlenswert ist eine Mischung aus freiem Schwimmbereich, dichter Randbepflanzung und Mooszonen. Die Tiere schwimmen aktiv in der mittleren Wasserzone und zeigen dort ihr volles Farbspiel.
Bepflanzung
Moose, Riccia, Hornkraut oder Limnophila eignen sich hervorragend. Auch eine Deckenbedeckung mit Schwimmpflanzen ist hilfreich, um Lichtreize zu regulieren. Der Farbkontrast der Männchen kommt besonders auf dunklem Untergrund zur Geltung.
Das Futter für Rote Endlerguppys
Die Ernährung sollte abwechslungsreich sein: feines Flocken- oder Staubfutter, Artemia-Nauplien, Cyclops und Mikrowürmer ergänzen sich ideal. Pflanzliche Anteile sind ebenfalls wichtig – etwa Spirulina oder zartes Grünfutter.
Geschlechtsunterschiede
Die Männchen dieser Linie tragen ein auffälliges, buntes Zeichnungsmuster und bleiben deutlich kleiner als die Weibchen. Letztere sind silbrig und unauffällig gefärbt. Das Gonopodium ist bei Männchen klar erkennbar, auch bei Jungtieren.
Die Zucht von Poecilia wingei
Die Fortpflanzung erfolgt problemlos bei stabilen Bedingungen. Die Weibchen setzen etwa alle 3–4 Wochen voll entwickelte Jungtiere ab. In dicht bepflanzten Becken gelingt die Aufzucht auch ohne separates Aufzuchtbecken. Auf Linienreinheit ist bei Mischhaltung zu achten.
Die Endgröße von Roten Endlerguppys
Männchen werden ca. 2,5 bis 3 cm lang, Weibchen etwa 4 cm. Aufgrund der geringen Endgröße eignen sich Rote Endler hervorragend für kleine Aquarien mit gut strukturierter Einrichtung und ruhigem Besatz.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Diese Linie lässt sich gut mit Zwerggarnelen wie Neocaridina oder Caridina vergesellschaften. Bei ausreichend Pflanzenwuchs bleiben selbst Junggarnelen unbehelligt. Eine gemeinsame Haltung ist dauerhaft möglich.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.