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Roter Malaysischer Ochsenfroch, Calluella guttulata

Bodenbewohnender Grabfrosch

Vergräbt sich tagsüber im feuchten Substrat zur Feuchtigkeitsregulierung

Flache Wasserschale ausreichend

Kein Wasserteil nötig, eine kleine Schale zur Hydration genügt vollkommen

Robuste, langlebige Art

Erreicht eine Größe von bis zu 8 cm und kann bis zu 12 Jahre alt werden

Keine UVB-Beleuchtung nötig

Hält sich meist versteckt, LED-Tageslicht reicht für den Tag-Nacht-Rhythmus

Roter Malaysischer Ochsenfroch, Calluella guttulata


Auf einen Blick: Roter Malaysischer Ochsenfroch, Calluella guttulata
Deutscher Name:Roter Malaysischer Ochsenfroch
Wissenschaftlich:Calluella guttulata
Synonyme:Burmesischer Ochsenfrosch, Burmesischer Grabfrosch, Gestreifter Grabfrosch, Roter Grabfrosch
Herkunft:Festländisches Südostasien: Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam
Lebensweise:Bodenbewohnend, grabend und überwiegend dämmerungs- bis nachtaktiv
Haltungsform:Feuchtes Waldterrarium mit tiefer Bodenschicht und flacher Wasserschale
Mindestgröße des Terrariums:Ab 60 × 40 × 40 cm für ein Einzeltier, größere Grundfläche bevorzugt
Temperatur und Luftfeuchtigkeit:Etwa 23–27 °C am Tag, nachts etwas kühler; hohe Feuchte bei guter Lüftung
Beleuchtung:Tageslichtbeleuchtung mit Schattenzonen; schwaches UVB kann angeboten werden
Bodengrund:Mindestens 12–15 cm lockere, grabfähige Erde mit Laubauflage
Futter:Passende Insekten, Schaben, Käferlarven und kleine Regenwürmer
Maximale Größe:Meist etwa 4–5 cm Kopf-Rumpf-Länge; Größenangaben schwanken
Im Detail: Roter Malaysischer Ochsenfroch, Calluella guttulata

Lebensraum und Verhalten von Roter Malaysischer Ochsenfroch (Calluella guttulata)

Der Gefleckte Grabfrosch stammt aus dem festländischen Südostasien. Gesicherte Vorkommen reichen vom südlichen Myanmar über weite Teile Thailands bis nach Laos, in den Westen Kambodschas und in das südliche Vietnam. Meldungen von der Malaiischen Halbinsel werden unterschiedlich bewertet und sollten daher nicht als zweifelsfrei bestätigter Bestandteil des Verbreitungsgebiets dargestellt werden. Besiedelt werden verschiedene warme Waldlebensräume, darunter laubwerfende und immergrüne Wälder, flussnahe Gehölze sowie ältere, strukturreiche Sekundärwälder. Wichtig sind lockerer Boden, eine schützende Laubschicht und zeitweise verfügbare Kleingewässer. Außerhalb regenreicher Phasen lebt der gedrungene Frosch ausgesprochen verborgen und hält sich im Boden, unter Laub oder zwischen Wurzeln auf. Besonders nach kräftigen Niederschlägen erscheint er häufiger an der Oberfläche. Beobachtungen stammen unter anderem von nassen Waldböden, Bachnähe und der Umgebung temporärer Tümpel. Zur Fortpflanzungszeit können sich zahlreiche Tiere kurzfristig an flachen Gewässern versammeln. Trotz der aquatischen Larvenentwicklung ist die erwachsene Art klar bodenbewohnend und benötigt für die normale Haltung keinen dauerhaft großen Wasserteil.

Die richtige Haltung

Ein feuchtes Waldterrarium mit großer Bodenfläche entspricht der Lebensweise wesentlich besser als ein hohes Becken. Für ein Einzeltier sollte die Grundfläche mindestens etwa 60 × 40 cm betragen; mehr Platz erleichtert die Einrichtung unterschiedlicher Feuchte- und Temperaturzonen. Da belastbare Erfahrungen zur dauerhaften Gruppenhaltung begrenzt sind, ist die Einzelhaltung die vorsichtige Ausgangslösung. Der Bodengrund muss tief, locker und formstabil genug zum Eingraben sein. Eine mindestens 12–15 cm starke Mischung aus ungedüngter Erde, Kokoshumus und etwas Lehm oder feinem Sand ist geeignet. Darüber kommen reichlich trockenes und leicht feuchtes Laub, flache Korkstücke und Wurzelholz. Eine kippsichere, flache Wasserschale mit leichtem Ausstieg stellt jederzeit sauberes Wasser bereit. Staunässe und völlig durchnässter Boden sind ebenso zu vermeiden wie trockene, staubige Bereiche. Querlüftung hält die Luft frisch und beugt einem dauerhaft stickigen Milieu vor. Eine punktuelle Beheizung gehört an die Seiten- oder Rückwand, niemals unter die gesamte Grabfläche.

Die richtige Bepflanzung

Robuste, schattenverträgliche Pflanzen können das Mikroklima stabilisieren und natürliche Deckung schaffen. Geeignet sind beispielsweise klein bleibende Farne, rankende Aronstabgewächse oder andere ungiftige Waldterrariumpflanzen. Sie werden am besten in geschützten Randbereichen eingesetzt, da der Frosch beim Graben feine Wurzeln freilegen kann. Eine dichte Bepflanzung darf die Kontrolle des Bodens und den Zugang zur Wasserschale nicht behindern. Besonders wertvoll ist eine abwechslungsreiche Laubauflage, die Feuchtigkeit hält, Sichtschutz bietet und bei bioaktiver Einrichtung Kleinstlebewesen Nahrung und Rückzug gewährt.

Beleuchtung, UV, Heizung und Luftfeuchte

Als vorsichtige Orientierung eignen sich tagsüber etwa 23–27 °C mit einem kleinen Temperaturgefälle; nachts darf die Temperatur auf ungefähr 20–23 °C sinken. Anhaltende Hitze und fehlende kühlere Rückzugsplätze sind zu vermeiden. Die Luftfeuchtigkeit kann überwiegend im Bereich von etwa 70–90 % liegen, sollte aber durch Lüftung und einen natürlichen Tagesverlauf schwanken. Entscheidend ist ein gleichmäßig leicht feuchter Bodenkern, während die Oberfläche stellenweise abtrocknen darf. Regelmäßiges Sprühen mit geeignetem Wasser unterstützt dieses Gefälle, darf das Terrarium jedoch nicht vernässen. Eine Tageslichtphase von ungefähr zehn bis zwölf Stunden gibt einen verlässlichen Rhythmus vor. Aufgrund der verborgenen, überwiegend nachtaktiven Lebensweise ist intensive UV-Strahlung nicht angebracht. Schwaches UVB kann über einem Teilbereich angeboten werden, sofern schattige Verstecke erhalten bleiben und der Abstand zur Lampe sicher gewählt wird.

Fütterung

Gefüttert werden lebende, zum Maul passende Wirbellose. Eine abwechslungsreiche Auswahl aus kleinen Schaben, Heimchen, Grillen, Fliegen, Käferlarven und gelegentlich kleinen Regenwürmern ist sinnvoll. Freilanduntersuchungen belegen unter anderem Ameisen, Käfer und Schaben als natürliche Beute; eine einseitige Ernährung mit nur einer Futtertierart bildet dieses Spektrum nicht nach. Futtertiere sollten hochwertig angefüttert und regelmäßig, aber nicht bei jeder Mahlzeit identisch, mit einem amphibiengeeigneten Calcium- und Vitaminpräparat bestäubt werden. Bei fehlender oder sehr schwacher UVB-Versorgung ist besonders auf eine bedarfsgerechte Vitamin-D3-Zufuhr zu achten. Futterreste werden zeitnah entfernt, damit sie den ruhenden Frosch nicht belästigen. Der Ernährungszustand lässt sich besser über Körperform und Gewichtskontrollen als über Bettelverhalten beurteilen.

Geschlechtsunterschiede

Eine sichere äußerliche Geschlechtsbestimmung ist außerhalb der Fortpflanzungszeit schwierig. Geschlechtsreife Männchen fallen vor allem durch ihre Rufe auf und bleiben nach einzelnen Beschreibungen tendenziell kleiner. Weibchen können kräftiger und zur Laichzeit deutlich fülliger wirken. Körpergröße und Statur allein reichen jedoch nicht für eine verlässliche Zuordnung aus.

Zucht, Fortpflanzung und Entwicklung

In der Natur gehört die Art zu den saisonalen Regenzeitlaichern. Nach den ersten starken Niederschlägen erscheinen die sonst verborgenen Tiere an flachen, teilweise nur vorübergehend bestehenden Waldgewässern und können dort in größerer Zahl ablaichen. Die Kaulquappen leben frei im Wasser und nehmen feinste Schwebstoffe auf. Eine Nachzucht im Terrarium erfordert deshalb mehr als nur erhöhte Luftfeuchtigkeit: Benötigt werden ein gut geplanter jahreszeitlicher Wechsel, eine deutliche Regenphase und ein separates, hygienisch kontrollierbares Laichgewässer. Wasserstand, Temperatur und Futterangebot für die filtrierenden Larven müssen sorgfältig abgestimmt werden. Da ausführliche, reproduzierbare Zuchtberichte selten sind, sollten Nachzuchtversuche nur mit guter Vorbereitung und ohne Erfolgserwartung begonnen werden.

Endgröße und Lebenserwartung

Für ausgewachsene Tiere werden häufig etwa 4–5 cm Kopf-Rumpf-Länge angegeben. Einzelne Literatur- und Handelsangaben nennen größere Maße, sind jedoch nicht einheitlich und könnten teilweise auf Verwechslungen mit ähnlichen Arten zurückgehen. Für die Produktbeschreibung ist daher die vorsichtige Angabe von meist 4–5 cm angemessen; kräftige Weibchen können etwas größer erscheinen.

Nice-to-Know

Der rundliche Körper und die kräftigen Grabstrukturen an den Füßen passen hervorragend zur unterirdischen Lebensweise. Oft bleibt der Frosch über längere Zeit unsichtbar und wird erst bei feuchtem Wetter aktiv. Er ist daher eher ein interessantes Beobachtungstier für geduldige Halter als ein ständig sichtbarer Terrarienbewohner. Die lange gebräuchliche Gattung Calluella wurde aufgrund moderner Verwandtschaftsuntersuchungen in Glyphoglossus eingegliedert.

Giftigkeit und Vorsichtsmaßnahmen

Eine besondere, für Menschen gefährliche Giftwirkung ist für diese Art nicht belastbar dokumentiert. Wie andere Amphibien kann sie jedoch Hautsekrete abgeben, die Augen, Schleimhäute oder empfindliche Haut reizen können. Gleichzeitig ist ihre durchlässige Haut äußerst empfindlich gegenüber Seife, Creme, Desinfektionsmitteln und anderen Rückständen. Anfassen sollte deshalb auf notwendige Pflege- oder Gesundheitskontrollen beschränkt bleiben und mit angefeuchteten, puderfreien Handschuhen erfolgen. Anschließend werden die Hände gründlich gewaschen.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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1 Bewertung

25. Januar 2025 11:20

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Roter Malaysischer Ochsenfrosch

Erst mal Danke für die gute Lieferung . Der Frosch ist putzig wenn er sich eingegraben hat und die Augen gucken raus

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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