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Tanganjika-Goldcichlide Top Orange, Neolamprologus leleupi Top Orange
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Tanganjika-Goldcichlide Top Orange, Neolamprologus leleupi Top Orange
| Deutscher Name: | Tanganjika-Goldcichlide Top Orange |
| Wissenschaftlich: | Neolamprologus leleupi Top Orange |
| Synonyme: | Tanganjikasee-Goldcichlide, Goldcichlide, Lemon Cichlid, Leleupi Cichlid, Orange Leleupi |
| Herkunft: | Tanganjikasee, felsige Ufer- und Geröllzonen |
| Gesellschafts-Aquarium: | geeignet mit passenden Tanganjikasee-Arten |
| Wasserwerte: | mittelhart bis hart, pH ca. 7,5 - 8,5 |
| Temperatur: | ca. 24-26 °C |
| Beckengröße: | ab 100 cm für ein Paar, größer bei Gesellschaft |
| Bepflanzung: | sparsam, mit robusten Aufsitzerpflanzen und Felsaufbauten |
| Futter: | feines Cichlidengranulat, Artemia, Mysis, Krill, Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen meist größer, Weibchen etwas kleiner und fülliger |
| Zucht möglich: | ja, Höhlenbrüter mit Revier- und Brutpflege |
| Maximale Größe: | ca. 9-10 cm |
| Liefergröße: | ca. 3-4 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht empfehlenswert |
Herkunft des Tanganjika-Goldcichliden Top Orange (Neolamprologus leleupi Top Orange)
Zwischen hellen Felsen, Spalten, Geröllkanten und klarstem Seewasser zeigt der Tanganjika-Goldcichlide Top Orange (Neolamprologus leleupi Top Orange) genau die Ausstrahlung, die diesen Cichliden so unverwechselbar macht. Die Wildform stammt aus dem ostafrikanischen Tanganjikasee und lebt dort endemisch in felsigen Uferzonen, besonders in Bereichen, in denen Steinblöcke, Höhlen, Spalten und kleinere Geröllfelder viele enge Verstecke bilden. Der Bodengrund besteht aus Sand, Felsabrieb, Geröll und einzelnen freien Sandflächen zwischen den Steinformationen. Das Wasser ist sehr klar, hart, alkalisch, sauerstoffreich und nur schwach bis mäßig bewegt; Licht dringt tief ein und lässt die hellen Felskanten im See fast leuchten. Als Vertreter der Familie Cichlidae ist Neolamprologus leleupi ein revierbezogener, sehr wacher Höhlenbewohner, der seine Umgebung aufmerksam kontrolliert und dabei immer wieder in Spalten verschwindet. Die Farbform Top Orange verstärkt den besonderen Eindruck dieser Art deutlich: Statt blassgelb zu wirken, zeigt sie ein intensives Orange bis orangegoldenes Leuchten, das vor dunklem Gestein und hellem Sand besonders stark hervortritt. Im Aquarium entsteht dadurch ein sehr klares Tanganjikasee-Bild: orangefarbene Körper schieben sich aus Felsspalten, stehen kurz über dem Sand, prüfen das Revier und ziehen sich mit einer schnellen Wendung wieder zwischen die Steine zurück.
Gerade diese Verbindung aus kräftiger Farbe, markanter Körperhaltung und felsgebundenem Verhalten macht den Tanganjika-Goldcichliden Top Orange zu einem echten Blickfang für gut strukturierte Tanganjikasee-Aquarien. Er ist kein Fisch für einen zufällig dekorierten Gesellschaftsmix, sondern ein Charaktercichlide, der mit Steinaufbauten, klaren Revieren und stabilen Wasserwerten seine ganze Wirkung entfaltet.
Tanganjika-Goldcichlide Top Orange vergesellschaften
In einem passenden Tanganjikasee-Aquarium kann der Tanganjika-Goldcichlide Top Orange sehr reizvoll wirken, wenn seine Revierbindung bei der Besatzplanung ernst genommen wird. Die Haltung als Paar ist meist am übersichtlichsten; bei Jungtieren kann sich ein Paar aus einer kleinen Gruppe entwickeln, adulte Tiere sollten jedoch nicht in engen Becken zusammengewürfelt werden. Geeignete Mitbewohner sind robuste, friedliche bis mäßig durchsetzungsfähige Tanganjikasee-Arten, die nicht dieselben engen Höhlen dauerhaft beanspruchen. In größeren Aquarien können zum Beispiel Cyprichromis-Arten im freien Schwimmbereich oder ruhige Julidochromis- beziehungsweise Altolamprologus-Arten in klar getrennten Felszonen passen, wenn genügend Platz und Sichtbarrieren vorhanden sind. Nicht geeignet sind hektische Allesfresser, sehr kleine Schneckenhausbewohner in direkter Reviernähe oder Arten aus völlig anderen Wasserwelten wie südamerikanische Salmler, Weichwasserwelse oder Labyrinthfische. Während der Brutzeit wird der Bereich um die gewählte Höhle deutlich verteidigt. Steinaufbauten müssen deshalb mehrere getrennte Blickachsen schaffen, damit Mitbewohner Abstand halten können. Wer diese Struktur bietet, erlebt einen Cichliden, der nicht ziellos aggressiv wirkt, sondern sein kleines Felsenrevier mit viel Ausdruck, Farbe und erstaunlicher Genauigkeit nutzt.
Passende Wasserparameter
Für Neolamprologus leleupi Top Orange ist stabiles, hartes und alkalisches Wasser entscheidend. Ein pH-Wert zwischen etwa 7,5 und 8,5 passt sehr gut, dazu eine zuverlässige Karbonathärte und mittlere bis hohe Gesamthärte. Diese Werte sollten nicht ständig schwanken, denn Tanganjikasee-Cichliden kommen aus einem Lebensraum mit sehr konstanter Wasserchemie. Weiches, saures Wasser ist für diesen Goldcichliden daher ungeeignet. Eine kräftige Filterung, gute Sauerstoffversorgung und regelmäßige Teilwasserwechsel halten das Wasser klar und nährstoffarm. Gerade in felsig eingerichteten Becken dürfen sich zwischen Steinen keine Futterreste ansammeln, weil solche Stellen sonst schnell die Wasserqualität belasten. Kalkhaltiger Sand, Lochgestein oder andere geeignete mineralische Materialien können helfen, die Wasserwerte stabil zu halten, sofern das Ausgangswasser nicht bereits passend hart ist. Eine leichte bis mäßige Wasserbewegung ist sinnvoll, sollte aber nicht so stark sein, dass Sand dauerhaft aufgewirbelt wird oder ruhige Höhlenbereiche unbrauchbar werden. In sauberem, hartem Wasser zeigt die orange Farbform ihre kräftigste Wirkung, frisst zuverlässig und bleibt deutlich aktiver im Revier.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 24 und 26 °C bilden für den Tanganjika-Goldcichliden Top Orange einen sehr guten Pflegebereich. Diese vergleichsweise enge Spanne passt zum stabilen Charakter des Tanganjikasees und sorgt dafür, dass Aktivität, Futteraufnahme und Brutverhalten zuverlässig bleiben. Dauerhaft kühlere Bedingungen bremsen den Stoffwechsel und können die Tiere zurückhaltender machen, während zu hohe Temperaturen den Sauerstoffgehalt senken und den Pflegeaufwand erhöhen. Besonders in steinreich eingerichteten Aquarien ist gute Wasserbewegung wichtig, damit keine sauerstoffarmen Zonen hinter Felsen entstehen. Ein präzise eingestellter Heizstab und eine Abdeckung helfen, die Temperatur konstant zu halten. Starke Schwankungen durch große, untemperierte Wasserwechsel sollten vermieden werden. Im passenden Temperaturbereich wirkt Neolamprologus leleupi wach, kräftig und sehr kontrolliert: Er steht nicht hektisch im Wasser, sondern bewegt sich gezielt zwischen Felsöffnungen, Sandflächen und seinem bevorzugten Unterstand. Gerade diese ruhige, aber gespannte Körperhaltung macht den Reiz dieser orangefarbenen Tanganjikasee-Form aus.
Die Beckengröße für Neolamprologus leleupi Top Orange
Ein Aquarium ab 100 cm Kantenlänge ist für ein Paar Tanganjika-Goldcichliden Top Orange empfehlenswert, weil die Tiere klare Reviere bilden und mehrere Höhlen sowie Ausweichbereiche benötigen. In einem Tanganjikasee-Gesellschaftsaquarium oder bei mehreren revierbildenden Arten sind 120 cm Kantenlänge oder mehr deutlich sinnvoller. Als Bodengrund eignet sich feiner Sand oder heller, tanganjikatauglicher Sand, der das natürliche Bild unterstützt und Futterreste sichtbar bleiben lässt. Der wichtigste Teil der Einrichtung sind stabile Steinaufbauten mit vielen Spalten, Höhlen und Durchgängen. Die Steine müssen standsicher direkt auf dem Beckenboden aufliegen, bevor Sand eingefüllt wird, damit grabende oder ruckartig schwimmende Cichliden nichts unterhöhlen können. Zwischen den Felsbereichen sollten freie Sandflächen erhalten bleiben, denn der Goldcichlide nutzt nicht nur Höhlen, sondern kontrolliert auch die Übergänge davor. Sichtbarrieren sind entscheidend: Ein Tier sollte sich aus dem Blickfeld des anderen lösen können, ohne das ganze Aquarium durchqueren zu müssen. Ein solcher Aufbau wirkt nicht nur schön, sondern erfüllt ganz konkrete Funktionen – Reviergrenzen, Schutzplätze, Brutstandorte und Beobachtungsflächen. Vor dunkleren Steinen kommt die Top-Orange-Farbe besonders kräftig zur Geltung.
Bepflanzung
Pflanzen sind beim Tanganjika-Goldcichliden Top Orange nicht der Mittelpunkt der Einrichtung, können aber gezielt als ruhige Akzente eingesetzt werden. Entscheidend bleiben Felsen, Sand und Höhlen, weil diese Strukturen das natürliche Verhalten der Art tragen. Wenn Pflanzen verwendet werden, sollten sie hartes, alkalisches Wasser vertragen und außerhalb der wichtigsten Revier- und Grabzonen sitzen. Gut geeignet sind aufgebundene Anubias, Javafarn oder einzelne robuste Vallisnerien in Randbereichen. Auf empfindliche Weichwasserpflanzen oder feine Bodendecker sollte verzichtet werden, da sie weder zu den Wasserwerten noch zur felsigen Gestaltung passen. Pflanzen dürfen Höhlenöffnungen nicht verdecken und sollten die Sicht auf die Revierbereiche nicht vollständig blockieren. Sinnvoller ist eine sparsame Bepflanzung, die Felskanten optisch weicher macht, ohne den Tanganjikasee-Charakter zu verwässern. In einem klar aufgebauten Becken wirken wenige grüne Akzente oft stärker als dichter Bewuchs. Die orangegoldene Körperfarbe von Neolamprologus leleupi Top Orange steht besonders schön zwischen grauen oder dunklen Steinen, hellem Sand und einzelnen grünen Blättern. So bleibt die Einrichtung funktional, natürlich und farblich sehr ausdrucksstark.
Das Futter für Tanganjika-Goldcichliden Top Orange
Der Tanganjika-Goldcichlide Top Orange ist ein carnivor geprägter Kleincichlide, der feines, proteinreiches Futter sehr gut annimmt. Eine passende Basis bilden hochwertige Cichlidengranulate in kleiner Körnung, die nicht sofort zerfallen und zur Maulgröße passen. Ergänzend sorgen Artemia, Mysis, Cyclops, Krill, Daphnien sowie weiße und schwarze Mückenlarven für Abwechslung, Kondition und intensive Farbe. Auch feines Lebendfutter wird gern genommen und kann besonders bei Paarbildung oder Zuchtvorbereitung sehr wertvoll sein. Zu grobes oder stark fettiges Futter sollte vermieden werden, da kleine Tanganjikasee-Cichliden besser mit kontrollierten, sauberen Portionen versorgt werden. Mehrere kleine Fütterungen sind besser als große Mengen, die zwischen Felsen verschwinden und dort die Wasserqualität belasten. In Gesellschaftsbecken muss darauf geachtet werden, dass der Goldcichlide genug Futter erreicht, ohne dass schnelle Freiwasserarten alles vorab aufnehmen. Eine gezielte Fütterung vor den Felsbereichen funktioniert meist gut. Bei abwechslungsreicher Ernährung zeigt Neolamprologus leleupi Top Orange eine kräftige Körperform, klare Farben und deutlich mehr Präsenz an seinen Revierplätzen.
Geschlechtsunterschiede
Die Geschlechtsunterschiede sind beim Tanganjika-Goldcichliden Top Orange nicht in jeder Altersstufe sofort eindeutig. Männchen werden meist etwas größer, wirken länger gestreckt und können mit zunehmender Reife kräftiger auftreten, während Weibchen oft kleiner bleiben und bei Laichansatz fülliger erscheinen. Bei Jungtieren in Liefergröße ist eine sichere Geschlechtsbestimmung nicht zuverlässig möglich, da Größe, Körperform und Verhalten erst später aussagekräftiger werden. In eingewöhnten Paaren oder Gruppen zeigt das Verhalten häufig mehr als einzelne Körpermerkmale: Männchen kontrollieren eher die äußeren Reviergrenzen, präsentieren sich an Felsvorsprüngen und verteidigen den Bereich um geeignete Höhlen. Weibchen halten sich bei Brutstimmung enger an ausgewählten Spalten oder Höhlen auf und wirken dort deutlich standorttreuer. Die Top-Orange-Farbform kann beide Geschlechter auffällig erscheinen lassen, deshalb sollte Farbe allein nicht als sicheres Merkmal genutzt werden. Wer ein Paar zusammenstellen möchte, arbeitet am besten mit einer kleinen Jungtiergruppe und lässt sich daraus passende Tiere finden. Geduld ist hier sinnvoller als eine vermeintlich sichere frühe Geschlechterwahl.
Die Zucht von Neolamprologus leleupi Top Orange
Die Zucht des Tanganjika-Goldcichliden Top Orange ist im Aquarium gut möglich, wenn ein harmonisches Paar, stabile Wasserwerte und geeignete Höhlen vorhanden sind. Neolamprologus leleupi ist ein Höhlenbrüter: Die Eier werden geschützt in Spalten, Höhlen oder engen Steinbereichen abgelegt, wo sie nicht sofort sichtbar sind. Das Weibchen bleibt meist näher am Gelege, während das Männchen den äußeren Revierbereich kontrolliert und Eindringlinge vertreibt. Dadurch kann das Verhalten während der Brutzeit deutlich bestimmter werden, besonders in kleineren Becken oder bei unpassender Vergesellschaftung. Nach dem Schlupf halten sich die Jungfische zunächst in der Nähe des Schutzbereichs auf und benötigen feines Aufzuchtfutter wie frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien, Cyclops, Mikrowürmchen oder fein zerriebenes Cichlidenfutter. Eine gute Wasserhygiene ist wichtig, weil Futterreste in Felsaufbauten leicht verschwinden können. Besonders spannend ist bei dieser Art die Kombination aus intensiver Farbe und konzentrierter Brutpflege: Ein orangefarbenes Elternpaar steht vor einer dunklen Spalte, kontrolliert den Eingang und lässt nach einigen Tagen winzige Jungfische zwischen den Steinen erscheinen. Genau solche Beobachtungen machen Tanganjikasee-Cichliden im Aquarium so besonders.
Die Endgröße von Tanganjika-Goldcichliden Top Orange
Tanganjika-Goldcichliden Top Orange erreichen ausgewachsen etwa 9 bis 10 cm, wobei Männchen meist etwas größer und kräftiger werden als Weibchen. Damit bleiben sie handlich genug für gut strukturierte Tanganjikasee-Aquarien, benötigen aber deutlich mehr Revierfläche, als die Körperlänge allein vermuten lässt. Bei stabilen Wasserwerten, sauberem hartem Wasser, passender Ernährung und stressarmer Paar- oder Gesellschaftshaltung ist eine Lebenserwartung von 8 bis 10 Jahren realistisch. Mit zunehmender Reife werden die Tiere oft ausdrucksstärker: Die orange Farbe wirkt satter, die Revierbindung klarer und die Körperhaltung deutlich selbstbewusster. Besonders adulte Exemplare zeigen den Unterschied zwischen einem beliebigen kleinen Buntbarsch und einem echten Felscichliden aus dem Tanganjikasee. Sie kennen ihre Höhlen, beobachten Bewegungen vor dem Aquarium und reagieren sehr genau auf Futter, Partner und Reviergrenzen. Wer Neolamprologus leleupi Top Orange langfristig pflegt, erhält keinen kurzlebigen Farbklecks, sondern einen charaktervollen Cichliden mit kräftiger Optik und vielen kleinen Verhaltensmomenten.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Für Zwerggarnelen ist der Tanganjika-Goldcichlide Top Orange nicht empfehlenswert. Die Wasserwerte eines Tanganjikasee-Aquariums sind hart und alkalisch, während viele Zwerggarnelen andere Schwerpunkte in der Pflege haben. Noch wichtiger ist jedoch das Fressverhalten: Kleine Garnelen und Junggarnelen passen in das Beutespektrum eines carnivor geprägten Cichliden und würden besonders in offenen Bereichen schnell gefährdet. Auch größere Garnelen sind keine sinnvolle Ergänzung, weil sie entweder nicht zu den Wasserwerten passen oder an Futterplätzen und in Höhlenbereichen stören können. Robuste Schnecken können in hartem Wasser grundsätzlich leben, sollten aber nicht als zentraler Besatz geplant werden, wenn revierbildende Cichliden im Mittelpunkt stehen. Wer diesen Goldcichliden pflegt, richtet das Aquarium besser konsequent als Tanganjikasee-Becken ein: Sand, Steine, Höhlen, stabile Härte, klare Wasserpflege und passende Fischpartner. So muss der orange Felsbewohner nicht mit unpassenden Wirbellosen kombiniert werden, sondern kann sein natürliches Revier- und Brutverhalten sauber ausleben.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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3 Bewertungen
6. November 2025 14:19
Neolamprologus leleupi
Die Fische sind alle absolut gesund. Sie waren einzeln verpackt mit je 2 Tüten. Der Lieferdienst hat sie auch warm gehalten und war sehr freundlich. Der Preis ist unschlagbar. Es werden bereits schon gefrorene Artemia angenommen. Ich bin sehr zufrieden.
9. August 2025 16:38
Bewertung
Super Lieferung - sind sehr schöne Tiere
21. September 2024 08:07
Gut in der Haltung
Sind gut zu halten , sind Recht aktiv und gehen gut an Lebendfutter
Fragen zum Artikel
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.