Wie genau ist der Wasseraufbereiter zu verwenden? Muss alles davon ins Wasser gegeben werden? Muss ich davon etwas aufheben für weitere Ansätze? Wäre es möglich, dass Sie eine genaue Anleitung dafür hier hinterlegen?
Thailändische Feenkrebse, Branchinella thailandensis sanoamuang, 10.000 Eier
| Anzahl | Stückpreis |
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EAN: 0633643671278
Thailändische Feenkrebse, Branchinella thailandensis sanoamuang, 10.000 Eier
| Wissenschaftlicher Name: | Branchinella thailandensis |
| Lieferform: | 10.000 Eier zur eigenen Aufzucht |
| Herkunft der Eier: | Farmzucht, keine Wildentnahme |
| Wasser: | Süßwasser, keine Salzzugabe erforderlich |
| Empfohlene Aufzuchttemperatur: | 24–26 °C, möglichst konstant |
| Beleuchtung zur Weiterzucht: | 12–16 Stunden täglich |
| Endgröße: | Etwa 1,5–3 cm |
| Futter: | Lebende Mikroalgen oder sehr feines Aufzuchtfutter |
10.000 Dauereier für Ihre eigene Feenkrebszucht: Mit Branchinella thailandensis beobachten Sie, wie aus winzigen Eiern frei schwimmende Süßwasserkrebse heranwachsen. Die Tiere eignen sich als spannendes Beobachtungsprojekt und als selbst gezogenes Lebendfutter für passende Süßwasserfische. Die Eier stammen aus Farmzucht.
Für den ersten Versuch nur einen kleinen Teil der Eier verwenden. Die Packung mit 10.000 Eiern ist kein Besatzvorschlag für ein einzelnes kleines Aufzuchtgefäß.
Aufzuchtanleitung: Schritt für Schritt
1. Aufzuchtgefäß vorbereiten
Für einen kleinen Versuchsansatz empfehlen wir ein übersichtliches Glas- oder Kunststoffgefäß mit etwa 2–5 Litern Wasser. Spülen Sie es gründlich mit klarem Wasser aus; es dürfen keine Reinigungsmittelreste zurückbleiben. Ein zunächst unbedeckter Boden erleichtert die Beobachtung und Reinigung. Setzen Sie die Eier in einem eigenen Gefäß ohne Fische an, damit die frisch geschlüpften Tiere nicht gefressen werden.
2. Wasser, Temperatur und Licht einstellen
Feenkrebse dieser Art leben im Süßwasser. Verwenden Sie geeignetes, schadstoffarmes Quellwasser ohne Kohlensäure oder zuverlässig chlorfreies, für die Aquaristik geeignetes Leitungswasser. Geben Sie kein Artemia- oder Meersalz hinzu. Für den Einstieg empfehlen wir möglichst gleichmäßige 24–26 °C. Prüfen Sie die Temperatur mit einem Thermometer.
Stellen Sie das Gefäß hell auf und beleuchten Sie es täglich etwa 12–16 Stunden. Eine Aquarienleuchte mit Zeitschaltuhr erleichtert einen gleichmäßigen Rhythmus. Direkte Mittagssonne kann kleine Gefäße stark aufheizen und ist deshalb kein geeigneter Ersatz für eine kontrollierte Beleuchtung.
3. Eine kleine Teilmenge Eier ansetzen
Geben Sie zunächst nur eine kleine Teilmenge der Dauereier auf die Wasseroberfläche. Benetzen Sie die Eier vorsichtig mit etwas Wasser aus dem Gefäß, zum Beispiel mithilfe einer Pipette. Die Eier sollen mit Wasser in Kontakt kommen und nicht trocken am Rand haften bleiben. Bewahren Sie die übrigen Eier trocken, verschlossen, kühl und lichtgeschützt für weitere Ansätze auf.
4. Den Schlupf beobachten
Unter geeigneten Bedingungen zeigen sich häufig innerhalb von ein bis drei Tagen erste Nauplien. Sie sind anfangs sehr klein und lassen sich mit seitlichem Licht vor einem dunklen Hintergrund leichter erkennen. Der Schlupf kann zeitversetzt erfolgen; nicht jedes Ei schlüpft gleichzeitig. Geben Sie vor dem Schlupf kein Trockenfutter ins Wasser.
5. Die Jungtiere sparsam füttern
Für die geschlüpften Feenkrebse eignen sich lebende Süßwasser-Mikroalgen, beispielsweise Chlorella. Sie bleiben als feine Nahrung im Wasser verfügbar. Als Alternative kommt ein für kleine Filtrierer beziehungsweise Feenkrebs-Nauplien geeignetes, sehr feines Aufzuchtfutter infrage. Grobe Flocken sind für die winzigen Jungtiere ungeeignet.
Dosieren Sie vorsichtig und passen Sie die Menge an die tatsächlich geschlüpften Tiere an. Das Wasser soll durchsichtig bleiben und darf durch eine Futtergabe höchstens leicht eingefärbt werden. Füttern Sie erst nach, wenn die vorherige Portion weitgehend aufgenommen wurde. Mehr Futter führt nicht automatisch zu besserem Wachstum: Überschüsse belasten das Wasser.
6. Wasser pflegen und Platz schaffen
Bei dichterem Besatz hilft eine sehr sanfte Belüftung. Vermeiden Sie kräftige Strömung und ungeschützte Filteransaugungen. Entfernen Sie sichtbare Futterreste und abgestorbene Tiere vorsichtig mit einer Pipette oder einem dünnen Schlauch, ohne die Nauplien mit abzusaugen.
Wechseln Sie bei Bedarf kleine Wassermengen von etwa 10–20 Prozent. Verwenden Sie geeignetes Wasser mit ähnlicher Temperatur und geben Sie es langsam hinzu. Mit zunehmender Größe und Tierzahl benötigen die Feenkrebse mehr Raum: Vergrößern Sie das Wasservolumen schrittweise oder verteilen Sie den Bestand auf weitere Gefäße.
7. Neue Dauereier gewinnen
Bei geschlechtsreifen Weibchen ist ein Eiersack erkennbar. Abgegebene Eier sammeln sich am Boden. Frisch gelegte Eier sind nicht sofort wieder schlupfbereit: Lassen Sie sie zunächst etwa zwei bis vier Wochen im Kulturwasser reifen. Ausgereifte Eier können anschließend für spätere Ansätze gewonnen und schonend getrocknet werden. Bei dieser Art ist eine Trockenphase nicht grundsätzlich für jedes Ei erforderlich; Reifezustand und Kulturbedingungen beeinflussen den erneuten Schlupf.
Wenn der Ansatz nicht wie erwartet läuft
- Keine Nauplien zu sehen: Prüfen Sie Temperatur und Licht, die Eignung des Wassers und ob die Eier vollständig benetzt sind. Beobachten Sie den Ansatz noch einige Tage. Ein kleiner Vergleichsansatz mit anderem geeigneten Wasser hilft, die Ursache einzugrenzen.
- Das Wasser wird milchig oder riecht unangenehm: Fütterung unterbrechen, Reste entfernen, vorsichtig einen Teil des Wassers wechseln und sanft belüften.
- Die Tiere sterben nach zunächst gutem Schlupf: Kontrollieren Sie Futtermenge, Wasserqualität, Temperaturwechsel und Besatzdichte. Ein dicht besetzter Ansatz benötigt mehr Platz und Pflege.
- Ein Wasseraufbereiter liegt bei: Dieser ist kein Futter. Verwenden Sie Zusätze nur entsprechend einer eindeutigen Mengen- und Anwendungsvorgabe auf der Verpackung.
Wichtig: Feenkrebse sind kurzlebige Tiere. Schlupfrate, Wachstum und Lebensdauer hängen von den Eiern und den Haltungsbedingungen ab; eine feste Schlupfquote oder ein bestimmter Schlupftag lässt sich nicht garantieren.
Feenkrebse im Video
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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2 Bewertungen
5. April 2025 16:34
Massen
Vor allem als Lebendfutter gedacht. Aber auch für die Kiddies schönes Anschauungsmaterial...
5. März 2025 19:31
Feenkrebse
Ich staune wie schnell diese schlüpfen ...
Fragen zum Artikel
Bei der Lieferung ist neben den Eiern, die in einer Kapsel sind, noch ein Türchen mit feinem weißem Pulver, leider ist es nicht beschriftet und keine Anleitung dabei. Frage: ist das Pulver eine Futter Mischung?
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Häufige Fragen (FAQ)
Kann ich mit den Feenkrebsen eine neue Generation ziehen?
Ja. Geschlechtsreife Weibchen geben Dauereier ab, die sich am Boden sammeln. Frisch gelegte Eier benötigen zunächst eine Reifezeit von etwa zwei bis vier Wochen im Kulturwasser. Ausgereifte Eier können anschließend für weitere Ansätze gewonnen und schonend getrocknet werden. Bei dieser Art ist eine Trockenphase nicht grundsätzlich für jedes Ei erforderlich.
Ist ein beiliegendes weißes Pulver Futter?
Ein beiliegender Wasseraufbereiter ist kein Futter. Verwenden Sie Zusätze nur mit eindeutiger Kennzeichnung und Mengen- beziehungsweise Anwendungsvorgabe. Die Dosierung richtet sich nach dem jeweiligen Präparat und der angesetzten Wassermenge; eine pauschale Dosierung wäre unzuverlässig.
Was kann ich tun, wenn keine Nauplien schlüpfen?
Prüfen Sie die Wassertemperatur, die Beleuchtung und die Eignung des Wassers. Die Eier müssen vollständig benetzt sein und dürfen nicht trocken am Gefäßrand haften. Beobachten Sie den Ansatz noch einige Tage. Ein kleiner Vergleichsansatz mit anderem geeigneten Wasser kann helfen, die Ursache einzugrenzen.
Womit füttere ich die winzigen Jungtiere?
Geeignet sind lebende Süßwasser-Mikroalgen wie Chlorella oder ein sehr feines, für Feenkrebs-Nauplien geeignetes Aufzuchtfutter. Dosieren Sie kleine Portionen. Grobe Flocken sind für die winzigen Jungtiere ungeeignet; Futterüberschüsse belasten das Wasser.
Wann schlüpfen die ersten Feenkrebse?
Unter geeigneten Bedingungen erscheinen häufig innerhalb von ein bis drei Tagen erste Nauplien. Temperatur, Wasser, Licht und Reifezustand der Eier beeinflussen den Schlupf. Er kann zeitversetzt erfolgen; eine feste Schlupfquote oder ein bestimmter Schlupftag lässt sich nicht garantieren.
Kann ich alle 10.000 Eier in einem kleinen Glas ansetzen?
Für den ersten Versuch empfehlen wir nur eine kleine Teilmenge. Die Packungsmenge ist kein Besatzvorschlag für ein einzelnes kleines Gefäß. Beginnen Sie mit einem übersichtlichen Versuchsansatz und schaffen Sie mit zunehmender Tierzahl und Größe mehr Wasservolumen.
Benötigen Thailändische Feenkrebse Salzwasser?
Nein. Branchinella thailandensis ist eine Süßwasserart. Verwenden Sie geeignetes, schadstoffarmes Süßwasser und geben Sie kein Artemia- oder Meersalz hinzu.
Erhalte ich lebende Feenkrebse oder Eier?
Sie erhalten 10.000 Dauereier von Branchinella thailandensis zur eigenen Aufzucht. Die Eier stammen aus Farmzucht. Es werden keine bereits geschlüpften Feenkrebse geliefert.