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| Deutscher Name: | Grüner Riedfrosch |
| Wissenschaftlich: | Hyperolius fusciventris |
| Synonyme: | - |
| Herkunft: | West- und Zentralafrika: Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Nigeria, tropische Feuchtgebiete |
| Lebensweise: | Semi-aquatisch, baumbewohnend, nachtaktiv |
| Haltungsform: | Paludarium mit Wasser- und Landteil, hoher Luftfeuchtigkeit, Klettermöglichkeiten |
| Mindestgröße des Terrariums: | 60x45x60 cm (LxBxH) für ein Trio, für Gruppen entsprechend größer |
| Temperatur & Luftfeuchtigkeit: | 24-28°C am Tag, 20-22°C nachts, Luftfeuchtigkeit konstant 80-100 % |
| Beleuchtung: | LED-Tageslicht, zusätzlich UV-A und UV-B (2.0-5.0) empfehlenswert |
| Bodengrund: | Feucht gehaltene Mischung aus Kokoshumus, Sphagnum-Moos und Laubstreu |
| Futter: | Heimchen, Fruchtfliegen, kleine Grillen, Vitamine und Kalzium regelmäßig zufügen |
| Maximale Größe: | 3-4 cm |
Der Grüne Riedfrosch ist ein faszinierender Vertreter der afrikanischen Laubfrösche und stammt aus tropischen Feuchtgebieten in West- und Zentralafrika, insbesondere aus Regionen wie Ghana, Kamerun und Nigeria. Dort lebt er meist in der Nähe von Tümpeln, Sumpfzonen oder überfluteten Waldgebieten. Als geschickter Kletterer hält er sich tagsüber gut versteckt zwischen Pflanzen oder an hochgelegenen Stellen auf, wo er durch seine leuchtend grüne Färbung nahezu mit dem Blattwerk verschmilzt. Nachts wird er aktiv, durchstreift das Terrain auf der Suche nach Beute und beeindruckt mit seinem lauten, keckernden Ruf. Die Männchen rufen bevorzugt aus der Nähe von Wasserstellen, um Weibchen anzulocken. Der Grüne Riedfrosch ist semi-aquatisch und verbringt einen Teil seines Lebens sowohl im Wasser als auch an Land.
Hyperolius fusciventris benötigt ein Paludarium mit einem klar strukturierten Wasser- und Landteil. Eine Wasserfläche von mindestens einem Drittel der Grundfläche ist empfehlenswert, da sich die Tiere dort gerne zur Paarung oder zur Abkühlung aufhalten. Der Landbereich sollte mit reichlich vertikalen Klettermöglichkeiten ausgestattet sein: Bambusstangen, Korkrinden oder Äste eignen sich ideal. Das Terrarium sollte gut belüftet, aber gleichzeitig in der Lage sein, eine hohe Luftfeuchte zu halten. Als Trio gehalten, empfiehlt sich eine Mindestgröße von 60x45x60 cm, wobei für Gruppen natürlich mehr Platz sinnvoll ist.
Eine naturnahe Bepflanzung ist für den Grünen Riedfrosch ideal. Besonders bewährt haben sich Pflanzen wie Bromelien, die Wasser in ihren Trichtern speichern, sowie dichte Gewächse wie Philodendron, Efeutute oder Calathea, die den Tieren Rückzugsorte bieten. Auch Moose, Farnarten und kriechende Pflanzen wie Fittonia tragen zur Stabilisierung der Luftfeuchtigkeit bei und schaffen ein abwechslungsreiches Terrain.
Für die Beleuchtung eignen sich LED-Tageslichtlampen mit natürlichem Spektrum. Eine UV-B-Zufuhr (2.0 bis 5.0) ist zwar nicht zwingend erforderlich, kann aber die Vitamin-D3-Synthese fördern. Die Temperatur im Paludarium sollte tagsüber zwischen 24 und 28°C liegen, nachts darf sie auf 20-22°C abfallen. Als Wärmequelle eignen sich Heizmatten, die an der Seiten- oder Rückwand angebracht werden, oder eine schwache Wärmelampe, die außerhalb der Sprungreichweite montiert wird. Die Luftfeuchtigkeit muss konstant hoch gehalten werden: Werte zwischen 80 und 100 % sind ideal. Dies lässt sich durch tägliches Sprühen, Nebler oder Beregnungsanlagen gut realisieren.
Insekten stehen ganz oben auf dem Speiseplan: Der Grüne Riedfrosch nimmt gerne Heimchen, Drosophila, kleine Grillen und gelegentlich Wachsmaden an. Wichtig ist eine abwechslungsreiche Kost sowie die regelmäßige Gabe von Vitamin- und Kalziumpräparaten, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Gefüttert wird vorzugsweise abends, wenn die Tiere aktiv sind.
Männchen sind meist etwas kleiner, haben schlankere Körper und rufen lautstark zur Fortpflanzungszeit. Weibchen sind größer und wirken insgesamt kompakter. Während der Paarungszeit sind Männchen häufig in Wassernähe zu beobachten.
In der Natur legen Weibchen ihre Eier in Wasserpflanzen oder direkt an Überhängen am Wasser ab. Die Kaulquappen entwickeln sich im Wasser und durchlaufen eine typische Metamorphose. In Terrarien kann die Nachzucht bei idealen Bedingungen gelingen, sofern ausreichend Wasserfläche und ruhige Verstecke vorhanden sind.
Der Grüne Riedfrosch bleibt mit 3-4 cm recht klein. Bei artgerechter Haltung kann er 5 bis 8 Jahre alt werden. Seine geringe Größe und friedliche Art machen ihn zu einem beliebten Bewohner gut strukturierter Paludarien.
Der Grüne Riedfrosch kann dank seiner Haftscheiben problemlos an senkrechtem Glas hochklettern. Dieses Verhalten fasziniert viele Halter und sollte bei der Wahl des Terrariums berücksichtigt werden – eine gute Abdeckung ist Pflicht!
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
2 Bewertungen
19. Februar 2026 17:15
Riedfrosch
Lieferung, Verpackung und einfach TOP und FIT.
22. September 2024 09:42
Schöne Tiere
Die Tiere sind Recht gut zu halten, hab sie in einem kleinen Paludarium in dem sie sich gut machen. Im Sommer kann man Abend den männchen bei der balz Zuhörer.
Hallo, wie groß sind die Hyperolius fusciventris? Was fressen die Tiere momentan? Vielen Dank vorab!
Was meinen sie wann die Tiere ungefähr wieder verfügbar sind :(
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:
Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.
Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.
Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.
Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:
Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.
Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).
Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.
Häufige Futterquellen für Amphibien:
Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:
Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.
Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.
Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:
Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.
Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.
Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.
Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill
Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.
Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.
Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.
Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.
Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:
Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.
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