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Schwimmfrosch, Occidozyga lima

Semi-aquatische Lebensweise

O. lima verbringt viel Zeit im Wasser, nutzt aber auch flache Uferbereiche

Einfache Haltung

Benötigt nur einen flachen Wasserbereich mit sanftem Uferübergang

Gute Vergesellschaftung

Friedlich und kann mit anderen ruhigen Aquaterrarienbewohnern leben

Interessante Tarnung

Kann sich perfekt an den Untergrund anpassen und bleibt oft unbeweglich

Schwimmfrosch, Occidozyga lima


Auf einen Blick: Schwimmfrosch, Occidozyga lima
Deutscher Name: Schwimmfrosch
Wissenschaftlich: Occidozyga lima
Synonyme: Asiatischer Schwimmfrosch, Floating Frog
Herkunft: Südostasien – Reisfelder, Teiche, überschwemmte Wiesen und langsam fließende Gewässer
Lebensweise: Rein aquatisch, ruhiger Schwimmer, dämmerungs- und nachtaktiv
Haltungsform: Aquaterrarium ohne Landteil, mit Flachwasserzonen, dichter Bepflanzung und weichem Boden
Mindestgröße des Aquariums: 60x30x30 cm (LxBxH) für ein Paar oder Trio
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,5 - 7,5
Temperatur: 24-28° C
Bodengrund: Feiner Sand oder Torfsubstrat, gerne stellenweise mit Laub bedeckt
Futter: Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Mückenlarven, Enchyträen
Maximale Größe: bis zu 4 cm
Im Detail: Schwimmfrosch, Occidozyga lima

Lebensraum und Verhalten des Schwimmfroschs

Der Schwimmfrosch ist in Südostasien weit verbreitet und besiedelt dort flache Gewässer wie Reisfelder, Sümpfe und Überschwemmungsgebiete. Diese charmanten Amphibien haben sich perfekt an das Leben im Wasser angepasst: Sie verbringen nahezu ihr gesamtes Leben aquatisch und benötigen keinen Landteil. Charakteristisch ist ihre Vorliebe für ruhige Flachwasserbereiche mit weichem Untergrund und dichter Bepflanzung. Sie bewegen sich überwiegend schwebend oder kriechend am Boden entlang und zeigen ein ruhiges, unaufgeregtes Verhalten. Trotz ihrer geringen Größe sind sie sehr geschickt im Erbeuten von Kleinstlebewesen. Ihre dämmerungs- und nachtaktive Lebensweise macht sie besonders spannend zu beobachten.

Die richtige Haltung im Aquaterrarium

Occidozyga lima ist eine rein aquatische Amphibienart, die keinen Landbereich benötigt. Ein reines Aquaterrarium oder flaches Aquarium mit sanftem Wasserfluss ist ideal. Für ein Paar oder ein kleines Trio reicht bereits ein Becken ab 60x30x30 cm aus. Besonders wohl fühlen sich die Tiere bei einer Wassertiefe von 10–20 cm, da sie bevorzugt in flachen Zonen verweilen. Ein feiner Sandboden oder ein leicht torfiges Substrat bietet die nötige Sicherheit und ermöglicht ihr typisches Eingraben. Die Temperatur sollte konstant zwischen 24–28 °C liegen, ein sanfter Filter sorgt für klares Wasser ohne starke Strömung. Die Wasserwerte sollten weich bis mittelhart sein, mit einem pH-Wert von 6,5 bis 7,5. Wichtig sind zahlreiche Verstecke, z. B. durch Wurzeln, Pflanzen oder Laubansammlungen. Auch Schwimmpflanzen wie Froschbiss oder Riccia sorgen für eine beruhigte Wasseroberfläche.

Bepflanzung: Natürliche Struktur fürs Aquaterrarium

Die Bepflanzung spielt eine zentrale Rolle bei der Haltung des Schwimmfroschs. Gut geeignet sind robuste Wasserpflanzen wie Javafarn, Anubias, Schwimmpflanzen und feines Moos. Sie strukturieren das Becken, bieten Deckung und reduzieren Stress. Pflanzen, die auf Wurzeln wachsen oder in kleinen Gruppen gesetzt werden, sind ideal – sie bleiben beim Umgraben stabil und schaffen natürliche Rückzugsorte.

Fütterung: Was frisst der Schwimmfrosch?

Schwimmfrösche ernähren sich ausschließlich von tierischer Nahrung und nehmen im Aquarium bevorzugt Frostfutter wie Artemia, Enchyträen, Mückenlarven oder auch feines Lebendfutter. Ihre Jagd erfolgt schwebend oder kriechend, wobei sie blitzschnell zuschnappen. Da sie sehr kleine Mäuler haben, sollte das Futter möglichst fein angeboten werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert Vitalität und Farbenpracht. Pflanzliche Nahrung wird nicht angenommen und kann bedenkenlos weggelassen werden.

Geschlechtsunterschiede

Männchen bleiben bei Occidozyga lima meist kleiner und schlanker als die Weibchen. Weibliche Tiere zeigen häufig einen fülligeren Bauchbereich, vor allem in der Fortpflanzungszeit. Auch das Verhalten kann Hinweise liefern: Männchen werden zur Paarungszeit aktiver und zeigen Balzgesten.

Die Zucht von Occidozyga lima

Die Nachzucht dieser Art gelingt unter aquaristisch kontrollierten Bedingungen. Nach der Eiablage an Pflanzen oder in Bodennähe entwickeln sich die Kaulquappen im Wasser weiter. Diese benötigen anfangs Mikroorganismen, später feines Staubfutter oder Artemia-Nauplien. Eine sanfte Strömung und stabile Wasserwerte sind entscheidend für eine erfolgreiche Entwicklung.

Die Endgröße und Lebenserwartung

Schwimmfrösche erreichen eine maximale Länge von etwa 4 cm. Bei guter Pflege, stabilen Temperaturen und ausgewogener Ernährung können sie bis zu 6 Jahre alt werden. Ihre ruhige Art und geringe Größe machen sie ideal für kleinere Aquaterrarien.

Nice-to-Know: Ein Leben unter Wasser

Der Schwimmfrosch kann vollständig unter Wasser leben und muss nur gelegentlich zum Luftholen an die Oberfläche. Seine Fähigkeit, sich nahezu lautlos im Wasser zu bewegen und dabei am Boden zu kriechen, ist besonders faszinierend. Er benötigt keinerlei Landteil – ein häufiges Missverständnis bei Amphibien – und eignet sich damit perfekt für rein aquatische Becken ohne Landfläche.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

7 von 7 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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7 Bewertungen

22. Februar 2026 03:35

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Schwimmfrosch

Habe total niedliche und aktive Frösche bekommen.

28. August 2025 13:09

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

alles super bei den fröschen

die frösche kamen gut gepolstert an und hatten auch einen filter drin als insel, sehr gesunde tiere meiner meinung nach

30. Juni 2025 18:53

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Schöne gut genährte Tiere!

Die Kleinen kamen gut verpackt, munter und gut genährt an! Und haben sich sofort, mit den beiden schon vorhandenen Weibchen gepaart! Keinerlei Scheu, so wie Schwimmfrösche nun mal sind!

26. Juni 2025 12:20

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Schwimmfrosch, Occidozyga lima

Die Tiere sind gesund, munter und top verpackt in Österreich angekommen. Wie immer bei jeder Bestellung alles top.

23. Januar 2025 12:04

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Schöne, lebhafte Tiere

Schöne, lebhafte Tiere. Sind munter und sicher angekommen :)

29. Oktober 2024 10:58

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Schwimfrösche

Die Tiere sind wie immer gut verpackt und Putz munter angekommen.

28. August 2024 11:18

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Sind Recht einfach in der Haltung und zeigen ein interessantes Sozialverhalten.

Sind sehr einsteigerfreundlich und wunderbar für Neulinge in der Froschhaltung geeinigt.

Fragen zum Artikel

Können die Frösche mit Zwerggarnelen und Fischen gehalten werden? Fressen sie Jungfische?

Guten Tag,
der Schwimmfrosch (Occidozyga lima) frisst alles, was ins Maul passt. Jungfische und kleine Garnelen werden daher gefressen.
Eine Vergesellschaftung ist nur eingeschränkt möglich, ein Artenbecken ist die sicherste Wahl.
Viele Grüße
Ihr Interaquaristik-Team

Können diese Frösche mit ruhigen Fischen gehalten werden? Und nehmen sie auch repto granulat an was zb zwergkrallenfrösche fressen würden?

Guten Tag!

  • Vergesellschaftung: Ja, das klappt. Halten Sie O. lima mit kleinen, friedlichen Fischen, die keine Hektik verbreiten oder den Fröschen das Futter streitig machen.
  • Fütterung: Hier sind sie anspruchsvoller als Zwergkrallenfrösche. Da sie fast nur auf Bewegungsreize reagieren, wird totes Granulat meist ignoriert. Sie benötigen primär Lebendfutter wie Insekten (Fruchtfliegen, kleine Heimchen), die auf der Wasseroberfläche zappeln.

Hallo, wollte fragen, ob die Schwimmfrösche auch Geräusche machen (quaken)?

Guten Abend und vielen Dank für Ihre Anfrage. Ja, die kleinen Frösche quaken gelegentlich. Es ist nicht sonderlich laut, aber deutlich zu hören.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Frosch, Kröte, Unke – Die Unterschiede

Frösche, Kröten und Unken gehören alle zu den Froschlurchen (Anura), unterscheiden sich jedoch in einigen Merkmalen:

  • Frösche
    • Meist eine glatte, feuchte Haut
    • Lange Hinterbeine für weite Sprünge
    • Leben oft in feuchten Gebieten wie Teichen und Sümpfen
    • Beispiel: Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Kröten
    • Trockene, warzige Haut
    • Kürzere Beine, meist weniger sprungkräftig
    • Können in trockeneren Gebieten überleben
    • Beispiel: Erdkröte (Bufo bufo)
  • Unken
    • Flacher Körper, oft auffällige Bauchfärbung (Warnfarben)
    • Leben meist im Wasser und haben eine defensive Haltung (Unkenreflex)
    • Beispiel: Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Trotz ihrer Unterschiede gehören sie alle zur selben Ordnung und teilen viele Eigenschaften, wie ihre Fortpflanzung im Wasser und eine Metamorphose vom Kaulquappenstadium zum erwachsenen Tier.

Ist die Schildkröte (k)eine Amphibie?

Nein, Schildkröten gehören nicht zu den Amphibien, sondern zu den Reptilien.

Amphibien (Lurche) durchlaufen in der Regel eine Metamorphose, bei der sich ihr Körperbau von einer wasserlebenden Larve zu einem landlebenden Tier verändert. Sie haben eine feuchte Haut ohne Schuppen und atmen je nach Entwicklungsstadium über Kiemen, Haut oder Lungen.

Schildkröten hingegen sind Reptilien, da sie:

  • Eine trockene, schuppige Haut oder einen Panzer besitzen.
  • Direkt als Miniatur-Erwachsene aus dem Ei schlüpfen, ohne Metamorphose.
  • In der Regel keine Hautatmung haben.

Manche Schildkrötenarten, wie die Weichschildkröten, können zwar über die Haut Sauerstoff aufnehmen, doch das macht sie nicht zu Amphibien. Auch semi-aquatische Schildkröten wie die Rotwangen-Schmuckschildkröte leben teilweise im Wasser, gehören aber biologisch zu den Reptilien.

Falls du eine Erklärung für Anfänger suchst, könnte man es so zusammenfassen:
➡ Amphibien = Tiere mit Metamorphose und feuchter Haut (z. B. Frösche, Salamander).
➡ Reptilien = Tiere mit Schuppen/Panzer und direkter Entwicklung (z. B. Schildkröten, Echsen, Schlangen).

Was fressen Amphibien und muss das Futter mit Vitaminen und Calcium ergänzt werden?

Die Ernährung von Amphibien hängt von der jeweiligen Art ab, aber die meisten sind Fleischfresser und fressen kleine Wirbellose wie Insekten, Würmer und Krebstiere.

Häufige Futterquellen für Amphibien:

  • Lebendfutter: Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Regenwürmer, Wachsmottenlarven
  • Frostfutter: Mückenlarven, Artemia, Daphnien
  • Pellets: Spezielle Amphibien-Pellets für bestimmte Arten (z. B. Axolotl)

Brauchen Amphibien Nahrungsergänzungen?

Ja, viele Amphibien benötigen eine Zusatzversorgung mit Calcium und Vitamin D3, um Knochenerkrankungen und Verformungen zu vermeiden, besonders die landlebenden Arten. Da ihre natürliche Nahrung oft mineralreicher ist als Futtertiere aus der Zucht, sollte das Futter regelmäßig bestäubt werden mit:

  • Calciumpräparaten (z. B. Sepiaschale, Kalziumpulver)
  • Vitamin D3-Präparaten, wenn keine UVB-Lampe verwendet wird

Ein Mangel an Calcium kann zu Rachitis und Knochenverformungen führen, insbesondere bei Fröschen, Kröten und Axolotln. Daher ist eine regelmäßige Ergänzung wichtig.

Halten Amphibien eine Winterruhe?

Ob Amphibien eine Winterruhe halten, hängt von der Art und ihrem natürlichen Lebensraum ab.

  • Tropische Amphibien (z. B. Pfeilgiftfrösche, Rotaugenlaubfrösche) halten keine Winterruhe, da in ihren Heimatregionen das Klima konstant bleibt.
  • Mitteleuropäische Arten (z. B. Erdkröte, Laubfrosch, Gelbbauchunke) überwintern in der Natur in frostfreien Verstecken.
  • Axolotl und andere rein aquatische Arten halten keine echte Winterruhe, reagieren aber auf kühle Temperaturen mit reduzierter Aktivität.

Muss eine Winterruhe im Terrarium nachgestellt werden?

Bei einheimischen Amphibienarten kann eine Winterruhe nachgestellt werden, indem die Temperatur schrittweise gesenkt wird. Dies ist wichtig für die natürliche Fortpflanzung einiger Arten. Die Winterruhe erfolgt in:

  • Kühlen Kellerräumen oder Kühlschränken bei 4-8°C
  • Einem leicht feuchten, aber nicht nassen Substrat für Kröten und Frösche
  • Einem kühlen Wasserbecken für Molche und Salamander

Achtung: Nicht alle Amphibien benötigen eine Winterruhe! Bei exotischen Arten kann eine plötzliche Temperaturabsenkung schädlich sein. Informiere dich genau über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Art.

Dürfen Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen?

Grundsätzlich sind die meisten Amphibien Insekten- und Wirbellosenfresser. Es gibt jedoch einige größere Arten, die auch kleine Wirbeltiere wie Mäuse, Fische oder sogar andere Amphibien fressen können.

Welche Amphibien fressen Wirbeltiere?

  • Riesenmolche (z. B. Chinesischer Riesensalamander, Andrias davidianus) – ernähren sich von Fischen und anderen Amphibien.
  • Große Krötenarten (z. B. Aga-Kröte, Bufo marinus) – können kleine Wirbeltiere fressen, tun dies aber eher selten.
  • Riesenfrösche (z. B. Afrikanischer Ochsenfrosch, Pyxicephalus adspersus) – fressen Mäuse, kleine Reptilien und andere Amphibien.
  • Pacman-Frosch (Ceratophrys sp.) – hat ein großes Maul und verschlingt auch kleine Mäuse oder Fische.
  • Tiger-Salamander (Ambystoma tigrinum) – kann in Ausnahmefällen kleine Wirbeltiere fressen, ernährt sich aber überwiegend von Wirbellosen.

Sind Mäuse ein geeignetes Futter für Amphibien?

Obwohl einige Amphibien Mäuse oder andere Wirbeltiere fressen können, ist dies nicht die beste Ernährung. Der hohe Fett- und Puringehalt von Wirbeltieren kann zu Verdauungsproblemen und Nierenproblemen führen. Besonders Mäuse enthalten viel Protein und Fett, was für Amphibien schwer verdaulich ist.

  • Pacman-Frösche & Ochsenfrösche: Mäuse nur gelegentlich als Futter anbieten, nicht als Hauptnahrung.
  • Salamander & Kröten: Sollten keine Wirbeltiere gefüttert bekommen, da ihre Verdauung auf Insekten und Würmer ausgelegt ist.
  • Axolotl & andere Wassersalamander: Können kleine Fische oder Kaulquappen fressen, aber keine Mäuse.

Alternative Proteinquellen für große Amphibien:

Statt Mäusen kann man füttern:
✔ Große Insekten (Schaben, Heuschrecken, Grillen)
✔ Regenwürmer und Mehlwürmer
✔ Fischstücke oder Garnelen (für aquatische Arten)
✔ Frostfutter wie Mückenlarven oder Krill

Fazit:

Einige große Amphibien können Mäuse oder andere kleine Wirbeltiere fressen, doch dies sollte nur selten und mit Bedacht geschehen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Insekten und Krebstieren ist deutlich gesünder.

Wie werden Amphiben versendet?

Alle Amphibien sind Wirbelltiere und werden von uns, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) versendet, der Transport dauert durchschnittlich nur 16-18 Stunden.

Je nach Ansprüchen der Tiere versenden wir sie auf feuchtem Moos oder in Wasser. Der Versand der Amphibien erfolgt grundsätzlich in einer stabilen Thermobox. In der kalten Jahreszeit werden die Tiere mit Heatpacks und ggf. zusätzlichem Wasservolumen zusätzlich vor niedrigen Temperaturen geschützt. Im Sommer werden ebenfalls zusätzliche Wasserbeutel als Temperaturpuffer eingesetzt.

Was sind Amphibien und welche Arten gibt es?

Amphibien sind eine Gruppe von Wirbeltieren, die sowohl an Land als auch im Wasser leben können. Sie gehören zur Klasse der Lurche (Amphibia) und zeichnen sich durch ihre meist feuchte, drüsenreiche Haut aus, die ihnen das Atmen auch außerhalb des Wassers ermöglicht.

Es gibt drei Hauptgruppen von Amphibien:

  • Froschlurche (Anura) – Dazu gehören Frösche, Kröten und Unken. Sie haben kräftige Hinterbeine zum Springen und meist eine glatte oder warzige Haut.
  • Schwanzlurche (Caudata/Urodela) – Dazu gehören Molche und Salamander. Sie haben einen länglichen Körper mit Schwanz und oft gut entwickelte Gliedmaßen.
  • Blindwühlen (Gymnophiona) – Diese wenig bekannten Amphibien sehen aus wie wurmartige Schlangen und leben meist unterirdisch oder im Wasser.

Amphibien kommen in vielen verschiedenen Lebensräumen vor, von tropischen Regenwäldern bis zu kühleren gemäßigten Zonen. Viele Arten durchlaufen eine Metamorphose, bei der sie von einer wasserlebenden Larve zu einem an Land lebenden Tier heranwachsen.

Geschlechtsauswahl bei unseren Amphibien

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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