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Lila Süßwasserkrabbe, Globithelphusa "indian lilac", Paar (1 Männchen + 1 Weibchen)

Farbenfeuerwerk

Leuchtend violette bis lilafarbene Schale als einzigartiger Blickfang

Rein aquatische Haltung

Benötigt keinen Landteil, ideal für strukturierte Süßwasseraquarien

Interessantes Verhalten

Neugierig, aktiv und erkundet ihr Umfeld ausgiebig und selbstbewusst

Anspruchslose Fütterung

Frisst Frostfutter, Pellets, Gemüse und Laub für eine ausgewogene Ernährung

Lila Süßwasserkrabbe, Globithelphusa "indian lilac", Paar (1 Männchen + 1 Weibchen)


Auf einen Blick: Lila Süßwasserkrabbe, Globithelphusa "indian lilac"
Deutscher Name: Lila Süßwasserkrabbe
Wissenschaftlich: Globithelphusa "indian lilac"
Synonyme: Indische Lilac-Krabbe
Herkunft: Indien – klare Flüsse und Bäche mit steinigem Boden
Lebensweise: Rein aquatisch, tag- und dämmerungsaktiv
Haltungsform: Aquarium mit vielen Verstecken und Strukturen
Mindestgröße des Aquariums: 60x30x30 cm (LxBxH), besser größer
Wasserwerte: Weich bis mittelhart, pH 6,5 - 7,8
Temperatur: ca. 22-26° C
Bodengrund: Feiner Sand oder feiner Kies mit größeren Steinen
Futter: Allesfresser, proteinreiche Pellets, Frostfutter, pflanzliche Nahrung
Maximale Größe: bis zu 7 cm
Im Detail: Lila Süßwasserkrabbe, Globithelphusa "indian lilac"

Lebensraum und Verhalten der Lila Süßwasserkrabbe (Globithelphusa "indian lilac")

Diese faszinierende Süßwasserkrabbe stammt aus den klaren Flüssen Indiens, wo sie sich bevorzugt zwischen Steinen und im Wurzelgeflecht verbirgt. Anders als viele andere Krabbenarten ist sie vollständig aquatisch und benötigt keine Landbereiche. Ihre violette bis lilafarbene Schalenfärbung macht sie zu einem außergewöhnlichen Blickfang im Aquarium. Sie ist sowohl tagsüber als auch in der Dämmerung aktiv und zeigt ein interessantes, neugieriges Verhalten.

Die richtige Haltung im Krabben-Aquarium

Die Lila Süßwasserkrabbe benötigt ein strukturiertes Aquarium mit vielen Versteckmöglichkeiten. Höhlen, Wurzeln und größere Steine bieten ihr ideale Rückzugsorte. Ein Becken mit mindestens 60x30x30 cm (LxBxH) ist erforderlich, wobei ein größeres Aquarium die Stabilität der Wasserwerte verbessert. Da diese Art rein aquatisch lebt, ist eine dichte Abdeckung nicht notwendig, jedoch sollte für eine gute Wasserqualität mit einem sanften Filterstrom gesorgt werden. Die Lila Süßwasserkrabbe bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,8. Eine konstante Temperatur von etwa 22 bis 26 °C sorgt für optimale Lebensbedingungen. Besonders wichtig ist eine gute Wasserqualität mit niedrigem Nitratwert, daher sollte regelmäßig gefiltert und teilgewechselt werden. Eine regelmäßige Überprüfung der Wasserparameter ist essenziell, um Schwankungen zu vermeiden, da diese Krabben empfindlich auf schlechte Wasserqualität reagieren können.

Bepflanzung: Geeignete Pflanzen für das Aquarium

Diese Krabbe bevorzugt dichte Vegetation, die ihr Schutz bietet. Besonders geeignet sind robuste Pflanzen wie Javafarn, Anubias, Wassermoos und Cryptocorynen, da sie auch bei gelegentlichem Graben oder Umherwandern der Krabbe nicht beschädigt werden. Schwimmpflanzen wie Muschelblumen helfen, das Licht etwas zu dämpfen und eine natürliche Umgebung zu schaffen.

Fütterung: Was frisst die Lila Süßwasserkrabbe?

Als Allesfresser nimmt sie sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung an. Besonders gern frisst sie Frostfutter wie Artemia, Mysis und Krill, aber auch hochwertige Krebs-Pellets und pflanzliche Nahrung wie überbrühte Blätter oder Gemüse sind eine willkommene Abwechslung. Herbstlaub oder Seemandelbaumblätter tragen zur natürlichen Ernährung und Wasseraufbereitung bei.

Geschlechtsunterschiede

Männchen haben meist kräftigere Scheren als Weibchen, während Weibchen einen breiteren Hinterleib besitzen, in dem sie ihre Eier tragen. In der Fortpflanzungszeit sind tragende Weibchen leicht an den dunklen Eiern unter ihrem Körper zu erkennen.

Die Zucht von Globithelphusa "indian lilac"

Über die Fortpflanzung dieser Art im Aquarium ist wenig bekannt. Es wird vermutet, dass die Larven eine spezielle Entwicklung durchlaufen, die in der Natur mit bestimmten Wasserbedingungen verknüpft ist. Eine erfolgreiche Nachzucht wurde bisher nicht dokumentiert.

Die Endgröße und Lebenserwartung

Die Lila Süßwasserkrabbe erreicht eine maximale Größe von bis zu 7 cm. Bei guter Pflege und optimalen Wasserwerten kann sie mehrere Jahre im Aquarium leben. Eine abwechslungsreiche Ernährung und strukturierte Umgebung tragen maßgeblich zu ihrer Gesundheit bei.

Nice-to-Know: Zeigt die Lila Süßwasserkrabbe ein besonderes Verhalten?

Diese Art ist neugierig und erkundet ihr Umfeld intensiv. Während einige Exemplare recht scheu sind, zeigen andere mit der Zeit eine deutliche Fütterungserkennung und kommen neugierig aus ihren Verstecken, sobald Futter gereicht wird. Ihre leuchtend violette Färbung macht sie zu einem einzigartigen Hingucker in jedem Süßwasseraquarium.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Welche Krabben sind besonders pflegeleicht für Anfänger?

Einige Krabbenarten eignen sich besonders für Einsteiger, da sie weniger anspruchsvoll in der Haltung sind:

  • Vampirkrabben (Geosesarma sp.) – Farbenfroh, kleinbleibend und benötigt nur ein gut strukturiertes Paludarium mit hohem Landanteil.
  • Rote Mangrovenkrabben (Perisesarma bidens) – Anspruchslose Halbwasserkrabben, die sowohl im Aquarium als auch an Land aktiv sind.
  • Pantherkrabbe (Parathelphusa pantherina) – Vollständig im Wasser lebende Krabbe, die ein strukturiertes Aquarium mit Höhlen und Pflanzen benötigt.

Diese Arten sind relativ pflegeleicht, benötigen jedoch eine artgerechte Einrichtung und ausgewogene Ernährung. Vor der Anschaffung sollte genau geprüft werden, welche Lebensbedingungen die jeweilige Krabbenart benötigt, da auch "anfängerfreundliche" Krabben spezielle Ansprüche haben.

Was passiert, wenn eine Krabbe eine Schere oder ein Bein verliert?

Krabben sind in der Lage, verlorene Gliedmaßen nachwachsen zu lassen – dieser Prozess wird Regeneration genannt. Beim nächsten Häutungszyklus beginnt das fehlende Körperteil nachzuwachsen, wobei es anfangs noch kleiner ist und erst mit weiteren Häutungen seine volle Größe erreicht.

Verluste können durch Revierkämpfe, Häutungsprobleme oder falsche Wasserwerte entstehen. Wichtig ist, dass verletzte Krabben stressfrei gehalten und gut gefüttert werden, um die Regeneration zu unterstützen. Kalziumreiche Nahrung (z. B. Sepiaschale oder kalkhaltige Futtertabletten) hilft, den neuen Panzer zu stärken.

Sollte eine Krabbe wiederholt Gliedmaßen verlieren, sollte die Haltung überprüft werden, um Stress oder Mangelernährung auszuschließen.

Wie oft und womit sollte man Krabben füttern?

Die meisten Krabben sind Allesfresser mit einem Schwerpunkt auf pflanzlicher Nahrung. Je nach Art kann der Speiseplan aus Algen, Laub, Gemüse, Früchten, Fischfutter, Frostfutter (wie Artemia oder Mysis) und gelegentlich Proteinfutter bestehen.

  • Jungtiere sollten täglich gefüttert werden, da sie einen höheren Nährstoffbedarf haben.
  • Erwachsene Krabben benötigen in der Regel alle 1–2 Tage Futter, wobei immer Reste entfernt werden sollten, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Wichtig: Einseitige Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen. Besonders Kalzium (z. B. durch Sepiaschale) ist wichtig für die Panzerhärtung.

Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt für gesunde und farbenprächtige Krabben.

Brauchen Krabben Landbereiche oder reicht Wasser?

Das hängt von der Krabbenart ab. Reine Wasserkrabben, wie die Pantherkrabbe (Parathelphusa pantherina), leben dauerhaft unter Wasser. Halbwasserkrabben und Landkrabben benötigen jedoch zwingend einen Landbereich. Ohne ausreichend trockene Rückzugsorte können sie schnell ertrinken oder gesundheitliche Probleme entwickeln.

Ein gut strukturiertes Paludarium mit Flachwasserzonen, Steinen und Wurzeln hilft, Krabben eine natürliche Umgebung zu bieten. Besonders wichtig ist auch eine hohe Luftfeuchtigkeit für Arten, die sich oft außerhalb des Wassers aufhalten. Vor der Anschaffung sollte genau geprüft werden, welche Lebensbedingungen die jeweilige Krabbenart benötigt.

Was ist der Unterschied zwischen Wasser-, Land- und Halbwasserkrabben?

Krabben lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Wasserkrabben, Halbwasserkrabben und Landkrabben.

  • Wasserkrabben verbringen ihr gesamtes Leben im Wasser und benötigen ein vollwertiges Aquarium mit passenden Wasserwerten. Beispiele sind Pantherkrabben (Parathelphusa pantherina), die keinen Landbereich benötigen.
  • Halbwasserkrabben (semi-aquatisch) leben sowohl an Land als auch im Wasser. Sie benötigen ein Paludarium mit Wasser- und Landbereich. Viele Geosesarma-Krabben, auch als Vampirkrabben bekannt, verbringen zwar viel Zeit an Land, benötigen aber eine hohe Luftfeuchtigkeit und immer Zugang zu sauberem Wasser.
  • Landkrabben halten sich überwiegend außerhalb des Wassers auf, benötigen aber feuchte Verstecke und eine Wasserschale. Beispiele sind bestimmte Mangrovenkrabben, die vor allem in sumpfigen Gebieten vorkommen.

Die Haltung muss an die jeweilige Art angepasst werden, um ein artgerechtes Umfeld zu schaffen.

Wie werden die Krabben versendet?

Krabben sind wirbellose Tiere und können auch per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Krabben auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen. Krabben sind recht kälteempfindlich, im Winter empfehlen wir daher, den GO-Versand für Krabben dem DHL-Versand vorzuziehen.

Der Versand der Krabben erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Krabben mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Im Winter versenden wir die Krabben automatisch mit Heatpacks.

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