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Pompomkrabbe, Ptychognathus barbatus, Zufällig ausgewählt

Klein und kompakt

Erreicht nur bis zu 3 cm und eignet sich auch für kleinere Aquarien perfekt

Einzigartige Puschel-Scheren

Pelzige Scheren helfen beim Filtern von Nahrungspartikeln aus dem Wasser

Lebhaft und aktiv

Bewegt sich viel, klettert auf Steine und erkundet ständig ihr Territorium

Breites Nahrungsspektrum

Frisst Frostfutter, Aas, Algen und pflanzliche Bestandteile gleichermaßen

Pompomkrabbe, Ptychognathus barbatus, Zufällig ausgewählt


Auf einen Blick: Pompomkrabbe, Ptychognathus barbatus
Deutscher Name: Pompomkrabbe (Hongkong-Krabbe)
Wissenschaftlich: Ptychognathus barbatus
Synonyme: Hongkong-Krabbe
Herkunft: Küstenregionen Ostasiens – Flussmündungen und Gezeitenzonen mit felsigen Strukturen
Lebensweise: Rein aquatisch, nachtaktiv, kleinbleibend
Haltungsform: Aquarium mit feinem Bodengrund, Steinen und Höhlen
Mindestgröße des Aquariums: 40x30x30 cm (LxBxH), besser größer
Wasserwerte: leicht brackig bis süßwassergeeignet, pH 7,2 - 8,5
Temperatur: ca. 22-28° C
Bodengrund: Feiner Sand oder Kies, mit Steinen und Wurzeln zur Strukturierung
Futter: Allesfresser, feines Frostfutter, kleine Pellets, pflanzliche Nahrung
Maximale Größe: bis zu 3 cm
Im Detail: Pompomkrabbe, Ptychognathus barbatus

Lebensraum und Verhalten der Pompomkrabbe (Ptychognathus barbatus)

Die Pompomkrabbe stammt aus den Küstenregionen Ostasiens, wo sie in Flussmündungen und Gezeitenzonen lebt. Ihr Lebensraum besteht aus felsigen oder sandigen Bereichen mit ruhigen Strömungen, in denen sie sich geschickt zwischen Steinen und Pflanzen versteckt. Diese winzige Krabbe ist vor allem nachtaktiv und verbringt den Tag in schattigen Spalten oder unter Wurzeln. Ihren Namen verdankt sie den haarigen Scheren, die an kleine Pompons erinnern und ihr ein einzigartiges Aussehen verleihen. Trotz ihrer geringen Größe ist sie äußerst agil und kann sich flink zwischen Verstecken bewegen.

Die richtige Haltung im Aquarium

Da die Pompomkrabbe eine rein aquatische Art ist, benötigt sie keinen Landteil. Ein Aquarium mit mindestens 40x30x30 cm ist ausreichend, größere Becken sind jedoch vorteilhafter. Der Bodengrund sollte aus feinem Sand oder Kies bestehen, ergänzt durch Steine, Moospolster und kleine Höhlen als Rückzugsorte. Die Wasserwerte sollten leicht alkalisch sein, und eine leichte Strömung trägt zur Nachbildung ihres natürlichen Habitats bei.

Bepflanzung: Welche Pflanzen eignen sich?

Pflanzen sind nicht nur optisch ansprechend, sondern bieten auch wertvolle Verstecke. Besonders gut geeignet sind widerstandsfähige Arten wie Moose, Anubias, Javafarn und Cryptocorynen, die auf Wurzeln oder Steinen befestigt werden können. Schwimmpflanzen wie Froschbiss tragen zu einer gedämpften Beleuchtung bei, was der Pompomkrabbe zugutekommt.

Fütterung der Pompomkrabbe

Die Pompomkrabbe nimmt ihr Futter bevorzugt vom Boden auf. Als Allesfresser bevorzugt sie feines Frostfutter (Artemia, Cyclops, Daphnien), aber auch kleine Pellets und pflanzliche Nahrung wie Algen oder überbrühte Gemüseblätter werden angenommen. Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt für eine optimale Nährstoffversorgung.

Geschlechtsunterschiede

Männliche Pompomkrabben haben in der Regel größere Scheren und einen schmaleren Hinterleib als Weibchen. Weibchen besitzen einen breiteren Bauchbereich, in dem sie ihre Eier tragen. Während der Fortpflanzungszeit kann man trächtige Weibchen an den dunklen Eimassen unter ihrem Körper erkennen.

Die Zucht von Ptychognathus barbatus

Eine Nachzucht im Aquarium ist schwierig, da die Larven eine Entwicklungsphase im Brackwasser benötigen. In der Natur schlüpfen die Larven ins Gezeitengebiet, wo sie sich allmählich entwickeln, bevor sie als kleine Krabben ins Süßwasser zurückkehren.

Die Endgröße und Lebenserwartung

Die Pompomkrabbe bleibt mit einer maximalen Größe von bis zu 3 cm sehr klein. Ihre Lebenserwartung beträgt unter optimalen Bedingungen mehrere Jahre. Eine stabile Wasserqualität, zahlreiche Versteckmöglichkeiten und eine abwechslungsreiche Ernährung tragen dazu bei, ihre Lebensdauer zu maximieren.

Nice-to-Know: Können Pompomkrabben ihre Halter erkennen?

Die Pompomkrabbe ist neugierig, aber eher zurückhaltend. Mit der Zeit gewöhnt sie sich an ihre Umgebung und kann sogar bestimmte Fütterungszeiten erkennen. Besonders spannend ist ihr Verhalten, wenn sie mit ihren pelzigen Scheren Algen von Oberflächen abstreift oder kleine Futterpartikel geschickt einfängt.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

1 von 1 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen


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1 Bewertung

20. August 2025 12:52

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

Sehr schöne Tiere

Von den 3 Krabben hat leider einer den Versand leider nicht überlebt. Der Kundenservice hat sich jedoch schnell drum gekümmert! Die anderen 2 sind gesund und munter :)

Fragen zum Artikel

Kann ich diese krabbe mit guppys,mollys,schwertträger,welse,Garnelen usw. Zusammen halten?

Da diese Krabben recht klein und scheu sind fühlen sie sich tatsächlich in einem Artenaquarium am wohlsten. Die neugierigen Guppys etc. würden sie zu sehr stressen. Garnelen stellen eine Futterkonkurrenz dar, sollten aber keine tatsächliche Bedrohung sein und auch umgekehrt sollte von den Krabben eher keine Bedrohung für Garnelen ausgehen.

Hallo, wieviel PomPom Krabben darf ich in einem Dennerle 55 Liter Becken halten? Viele Grüße

Guten Tag
vielen Dank für Ihre Anfrage.
In Ihrem Dennerle 55-Liter-Becken können Sie sehr gut 3–5 Pompomkrabben halten, vorausgesetzt, das Becken ist gut strukturiert und es gibt reichlich Versteckmöglichkeiten.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Welche Krabben sind besonders pflegeleicht für Anfänger?

Einige Krabbenarten eignen sich besonders für Einsteiger, da sie weniger anspruchsvoll in der Haltung sind:

  • Vampirkrabben (Geosesarma sp.) – Farbenfroh, kleinbleibend und benötigt nur ein gut strukturiertes Paludarium mit hohem Landanteil.
  • Rote Mangrovenkrabben (Perisesarma bidens) – Anspruchslose Halbwasserkrabben, die sowohl im Aquarium als auch an Land aktiv sind.
  • Pantherkrabbe (Parathelphusa pantherina) – Vollständig im Wasser lebende Krabbe, die ein strukturiertes Aquarium mit Höhlen und Pflanzen benötigt.

Diese Arten sind relativ pflegeleicht, benötigen jedoch eine artgerechte Einrichtung und ausgewogene Ernährung. Vor der Anschaffung sollte genau geprüft werden, welche Lebensbedingungen die jeweilige Krabbenart benötigt, da auch "anfängerfreundliche" Krabben spezielle Ansprüche haben.

Was passiert, wenn eine Krabbe eine Schere oder ein Bein verliert?

Krabben sind in der Lage, verlorene Gliedmaßen nachwachsen zu lassen – dieser Prozess wird Regeneration genannt. Beim nächsten Häutungszyklus beginnt das fehlende Körperteil nachzuwachsen, wobei es anfangs noch kleiner ist und erst mit weiteren Häutungen seine volle Größe erreicht.

Verluste können durch Revierkämpfe, Häutungsprobleme oder falsche Wasserwerte entstehen. Wichtig ist, dass verletzte Krabben stressfrei gehalten und gut gefüttert werden, um die Regeneration zu unterstützen. Kalziumreiche Nahrung (z. B. Sepiaschale oder kalkhaltige Futtertabletten) hilft, den neuen Panzer zu stärken.

Sollte eine Krabbe wiederholt Gliedmaßen verlieren, sollte die Haltung überprüft werden, um Stress oder Mangelernährung auszuschließen.

Wie oft und womit sollte man Krabben füttern?

Die meisten Krabben sind Allesfresser mit einem Schwerpunkt auf pflanzlicher Nahrung. Je nach Art kann der Speiseplan aus Algen, Laub, Gemüse, Früchten, Fischfutter, Frostfutter (wie Artemia oder Mysis) und gelegentlich Proteinfutter bestehen.

  • Jungtiere sollten täglich gefüttert werden, da sie einen höheren Nährstoffbedarf haben.
  • Erwachsene Krabben benötigen in der Regel alle 1–2 Tage Futter, wobei immer Reste entfernt werden sollten, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Wichtig: Einseitige Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen. Besonders Kalzium (z. B. durch Sepiaschale) ist wichtig für die Panzerhärtung.

Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt für gesunde und farbenprächtige Krabben.

Brauchen Krabben Landbereiche oder reicht Wasser?

Das hängt von der Krabbenart ab. Reine Wasserkrabben, wie die Pantherkrabbe (Parathelphusa pantherina), leben dauerhaft unter Wasser. Halbwasserkrabben und Landkrabben benötigen jedoch zwingend einen Landbereich. Ohne ausreichend trockene Rückzugsorte können sie schnell ertrinken oder gesundheitliche Probleme entwickeln.

Ein gut strukturiertes Paludarium mit Flachwasserzonen, Steinen und Wurzeln hilft, Krabben eine natürliche Umgebung zu bieten. Besonders wichtig ist auch eine hohe Luftfeuchtigkeit für Arten, die sich oft außerhalb des Wassers aufhalten. Vor der Anschaffung sollte genau geprüft werden, welche Lebensbedingungen die jeweilige Krabbenart benötigt.

Was ist der Unterschied zwischen Wasser-, Land- und Halbwasserkrabben?

Krabben lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Wasserkrabben, Halbwasserkrabben und Landkrabben.

  • Wasserkrabben verbringen ihr gesamtes Leben im Wasser und benötigen ein vollwertiges Aquarium mit passenden Wasserwerten. Beispiele sind Pantherkrabben (Parathelphusa pantherina), die keinen Landbereich benötigen.
  • Halbwasserkrabben (semi-aquatisch) leben sowohl an Land als auch im Wasser. Sie benötigen ein Paludarium mit Wasser- und Landbereich. Viele Geosesarma-Krabben, auch als Vampirkrabben bekannt, verbringen zwar viel Zeit an Land, benötigen aber eine hohe Luftfeuchtigkeit und immer Zugang zu sauberem Wasser.
  • Landkrabben halten sich überwiegend außerhalb des Wassers auf, benötigen aber feuchte Verstecke und eine Wasserschale. Beispiele sind bestimmte Mangrovenkrabben, die vor allem in sumpfigen Gebieten vorkommen.

Die Haltung muss an die jeweilige Art angepasst werden, um ein artgerechtes Umfeld zu schaffen.

Wie werden die Krabben versendet?

Krabben sind wirbellose Tiere und können auch per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Krabben auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen. Krabben sind recht kälteempfindlich, im Winter empfehlen wir daher, den GO-Versand für Krabben dem DHL-Versand vorzuziehen.

Der Versand der Krabben erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Krabben mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Im Winter versenden wir die Krabben automatisch mit Heatpacks.

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