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Spider Crab, Neosarmatium meinerti, Zufällig ausgewählt

Grabfreudig und aktiv

Baut Höhlen im feuchten Boden und gestaltet ihr Terrarium selbstständig

Braucht Süßwasser

Eine flache Wasserschale mit frischem Süßwasser ist essenziell für die Haltung

Kletterfreudige Art

Nutzt Wurzeln und Strukturen, weshalb eine sichere Abdeckung wichtig ist

Langlebig und robust

Kann bei guter Pflege bis zu 8 Jahre alt werden und bleibt dabei sehr aktiv

Spider Crab, Neosarmatium meinerti, Zufällig ausgewählt


Auf einen Blick: Spider Crab, Neosarmatium meinerti
Deutscher Name: Spider Crab
Wissenschaftlich: Neosarmatium meinerti
Synonyme: Deutschlandkrabbe
Herkunft: Afrikanische Küstengebiete, Mangroven und Flussmündungen
Lebensweise: Semi-aquatisch, stark grabend, dämmerungs- und nachtaktiv
Haltungsform: Terrarium mit großem Landbereich und flachem Wasserteil
Mindestgröße des Terrariums: 80x50x50 cm (LxBxH), besser größer
Wasserwerte: Flache Wasserschale empfohlen, pH 7,5 - 8,5
Temperatur: ca. 24-28° C
Bodengrund: Lehmige Erde mit Sand, Korkrinde als Kletterhilfe
Futter: Pflanzen, Laub, Algen, gelegentlich Proteinfutter
Maximale Größe: bis zu 12 cm
Im Detail: Spider Crab, Neosarmatium meinerti

Lebensraum und Verhalten der Spider Crab (Neosarmatium meinerti)

Die Spider Crab ist eine in Mangroven und Flussmündungen Afrikas vorkommende semi-aquatische Krabbe. Sie lebt bevorzugt in feuchten, schlammigen Gebieten, wo sie sich selbst tief in die Erde eingräbt. Ihr natürlicher Lebensraum besteht aus küstennahen Zonen mit gelegentlichem Salzwassereinfluss. Diese Art ist dämmerungs- und nachtaktiv und verbringt den Tag meist in ihren selbstgegrabenen Erdhöhlen, um sich vor Austrocknung und Fressfeinden zu schützen. Auffällig sind ihre kräftigen Scheren, mit denen sie nicht nur verteidigt, sondern auch organisches Material wie abgestorbenes Laub und Pflanzenreste verarbeitet.

Die richtige Haltung im Terrarium

Die Spider Crab benötigt ein gut strukturiertes Terrarium mit einem dominanten Landbereich und einem flachen Wasserteil. Der Landteil sollte aus feuchtem, grabfähigem Bodengrund bestehen, der mindestens 10–15 cm tief ist. Ein kleiner Wasserbereich, der auch einfach eine Wasserschale sein kann, sorgt für zusätzliche Feuchtigkeit und Trinkmöglichkeiten. Die Krabben klettern gerne auf Wurzeln und Steine, weshalb robuste Kletterstrukturen sinnvoll sind. Eine stabile Luftfeuchtigkeit von 70–90 % ist essenziell, um Austrocknung zu vermeiden.

Bepflanzung: Geeignete Pflanzen für den Landbereich

Die Spider Crab bevorzugt feuchte Umgebungen mit dichter Vegetation. Pflanzen sollten sowohl als Verstecke als auch zur Luftfeuchtigkeit beitragen.

Gut geeignet sind feuchtigkeitsliebende Pflanzen wie Farne, Moose, Bromelien und Mangrovenpflanzen. Auch robuste Kletterpflanzen sind empfehlenswert.

Fütterung: Wo und wie füttert man die Spider Crab?

Diese Krabbe ernährt sich hauptsächlich pflanzlich und nimmt ihr Futter überwiegend an Land auf. Eine kleine Futterschale verhindert Verschmutzungen im Terrarium. Neben Laub und Algen werden auch weiche Pflanzenteile sowie überbrühte Gemüse wie Kürbis und Zucchini gerne gefressen. Ab und zu kann proteinhaltige Nahrung wie getrocknete Garnelen oder spezielle Krebs-Pellets angeboten werden.

Geschlechtsunterschiede

Männchen haben größere, kräftigere Scheren als Weibchen. Die Weibchen sind an ihrem breiten Hinterleib zu erkennen, in dem sie während der Fortpflanzungszeit ihre Eier tragen.

Die Zucht von Neosarmatium meinerti

Eine Nachzucht in Gefangenschaft ist schwierig, da die Larven Brackwasser für ihre Entwicklung benötigen. In der Natur schlüpfen sie in Küstengewässern und entwickeln sich im Übergangsbereich zwischen Süß- und Salzwasser.

Die Endgröße und Lebenserwartung

Diese Art erreicht eine maximale Panzerbreite von bis zu 12 cm. Bei guter Haltung kann sie bis zu 8 Jahre alt werden. Ein feuchtes Habitat, eine abwechslungsreiche Ernährung und ein sicherer Rückzugsort sind essenziell für ihr Wohlbefinden.

Nice-to-Know: Die Spider Crab als außergewöhnliches Terrarientier

Die Spider Crab hat ein faszinierendes Verhalten: Sie ist sehr aktiv und erkundet gerne ihre Umgebung. Besonders spannend ist ihre Fähigkeit, kleine Dämme aus Schlamm und Pflanzenresten zu bauen, um ihre Höhlen trocken zu halten. Manche Halter berichten, dass die Krabbe ihre Fütterungszeiten erkennt und gezielt aus ihren Verstecken kommt, wenn sie Menschen in der Nähe wahrnimmt. Auch ihre Kletterfähigkeiten sind beeindruckend – eine ausbruchssichere Abdeckung ist daher zu empfehlen!

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Welche Krabben sind besonders pflegeleicht für Anfänger?

Einige Krabbenarten eignen sich besonders für Einsteiger, da sie weniger anspruchsvoll in der Haltung sind:

  • Vampirkrabben (Geosesarma sp.) – Farbenfroh, kleinbleibend und benötigt nur ein gut strukturiertes Paludarium mit hohem Landanteil.
  • Rote Mangrovenkrabben (Perisesarma bidens) – Anspruchslose Halbwasserkrabben, die sowohl im Aquarium als auch an Land aktiv sind.
  • Pantherkrabbe (Parathelphusa pantherina) – Vollständig im Wasser lebende Krabbe, die ein strukturiertes Aquarium mit Höhlen und Pflanzen benötigt.

Diese Arten sind relativ pflegeleicht, benötigen jedoch eine artgerechte Einrichtung und ausgewogene Ernährung. Vor der Anschaffung sollte genau geprüft werden, welche Lebensbedingungen die jeweilige Krabbenart benötigt, da auch "anfängerfreundliche" Krabben spezielle Ansprüche haben.

Was passiert, wenn eine Krabbe eine Schere oder ein Bein verliert?

Krabben sind in der Lage, verlorene Gliedmaßen nachwachsen zu lassen – dieser Prozess wird Regeneration genannt. Beim nächsten Häutungszyklus beginnt das fehlende Körperteil nachzuwachsen, wobei es anfangs noch kleiner ist und erst mit weiteren Häutungen seine volle Größe erreicht.

Verluste können durch Revierkämpfe, Häutungsprobleme oder falsche Wasserwerte entstehen. Wichtig ist, dass verletzte Krabben stressfrei gehalten und gut gefüttert werden, um die Regeneration zu unterstützen. Kalziumreiche Nahrung (z. B. Sepiaschale oder kalkhaltige Futtertabletten) hilft, den neuen Panzer zu stärken.

Sollte eine Krabbe wiederholt Gliedmaßen verlieren, sollte die Haltung überprüft werden, um Stress oder Mangelernährung auszuschließen.

Wie oft und womit sollte man Krabben füttern?

Die meisten Krabben sind Allesfresser mit einem Schwerpunkt auf pflanzlicher Nahrung. Je nach Art kann der Speiseplan aus Algen, Laub, Gemüse, Früchten, Fischfutter, Frostfutter (wie Artemia oder Mysis) und gelegentlich Proteinfutter bestehen.

  • Jungtiere sollten täglich gefüttert werden, da sie einen höheren Nährstoffbedarf haben.
  • Erwachsene Krabben benötigen in der Regel alle 1–2 Tage Futter, wobei immer Reste entfernt werden sollten, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Wichtig: Einseitige Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen. Besonders Kalzium (z. B. durch Sepiaschale) ist wichtig für die Panzerhärtung.

Eine abwechslungsreiche Ernährung sorgt für gesunde und farbenprächtige Krabben.

Brauchen Krabben Landbereiche oder reicht Wasser?

Das hängt von der Krabbenart ab. Reine Wasserkrabben, wie die Pantherkrabbe (Parathelphusa pantherina), leben dauerhaft unter Wasser. Halbwasserkrabben und Landkrabben benötigen jedoch zwingend einen Landbereich. Ohne ausreichend trockene Rückzugsorte können sie schnell ertrinken oder gesundheitliche Probleme entwickeln.

Ein gut strukturiertes Paludarium mit Flachwasserzonen, Steinen und Wurzeln hilft, Krabben eine natürliche Umgebung zu bieten. Besonders wichtig ist auch eine hohe Luftfeuchtigkeit für Arten, die sich oft außerhalb des Wassers aufhalten. Vor der Anschaffung sollte genau geprüft werden, welche Lebensbedingungen die jeweilige Krabbenart benötigt.

Was ist der Unterschied zwischen Wasser-, Land- und Halbwasserkrabben?

Krabben lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Wasserkrabben, Halbwasserkrabben und Landkrabben.

  • Wasserkrabben verbringen ihr gesamtes Leben im Wasser und benötigen ein vollwertiges Aquarium mit passenden Wasserwerten. Beispiele sind Pantherkrabben (Parathelphusa pantherina), die keinen Landbereich benötigen.
  • Halbwasserkrabben (semi-aquatisch) leben sowohl an Land als auch im Wasser. Sie benötigen ein Paludarium mit Wasser- und Landbereich. Viele Geosesarma-Krabben, auch als Vampirkrabben bekannt, verbringen zwar viel Zeit an Land, benötigen aber eine hohe Luftfeuchtigkeit und immer Zugang zu sauberem Wasser.
  • Landkrabben halten sich überwiegend außerhalb des Wassers auf, benötigen aber feuchte Verstecke und eine Wasserschale. Beispiele sind bestimmte Mangrovenkrabben, die vor allem in sumpfigen Gebieten vorkommen.

Die Haltung muss an die jeweilige Art angepasst werden, um ein artgerechtes Umfeld zu schaffen.

Wie werden die Krabben versendet?

Krabben sind wirbellose Tiere und können auch per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Krabben auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen. Krabben sind recht kälteempfindlich, im Winter empfehlen wir daher, den GO-Versand für Krabben dem DHL-Versand vorzuziehen.

Der Versand der Krabben erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Krabben mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Im Winter versenden wir die Krabben automatisch mit Heatpacks.

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