Posthornschnecke, Planorbarius corneus (Kaltwasser & Warmwasser)
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EAN: 0633643668926
Posthornschnecke, Planorbarius corneus (Kaltwasser & Warmwasser)
| Deutscher Name: | Posthornschnecke |
| Wissenschaftlich: | Planorbarius corneus |
| Synonyme: | Große Posthornschnecke |
| Herkunft: | Europa, Westasien, Nordafrika; in langsam fließenden oder stehenden Gewässern |
| Teichgröße: | Ab 500 Litern, ideal sind naturnahe Teiche mit Pflanzenbewuchs |
| Wasserwerte: | Weiches bis hartes Wasser, pH 6,5 - 8,5 |
| Temperatur: | 4 - 28 °C, kältetolerant, auch für Winterteiche geeignet |
| Futter: | Algen, abgestorbene Pflanzenteile, Futterreste, Spirulina-Tabletten |
| Geschlechtsunterschiede: | Zwitter, Selbstbefruchtung möglich |
| Zucht möglich: | Ja, legt Gelege unter Wasser an Pflanzen oder harten Oberflächen ab |
| Maximale Größe: | Bis zu 4 cm Durchmesser |
| Liefergröße: | Ca. 1-2 cm Durchmesser |
Herkunft und Beschreibung der Posthornschnecke (Planorbarius corneus)
Die Posthornschnecke (*Planorbarius corneus*) ist eine weit verbreitete Süßwasserschnecke, die in vielen langsam fließenden oder stehenden Gewässern Europas, Westasiens und Nordafrikas vorkommt. Ihr namensgebendes Gehäuse erinnert an ein Posthorn, mit einer flachen, gleichmäßig gewundenen Spiralform und einer rötlich-braunen bis dunkelbraunen Färbung. Der Körper der Schnecke selbst kann von grau bis rötlich variieren, wobei die rötliche Färbung auf das Hämoglobin in ihrer Hämolymphe zurückzuführen ist.
Mit einer maximalen Größe von bis zu 4 cm gehört sie zu den größten Vertreterinnen der Familie der Tellerschnecken (Planorbidae). Sie ist eine anpassungsfähige und robuste Schnecke, die sowohl in Aquarien als auch in naturnahen Teichen gehalten werden kann. Ihre hohe Toleranz gegenüber verschiedenen Wasserbedingungen macht sie zu einem idealen Bewohner für Gartenteiche.
Natürlicher Lebensraum
Die Posthornschnecke bevorzugt ruhige, pflanzenreiche Gewässer mit weichem oder hartem Untergrund. Sie ist sowohl in kleinen Tümpeln als auch in großen Seen zu finden und kann auch in leicht sauerstoffarmen Umgebungen überleben. Ihr natürliches Verhalten als Resteverwerter trägt zur biologischen Balance des Gewässers bei, indem sie Futterreste und abgestorbene Pflanzenteile frisst.
Anforderungen an den Teich
Posthornschnecken benötigen keine großen Teiche, fühlen sich jedoch in gut bepflanzten, nährstoffreichen Gewässern mit einer Mindestgröße von 500 Litern wohl. Ein naturnaher Teich mit reichlich Algenbewuchs, Totholz und Laub am Boden bietet ihnen ideale Bedingungen. Da sie Temperaturen von bis zu 4 °C aushalten, können sie problemlos in Winterteichen überleben.
Passende Wasserparameter
Diese Schneckenart kommt mit einer Vielzahl von Wasserwerten zurecht. Der pH-Wert sollte zwischen 6,5 und 8,5 liegen. Sowohl weiches als auch hartes Wasser wird gut vertragen, allerdings benötigen sie für eine gesunde Gehäusebildung eine ausreichende Menge an Kalzium.
Ernährung
Posthornschnecken sind Allesfresser mit einem besonderen Fokus auf pflanzliche Nahrung. Sie ernähren sich von Algenbelägen, abgestorbenen Pflanzenteilen und Futterresten. In sauberen Teichen mit wenig Algenbewuchs kann eine Zufütterung mit Spirulina-Tabletten für Welse erfolgen, um eine ausreichende Nährstoffzufuhr sicherzustellen.
Vergesellschaftung der Posthornschnecke
Posthornschnecken sind friedlich und können problemlos mit den meisten Teichfischen wie Goldfischen, Kois und Schleien vergesellschaftet werden. Raubfische wie Barsche oder Welse sollten jedoch vermieden werden, da sie Schnecken als Nahrung betrachten. Ebenso sollten Schildkröten nicht mit ihnen gehalten werden, da diese Schnecken gerne fressen.
Geschlechtsunterschiede
Posthornschnecken sind Zwitter und können sich selbst befruchten. Dennoch findet meist eine gegenseitige Befruchtung zwischen zwei Individuen statt, wenn mehrere Schnecken vorhanden sind.
Die Zucht der Posthornschnecke
Die Fortpflanzung der Posthornschnecke ist unkompliziert. Sie legen Gelege aus mehreren Eiern an Wasserpflanzen oder festen Oberflächen ab. Innerhalb weniger Wochen schlüpfen die Jungschnecken und wachsen schnell heran.
Maximale Größe der Posthornschnecke
Unter idealen Bedingungen kann die Posthornschnecke einen Gehäusedurchmesser von bis zu 4 cm erreichen. Ihre durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 2-4 Jahre, wobei sie sich bei guten Haltungsbedingungen durchaus zahlreich vermehren kann.
| Temperaturbereiche: | Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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8 Bewertungen
7. Oktober 2026 13:10
Sind gesund und munter
Gleich nach der Eingewöhnung in das Aquarium, begannen sie mit ihrer Arbeit. Die Schnecken sind aktiv und machen auf mich einen guten Eindruck.
14. Juli 2026 10:25
Top Posthornschnecken
Perfekt verpackt und alle Wohlauf. Würde jederzeit wieder bestellen.
28. Juni 2026 01:45
Posthornschnecken räumen den Abfall auf
Posthornschnecken sind ein Muss für jedes Aquarium. Immer fleißig suchen sie im Boden und wo auch immer nach Rücständen und vertilgen den Müll.
1. Mai 2026 09:20
Voll zufrieden
Alles toll alle lebendig angekommen! Voll zu frieden
26. März 2026 11:15
Ich bin super zufrieden mit den Schnecken....hab mich richtig gefreut 😍
Ich würde jeder Zeit wieder bestellen kann ich definitiv nur empfehlen. Weiter so👍🏻👍🏻👍🏻
30. Oktober 2025 16:42
Keine Probleme
Alles gut gelaufen, die Schnecken sind lebendig und gesund angekommen. Würde ich jederzeit wieder bestellen.
27. Oktober 2024 19:51
Die kleinen Größen
Die Schnecken haben eine sehr große Größe so 2 Euro Münze Durchmesser, sollten dementsprechend im größeren Aquarium Platz finden. Gesund und sehr agil unterwegs.
21. September 2024 15:59
Perfekt gegen Algen
Die Schnecken sind mega um Algen im Aquarium los zu werden.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie füttere ich meine Teichbewohner richtig?
Die Fütterung richtet sich nach der Art der Teichbewohner. Fische benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung, die aus speziellem Teichfutter, Insektenlarven und pflanzlichen Bestandteilen bestehen sollte. Kois und Goldfische profitieren von hochwertigem schwimmendem Futter, während bodenlebende Arten wie Störe sinkendes Futter benötigen.
Wie oft sollte gefüttert werden? Im Sommer, wenn die Wassertemperatur über 15 °C liegt, können Fische 1-2 Mal täglich gefüttert werden. In der kalten Jahreszeit verlangsamt sich der Stoffwechsel – unter 10 °C sollte nur noch wenig, unter 5 °C gar nicht mehr gefüttert werden.
Was fressen Teichschnecken und Muscheln? Teichschnecken ernähren sich von Algen und abgestorbenem Pflanzenmaterial, können aber bei Bedarf mit Spirulina-Tabletten oder weichem Gemüse zugefüttert werden. Teichmuscheln filtern Mikroorganismen aus dem Wasser und benötigen keine zusätzliche Fütterung, solange der Teich biologisch ausgewogen ist.
Darf ich Brot oder Küchenabfälle füttern? Nein, Brot und andere Küchenreste sind ungeeignet, da sie das Wasser belasten und die Gesundheit der Tiere gefährden können. Es sollte ausschließlich hochwertiges Teichfutter oder natürliche, für die jeweilige Art geeignete Nahrung verwendet werden.
Wie verhindere ich eine Überfütterung? Füttern Sie nur so viel, wie die Tiere innerhalb weniger Minuten aufnehmen können. Reste sollten nicht im Wasser verbleiben, um eine Belastung des Wassers zu vermeiden. Eine gute Wasserqualität ist essenziell für gesunde Teichbewohner.
Wie werden Teichfische versendet?
Wie alle Fische sind auch Teichfische Wirbeltiere und werden von uns, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand der Teichtiere erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt bzw. bei Frost mit Heatpacks unterstützt.
Wie werden Wirbellose Teichtiere versendet?
Schnecken, Muscheln und Krebse sind wirbellose Tiere und können per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Wirbellosen auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen.
Der Versand der Wirbellosen erfolgt unabhängig von der gewählten Versandart grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Tiere mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Bei Frost versenden wir sie mit zusätzlichen Heatpacks.
Wie neu gekaufte Teichbewohner eingewöhnen?
Um neue Teichbewohner wie Fische, Krebse, Muscheln oder Schnecken sicher in den Gartenteich einzugewöhnen, sollte eine behutsame Anpassung an die neuen Wasserbedingungen erfolgen. Falls bereits andere Tiere im Teich vorhanden sind, empfiehlt sich eine Quarantäne, um das Risiko von Krankheiten zu minimieren.
Die Eingewöhnung erfolgt nach einem schrittweisen Verfahren, unabhängig davon, ob Fische oder Wirbellose in den Teich eingesetzt werden.
Einsetzen von neuen Teichtieren:
- Setzen Sie die neuen Tiere mit dem Transportwasser in einen Eimer, eine Wanne oder einen separaten Behälter.
- Fügen Sie nach und nach Wasser aus dem Gartenteich hinzu, bis sich die Wassermenge innerhalb von 30-60 Minuten mindestens verdoppelt hat.
- Bei Fischen: Entnehmen Sie diese vorsichtig mit einem Kescher und setzen Sie sie in den Teich ein. Bei Muscheln und Schnecken: Platzieren Sie sie direkt auf den Teichgrund, damit sie sich selbstständig eingraben oder anhaften können. Bei Krebsen: Lassen Sie sie behutsam am Teichrand ins Wasser gleiten.
- Beobachten Sie die neuen Tiere in den nächsten Tagen regelmäßig auf Anzeichen von Stress oder Krankheiten. Eine neue Umgebung kann das Immunsystem schwächen und zu Anpassungsproblemen führen.
- Falls es sich um einen neu eingerichteten Teich handelt, sollten Sie die Wasserwerte, insbesondere den Nitritgehalt, in den ersten zwei Wochen nach dem Einsetzen der Tiere mindestens alle zwei Tage kontrollieren.
Woher stammen die bei Ihnen gekauften Teichtiere?
Unsere Wirbellosen stammen ausschließlich von einem deutschen Züchter, der die Tiere bereits in Teichen aufzieht. Auch fast alle unserer Fische stammen aus deutscher Nachzucht und werden direkt in Freilandteichen gezüchtet. Nur vereinzelt beziehen wir Tiere aus europäischer Nachzucht (z. B. aus Tschechien). In jedem Fall stammen unsere Teichtiere nicht aus Aquarien, sondern aus artgerechter Haltung unter Freilandbedingungen (Ausnahmen bilden hier nur die Rotflossenorfen, Zaccos, Makropoden und die Regenbogenelritzen, da diese auch in Aquarien gehalten werden können).
Brauche ich einen Filter oder eine Pumpe für meinen Teich?
Ob ein Filter oder eine Pumpe für den Teich notwendig ist, hängt von der Größe, dem Fischbesatz und der biologischen Selbstreinigungskraft des Teiches ab.
Wann ist ein Filter notwendig? Ein Teichfilter ist besonders dann erforderlich, wenn Fische gehalten werden, da diese durch ihre Ausscheidungen das Wasser belasten. Ohne eine Filteranlage kann sich schnell Ammoniak und Nitrit im Wasser ansammeln, was für Fische schädlich ist. In einem gut bepflanzten, naturnahen Teich mit wenigen oder keinen Fischen kann das Ökosystem die Wasserqualität oft selbst regulieren. Je mehr Fische im Teich leben, desto wichtiger wird ein leistungsfähiges Filtersystem.
Wann wird eine Pumpe benötigt? Eine Pumpe sorgt für eine gleichmäßige Wasserzirkulation und verbessert die Sauerstoffversorgung, was besonders an warmen Tagen wichtig ist. Stehende Gewässer neigen dazu, an Sauerstoffmangel zu leiden, was für Fische und andere Teichbewohner gefährlich werden kann. Falls der Teich einen Wasserfall, einen Bachlauf oder eine Fontäne besitzt, ist eine Pumpe unerlässlich, um die Wasserbewegung aufrechtzuerhalten.
Kann ein Teich ohne Filter oder Pumpe funktionieren? Ja, unter bestimmten Bedingungen kann ein Teich auch ohne technische Hilfsmittel auskommen. In einem gut geplanten Naturteich mit dichter Bepflanzung, wenig Fischbesatz und einem ausgeglichenen Nährstoffhaushalt übernehmen Pflanzen, Mikroorganismen und natürliche Prozesse die Reinigung und Sauerstoffversorgung. Eine ausreichende Tiefe (mindestens 80 cm) hilft, Temperaturschwankungen auszugleichen und die Wasserqualität zu stabilisieren.
Welche Filterarten gibt es?
- Druckfilter: Geeignet für größere Teiche mit Fischbesatz, da sie hohe Wassermengen filtern und oft mit einer UV-Lampe zur Algenbekämpfung ausgestattet sind.
- Durchlauffilter: Ideal für mittelgroße bis große Teiche mit vielen Fischen, da sie effizient mechanische und biologische Reinigung kombinieren.
- Schwamm- oder Biofilter: Für kleinere Teiche oder Naturteiche ohne hohen Fischbesatz, da sie das Wasser schonend klären und nützliche Bakterien ansiedeln.
Fazit: Ob ein Filter oder eine Pumpe notwendig ist, hängt vom individuellen Teich ab. In einem Fischteich sind beide Komponenten meist unerlässlich, während ein gut durchdachter Naturteich oft ohne auskommt. Eine regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte hilft dabei, den Bedarf an Technik besser einzuschätzen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Teichbewohnern
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.