Gabun-Prachtkärpfling, Aphyosemion gabunense
| Anzahl | Stückpreis |
|---|---|
| 1 bis 3 |
9,99 €*
|
| Ab 4 |
9,49 €*
|
3 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,30 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Gabun-Prachtkärpfling, Aphyosemion gabunense
| Deutscher Name: | Gabun-Prachtkärpfling |
| Wissenschaftlich: | Aphyosemion gabunense |
| Synonyme: | Aphyosemion sp. „Gabun“, Fundortvarianten |
| Herkunft: | Gabun, Äquatorialafrika (Regenwaldbäche, Sümpfe) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich, pH 5,5–6,8 |
| Temperatur: | 20–24 °C |
| Beckengröße: | ab 54 Liter |
| Bepflanzung: | sehr dicht, gedämpftes Licht, Laub |
| Futter: | Lebend- und Frostfutter, feines Granulat |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen größer und intensiver gefärbt |
| Zucht möglich: | ja, einfach bei gutem Setup |
| Maximale Größe: | bis 6 cm |
| Liefergröße: | ca. 3–4 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt, nicht mit Jungtieren |
Herkunft des Gabun-Prachtkärpflings (Aphyosemion gabunense)
Der Gabun-Prachtkärpfling (Aphyosemion gabunense) ist ein farbenprächtiger Killifisch aus den tropischen Regenwaldregionen des zentralafrikanischen Staates Gabun. Dort bewohnt er kleine, oft nur periodisch wasserführende Bäche, Sumpfzonen und Wasseransammlungen unter dichtem Blätterdach. Das Wasser ist weich, sauer und durch hohe Huminstoffkonzentration meist bernsteinfarben getönt. Die Männchen dieser Art zeichnen sich durch eine intensive Färbung in Gelb, Rot und Blau mit auffällig gemusterten Flossen aus. Verschiedene Fundortvarianten wie „Tchibanga“ oder „Cap Esterias“ zeigen abweichende Farbakzente, gehören aber alle zur Artengruppe A. gabunense.
Vergesellschaftung mit anderen Arten
Aphyosemion gabunense ist grundsätzlich friedlich, reagiert aber empfindlich auf hektische oder überaktive Beifische. Eine Haltung in Artenbecken oder mit ruhigen Zwergsalmlern, kleinen Rasboras oder Boraras-Arten ist möglich. Besser ist jedoch ein reines Pärchen- oder Trio-Setup (1 Männchen mit 2 Weibchen), das auf die ruhigen Bedürfnisse der Art abgestimmt ist. In zu großen Gruppen kann es zu Konkurrenzverhalten zwischen Männchen kommen. Bei Haltung mit Garnelen sind adulte Tiere möglich, Junggarnelen werden aber als Beute betrachtet.
Passende Wasserparameter
Die Art bevorzugt weiches, leicht saures Wasser mit einem pH-Bereich von 5,5 bis 6,8. Die Gesamthärte sollte unter 8 °dGH liegen, ideal sind Werte um 3–5 °dGH. Ein Zusatz von Huminstoffen durch Seemandelbaumblätter, Erlenzapfen oder Laubstreu wird dringend empfohlen. Filterung über Torf oder Soil unterstützt die Wasserqualität und reduziert Keimdichte.
Haltungstemperatur
Die optimale Temperatur für Aphyosemion gabunense liegt zwischen 20 und 24 °C. Die Tiere vertragen auch leichte Schwankungen, sollten aber vor dauerhafter Hitze geschützt werden. In ungeheizten Innenräumen mit stabiler Raumtemperatur ist eine Haltung meist problemlos möglich. Nachtabsenkungen von 1–2 °C wirken sich positiv auf die Aktivität aus.
Die Beckengröße für Aphyosemion gabunense
Für ein Trio oder Paar genügt ein Aquarium mit 54 Liter Volumen. Größere Becken mit dichter Bepflanzung, Schwimmpflanzen und abgedunkeltem Licht sind ideal, um den natürlichen Lebensraum nachzubilden. Wichtig ist ein gut strukturierter Boden mit Laub und Wurzeln sowie Versteckmöglichkeiten für Weibchen. Freier Schwimmraum ist kaum erforderlich.
Bepflanzung
Dichte Hintergrund- und Randbepflanzung mit Arten wie Cryptocoryne, Ceratopteris oder Javafarn ist ideal. Besonders gut bewährt haben sich Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Muschelblume zur Lichtdämpfung. Moos, Laubstreu und Wurzelholz sorgen für naturnahes Ambiente. Ein Teil des Bodens sollte mit dunklem Sand oder feinem Soil bedeckt sein.
Das Futter für Gabun-Prachtkärpflinge
Aphyosemion gabunense nimmt bevorzugt lebende und gefrostete Kleinstfuttertiere auf. Geeignet sind Artemia, Cyclops, Enchyträen, Mikrowürmchen oder kleine Daphnien. Trockenfutter wird meist nur zögerlich angenommen. Kleine Mengen, dafür mehrfach täglich, entsprechen dem natürlichen Fressverhalten. Futter sollte nicht zu Boden sinken, sondern im mittleren Wasserbereich angeboten werden.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind größer und deutlich farbintensiver als Weibchen. Die Flossen sind länger ausgezogen, bunt gemustert und kontrastreicher. Weibchen bleiben kleiner, sind blasser gefärbt und besitzen rundere Körperproportionen. Die Geschlechter lassen sich ab ca. 2,5–3 cm sicher unterscheiden.
Die Zucht von Aphyosemion gabunense
Die Zucht gelingt am besten in einem kleinen Zuchtbecken mit lockerem Java- oder Weepingmoos und leicht saurem, weichem Wasser. Die Eier werden versteckt im Substrat oder in feinfiedrigen Pflanzen abgelegt und sind relativ unempfindlich. Nach ca. 10–14 Tagen schlüpfen die Larven. Die Jungfische wachsen schnell, wenn täglich frisches Lebendfutter verfügbar ist. Eine separate Aufzucht lohnt sich, um Kannibalismus zu vermeiden.
Die Endgröße von Gabun-Prachtkärpflingen
Die Männchen erreichen eine Länge von bis zu 6 cm, Weibchen bleiben mit 4–5 cm deutlich kleiner. Die Tiere leben in der Regel 2–3 Jahre. Eine gute Ernährung, stabile Wasserwerte und wenig Stress verlängern die Lebenserwartung deutlich. Die Farben werden mit dem Alter intensiver.
Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen
Erwachsene Garnelen wie Amanos oder große Neocaridina-Arten können mit Aphyosemion gabunense zusammen gehalten werden, wenn genügend Rückzugsbereiche bestehen. Junggarnelen werden jedoch als Nahrung betrachtet. Bei Zuchtabsicht sollte auf Garnelenbesatz verzichtet werden.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.