Wenn ich zwei Pelvicachromis Subolcellatus bestelle, bekomme ich dann sicher ein Paar?
Augenfleck-Prachtbarsch, Pelvicachromis subocellatus
16,99 €*
5 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,50 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 2-5 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Augenfleck-Prachtbarsch, Pelvicachromis subocellatus
| Deutscher Name: | Augenfleck-Prachtbarsch |
| Wissenschaftlich: | Pelvicachromis subocellatus |
| Synonyme: | Eye-spot Kribensis, Subocellatus Cichlid |
| Herkunft: | Westafrika (Gabun, Republik Kongo, DR Kongo) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,0–7,2 |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | ab 80 cm Kantenlänge, Höhe ab 40 cm |
| Bepflanzung: | dicht bepflanzt, Höhlen, Wurzeln, Laubzonen |
| Futter: | omnivor; Granulate, Frostfutter, feines Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Weibchen mit kräftiger Bauchfärbung, Männchen größer und länger ausgezogen |
| Zucht möglich: | ja, Höhlenbrüter mit intensiver Brutpflege |
| Maximale Größe: | bis ca. 8 cm |
| Liefergröße: | ca. 3–5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt; Zwerggarnelen werden meist gefressen |
Herkunft des Augenfleck-Prachtbarschs (Pelvicachromis subocellatus)
Der Augenfleck-Prachtbarsch (Pelvicachromis subocellatus) stammt aus langsam fließenden, teils sumpfigen Gewässern Westafrikas. In Gabun, der Republik Kongo und Teilen der DR Kongo besiedelt er schattige Uferbereiche, die von dichtem Wurzelwerk, Laubschichten und überhängender Vegetation geprägt sind. Das Wasser ist häufig bernsteinfarben, weich bis leicht mineralisiert und reich an Mikroorganismen, die als natürliche Nahrungsquelle dienen. Charakteristisch für diese Art ist der dunkle Augenfleck auf der Schwanzwurzel, der ihr einen unverwechselbaren Ausdruck verleiht. Während die Männchen eine eher gedeckte Grundfärbung zeigen, überzeugen die Weibchen durch einen leuchtenden, violett-rosé gefärbten Bauchbereich, der zur Balzzeit besonders intensiv hervortritt. Die Art lebt paarweise oder in kleinen sozialen Gruppen und nutzt Wurzeln und Laubverstecke als Schutz- und Brutareale. Ihr ruhiges, beobachtendes Verhalten macht sie zu einem faszinierenden Bewohner naturnaher Aquarien.
Augenfleck-Prachtbarsch vergesellschaften
Diese Art ist ein friedlicher Zwergcichlide und lässt sich hervorragend mit ruhigen Beifischen vergesellschaften. Besonders geeignet sind kleinbleibende Salmler, Barben, Brachsenwelse und Panzerwelse, sofern ausreichend strukturierte Zonen vorhanden sind. Revierstreitigkeiten treten vor allem zur Balzzeit auf, bleiben aber selten problematisch, wenn Sichtschutz und Rückzugsmöglichkeiten gegeben sind. Gegenüber Garnelen zeigt die Art einen deutlichen Jagdinstinkt, weshalb Zwerggarnelen meist nicht geeignet sind.
Passende Wasserparameter
Der Augenfleck-Prachtbarsch bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,2. Huminstoffe und Laub sorgen für natürliches Milieu und fördern Wohlbefinden sowie Farbenpracht. Eine moderate Filterung und leichte Strömung unterstützen eine stabile Wasserqualität, ohne den ruhigen Charakter des Biotops zu beeinflussen.
Haltungstemperatur
Mit Temperaturen zwischen 24 und 27 °C fühlt sich diese Art am wohlsten. Etwas wärmere Bedingungen fördern Aktivität und Balzverhalten, während konstante Werte Stress vermeiden und die Gesundheit langfristig stabil halten.
Die Beckengröße für Pelvicachromis subocellatus
Ein Becken ab 80 cm Kantenlänge bietet Paaren ausreichend Raum, um Reviere zu bilden und sich frei zu entfalten. Die Höhe sollte mindestens 40 cm betragen, da die Tiere gerne vertikale Strukturen erkunden. Jungtiere können zunächst kleiner gehalten werden, sollten aber mit zunehmender Größe in ein entsprechend strukturiertes Aquarium überführt werden. Wurzeln, Blätter und Höhlen schaffen ein naturnahes Umfeld, das Sicherheit und Ruhe vermittelt.
Bepflanzung
Dicht bepflanzte Bereiche mit Anubias, Javafarn, Cryptocorynen und großblättrigen Pflanzen bieten ideale Rückzugsorte. Laubzonen aus Seemandelbaumblättern oder Buchenlaub erzeugen Deckung und natürliche Mikrofauna. Kombinationen aus schattigen Bereichen und offenen Sandflächen wirken besonders naturnah.
Das Futter für Augenfleck-Prachtbarsche
Als Omnivore nehmen diese Cichliden eine breite Palette an Futtersorten an. Qualitativ hochwertige Granulate, Frostfutter wie Artemia oder Mückenlarven sowie kleines Lebendfutter entsprechen ihrem natürlichen Beuteschema. Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt fördern Vitalität und Farbausprägung.
Geschlechtsunterschiede
Weibchen sind deutlich farbintensiver und zeigen den typischen violett-rosé Bauchfleck, der zur Balzzeit kräftig aufleuchtet. Männchen werden etwas größer, wirken gestreckter und besitzen längere, spitzer zulaufende Flossenstrahlen. Während der Balz präsentieren beide Tiere auffällige Farbspiele und ruhige, tänzelnde Bewegungen.
Die Zucht von Pelvicachromis subocellatus
Die Zucht gelingt in gut strukturierten Aquarien problemlos. Als Höhlenbrüter wählen Paare Wurzellöcher, Kokosnussschalen oder Steinspalten, um ihr Gelege abzulegen. Die Brutpflege ist ausgeprägt: Das Weibchen bewacht Eier und Larven, während das Männchen das Umfeld verteidigt. Jungfische werden aktiv geführt und profitieren von fein zerriebenem Futter und guter Wasserqualität.
Die Endgröße von Augenfleck-Prachtbarschen
Die Art erreicht eine maximale Länge von etwa 8 cm und kann bei guter Pflege 5–6 Jahre alt werden. In einem ruhigen, naturnah strukturierten Aquarium zeigt sie ihre volle Farbintensität und ihr charakteristisch friedliches Verhalten.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Zwerggarnelen werden häufig als Beute betrachtet und sollten nicht mit dieser Art vergesellschaftet werden. Größere Amanos können funktionieren, sind jedoch nicht in jedem Fall sicher.
| Temperaturbereiche: | Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
Anmelden
Fragen zum Artikel
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.