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Milomo-Buntbarsch, Placidochromis milomo super VC10, DNZ

Faszinierende Farbe

Männchen entwickeln intensive Blautöne mit tollem schwarzem Schimmer

Ruhiger Malawi-Buntbarsch

Friedlicher Non-Mbuna, ideal für ruhige Cichliden-Gesellschaften

Interessantes Brutverhalten

Weibchen sind Maulbrüter und schützen ihren Nachwuchs instinktiv

Wird bis 20 cm groß

Bei guter Pflege erreicht er eine Lebenserwartung von 10 Jahren

Milomo-Buntbarsch, Placidochromis milomo super VC10, DNZ


Auf einen Blick: Milomo-Buntbarsch, Placidochromis milomo super VC10
Deutscher Name: Milomo-Buntbarsch
Wissenschaftlich: Placidochromis milomo super VC10
Synonyme: Super VC10, Milomo
Herkunft: Malawisee, Afrika
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: mittelhart bis hart, pH ca. 7,5 - 8,5
Temperatur: ca. 24-28° C
Beckengröße: ab 150 cm
Bepflanzung: wenige robuste Pflanzen, offene Schwimmflächen
Futter: Carnivore; hochwertiges Granulat, Frost- und Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen größer, kräftigere Farben
Zucht möglich: Ja, Maulbrüter
Maximale Größe: bis zu 20 cm
Liefergröße: ca. 6-8 cm
Mit Garnelen verträglich: nicht empfehlenswert
Im Detail: Milomo-Buntbarsch, Placidochromis milomo super VC10

Herkunft des Milomo-Buntbarschs (Placidochromis milomo super VC10)

Der Milomo-Buntbarsch (Placidochromis milomo super VC10) stammt aus dem Malawisee in Afrika, einem der artenreichsten Seen der Welt. Dieser Buntbarsch lebt in tiefen, felsigen Uferzonen, wo er sich von kleinen Wirbellosen und Fischlarven ernährt. Männliche Tiere zeigen eine beeindruckende blau-schwarze Färbung mit schimmernden Akzenten, während Weibchen meist schlichter gefärbt bleiben. Charakteristisch ist der kräftige Kieferbau, mit dem der Milomo-Buntbarsch Futterreste aus Felsspalten pickt. Diese Art gehört zur Familie der Cichlidae und zeichnet sich durch ein ruhiges, aber dennoch territoriales Verhalten aus. Besonders spannend ist die Fortpflanzung: Als Maulbrüter kümmert sich das Weibchen intensiv um den Nachwuchs, indem es die Eier und Jungfische im Maul schützt.

Milomo-Buntbarsch vergesellschaften

Die Vergesellschaftung ist mit anderen friedlichen bis leicht durchsetzungsfähigen Malawisee-Buntbarschen möglich. Besonders geeignet sind Arten der Gattung Aulonocara oder andere ruhige Non-Mbuna-Buntbarsche. Kleine oder sehr aggressive Arten sollten vermieden werden. Die Haltung sollte in Gruppen von mindestens 5 Tieren erfolgen, da dies das natürliche Verhalten fördert und Aggressionen innerhalb der Gruppe reduziert.

Passende Wasserparameter

Der Milomo-Buntbarsch bevorzugt mittelhartes bis hartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 7,5 und 8,5. Eine hohe Wasserqualität ist essenziell, daher sollten regelmäßige Wasserwechsel erfolgen.

Haltungstemperatur

Die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 24 und 28 °C. Niedrigere Temperaturen verlangsamen das Wachstum und die Aktivität der Fische.

Die Beckengröße für Placidochromis milomo super VC10

Ein Aquarium ab 150 cm Länge ist empfehlenswert. Eine Einrichtung mit großen Felsen und offenen Sandflächen entspricht dem natürlichen Lebensraum. Ein feiner Sandboden ist ideal, da sich die Fische gerne nach Futter eingraben.

Bepflanzung

Aufgrund der Vorliebe für offene Schwimmflächen sind Pflanzen nicht zwingend erforderlich. Falls gewünscht, eignen sich robuste Arten wie Anubias oder Vallisnerien.

Das Futter für Milomo-Buntbarsche

Der Milomo-Buntbarsch ist carnivor und bevorzugt hochwertiges Granulat, Frostfutter wie Krill oder Artemia sowie gelegentlich Lebendfutter. Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert die Gesundheit und die Farbenpracht.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind deutlich größer und zeigen eine intensivere Färbung als die Weibchen. Während Weibchen ein unauffälliges Grau oder Braun behalten, entwickeln Männchen eine leuchtend blaue bis schwarze Körperfärbung.

Die Zucht von Placidochromis milomo super VC10

Die Zucht ist im Aquarium möglich, da die Art ein Maulbrüter ist. Weibchen nehmen die befruchteten Eier ins Maul und entlassen die Jungfische erst nach mehreren Wochen.

Die Endgröße von Milomo-Buntbarschen

Der Milomo-Buntbarsch erreicht eine Größe von bis zu 20 cm und kann bei guter Haltung bis zu 10 Jahre alt werden.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen sind für diesen Buntbarsch nicht geeignet, da sie als Beute betrachtet und gefressen werden.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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