Nanderbuntbarsch, Altolamprologus compressiceps, 3-4 cm
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Nanderbuntbarsch, Altolamprologus compressiceps, 3-4 cm
| Deutscher Name: | Nanderbuntbarsch |
| Wissenschaftlich: | Altolamprologus compressiceps |
| Synonyme: | Keine bekannten Synonyme |
| Herkunft: | Tanganjikasee, Afrika |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | hart, pH ca. 7,5 - 9,0 |
| Temperatur: | ca. 24-27° C |
| Beckengröße: | ab 100 cm |
| Bepflanzung: | wenig bis keine Pflanzen, Felsstrukturen bevorzugt |
| Futter: | Lebendfutter, Frostfutter, hochwertiges Carnivoren-Granulat |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen sind größer und massiger als Weibchen |
| Zucht möglich: | möglich, Höhlenbrüter |
| Maximale Größe: | bis zu 15 cm |
| Liefergröße: | ca. 3-4 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nein, frisst kleine Garnelen |
Herkunft des Nanderbuntbarsches (Altolamprologus compressiceps)
Der Nanderbuntbarsch, wissenschaftlich Altolamprologus compressiceps, stammt aus dem Tanganjikasee in Ostafrika. Dieser imposante Buntbarsch ist für seinen seitlich stark abgeflachten Körper und sein großes Maul bekannt, das ihn als einen geschickten Raubfisch auszeichnet. Seine Grundfärbung variiert zwischen Gelb- und Brauntönen mit auffälligen vertikalen Streifen, die ihm eine exzellente Tarnung im felsigen Habitat ermöglichen.
In seinem natürlichen Lebensraum hält sich der Nanderbuntbarsch bevorzugt zwischen Felsen auf, wo er auf Beute lauert. Er bewegt sich vorsichtig und nutzt seine schlanke Form, um sich in enge Felsspalten zu zwängen. Aufgrund seines langsamen, bedachten Verhaltens wirkt er oft ruhiger als andere Buntbarsche, ist jedoch ein entschlossener Jäger.
Nanderbuntbarsche vergesellschaften
Aufgrund seines räuberischen Verhaltens ist der Nanderbuntbarsch nur bedingt für Gesellschaftsaquarien geeignet. Kleinere Fische oder Wirbellose werden als Beute angesehen. Eine Vergesellschaftung mit robusten, ähnlich großen Tanganjika-Buntbarschen oder Synodontis-Welsen ist möglich, sofern genügend Versteckmöglichkeiten vorhanden sind.
Passende Wasserparameter
Der Nanderbuntbarsch benötigt hartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 7,5 und 9,0. Eine hohe Wasserqualität und regelmäßige Teilwasserwechsel sind essenziell, um Krankheiten vorzubeugen.
Haltungstemperatur
Die optimale Temperatur für Altolamprologus compressiceps liegt zwischen 24 und 27 °C. In diesem Bereich zeigt er seine natürliche Färbung und bleibt aktiv.
Die Beckengröße für Altolamprologus compressiceps
Ein Aquarium mit mindestens 100 cm Kantenlänge ist notwendig, um seinem natürlichen Verhalten gerecht zu werden. Eine felsige Struktur mit vielen Höhlen und Spalten ist unerlässlich, da sich der Fisch gerne in engen Verstecken aufhält.
Bepflanzung
Pflanzen spielen im Habitat des Nanderbuntbarsches eine untergeordnete Rolle. Falls Pflanzen verwendet werden, sollten robuste Arten wie Anubias oder Javafarn gewählt werden, die an Steinen oder Wurzeln befestigt werden können.
Das Futter für Nanderbuntbarsche
Der Nanderbuntbarsch ist ein Fleischfresser und bevorzugt Lebend- und Frostfutter wie Krill, Mysis oder Artemia. Hochwertiges Carnivoren-Granulat kann als Ergänzung gefüttert werden.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind deutlich größer und massiger als die Weibchen, die zudem eine rundlichere Körperform haben.
Die Zucht von Altolamprologus compressiceps
Die Zucht erfolgt in Höhlen, in denen das Weibchen die Eier ablegt und bewacht. Nach dem Schlupf müssen die Jungfische mit feinem Lebendfutter ernährt werden.
Die Endgröße von Nanderbuntbarschen
Männchen können bis zu 15 cm groß werden, Weibchen bleiben meist kleiner. Die Lebenserwartung beträgt bei guter Haltung 8-10 Jahre.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Garnelen und kleine Fische sind Beutetiere und werden gefressen, daher nicht empfehlenswert.
| Temperaturbereiche: | Warm (24-26°C) - heizen |
|---|
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1 Bewertung
19. August 2026 18:08
ein sehr schöner Fisch
ein sehr schöner Fisch, er hat sehr schnell seinen Platz im Aquarium gefunden bei Steinaufbauten. Sehr schnelle Lieferung. gerne wieder
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.