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Schläfer, Nimbochromis livingstonii, ca. 4,0-6,0 cm

Außergewöhnlicher Jäger

Täuscht reglos einen toten Fisch vor und lauert auf Beute.

Für Großaquarien

Ausgewachsen braucht der kräftige Cichlide sehr viel Raum.

Markantes Fleckenmuster

Kontrastreiche Tarnzeichnung prägt Jungtiere und Weibchen.

Maulbrütende Art

Das Weibchen trägt Eier und Jungfische geschützt im Maul.

Schläfer, Nimbochromis livingstonii, ca. 4,0-6,0 cm

Schläfer, Nimbochromis livingstoni, Deutsche Nachzucht

Auf einen Blick:


Name: Schläfer, Nimbochromis livingstoni
Herkunft: Malawisee
Gesellschaftsaquarium: ja
Wasser: mittelhart, pH 7,5 - 9,0
Temperatur: 24 - 30° Celsius
Beckengröße: ab 600 l
Bepflanzung wichtig: nein, aber empfehlenswert
Futter: Flockenfutter, Lebendfutter, Frostfutter
Zucht möglich: ja, Maulbrüter
Garnelenverträglich: nein
Größe: bis zu 25 cm

Im Detail: Schläfer, Nimbochromis livingstoni

Der Nimbochromis livingstoni ist im afrikanischen Malawisee beheimatet. Insbesondere im südlichen Teil des Sees sind die Cichliden vermehrt anzutreffen. Die Nimbochromis livingstoni hören auf den deutschen Trivialnamen "Schläfer". Ihren Namen verdanken die Buntbarsche einer für sie typischen Verhaltensweise. Die Fische liegen häufig im Sediment und stellen sich tot. Auf diese Art und Weise locken sie andere Fische an, die sie als tot und damit als Nahrung ansehen. Diese irregeführten Tiere werden Opfer seiner raffinierten Beutetechnik.

Schläfer sollten in einem Artenaquarium gehalten werden

Ausgewachsene Schläfer können im Aquarium bis zu 25 cm groß werden. Sie benötigen ein Becken mit einem Fassungsvermögen von mindestens 600 l. Die Platzansprüche von Wildfängen sind allerdings etwas höher. In einem Aquarium mit Steinaufbauten, diversen Höhlenverstecken, freiem Schwimmraum, Vallisnerien im Hintergrund sowie einem aus Sand bestehenden Bodengrund fühlen sich die Tiere schnell wohl.

Nimbochromis livingstoni sind temperamentvolle Aquarienbewohner. Sie können mühelos in einem Harem gehalten werden. Eine Vergesellschaftung der hübschen Buntbarsche gestaltet sich allerdings als schwieriges Unterfangen.

Die Süßwasserfische passen sich den Wasserwerten im Becken optimal an. Sie bevorzugen Wassertemperaturen 24 und 30 Grad Celsius bei einem pH-Wert zwischen 7,5 und 9,0. Der Härtebereich sollte zwischen 9 bis 30° dGH liegen.

Nimbochromis livingstoni sind einfach zu füttern

Schläfer sind einfach zu füttern. Sie gewöhnen sich schnell an handelsübliches Fischfutter wie beispielsweise Futtergranulat, Flockenfutter, Frostfutter oder Lebendfutter bestehen. Achten Sie als Halter bitte auf eine abwechslungsreiche Ernährung Ihrer Buntbarsche. Sie werden es Ihnen danken.

Die Nachzucht von Nimbochromis livingstoni im Aquarium

Schläfer (Nimbochromis livingstoni) konnten bereits erfolgreich im Aquarium nachgezüchtet werden. Die Buntbarsche zählen zu den Maulbrütern. Die Eier werden vom Weibchen über etwa 4 Wochen hinweg im Maul erbrütet.

 

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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