Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Uferbuntbarsch, Aulonocranus dewindti, 8-12 cm DNZ

Elegante Balzfarben

Intensives Blau der Männchen, klare Muster & lebhafte Präsentationen

Naturnahes Sandspiel

Siebt feinen Sand nach Kleintieren und baut typische Muldenreviere

Stabile Gruppenhaltung

In harmonischen Gruppen lebendig, teils mit einer sanfter Rangordnung

Einfacher Futterplan

Frisst Cyclops, Artemia, feines Frostfutter und auch proteinreiches Granulat

Uferbuntbarsch, Aulonocranus dewindti, 8-12 cm DNZ


Auf einen Blick: Uferbuntbarsch, Aulonocranus dewindti
Deutscher Name: Uferbuntbarsch
Wissenschaftlich: Aulonocranus dewindti
Synonyme: Ectodus dewindti, Dewindt’s Cichlid, Tanganyika-Sandcichlide
Herkunft: Ostafrika, Tanganjikasee (Uferzonen mit Sandflächen & Muscheltrümmern)
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet mit friedlichen Sand- & Felsencichliden
Wasserwerte: hart bis sehr hart, pH ca. 8,0 – 9,0
Temperatur: ca. 24–27 °C
Beckengröße: ab 120 cm
Bepflanzung: wenig, frei zugängliche Sandflächen & Steinaufbauten
Futter: carnivor; feines Frost- & Lebendfutter, hochwertige Proteingranulate
Geschlechts-Unterschiede: Männchen größer, intensiver gefärbt, mit verlängerten Flossen
Zucht möglich: Ja, maternaler Maulbrüter
Maximale Größe: bis zu 14 cm
Liefergröße: 8–12 cm
Mit Garnelen verträglich: nein, werden als Nahrung betrachtet
Im Detail: Uferbuntbarsch, Aulonocranus dewindti

Herkunft des Uferbuntbarschs (Aulonocranus dewindti)

Der Uferbuntbarsch (Aulonocranus dewindti) stammt aus den sandigen Uferbereichen des Tanganjikasees, einem der ältesten und artenreichsten Seen der Erde. Dort lebt er in flacheren Zonen, in denen feiner Sand, Muscheltrümmer und lockere Steinstrukturen ein abwechslungsreiches Habitat bilden. In diesem Übergangsbereich zwischen offener Sandfläche und felsiger Küstenregion findet er reichlich Kleintiere, die er durch geschicktes Durchsieben des Bodens aufspürt. Die Männchen errichten kleine Muldenreviere, die sie gegen Rivalen verteidigen und zur Balz nutzen. Das Wasser des Sees ist sehr klar, hart und stark mineralisiert; wechselnde Lichtverhältnisse lassen das metallisch schimmernde Blau der Männchen besonders eindrucksvoll aufleuchten. Die Weibchen sind unauffälliger gefärbt und bieten ihrem Nachwuchs als fürsorgliche Maulbrüterinnen idealen Schutz. Diese Kombination aus lebhafter Balz, Sandspielverhalten und sozialer Bindung macht den Uferbuntbarsch zu einer faszinierenden Tanganyika-Art für Liebhaber natürlicher Biotop-Aquarien.

Uferbuntbarsch vergesellschaften

Im Gesellschaftsbecken harmoniert der Uferbuntbarsch gut mit friedlichen Sand- und Felsencichliden ähnlicher Größe. Wichtig sind freie Bodenflächen, klare Sichtstrukturen und genügend Rückzugspunkte, damit Reviere stabil bleiben. Gegenüber artfremden Arten zeigt er ein ruhiges Verhalten, während Männchen untereinander territoriale Auseinandersetzungen führen können. Während der Balzphase verteidigen sie ihre Muldenreviere deutlich intensiver, weshalb mehrere Männchen nur in großen Aquarien gepflegt werden sollten.

Passende Wasserparameter

Der Tanganjikasee zeichnet sich durch hartes, stark alkalisches Wasser aus. Ein pH-Wert zwischen 8,0 und 9,0 sowie hohe Karbonathärte sind ideal. Eine starke Filterung, hohe Sauerstoffsättigung und regelmäßige Wasserwechsel fördern Vitalität, Färbung und Balzbereitschaft. Die stabilen, mineralreichen Bedingungen tragen wesentlich dazu bei, das natürliche Verhalten der Art im Aquarium zuverlässig abzubilden.

Haltungstemperatur

Mit 24–27 °C liegt der Temperaturbereich optimal im natürlichen Spektrum des Uferbuntbarschs. Etwas wärmere Bedingungen steigern Aktivität und Balzverhalten, während konstante Werte Stress vermeiden und die Maulbrutpflege unterstützen. Eine leichte Wasserbewegung erzeugt ein naturnahes Milieu wie im küstennahen Sandbereich des Sees.

Die Beckengröße für Aulonocranus dewindti

Ein Aquarium ab 120 cm Kantenlänge bietet genügend Platz für Reviere, Sandflächen und strukturierte Übergänge zu Steinaufbauten. Feiner Sand ist essenziell, da die Art beim Gründeln Nahrung herausfiltert und Mulden anlegt. Offene Flächen werden durch einige größere Steine oder Muscheltrümmer ergänzt, um Orientierung, Sicherheit und klare Territorialgrenzen zu schaffen. Eine großzügige Gestaltung sorgt für friedliche Interaktionen und dauerhaft harmonische Gruppen.

Bepflanzung

Der natürliche Lebensraum ist weitgehend pflanzenfrei. Im Aquarium können jedoch robuste, hartlaubige Arten wie Anubias oder Javafarn eingesetzt werden, idealerweise auf Wurzeln oder Steinen befestigt. Der Großteil der Bodenfläche sollte frei bleiben, damit das typische Sandspielverhalten erhalten bleibt. Eine helle Umgebung unterstreicht die metallischen Farben der Männchen.

Das Futter für Uferbuntbarsche

Aulonocranus dewindti ernährt sich überwiegend carnivor. Feines Frost- und Lebendfutter wie Cyclops, Artemia oder kleine Mysis sind ideal und fördern kräftige Farben. Qualitativ hochwertiges Proteingranulat ergänzt den Speiseplan. Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt entsprechen seinem natürlichen Fressrhythmus und unterstützen Vitalität sowie Balzfreude.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind größer, farbintensiver und besitzen deutlich verlängerte Flossenstrahlen. In der Balz leuchten sie in metallischem Blau und präsentieren sich über der selbst angelegten Sandmulde. Weibchen sind dezenter gefärbt, tragen jedoch als Maulbrüterinnen eine zentrale Rolle im Fortpflanzungsverhalten und zeigen beeindruckende Fürsorge für ihren Nachwuchs.

Die Zucht von Aulonocranus dewindti

Die Art ist ein maternaler Maulbrüter: Das Weibchen nimmt die frisch befruchteten Eier nach der Balz in ihr Maul und schützt sie dort bis zum vollständigen Freischwimmen. Während dieser Zeit verhält sie sich zurückgezogen und frisst kaum. Nach dem Entlassen des Nachwuchses führen sanfte Strömung, feine Staubfuttersorten und ruhige Beckenpartner zu guten Aufzuchterfolgen.

Die Endgröße von Uferbuntbarschen

Aulonocranus dewindti erreicht je nach Geschlecht bis zu 14 cm, wobei Weibchen etwas kleiner bleiben. Bei stabilen Wasserwerten, hochwertiger Ernährung und ausreichend Raum entwickeln sich die Tiere über viele Jahre zu vitalen, farbintensiven Bewohnern eines klassischen Tanganjikabeckens.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen sind für den Uferbuntbarsch Beute und daher nicht geeignet. In einem reinen Tanganjika-Gesellschaftsbecken hingegen zeigt die Art ihr volles, faszinierendes Spektrum an Farbwechseln, Sozialverhalten und Balzaktivität.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Warm (24-26°C) - heizen

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Fragen zum Artikel

Noch keine Fragen vorhanden.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

−25 %
5x Goldfisch im Mix , Carassius auratus (Kaltwasser)

29,99 €* 39,99 €* (25.01% gespart)
9 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 4.9 von 5 Sternen

Amanogarnele , Caridina multidentata

Ab 1,59 €*

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aulonocara spec. Dragon Blood albino , DNZ

18,99 €*
6 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bitterlingsbarbe , Rohanella titteya , ehem. Puntius titteya ehem. Puntius titteya

Ab 3,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
3
−27 %
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erbsenkugelfisch , Carinotetraodon travancoricus (Minifisch)

5,49 €* 7,49 €* (26.7% gespart)
2 Bonuspunkte sichern
3
−10 %

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelbsaum-Prachtharnischwels , L81 , Baryancistrus spec., 6-8 cm Baryancistrus spec., 6-8 cm

62,99 €* 69,99 €* (10% gespart)
19 Bonuspunkte sichern
1

Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.