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Wilhelmi Zwergbuntbarsch, Apistogramma sp. wilhelmi

Farbenprächtiger Zwergcichlide

Zeigt intensive Gelb-, Blau- und Rottöne in harmonischer Kombination

Friedlicher Bewohner

Ideal für ruhige Gesellschaftsbecken mit kleinen Südamerika-Arten

Interessantes Balzverhalten

Männchen präsentieren Farbenpracht und imponieren mit Flossenspiel

Revierbildende Art

Bildet kleine Territorien mit klarer Struktur und feiner Sozialordnung

Wilhelmi Zwergbuntbarsch, Apistogramma sp. wilhelmi


Auf einen Blick: Wilhelmi-Zwergbuntbarsch, Apistogramma sp. wilhelmi
Deutscher Name: Wilhelmi-Zwergbuntbarsch
Wissenschaftlich: Apistogramma sp. wilhelmi
Synonyme: Apistogramma cf. resticulosa "Wilhelmi", Wilhelmi-Apistogramma
Herkunft: Südamerika, peruanischer Amazonas-Nebenfluss bei Iquitos
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis sehr weich, pH 5,0 – 6,8
Temperatur: ca. 25 – 29 °C
Beckengröße: ab 80 cm
Bepflanzung: dicht, mit Höhlen, Wurzeln und Laubschicht
Futter: Karnivor; feines Lebend- und Frostfutter, kleines Granulat
Geschlechts-Unterschiede: Männchen farbintensiver mit verlängerten Flossen
Zucht möglich: Ja, Weibchen betreibt intensive Brutpflege
Maximale Größe: Männchen bis 6 cm, Weibchen ca. 4 cm
Liefergröße: ca. 3 – 4 cm
Mit Garnelen verträglich: bedingt, Zwerggarnelen werden gejagt
Im Detail: Wilhelmi-Zwergbuntbarsch, Apistogramma sp. wilhelmi

Herkunft des Wilhelmi-Zwergbuntbarschs (Apistogramma sp. wilhelmi)

Der Wilhelmi-Zwergbuntbarsch (Apistogramma sp. wilhelmi) stammt aus kleinen, schwach strömenden Zuflüssen des Amazonas in Peru. Diese Bäche sind von dichtem Uferbewuchs und einer Schicht aus Laub und Wurzeln geprägt, die das Wasser bernsteinfarben färbt. Der Bodengrund besteht aus feinem Sand, zwischen dem sich Insektenlarven und Kleinstlebewesen verbergen – die Hauptnahrung der Tiere. Das Männchen zeigt je nach Stimmung eine schillernde Färbung mit blauen, gelben und roten Reflexen, während das Weibchen goldgelb mit dunklem Längsband erscheint. Apistogramma sp. wilhelmi gilt als friedliche, aber revierbewusste Art, die vor allem im unteren Beckenbereich lebt. Das natürliche Habitat zeichnet sich durch weiches, leicht saures Wasser und eine hohe Strukturvielfalt aus – Bedingungen, die auch im Aquarium nachgebildet werden sollten.

Wilhelmi-Zwergbuntbarsche vergesellschaften

Die Art lässt sich in ruhigen Gesellschaftsaquarien mit friedlichen Mitbewohnern pflegen, etwa kleinen Salmlern, Zwergpanzerwelsen oder Beilbäuchen. Während der Brutpflege werden Reviere energisch verteidigt. Mehrere Verstecke aus Wurzeln, Höhlen und Blättern reduzieren Stress und fördern natürliches Verhalten. In größeren Aquarien kann eine kleine Gruppe mit einem Männchen und mehreren Weibchen gehalten werden.

Passende Wasserparameter

Wilhelmi-Zwergbuntbarsche benötigen weiches bis sehr weiches, leicht saures Wasser. Ideal ist ein pH-Wert um 6 und eine Temperatur von 26 bis 28 °C. Eine leichte Filterströmung und regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig, um das empfindliche Milieu stabil zu halten.

Haltungstemperatur

Bei konstanten 25 bis 29 °C entwickeln die Tiere intensive Farben und zeigen Balzverhalten. Temperaturen unter 24 °C sollten vermieden werden, da sie das Immunsystem schwächen können.

Die Beckengröße für Apistogramma sp. wilhelmi

Ein Aquarium ab 80 cm Länge reicht für ein Paar aus. Der Bodengrund sollte fein und grabfreundlich sein. Strukturelemente wie Wurzeln, Laub und Steinaufbauten schaffen Sichtschutz und fördern das typische Revierverhalten. Dunkler Sand und gedämpftes Licht betonen die Farben.

Bepflanzung

Dichte Randbepflanzung mit feinfiedrigen Arten wie Limnophila, Myriophyllum oder Cryptocorynen vermittelt Sicherheit. Schwimmpflanzen reduzieren Licht und unterstützen die typische ruhige Atmosphäre der Schwarzwasserbäche.

Das Futter für Wilhelmi-Zwergbuntbarsche

Die Art ernährt sich vorwiegend carnivor. Feines Lebend- und Frostfutter wie Cyclops, Artemia oder Grindal sind ideal. Hochwertiges Mikrogranulat kann ergänzend gereicht werden, sollte aber nicht die Hauptnahrung darstellen. Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert Farbenpracht und Vitalität.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind farbenprächtiger, haben längere Rücken- und Schwanzflossen und ein ausgeprägteres Balzverhalten. Weibchen bleiben kleiner, zeigen jedoch in Brutstimmung ein intensives Gelb und eine schwarze Körperbinde.

Die Zucht von Apistogramma sp. wilhelmi

Die Zucht gelingt in weichem, leicht saurem Wasser. Das Weibchen legt die Eier in Höhlen oder unter Wurzeln ab und betreibt hingebungsvolle Brutpflege. Nach dem Schlupf führt sie den Nachwuchs und verteidigt ihn entschieden. Feinstes Lebendfutter ist für Jungfische essenziell.

Die Endgröße von Wilhelmi-Zwergbuntbarschen

Männchen erreichen etwa 6 cm, Weibchen bleiben kleiner. Bei guter Haltung können die Tiere 5 bis 6 Jahre alt werden. Ihre Farbvielfalt und das soziale Verhalten machen sie zu echten Schmuckstücken für Südamerika-Aquarien.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen werden als potenzielle Beute betrachtet. Eine Vergesellschaftung ist nur in dicht bepflanzten, strukturreichen Becken mit großem Platzangebot möglich.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

1 von 1 Bewertungen

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1 Bewertung

11. April 2026 09:32

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Apistogramma wilhelmi

Schöne Tiere in guter Größe! Pärchen bestellt und Pärchen bekommen! Das war mir das wichtigste! Leider keine Angabe, ob Wildfang oder nicht. Ich gehe aber nicht davon aus! Der Bock ist eine echte Show! Langes angleichen an das eigene Wasser lohnt sich. Sehr empfindlich für osmotischen Stress! Das Männchen hatte eine Verletzung am Maul vom Transport (nehme ich an) war aber so fit, dass es gut verheilt. Alles in allem für so seltene Tiere gut gelaufen!

Fragen zum Artikel

Könnt ihr mir den apisto wilhelmi als Harem zusenden? Ich kann ja leider nur eine kaufanzahl eingeben aber kein Geschlecht . Bitte um Rückmeldung Grüße T.Karwaczewski

Guten Tag 
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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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