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Geflecktes Blauauge, Pseudomugil gertrudae

Mini-Fisch mit Charakter

Wird nur 3,5 cm groß, zeigt aber aktives Verhalten und klares Gruppenleben

Auffällig gemusterte Flossen

Männchen mit schwarz gepunkteten, verlängerten Flossen und blauen Augen

Für kleine Aquarien geeignet

Bereits ab 54 Litern haltbar – ideal für Nano- oder Artenbecken mit Pflanzen

Balzfreudig und verspielt

Männchen umwerben Weibchen mit Tänzen, zeigen dabei volle Farbenpracht

Geflecktes Blauauge, Pseudomugil gertrudae


Auf einen Blick: Geflecktes Blauauge, Pseudomugil gertrudae
Deutscher Name: Geflecktes Blauauge
Wissenschaftlich: Pseudomugil gertrudae
Synonyme: Gertrude’s Blauauge, Spotted Blue-eye, Pseudomugil sp. Aru IV
Herkunft: Neuguinea (Papua-Neuguinea, Aru-Inseln, West-Papua)
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 5,5–7,5
Temperatur: 22–28 °C
Beckengröße: ab 54 Liter (60 cm Länge)
Bepflanzung: dicht mit feinfiedrigen Pflanzen und Moosen
Futter: feines Lebend-, Frost- und Trockenfutter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen kräftiger gefärbt mit Punktzeichnung
Zucht möglich: Ja, mit Laichmop oder feinem Pflanzenmaterial
Maximale Größe: bis 3,5 cm
Liefergröße: ca. 2 cm
Mit Garnelen verträglich: ja, sehr gut geeignet
Im Detail: Geflecktes Blauauge, Pseudomugil gertrudae

Herkunft des Gefleckten Blauauges (Pseudomugil gertrudae)

Das Gefleckte Blauauge stammt aus Neuguinea und den umliegenden Inseln wie Aru und Misool. Es lebt dort in flachen, pflanzenreichen Uferzonen tropischer Flüsse und Sümpfe. Diese Lebensräume sind durch weiches, huminstoffreiches Wasser und feinen Bodengrund gekennzeichnet. Die Art ist durch ihre leuchtend blauen Augen und die schwarz gepunkteten Flossen bei Männchen sofort zu erkennen. Sie gehört zur Familie der Pseudomugilidae und zählt zu den kleinsten und friedlichsten Vertretern dieser Gattung.

Gefleckte Blauaugen im Gesellschaftsaquarium

Diese Art eignet sich hervorragend für ruhige Gesellschaftsaquarien mit anderen kleinen Fischen oder Zwerggarnelen. Besonders in Artenbecken mit dichter Bepflanzung entfalten die Tiere ihre volle Wirkung. Pseudomugil gertrudae sollte immer in Gruppen von mindestens 8 Tieren gehalten werden – je größer die Gruppe, desto lebhafter das Verhalten. Unter den Männchen kommt es zu kleinen, aber harmlosen Imponierduellen mit ausgestellten Flossen.

Passende Wasserparameter

Gefleckte Blauaugen bevorzugen weiches Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert. Eine Temperatur zwischen 22 und 28 °C wird gut vertragen, ideal sind 24–26 °C. Torfzusätze, Seemandelbaumblätter oder Erlenzapfen fördern die Vitalität und verstärken die Färbung. Ein gewisser Oberflächenstrom ist vorteilhaft, sollte aber nicht zu stark sein.

Haltungstemperatur

Im Temperaturbereich von 22 bis 28 °C zeigt Pseudomugil gertrudae gute Kondition. Höhere Temperaturen beschleunigen das Wachstum, können jedoch die Lebensdauer verkürzen. Eine dauerhafte Haltung im Bereich von 24–26 °C ist empfehlenswert.

Die Beckengröße für Pseudomugil gertrudae

Bereits ein 54-Liter-Becken mit 60 cm Länge bietet ausreichend Platz für eine kleine Gruppe. Wichtig ist eine dichte Bepflanzung mit vielen Versteckmöglichkeiten sowie gute Wasserpflege. Die Tiere halten sich bevorzugt im mittleren bis oberen Bereich auf.

Bepflanzung

Ideal sind feinfiedrige Pflanzen wie Hornkraut, Limnophila oder Wasserpest sowie Moose. Schwimmpflanzen dämpfen das Licht und bieten Deckung. Eine dunkle Rückwand oder dunkler Bodengrund bringt die Färbung der Tiere besonders gut zur Geltung.

Das Futter für Gefleckte Blauaugen

Gefleckte Blauaugen sind unkomplizierte Fresser. Sie nehmen feines Lebend- und Frostfutter wie Artemia-Nauplien, Daphnien oder Cyclops gern an. Zusätzlich können hochwertiges Staubfutter und fein zerriebenes Trockenfutter gegeben werden. Mehrere kleine Fütterungen pro Tag sind ideal.

Geschlechtsunterschiede

Männchen besitzen verlängerte, intensiv gefärbte Flossen mit schwarzer Punktzeichnung. Weibchen bleiben kleiner und sind unauffälliger gefärbt. Besonders in der Balz präsentieren die Männchen ihre volle Farbpracht und umwerben aktiv die Weibchen.

Die Zucht von Pseudomugil gertrudae

Die Zucht gelingt in speziellen Aufzuchtbecken mit feinen Pflanzen oder Laichmop. Die Tiere laichen über mehrere Tage hinweg ab. Die winzigen Eier haften an Pflanzen und schlüpfen nach 7–10 Tagen. Jungtiere sollten zunächst mit Infusorien und später mit Artemia-Nauplien gefüttert werden.

Die Endgröße von Gefleckten Blauaugen

Mit maximal 3,5 cm Länge bleibt diese Art sehr klein. Die Tiere sind agil und zeigen auch im Alter noch verspieltes Verhalten. Ihre Lebenserwartung liegt bei 2 bis 3 Jahren. Für ein gesundes Wachstum sind sauberes Wasser und hochwertiges Futter entscheidend.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Pseudomugil gertrudae gilt als besonders garnelenfreundlich. Auch frisch geschlüpfte Junggarnelen werden in gut bepflanzten Becken mit Moosstrukturen nicht behelligt. Die Art lässt sich hervorragend mit Neocaridina und Caridina kombinieren.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

3 von 3 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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3 Bewertungen

2. Mai 2025 16:34

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Tolle Fische

Schöne Tiere. Alles gut verpackt. Immer wieder würde ich bei Interaquaristik bestellen

1. April 2025 11:05

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Tolle Fische!

Es sind ganz wunderbare Fische und es gab keine Ausfälle. Sie sind wirklich ein Blickfang im Aquarium. Herzlichen Dank!

21. September 2024 09:32

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Blickfang

Optisch macht der Fische jede Menge her , sowohl die Flossen als auch die Farben sind genial

Fragen zum Artikel

Kann man diese Fische mit Bärblinge und Erbsen Kugelfische in einem 200 ltr Aquarium halten

Guten Tag
Vielen Dank für die Anfrage
Ja, das kann funktionieren – aber nur unter bestimmten Bedingungen!
Gefleckte Blauaugen (Pseudomugil gertrudae), kleine Bärblinge und sogar Erbsenkugelfische (Carinotetraodon travancoricus) können in einem 200-Liter-Becken durchaus zusammen leben, wenn das Aquarium gut strukturiert ist und die Bedürfnisse aller Arten berücksichtigt werden

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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