Goldringelgrundel, Brachygobius doriae (Minifisch)
4,49 €*
1 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,10 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 1-3 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Goldringelgrundel, Brachygobius doriae (Minifisch)
| Deutscher Name: | Goldringelgrundel |
| Wissenschaftlich: | Brachygobius doriae |
| Synonyme: | Hummelgrundel, Bienenzwerggrundel |
| Herkunft: | Südostasien (Indonesien, Malaysia, Thailand, Vietnam) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | leicht brackig bis weich, pH ca. 6,5 - 7,5 |
| Temperatur: | ca. 24-28° C |
| Beckengröße: | ab 60 cm |
| Bepflanzung: | robuste Pflanzen, Verstecke aus Wurzeln und Steinen |
| Futter: | Carnivore; Frost- und Lebendfutter, kleine Krebstiere |
| Geschlechts-Unterschiede: | Weibchen fülliger, Männchen intensiver gefärbt |
| Zucht möglich: | schwierig, Höhlenbrüter mit Larvenphase |
| Maximale Größe: | bis zu 4 cm |
| Liefergröße: | ca. 2-3 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt, kleine Garnelen werden gefressen |
Herkunft der Goldringelgrundel (Brachygobius doriae)
Die Goldringelgrundel (Brachygobius doriae) ist eine kleinbleibende Grundelart aus den Küstenregionen Südostasiens. Sie kommt in langsam fließenden und stehenden Gewässern mit weichem oder leicht brackigem Wasser vor. Häufig findet man sie in Mangrovensümpfen, Flussmündungen und torfhaltigen Tümpeln. Ihr markantes gelb-schwarzes Streifenmuster dient als Tarnung zwischen Laub und Wurzeln. Trotz ihrer geringen Größe sind Goldringelgrundeln neugierig und territorial, wobei sie vor allem Artgenossen in die Schranken weisen.
Goldringelgrundel vergesellschaften
Eine Vergesellschaftung ist nur mit ruhigen, nicht zu großen Fischen möglich. Goldringelgrundeln sind nicht besonders schwimmfreudig und können von hektischen oder aggressiven Arten gestresst werden. Die beste Haltung erfolgt in einer kleinen Gruppe mit Artgenossen oder in einem Artenbecken. Garnelen können teilweise als Beute betrachtet werden.
Passende Wasserparameter
Goldringelgrundeln bevorzugen leicht brackiges bis weiches Wasser mit einem pH-Wert von 6,5 bis 7,5. Eine geringe Salzzugabe kann das Wohlbefinden fördern, ist aber nicht zwingend notwendig. Sauberes Wasser mit regelmäßigen Teilwasserwechseln ist essenziell.
Haltungstemperatur
Die optimale Temperatur für die Haltung liegt zwischen 24 und 28 °C. Temperaturen darunter können zu reduzierter Aktivität und Wachstumsstörungen führen.
Die Beckengröße für Brachygobius doriae
Für eine kleine Gruppe von Goldringelgrundeln reicht bereits ein Aquarium ab 60 cm Länge. Der Bodengrund sollte aus feinem Sand oder Kies bestehen. Wurzeln, Höhlen und Pflanzen sorgen für Versteckmöglichkeiten und verringern Stress.
Bepflanzung
Die Bepflanzung sollte robust sein und genügend Versteckmöglichkeiten bieten. Besonders gut eignen sich Anubias, Javafarn oder Cryptocorynen. Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Muschelblumen helfen, eine gedämpfte Beleuchtung zu schaffen.
Das Futter für Goldringelgrundeln
Goldringelgrundeln sind Fleischfresser und bevorzugen feines Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Cyclops oder Mückenlarven. Trockenfutter wird nur selten angenommen. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist wichtig, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.
Geschlechtsunterschiede
Die Männchen sind farblich intensiver und oft schlanker als die fülligeren Weibchen. Weibchen wirken während der Laichzeit deutlich rundlicher.
Die Zucht von Brachygobius doriae
Die Zucht ist anspruchsvoll, da Goldringelgrundeln Höhlenbrüter sind. Die Eier werden in engen Spalten oder unter Blättern abgelegt. Nach dem Schlupf benötigen die Larven winziges Plankton als Erstnahrung. Eine leichte Salzzugabe kann die Aufzucht begünstigen.
Die Endgröße von Goldringelgrundeln
Goldringelgrundeln bleiben mit maximal 4 cm relativ klein. Sie können bei guter Pflege bis zu 5 Jahre alt werden.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Größere Garnelen sind meist sicher, aber sehr kleine Arten oder frisch geschlüpfte Jungtiere können als Nahrung betrachtet werden.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.