Goldfisch schwarz, Carassius auratus (Kaltwasser), Größe 7-10 cm
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Goldfisch schwarz, Carassius auratus (Kaltwasser), Größe 7-10 cm
| Deutscher Name: | Goldfisch Schwarz |
| Wissenschaftlich: | Carassius auratus |
| Synonyme: | Schwarzer Goldfisch, Mönchsfisch, Bronze-Goldfisch |
| Herkunft: | Ursprünglich aus Ostasien, heute weltweit gezüchtet |
| Teichgröße: | Mindestens 1000 Liter, optimal größere Teiche mit guter Filterung |
| Wasserwerte: | pH 6,5 - 8,5, weiches bis hartes Wasser |
| Temperatur: | 4 - 25 °C, winterhart mit ausreichender Tiefe |
| Futter: | Pflanzenbasiertes Fischfutter, Algen, gelegentlich Lebend- oder Frostfutter |
| Geschlechtsunterschiede: | Männchen bilden während der Laichzeit Laichausschlag auf den Kiemendeckeln |
| Zucht möglich: | Ja, Laichablage an Pflanzen oder Laichmopps |
| Maximale Größe: | Bis zu 25 cm |
| Liefergröße: | Verschiedene Größen auswählbar |
Herkunft und Beschreibung des Goldfischs Schwarz (Carassius auratus)
Der Goldfisch Schwarz gehört zu den eindrucksvollsten Farbformen von Carassius auratus und zieht mit seinem ungewöhnlich dunklen Erscheinungsbild sofort die Blicke auf sich. Seine Färbung wirkt je nach Lichteinfall samtig tiefschwarz, stellenweise auch anthrazitfarben oder mit dezent bronzigen Nuancen überhaucht. Gerade in klaren Teichen, zwischen hellem Kies, Wasserpflanzen und ruhigen Freiwasserzonen, entsteht dadurch ein sehr markanter Kontrast, der diese Zuchtform so beliebt macht.
Der Ursprung des Goldfischs liegt in Ostasien, insbesondere in China, wo bereits vor vielen Jahrhunderten gezielt verschiedene Farb- und Körperformen aus der Silberkarausche herausgezüchtet wurden. Der schwarze Goldfisch ist damit kein Wildfisch, sondern das Ergebnis langer Zuchttradition. Trotz seiner besonderen Optik bleibt er ein typischer Goldfisch: lebhaft, aufmerksam, futterfreudig und bei guter Pflege erstaunlich ausdauernd. In geräumiger Haltung entwickelt er sich zu einem kräftigen, präsenten Kaltwasserfisch, der viele Jahre Freude bereiten kann und mit zunehmendem Alter oft noch an Ausdruck gewinnt. Eine Lebenserwartung von 10 bis 20 Jahren ist dabei realistisch, in sehr guten Bedingungen auch darüber hinaus.
Natürlicher Lebensraum
Die ursprünglichen Vorfahren des Goldfischs besiedelten langsam fließende oder nahezu stehende Gewässerbereiche in Ostasien, darunter pflanzenreiche Uferzonen, Altarme, Teiche und ruhige Gräben mit weichem Grund. Solche Lebensräume sind meist reich an Wasserpflanzen, organischem Material und natürlichem Aufwuchs. Auch wenn die schwarze Farbvariante selbst aus gezielter Zucht stammt, profitiert sie in der Haltung deutlich von einer Umgebung, die diesem Grundmuster nahekommt: viel Platz, strukturierte Randbereiche, ruhige Zonen und gleichzeitig freie Bahnen zum Schwimmen.
Besonders stimmig wirkt ein Teich oder großes Kaltwasserbecken dann, wenn offene Wasserflächen mit bepflanzten Bereichen, geschützten Ecken und etwas Tiefe kombiniert werden. Genau dort zeigen schwarze Goldfische ihr natürliches Verhalten besonders schön: Sie gründeln, suchen nach Futter, ziehen in kleinen Gruppen durch das Wasser und halten sich wechselweise in Pflanzennähe und im freien Bereich auf.
Teichhaltung und Aquarienhaltung
Am besten kommt der Goldfisch Schwarz in einem gut eingefahrenen Gartenteich zur Geltung. Für eine dauerhafte und artgerechte Haltung sollte ein Teich mindestens 1000 Liter fassen, sinnvoller sind jedoch deutlich größere Anlagen mit stabiler Wasserqualität, guter Sauerstoffversorgung und verlässlicher Filtertechnik. Wichtig ist außerdem eine ausreichende Tiefe von mindestens 80 cm, damit die Tiere in der kalten Jahreszeit sichere Rückzugsbereiche finden und Temperaturschwankungen im Oberflächenwasser besser abgefedert werden.
Auch die Haltung in einem großzügigen Kaltwasseraquarium ist grundsätzlich möglich, wenn ausreichend Schwimmraum, starke Filterleistung und regelmäßige Pflege gewährleistet sind. Kleine Behälter oder klassische Goldfischgläser sind dagegen keine geeignete Lösung, weil sie weder dem Bewegungsdrang noch dem Stoffwechsel dieser Fische gerecht werden. Wer schwarze Goldfische pflegen möchte, sollte ihnen von Anfang an ein Umfeld bieten, in dem sie sich wirklich entwickeln dürfen und nicht nur irgendwie untergebracht sind.
Passende Wasserparameter
Carassius auratus gilt als anpassungsfähig, dennoch profitieren schwarze Goldfische klar von stabilen und sauberen Wasserverhältnissen. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 8,5 wird gut vertragen, ebenso weiches bis hartes Wasser. Entscheidend ist weniger ein punktgenauer Idealwert als vielmehr Konstanz ohne abrupte Schwankungen. Gerade in dichter besetzten Teichen oder Becken mit starker Fütterung sollte auf eine funktionierende Filterung und regelmäßige Kontrolle der Wasserqualität geachtet werden.
Frisches, sauerstoffreiches Wasser unterstützt nicht nur die Vitalität, sondern auch eine schöne Entwicklung von Haut und Schuppenbild. In warmen Sommerphasen kann eine zusätzliche Belüftung hilfreich sein, während im Winter vor allem eine ausreichende Teichtiefe und ein nicht vollständig zufrierender Gasaustauschbereich wichtig bleiben.
Ernährung
Schwarze Goldfische sind neugierige und beständige Futtersucher, die den ganzen Tag über das Wasser und den Bodengrund nach Verwertbarem absuchen. In der Pflege sollten daher hochwertige Goldfischfuttersorten die Basis bilden, idealerweise mit einem deutlichen pflanzlichen Anteil. Ergänzend werden Algenaufwuchs, feine Wasserpflanzenbestandteile sowie gelegentlich Frost- oder Lebendfutter wie Mückenlarven gern angenommen.
Wichtig ist eine maßvolle Fütterung mit gut verdaulichem Futter, denn Goldfische zeigen schnell Appetit, auch wenn der tatsächliche Bedarf bereits gedeckt ist. Mehrere kleine Portionen sind oft sinnvoller als große Einzelgaben. Gerade in Teichen wird außerdem gern aufgenommen, was die Tiere selbst im Aufwuchs finden. Diese Kombination aus Zufütterung und natürlicher Nahrungssuche kommt ihrem Verhalten besonders entgegen.
Vergesellschaftung des schwarzen Goldfischs
Der Goldfisch Schwarz ist ein geselliger Kaltwasserfisch, der am besten mit Artgenossen oder anderen friedlichen, robusten Arten mit ähnlichen Ansprüchen gepflegt wird. Passend sind beispielsweise Moderlieschen, größere Bitterlinge oder andere geeignete Kaltwasserarten, sofern Platzangebot und Teichstruktur stimmen. In größeren Teichen wirkt eine kleine Gruppe schwarzer Goldfische oft besonders harmonisch, weil die Tiere miteinander unterwegs sind, gemeinsam nach Futter suchen und durch ihre dunkle Färbung ein schönes Gegenbild zu helleren Farbformen bilden können.
Weniger passend sind Arten mit deutlich anderem Temperaturbedarf oder sehr temperamentvolle, ruppige Fische. Ebenso sollten Tiere vermieden werden, die hektisch fressen oder Goldfische dauerhaft bedrängen. Wichtig ist immer, dass die Vergesellschaftung nicht nur optisch reizvoll aussieht, sondern auch langfristig in Verhalten, Platzbedarf und Wasseransprüchen zusammenpasst.
Geschlechtsunterschiede
Außerhalb der Fortpflanzungszeit lassen sich schwarze Goldfische nur schwer sicher unterscheiden. Mit zunehmender Geschlechtsreife werden die Unterschiede jedoch etwas deutlicher. Männchen entwickeln in der Laichzeit typischerweise einen feinen Laichausschlag auf den Kiemendeckeln und teils auch an den Brustflossen. Weibchen wirken dann meist etwas voller, vor allem im Bauchbereich, wenn sie Laich ansetzen.
Bei jungen Tieren ist eine sichere Geschlechtsbestimmung in der Regel noch nicht zuverlässig möglich. Erst bei gut entwickelten, älteren Exemplaren und besonders während der Laichperiode werden die Unterschiede für geübte Halter besser erkennbar.
Zucht von schwarzen Goldfischen
Die Nachzucht schwarzer Goldfische ist unter passenden Bedingungen gut möglich. Mit steigenden Temperaturen im Frühjahr oder Frühsommer kommt es häufig zu lebhaftem Laichverhalten, bei dem die Männchen die Weibchen energisch durch Pflanzenzonen oder an Laichhilfen entlang treiben. Die Eier werden an feinfiedrigen Wasserpflanzen, Wurzeln oder Laichmopps abgelegt und haften dort für einige Zeit fest.
Nach wenigen Tagen schlüpfen die Jungfische, abhängig von Temperatur und Umfeld. In dieser frühen Phase ist feines Aufzuchtfutter entscheidend, später werden auch gröbere Futtersorten angenommen. Wer gezielt züchten möchte, sollte bedenken, dass ausgewachsene Goldfische dem eigenen Laich und auch sehr kleinen Jungfischen nachstellen können. Dichte Pflanzenbestände oder ein separates Aufzuchtbecken erhöhen die Erfolgschancen deutlich.
Maximale Größe des schwarzen Goldfischs
Der Goldfisch Schwarz kann bei guter Haltung eine Körpergröße von bis zu 25 cm erreichen. Wie kräftig und harmonisch er sich entwickelt, hängt stark vom verfügbaren Raum, von der Wasserqualität, vom Futter und von der allgemeinen Pflege ab. Tiere, die in großzügigen, stabilen Verhältnissen aufwachsen, zeigen meist eine deutlich bessere Körperform und Präsenz als Exemplare in beengter Unterbringung.
Dazu kommt eine beachtliche Lebenserwartung von meist 10 bis 20 Jahren. Damit ist ein schwarzer Goldfisch keine kurzfristige Bereicherung für den Teich, sondern ein langfristiger Pflegling, dessen Wirkung mit den Jahren oft noch zunimmt. Gerade ältere Tiere gewinnen häufig an Ausstrahlung und werden zu festen Blickpunkten im Bestand.
Wichtiger Hinweis zur Eingewöhnung in den Teich
Bitte beachten Sie, dass unsere Goldfische i.d.R. ganzjährig aus der Innenhälterung stammen. Eine Umsetzung in den Gartenteich sollte deshalb nicht abrupt erfolgen, sondern immer mit ruhiger und sorgfältiger Temperaturangleichung. Besonders im zeitigen Frühjahr ist Geduld wichtig, damit sich die Tiere sicher an kühlere Außenbedingungen gewöhnen können.
Ab Ende März ist eine schrittweise Eingewöhnung in der Regel gut möglich, sofern die Witterung stabiler wird. Wer hier behutsam vorgeht, vermeidet unnötigen Stress und schafft die beste Grundlage dafür, dass sich die Tiere im Teich rasch einfinden und gesund weiterentwickeln.
| Temperaturbereiche: | Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie füttere ich meine Teichbewohner richtig?
Die Fütterung richtet sich nach der Art der Teichbewohner. Fische benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung, die aus speziellem Teichfutter, Insektenlarven und pflanzlichen Bestandteilen bestehen sollte. Kois und Goldfische profitieren von hochwertigem schwimmendem Futter, während bodenlebende Arten wie Störe sinkendes Futter benötigen.
Wie oft sollte gefüttert werden? Im Sommer, wenn die Wassertemperatur über 15 °C liegt, können Fische 1-2 Mal täglich gefüttert werden. In der kalten Jahreszeit verlangsamt sich der Stoffwechsel – unter 10 °C sollte nur noch wenig, unter 5 °C gar nicht mehr gefüttert werden.
Was fressen Teichschnecken und Muscheln? Teichschnecken ernähren sich von Algen und abgestorbenem Pflanzenmaterial, können aber bei Bedarf mit Spirulina-Tabletten oder weichem Gemüse zugefüttert werden. Teichmuscheln filtern Mikroorganismen aus dem Wasser und benötigen keine zusätzliche Fütterung, solange der Teich biologisch ausgewogen ist.
Darf ich Brot oder Küchenabfälle füttern? Nein, Brot und andere Küchenreste sind ungeeignet, da sie das Wasser belasten und die Gesundheit der Tiere gefährden können. Es sollte ausschließlich hochwertiges Teichfutter oder natürliche, für die jeweilige Art geeignete Nahrung verwendet werden.
Wie verhindere ich eine Überfütterung? Füttern Sie nur so viel, wie die Tiere innerhalb weniger Minuten aufnehmen können. Reste sollten nicht im Wasser verbleiben, um eine Belastung des Wassers zu vermeiden. Eine gute Wasserqualität ist essenziell für gesunde Teichbewohner.
Wie werden Teichfische versendet?
Wie alle Fische sind auch Teichfische Wirbeltiere und werden von uns, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, mit einem speziellen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand der Teichtiere erfolgt grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt bzw. bei Frost mit Heatpacks unterstützt.
Wie werden Wirbellose Teichtiere versendet?
Schnecken, Muscheln und Krebse sind wirbellose Tiere und können per DHL versendet werden. Die Tiere sind so gut verpackt, dass auch ein Transport über 2 oder 3 Tage den Tieren keine Probleme bereiten würde. In rund 90% der Fälle sind aber unsere DHL Pakete bereits am Folgetag des Versands beim Kunden. Wer seine Wirbellosen auf jeden Fall am nächsten Tag erhalten möchte, kann wahlweise per Tierkurier GO! versenden lassen.
Der Versand der Wirbellosen erfolgt unabhängig von der gewählten Versandart grundsätzlich in einer stabilen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Tiere mit zusätzlichem Wasservolumen vor zu starker Hitze geschützt. Bei Frost versenden wir sie mit zusätzlichen Heatpacks.
Wie neu gekaufte Teichbewohner eingewöhnen?
Um neue Teichbewohner wie Fische, Krebse, Muscheln oder Schnecken sicher in den Gartenteich einzugewöhnen, sollte eine behutsame Anpassung an die neuen Wasserbedingungen erfolgen. Falls bereits andere Tiere im Teich vorhanden sind, empfiehlt sich eine Quarantäne, um das Risiko von Krankheiten zu minimieren.
Die Eingewöhnung erfolgt nach einem schrittweisen Verfahren, unabhängig davon, ob Fische oder Wirbellose in den Teich eingesetzt werden.
Einsetzen von neuen Teichtieren:
- Setzen Sie die neuen Tiere mit dem Transportwasser in einen Eimer, eine Wanne oder einen separaten Behälter.
- Fügen Sie nach und nach Wasser aus dem Gartenteich hinzu, bis sich die Wassermenge innerhalb von 30-60 Minuten mindestens verdoppelt hat.
- Bei Fischen: Entnehmen Sie diese vorsichtig mit einem Kescher und setzen Sie sie in den Teich ein. Bei Muscheln und Schnecken: Platzieren Sie sie direkt auf den Teichgrund, damit sie sich selbstständig eingraben oder anhaften können. Bei Krebsen: Lassen Sie sie behutsam am Teichrand ins Wasser gleiten.
- Beobachten Sie die neuen Tiere in den nächsten Tagen regelmäßig auf Anzeichen von Stress oder Krankheiten. Eine neue Umgebung kann das Immunsystem schwächen und zu Anpassungsproblemen führen.
- Falls es sich um einen neu eingerichteten Teich handelt, sollten Sie die Wasserwerte, insbesondere den Nitritgehalt, in den ersten zwei Wochen nach dem Einsetzen der Tiere mindestens alle zwei Tage kontrollieren.
Woher stammen die bei Ihnen gekauften Teichtiere?
Unsere Wirbellosen stammen ausschließlich von einem deutschen Züchter, der die Tiere bereits in Teichen aufzieht. Auch fast alle unserer Fische stammen aus deutscher Nachzucht und werden direkt in Freilandteichen gezüchtet. Nur vereinzelt beziehen wir Tiere aus europäischer Nachzucht (z. B. aus Tschechien). In jedem Fall stammen unsere Teichtiere nicht aus Aquarien, sondern aus artgerechter Haltung unter Freilandbedingungen (Ausnahmen bilden hier nur die Rotflossenorfen, Zaccos, Makropoden und die Regenbogenelritzen, da diese auch in Aquarien gehalten werden können).
Brauche ich einen Filter oder eine Pumpe für meinen Teich?
Ob ein Filter oder eine Pumpe für den Teich notwendig ist, hängt von der Größe, dem Fischbesatz und der biologischen Selbstreinigungskraft des Teiches ab.
Wann ist ein Filter notwendig? Ein Teichfilter ist besonders dann erforderlich, wenn Fische gehalten werden, da diese durch ihre Ausscheidungen das Wasser belasten. Ohne eine Filteranlage kann sich schnell Ammoniak und Nitrit im Wasser ansammeln, was für Fische schädlich ist. In einem gut bepflanzten, naturnahen Teich mit wenigen oder keinen Fischen kann das Ökosystem die Wasserqualität oft selbst regulieren. Je mehr Fische im Teich leben, desto wichtiger wird ein leistungsfähiges Filtersystem.
Wann wird eine Pumpe benötigt? Eine Pumpe sorgt für eine gleichmäßige Wasserzirkulation und verbessert die Sauerstoffversorgung, was besonders an warmen Tagen wichtig ist. Stehende Gewässer neigen dazu, an Sauerstoffmangel zu leiden, was für Fische und andere Teichbewohner gefährlich werden kann. Falls der Teich einen Wasserfall, einen Bachlauf oder eine Fontäne besitzt, ist eine Pumpe unerlässlich, um die Wasserbewegung aufrechtzuerhalten.
Kann ein Teich ohne Filter oder Pumpe funktionieren? Ja, unter bestimmten Bedingungen kann ein Teich auch ohne technische Hilfsmittel auskommen. In einem gut geplanten Naturteich mit dichter Bepflanzung, wenig Fischbesatz und einem ausgeglichenen Nährstoffhaushalt übernehmen Pflanzen, Mikroorganismen und natürliche Prozesse die Reinigung und Sauerstoffversorgung. Eine ausreichende Tiefe (mindestens 80 cm) hilft, Temperaturschwankungen auszugleichen und die Wasserqualität zu stabilisieren.
Welche Filterarten gibt es?
- Druckfilter: Geeignet für größere Teiche mit Fischbesatz, da sie hohe Wassermengen filtern und oft mit einer UV-Lampe zur Algenbekämpfung ausgestattet sind.
- Durchlauffilter: Ideal für mittelgroße bis große Teiche mit vielen Fischen, da sie effizient mechanische und biologische Reinigung kombinieren.
- Schwamm- oder Biofilter: Für kleinere Teiche oder Naturteiche ohne hohen Fischbesatz, da sie das Wasser schonend klären und nützliche Bakterien ansiedeln.
Fazit: Ob ein Filter oder eine Pumpe notwendig ist, hängt vom individuellen Teich ab. In einem Fischteich sind beide Komponenten meist unerlässlich, während ein gut durchdachter Naturteich oft ohne auskommt. Eine regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte hilft dabei, den Bedarf an Technik besser einzuschätzen.
Geschlechtsauswahl bei unseren Teichbewohnern
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.