Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Jamaikakärpfling, Limia melanogaster, gemischt

Karibischer Wildtyp

Zeigt je nach Lichteinfall dunkle Flankenbänder auf einem hellem Grundton

In Gruppen zu halten

Friedlich und lebhaft, ideal für Vergesellschaftung mit ruhigen Beifischen

Pflanzliche Nahrung

Frisst Spirulina, Gemüse und Flocken – ideal für pflanzenreiche Aquarien

Lebendgebärender Zahnkarpfen

Bringt voll entwickelte Jungtiere zur Welt – Nachzucht auch im Artenbecken

Jamaikakärpfling, Limia melanogaster, gemischt


Auf einen Blick: Jamaikakärpfling, Limia melanogaster
Deutscher Name:Jamaikakärpfling
Wissenschaftlich:Limia melanogaster
Synonyme:Schwarzbauchkärpfling
Herkunft:Karibik (Jamaika, Küstengewässer und Zuflüsse)
Gesellschafts-Aquarium:gut geeignet
Wasserwerte:hart bis mittelhart, pH 7,0–8,3
Temperatur:22–28 °C
Beckengröße:ab 80 cm
Bepflanzung:dicht bepflanzt mit Freiflächen
Futter:Flocke, Algenfutter, pflanzliche Kost, Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede:Männchen mit Gonopodium
Zucht möglich:ja, lebendgebärend
Maximale Größe:Weibchen 7 cm, Männchen 5 cm
Liefergröße:ca. 3–4 cm
Mit Garnelen verträglich:bedingt, mit Rückzugszonen
Im Detail: Jamaikakärpfling, Limia melanogaster

Herkunft des Jamaikakärpflings (Limia melanogaster)

Der Jamaikakärpfling (Limia melanogaster) ist ein lebendgebärender Zahnkarpfen von der Karibikinsel Jamaika. Er bewohnt dort warme, kalkhaltige Küstengewässer, Flussmündungen und Altarme mit dichter Vegetation. In der Natur ist die Art ausgesprochen anpassungsfähig und kommt sogar auch in leicht brackigem Wasser vor. Die Tiere zeigen eine interessante Musterung mit dunklen Streifen oder Flecken auf hellem Grund. Männchen sind deutlich kleiner und besitzen ein Gonopodium. Die Art gilt als ursprünglichste Form der Gattung Limia und wurde bereits im 19. Jahrhundert beschrieben.

Vergesellschaftung mit anderen Arten

Limia melanogaster lässt sich hervorragend mit anderen friedlichen Aquarienfischen vergesellschaften. Besonders gut harmoniert er mit Guppys, Platys, kleinen Barben oder Zwergwelsen. Auch Garnelenarten wie Amanos oder ausgewachsene Neocaridina sind bei entsprechender Struktur möglich. Die Art zeigt lebhaftes, aber nicht aggressives Verhalten. Ein Männchen-Weibchen-Verhältnis von 1:2 oder mehr ist sinnvoll, um Balzstress zu minimieren.

Passende Wasserparameter

Der Jamaikakärpfling fühlt sich in mittelhartem bis hartem Wasser wohl. Ein pH-Wert von 7,0 bis 8,3 entspricht den Bedingungen seines Ursprungsbiotops. Eine gute Filterung, leichter Pflanzenwuchs und regelmäßige Teilwasserwechsel sichern stabile Bedingungen. Ein geringer Salzgehalt (bis 2 g/L) wird gut toleriert.

Haltungstemperatur

Temperaturen von 22 bis 28 °C sind ideal. Die Tiere sind temperaturtolerant, zeigen bei ca. 24–26 °C aber ihr aktivstes Verhalten. Auch Haltung ohne Heizer ist möglich, sofern die Raumtemperatur konstant bleibt. Extreme Temperaturschwankungen sollten vermieden werden.

Die Beckengröße für Limia melanogaster

Ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge bietet ausreichend Platz für eine Gruppe mit Verstecken, Freiflächen und dichter Bepflanzung. Die Tiere halten sich bevorzugt in unteren bis mittleren Wasserschichten auf. Besonders Weibchen benötigen strukturreiche Rückzugsbereiche zur Geburt der Jungtiere.

Bepflanzung

Dichte Randbepflanzung und frei zugängliche Schwimmzonen bilden die ideale Umgebung. Geeignet sind robuste Arten wie Wasserpest, Hornkraut, Vallisnerien oder Cryptocorynen. Schwimmpflanzen können das Licht dämpfen und fördern das Sicherheitsgefühl.

Das Futter für Jamaikakärpflinge

Limia melanogaster ist ein Allesfresser mit stark pflanzlicher Prägung. Hochwertige Flockenfutter, Algenblätter, Spirulina sowie überbrühter Spinat oder Zucchini bilden die Hauptnahrung. Ergänzt werden kann durch Frostfutter wie Artemia oder Cyclops für zusätzliche Eiweißversorgung.

Geschlechtsunterschiede

Männchen bleiben deutlich kleiner und besitzen das für lebendgebärende Zahnkarpfen typische Gonopodium. Weibchen sind kräftiger gebaut, haben ein rundes Bauchprofil und zeigen insbesondere bei Trächtigkeit ein deutlich erweitertes Volumen. Die Geschlechter sind ab 3 cm gut unterscheidbar.

Die Zucht von Limia melanogaster

Die Nachzucht ist einfach und gelingt bereits im Gesellschaftsbecken. Die Weibchen setzen alle drei bis vier Wochen voll entwickelte Jungtiere ab. Eine Selektion der Nachkommen ist bei der variablen Musterung sinnvoll. Jungfische nehmen direkt feines Staubfutter oder zerriebene Flocken an.

Die Endgröße von Jamaikakärpflingen

Männchen erreichen eine Länge von etwa 5 cm, Weibchen bis zu 7 cm. Die Tiere wachsen zügig und zeigen bereits ab etwa 2,5 cm ein klares Geschlechtsverhältnis. Bei guter Pflege liegt die Lebenserwartung bei etwa 3 bis 5 Jahren. Die Farben verstärken sich mit zunehmender Größe.

Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen

In gut bepflanzten Aquarien mit Moos und feinstrukturierten Zonen ist eine Haltung mit Garnelen möglich. Besonders adulten Neocaridina-Arten gegenüber verhalten sich Jamaikakärpflinge tolerant. Junggarnelen benötigen jedoch Rückzugsbereiche zur sicheren Entwicklung.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Fragen zum Artikel

Noch keine Fragen vorhanden.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

−25 %
5x Goldfisch im Mix , Carassius auratus (Kaltwasser)

29,99 €* 39,99 €* (25.01% gespart)
9 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 4.9 von 5 Sternen

Amanogarnele , Caridina multidentata

Ab 1,59 €*

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aulonocara spec. Dragon Blood albino , DNZ

18,99 €*
6 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bitterlingsbarbe , Rohanella titteya , ehem. Puntius titteya ehem. Puntius titteya

Ab 3,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
3
−27 %
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erbsenkugelfisch , Carinotetraodon travancoricus (Minifisch)

5,49 €* 7,49 €* (26.7% gespart)
2 Bonuspunkte sichern
3
−10 %

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelbsaum-Prachtharnischwels , L81 , Baryancistrus spec., 6-8 cm Baryancistrus spec., 6-8 cm

62,99 €* 69,99 €* (10% gespart)
19 Bonuspunkte sichern
1

Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.