Sehr geehrte Damen und Herren, könnten Sie mir bitte kurz mitteilen, ab wann der Platy wieder lieferbar sein wird? Ich hatte bereits 5 Stück von Ihnen bezogen und würde den Bestand gerne etwas aufstocken. Vielen Dank. MfG Matthias Klatte
Showa Tricolor Platy, Xiphophorus maculatus
| Anzahl | Stückpreis |
|---|---|
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Showa Tricolor Platy, Xiphophorus maculatus
| Deutscher Name: | Showa Tricolor Platy |
| Wissenschaftlich: | Xiphophorus maculatus |
| Synonyme: | Platy, Südlicher Platyfisch, Tricolor-Platy, Showa-Platy |
| Herkunft: | Mittelamerika (Wildform); farbige Zuchtformen weltweit verbreitet |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet, sehr friedlich |
| Wasserwerte: | mittelhart bis hart, pH 7,0 – 8,0 |
| Temperatur: | 22 – 26 °C |
| Beckengröße: | ab 80 cm für eine kleine Gruppe |
| Bepflanzung: | dicht bepflanzte Randbereiche, freie Schwimmzonen |
| Futter: | Omnivore; Trocken-, Frost- & Lebendfutter, gerne pflanzliche Anteile |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen mit Gonopodium, Weibchen größer & runder |
| Zucht möglich: | Ja, lebendgebärend und sehr einfach |
| Maximale Größe: | ca. 5 – 6 cm |
| Liefergröße: | ca. 2,5 – 4 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt; Junggarnelen werden gefressen |
Herkunft des Showa Tricolor Platys (Xiphophorus maculatus)
Der Showa Tricolor Platy ist eine farbintensive Zuchtform des beliebten Xiphophorus maculatus, der ursprünglich aus den warmen, oft dicht bepflanzten Gewässern Mittelamerikas stammt. Dort findet man die Wildform in flachen Flussläufen, Rinnsalen, Uferzonen und langsam fließenden Bereichen, in denen Pflanzen, Wurzeln und Laubstrukturen natürliche Schutzräume bilden. Diese Lebensräume bieten reichlich Aufwuchs und Kleintiere – ein ideales Futterangebot für die kleinen Zahnkarpfen. Die heutige Showa-Variante verbindet kräftiges Orange mit dunklen Flossenakzenten und hellen Partien, wodurch ein kontrastreicher, sehr lebendiger Gesamteindruck entsteht. Platies sind ausgesprochen anpassungsfähig, robust und freundlich im Umgang mit Artgenossen – Eigenschaften, die sie seit Jahrzehnten zu einem der meistgehaltenen Aquarienfische überhaupt machen. Ihre neugierige Art, das ruhige Schwimmverhalten und die regelmäßigen, gut beobachtbaren Sozialinteraktionen lassen das Aquarium wie ein kleines, lebendiges Biotop wirken. Die farbintensive Showa-Linie bringt zudem einen echten Blickfang ins Becken, denn im Spiel von Tages- und Beckenlicht leuchten ihre Farbübergänge und dunklen Flossensäume besonders eindrucksvoll.
Showa Tricolor Platy vergesellschaften
Platies gelten als ideale Bewohner für ein gut strukturiertes Gesellschaftsaquarium. Sie sind friedlich, aktiv, neugierig und verstehen sich hervorragend mit ähnlich ruhigen Arten wie Guppys, Mollies, Schwertträgern, kleineren Salmlern, Panzerwelsen oder Garnelenarten, die groß genug sind, um nicht gefressen zu werden. Da Platies gruppenorientiert leben, lohnt sich die Haltung in einer kleinen Gruppe, gerne mit einem Überschuss an Weibchen, um den Balztrieb der Männchen zu verteilen. Aggressive oder sehr große Arten sollten vermieden werden. Die Tiere fühlen sich am wohlsten, wenn ausreichend Pflanzen, Sichtschutz und weiche Übergänge zwischen offenen und strukturierten Bereichen vorhanden sind.
Passende Wasserparameter
Showa Platys bevorzugen stabiles, klar gefiltertes Wasser mit neutralen bis leicht alkalischen Bedingungen. Eine Gesamthärte im mittelharten bis harten Bereich und ein pH-Wert zwischen 7,0 und 8,0 bilden eine gute Grundlage für lange Gesundheit und kräftige Farben. Regelmäßige Teilwasserwechsel, gute Oberflächenbewegung und ein sauber laufender Filter reichen völlig aus, um die Tiere dauerhaft vital zu halten. Ihre hohe Toleranz macht sie auch für Einsteiger zu einer sicheren Wahl.
Haltungstemperatur
Im Bereich zwischen 22 und 26 °C entwickeln Showa Tricolor Platys die besten Farben und zeigen ein lebhaftes, aber entspanntes Schwimmverhalten. Kurzfristige Abweichungen werden gut vertragen, doch eine konstante Temperatur wirkt sich spürbar positiv auf Immunsystem und Fortpflanzungsfreude aus. In gut laufenden Becken mit gemäßigter Beleuchtung wirken die Tiere besonders ruhig und harmonisch.
Die Beckengröße für Xiphophorus maculatus
Für eine kleine Gruppe empfiehlt sich ein Aquarium ab **80 cm Länge**, da Platies deutlich aktiver schwimmen, als oft angenommen wird. Die zusätzliche Fläche bietet mehr Bewegungsraum, reduziert innerartliche Hektik und lässt eine stabilere Gruppendynamik entstehen. Offene Schwimmzonen sind ebenso wichtig wie dicht bepflanzte Randbereiche, in denen sich sowohl Weibchen als auch Jungfische sicher fühlen. Ein gut strukturiertes Becken sorgt dafür, dass die Tiere ausgeglichen, farbstark und vital bleiben.
Bepflanzung
Ein üppig bepflanztes Aquarium ist für Platies ideal. Pflanzen wie Vallisnerien, Wasserpest, Hornkraut, Cryptocorynen oder Javamoos bieten Rückzugsmöglichkeiten, Struktur und zusätzlichen Schutz für Jungfische. Schwimmpflanzen schaffen ein sanft gedämpftes Licht und lassen die Farben der Showa-Varianten besonders ruhig und warm erscheinen. Wichtig sind offene Zonen, in denen die Gruppe gemeinsam schwimmen kann.
Das Futter für Showa Platys
Platys sind Omnivore und fressen abwechslungsreich: hochwertiges Trockenfutter, kleine Frostfuttersorten wie Artemia oder Cyclops sowie pflanzliche Ergänzungen. Gerade der pflanzliche Anteil, etwa Spirulina, feines Grünfutter oder überbrühte Gemüsestücke, hält Verdauung und Farben in Bestform. Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt entsprechen ihrem natürlichen Fressverhalten und unterstützen Vitalität und Fortpflanzungsbereitschaft.
Geschlechtsunterschiede
Männchen besitzen ein Gonopodium und bleiben insgesamt schlanker. Weibchen werden größer, runder und sind an der fächerförmigen Afterflosse zu erkennen. Während der Trächtigkeit wirkt der Bauchbereich voller. Balzverhalten, Verfolgungsjagden und kleine Revierabgrenzungen lassen sich gut beobachten und machen die Art auch für interessierte Einsteiger äußerst spannend.
Die Zucht von Xiphophorus maculatus
Die Zucht gelingt leicht und oft sogar ohne besonderes Zutun. Weibchen bringen nach einer Tragezeit von etwa vier Wochen vollständig entwickelte Jungfische zur Welt. Dichte Bepflanzung, feinfiedrige Pflanzen oder Schwimmpflanzen erhöhen die Überlebenschance des Nachwuchses deutlich. Da viele Weibchen in regelmäßigen Abständen gebären, entwickelt sich die Gruppe häufig von selbst weiter – ideal für Beobachtungen und für Aquarianer, die die Entwicklung verschiedener Farbschläge miterleben möchten.
Die Endgröße von Showa Tricolor Platys
Showa Platys erreichen etwa 5 bis 6 cm Körperlänge und können bei guter Pflege mehrere Jahre alt werden. Mit ihrer klaren Farbkombination aus Orange, Schwarz und helleren Partien gehören sie zu den attraktivsten Farbformen des Platys und sind eine lebhafte, freundliche Bereicherung für jedes gut gepflegte Aquarium.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Mit ausgewachsenen Garnelen kommen Platys meist gut zurecht, doch sehr kleine Junggarnelen werden als Nahrung angesehen. Wer Garnelen erfolgreich vermehren möchte, sollte auf viele Pflanzenverstecke setzen oder die Arten getrennt halten. In reinen Platygruppen funktioniert die Haltung dagegen problemlos und ermöglicht ein besonders harmonisches Gesamtbild im Aquarium.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.