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Madras-Hechtling, Aplocheilus blockii

Farbenfroher Hingucker

Zeigt leuchtende Punkte und Linien in Türkisblau und Orange auf Gold

Klein und elegant

Wird nur ca. 6 cm groß und eignet sich ideal für kleinere Aquarien

Oberflächenorientiert

Bevorzugt die oberen Wasserschichten und die ruhigen Randzonen

Interessante Fütterung

Frisst gern Insekten von der Wasseroberfläche und liebt Lebendfutter

Madras-Hechtling, Aplocheilus blockii


Auf einen Blick: Madras-Hechtling, Aplocheilus blockii
Deutscher Name: Madras-Hechtling
Wissenschaftlich: Aplocheilus blockii
Synonyme: Blockii-Hechtling, Südindischer Hechtling
Herkunft: Südindien, Sri Lanka, vereinzelt auch auf Inseln rund um den Golf von Bengalen
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,0–7,5
Temperatur: 22–28 °C
Beckengröße: ab 60 cm
Bepflanzung: dicht bepflanzt mit Schwimmpflanzen, viele Versteckmöglichkeiten
Futter: Lebend- und Frostfutter, kleine Insekten, feines Granulat
Geschlechts-Unterschiede: Männchen farbenprächtiger mit ausgezogenen Flossen
Zucht möglich: Ja, mit Laichsubstrat oder feinfiedrigen Pflanzen
Maximale Größe: ca. 6 cm
Liefergröße: ca. 2,5–3,5 cm
Mit Garnelen verträglich: nur mit ausgewachsenen Amanogarnelen bedingt
Im Detail: Madras-Hechtling, Aplocheilus blockii

Herkunft des Madras-Hechtlings (Aplocheilus blockii)

Der Madras-Hechtling (Aplocheilus blockii), auch als Blockii-Hechtling oder Südindischer Hechtling bekannt, stammt aus den tropischen Regionen Südindiens und Sri Lankas. Seine natürlichen Lebensräume sind langsam fließende Bäche, stehende Gewässer und auch brackige Tümpel, in denen er sich vorzugsweise in der Nähe der Wasseroberfläche aufhält. Aplocheilus blockii zählt zur Familie der Eierlegenden Zahnkarpfen (Aplocheilidae) und beeindruckt besonders durch seine lebhafte, schillernde Farbgebung. Männchen tragen ein auffälliges Punktmuster in Türkisblau sowie orangefarbene Längsstriche auf goldenem Grund, während die Weibchen dezenter gefärbt sind. Charakteristisch sind das ruhige Schwimmverhalten und die gelegentliche Jagd nach kleinen Insekten – ein faszinierender Anblick im Aquarium.

Madras-Hechtling vergesellschaften

Der Madras-Hechtling lässt sich mit ruhigen, nicht zu aufdringlichen Arten gut vergesellschaften. Ideal sind kleine Barben, friedliche Rasboras oder Zwergbärblinge, sofern genügend Schwimmraum und Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Innerartlich ist das Verhalten meist friedlich, jedoch können die Männchen untereinander rivalisieren – ausreichend Verstecke und dichte Randbepflanzung entschärfen die Situation deutlich.

Passende Wasserparameter

Aplocheilus blockii bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Wichtig ist eine gute Filterung, wenig Strömung und regelmäßige Wasserwechsel, um stabile Bedingungen zu gewährleisten.

Haltungstemperatur

Die optimale Haltungstemperatur für den Madras-Hechtling liegt zwischen 22 und 28 °C. Diese Temperaturen entsprechen seinem tropischen Ursprung und fördern Vitalität sowie Fortpflanzungsfreude.

Die Beckengröße für Aplocheilus blockii

Bereits Aquarien ab 60 cm Kantenlänge bieten ausreichend Platz für eine kleine Gruppe dieser farbenprächtigen Oberflächenfische. Das Aquarium sollte gut strukturiert, aber nicht überladen sein. Ein dunkler Bodengrund, viele Pflanzen bis an die Oberfläche und einige Schwimmpflanzen sorgen für Sicherheit und reduzieren Scheu. Wichtig ist ein sicher abgedecktes Becken, da Aplocheilus blockii gerne springt.

Bepflanzung

Der Madras-Hechtling fühlt sich in dicht bepflanzten Aquarien mit vielen feinfiedrigen Pflanzen sehr wohl. Besonders gut eignen sich Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Riccia, die das Licht dämpfen und die Oberflächenruhe erhöhen. Auch Javafarn, Hornkraut oder Wasserpest sind hervorragende Begleitpflanzen.

Das Futter für Madras-Hechtlinge

Aplocheilus blockii ernährt sich in der Natur hauptsächlich von kleinen Insekten, Larven und anderen Kleintieren an der Wasseroberfläche. Im Aquarium bevorzugt er hochwertiges Lebendfutter wie Fruchtfliegen, Enchyträen oder Artemia sowie Frostfutter (z. B. Cyclops, Mückenlarven). Auch feines Granulatfutter und hochwertige Mikro-Pellets werden angenommen – eine abwechslungsreiche Fütterung fördert die Farbenpracht und Gesundheit.

Geschlechtsunterschiede

Die Männchen sind deutlich farbenprächtiger als die Weibchen, insbesondere durch das blau-türkis schimmernde Punktmuster und orange Streifen auf den Flanken. Zudem sind ihre Rücken- und Afterflossen oft länger ausgezogen. Weibchen bleiben kleiner und zeigen eine blassere Grundfärbung.

Die Zucht von Aplocheilus blockii

Die Zucht des Madras-Hechtlings ist gut möglich, wenn ein Laichsubstrat – zum Beispiel Javamoos oder künstliche Laichmopps – angeboten wird. Die Eier werden frei abgelegt und haften an feinen Strukturen. Nach wenigen Tagen schlüpfen die Jungfische, die zunächst mit Infusorien oder feinem Staubfutter versorgt werden sollten. Eine getrennte Aufzucht in einem separaten Becken verbessert die Überlebensrate erheblich.

Die Endgröße von Madras-Hechtlingen

Aplocheilus blockii erreicht eine Endgröße von etwa 6 cm. Damit zählt er zu den kleineren Vertretern seiner Gattung und eignet sich hervorragend für kleinere bis mittlere Aquarien. Bei guter Pflege kann er ein Alter von bis zu 5 Jahren erreichen.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen werden vom Madras-Hechtling in der Regel als potenzielle Beute wahrgenommen. Besonders Junggarnelen sind gefährdet. Eine Haltung mit robusten, ausgewachsenen Amanogarnelen ist unter bestimmten Bedingungen möglich, sollte aber stets beobachtet werden.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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